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München/Au-Haidhausen

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Au-Haidhausen
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Au-Haidhausen ist der Stadtbezirk Nummer Fünf südöstlich vom Münchner Zentrum.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadtviertel von Au und Haidhausen wurden erst 1854 nach München eingemeindet. Sie waren jahrhundertelang Wohnquartiere armer Tagelöhner und Arbeiterinnen. Denkmalgeschützte Herbergshäuser, die ursprünglich zimmerweise an ganze Familien vermietet wurden, gibt es noch in der Preysingstraße (Haidhausen) und Franz-Prüller-Straße/Sammtstraße (untere Au).

Von 1879 bis 1900 entstand in Haidhausen rund um den Pariser Platz das sogenannte Franzosenviertel, das von Arnold Zenetti als modernes Miethausviertel geplant wurde.

In den 70er Jahren wurden die heruntergekommenen Altbauten in Haidhausen umfangreich saniert und das Viertel zum Szeneviertel. An der Isar befindet sich das Müllersche Volksbad, ein Jugendstilbad. Unweit davon liegt das Kulturzentrum Am Gasteig mit Konzerthalle, Stadtbibliothek und Volkshochschule.

Isarau im Stadtteil Au, Europ. Patentamt, Turm Deutsches Museum

Das Zentrum der Au ist der Mariahilfplatz mit der Mariahilfkirche. Auf dem Platz findet auch seit 1796 die Auer Dult statt. Auch der Nockherberg befindet sich in diesem Viertel.

Der Stadtbezirk Nummer Fünf entstand dann 1992 aus dem Zusammenlegen der beiden Stadtviertel Au und Haidhausen. Verwaltungstechnisch ist der Stadtbezirk Au-Haidhausen in die Bezirksteile Maximilianeum, Steinhausen, Haidhausen-Nord, Haidhausen-Süd, Obere Au und Untere Au gegliedert.

Anreise[Bearbeiten]

Der Stadtbezirk schließt südöstlich an Münchens Zentrum an, ausführliche und allgemeine Angaben zur Anreise nach München siehe im Hauptartikel zur Stadt.

Für die Anfahrt mit dem PKW zu beachten ist: In München ist die gesamte Innenstadt innerhalb des Mittleren Rings und damit auch der Stadtbezirk Au-Haidhausen als sogenannte Umweltzone ausgewiesen. Fahrzeuge benötigen seit dem Oktober 2012 eine grüne Plakette für die Einfahrt.

Ostbahnhof[Bearbeiten]

Ostbahnhof und Orlansplatz

Der Münchner Ostbahnhof (offiziell: "Bahnhof München Ost") ist ein einer der zwei Münchner Bahnhöfe der Bahnhofskategorie 1, Durchgangsbahnhof und Haltestelle für Eurocity-, Intercity- und Interregio-Züge und vor allem für die Regionalexpresslinien Richtung Mühldorf und Rosenheim in den Südosten Bayerns. Von hier starten auch die Nachtzüge nach Berlin und Hamburg, außerdem befindet sich hier die Autoreisezug-Verladeanlage.

Der Bahnhof wurde 1871 als "Bahnhof Haidhausen" für die damals neue Linie nach Mühldorf am Inn eröffnet. Im Krieg wurde das alte Bahnhofsgebäude zerstört, nach einem Provisorium wurde das heutige Bahnhofsgebäude 1985 in Betrieb genommen. Der Bahnhof selbst hat 17 Gleise, davon sind die Nummern 1 bis 5 für die S-Bahn (Halt für alle Linien).

Der Bahnhofsvorplatz ist der Orleansplatz, darunter befindet sich der U-Bahnhof der Linie U5, auf dem Vorplatz hält auch die Tram Linie 19 (Zentrum-Stachus) und zahlreiche Stadtbuslinien. Im Bahnhofsgebäude gibt es eine Anzahl an Geschäften, die auch Sonntags geöffnet haben.

1 Ostbahnhof, Orleansplatz, 81667 München.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Mariahilfkirche am Mariahilfplatz (Auer Dult)

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die kath. Pfarrkirche Maria Hilf (Mariahilfkirche): entstanden als markantes Backsteingebäude und ursprünglich dreischiffiger Kirchenbau im Stil der Neugotik ist Maria Hilf das Wahrzeichen der Au.
Erbaut wurde die Kirche von 1831 bis 1839 als Nachfolgebau einer Kreuzkapelle aus dem Jahre 1463. Das Gebäude wurde dann im zweiten Weltkrieg bis auf den Turm und die Außenmauern zerstört. In den Jahren 1951/52 wurde Maria Hilf in stark vereinfachter Form als eine einschiffige Hallenkirche mit einfacher Inneneinrichtung und ohne das ehemals bunte Ziegeldach wiederaufgebaut. Auch die von König Ludwig I. gestifteten und im Krieg zerstörten 19 Glasfenster im Nazarenerstil wurden nicht mehr ersetzt.
Sehenswert sind das Bronze-Hauptportal, das Gnadenbild Maria Hilf (vor 1600) und im Chorraum der Wandteppich mit der Madonna im Rosenkranz. Die Abmessungen sind 22,5 m Höhe und 3,5m Breite bei einem Gewicht von rund 100 kg. Der Wandteppich ist damit der größte Gobelin christlicher Textilkunst.
Hörenswert ist das Geläute in der Glockenstube des Turms mit der 1952 gegossenen Salvatorglocke von fast sechs Tonnen Gewicht und der Marienglocke, Josefsglocke, Herz-Jesu- und Aloysiusglocke.
Seit dem Mai 2012 hat Maria Hilf auch ein Carillon: Mit 65 Glocken und bei 25 Tonnen Gesamtgewicht ist es das größte in Bayern und das zweitgrößte in Deutschland, es hat 1,5 Millionen Euro gekostet. Größte Glocke ist die 2,2 Tonnen schwere "Paulanerin" und gestiftet von der benachbarten Brauerei, die zweitgrößte Glocke ist mit 1,9 Tonnen die "Augustinerin", ebenfalls gestiftet von der gleichnamigen Münchner Brauerei als "Glockenpatin". Die kleinste Glocke wiegt 12 Kilogramm. Die offizielle Vorstellung und das Einweihungskonzert des Carillons findet am Dienstag, 1. Mai 2012 statt.
Besteigung des Turms zur Auer Dult anlässlich von Kirchenführungen möglich.
Lage: am Mariahilfplatz
Infos bei der Pfarrgemeinde: mariahilf-muenchen.de
Glasfenster
St. Johann Baptist
  • St. Johann Baptist, Pfarrkirche für Haidhausen.
Mit einer Länge von 77 m, einer Breite von 22 m und einem 90,90 m hohen Hauptturm (Westturm) und mit den 60 m hohen Osttürmen ist die Kirche der "Haidhauser Dom" und Münchens drittgrößte Kirche.
Entstanden ist das Gebäude ab 1852 im neugotischen Stil und mit einer Terrakottaverkleidung nach Plänen von Matthias Berger, die Kirche wurde im Jahre 1879 eingeweiht. Im zweiten Weltkrieg 1945 schwer beschädigt wurde das Innere 1956 versachlicht.
Im Inneren sehenswert sind die 21 Glasgemälde in den Fenstern aus dem Zeitraum von 1903 - 1918, sie wurden u.a. von König Ludwig III. gestiftet. Die Max-Reger-Orgel wurde 2005 eingeweiht, der Komponist lebte von 1901 bis 1906 im Stadtteil und spielte gelegentlich sogar in der Pfarrkirche. Gelegentlich Orgelkonzerte.
Lage: Johannisplatz 22
St. Nikolai am Gasteig, hinten Lorettokapelle
  • St. Nikolai und Loretto-Kapelle, das Ensemble aus den beiden Gotteshäusern steht etwas unter den Bäumen versteckt am Isarhochufer:
Die Kirche St. Nkolai stammt aus dem Jahre 1204 und wird 1315 als eine von acht Filialen der Pfarrei Bogenhausen erwähnt. Die Kirche gehörte zum seinerzeit in isolierter Lage entstandenen Leprosenhaus des Spitals, die Lepra wurde im Mittelalter verschiedentlich durch die heimkehrende Pilger eingeschleppt. Das Spital wurde 1861/63 abgebrochen.
Die Loretto-Kapelle wurde 1678 nach dem Vorbild der Altöttinger Gnadenkapelle an St.Nikolai angebaut, im Jahre 1820 abgerissen und dann vergrößert wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich eine Nachbildung des Altöttinger Gnadenbildes.
Lage: Innere Wiener Straße 1, in den Gasteig-Anlagen in der Nähe des Kulturzentrums Gasteig.

Infos zu den kath. Kirchen von Haidhausen bei der kath. Pfarrei Haidhausen (Erzbistum)

St. Gabriel
  • St. Gabriel, kath. Pfarr- und Klosterkirche.
Die Pfarrei St.Gabriel grenzte sich in den Jahren 1922 / 1923 von der stark gewachsenen und überlasteten Kirchengemeinde Haidhausen ab, die Seelsorge übernahm das Franziskanerkloster St. Gabriel. Der Kirchenbau entstand dann in den Jahren 1925 / 1926 nach Plänen des Architekten Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz und wurde von einem Kirchenbauverein finanziert. Der Bau orientiert sich im Stil an der altchristlichen Kirchenkunst des 5. und 6. Jahrhunderts und zählt mit einer Länge von 82 Metern, einer Breite von 25 Metern und einer Höhe von 23 Metern zu den größten Kirchenbauten Münchens. Der 45 Meter hohe Turm erhielt die Form eines italienischen Campanile.
Im zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude schwere Schäden und wurde unter den Franziskanern vereinfacht wieder restauriert.
Lage: Ecke Prinzregentenstraße / Versailler Straße; Infos siehe auch bei der Pfarrei St. Gabriel.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Zum Müller´schen Volksbad, Jugendstilbad und eines der schönsten Badehäuser Europas siehe im Abschnitt Aktivitäten.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

"Üblacker-Häusl"
  • Haidhausen Museum (Anfahrt MVV: U4, U5, Max Weber Platz.), Kirchenstr. 24, 81675 München. Tel.: +49 (0)89 448 52 92. Sammlung zur Geschichte des Stadtteils


  • Üblacker-Häusl (Anfahrt MVV: S1-S8, Rosenheimer Platz), Preysingstr. 58, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 480 76 79. Die historische Tagelöhnerherberge aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist eine Nebenstelle des Münchner Stadtmuseums. Das kleine Häuschen ist als Herbergsmuseum hergerichtet, gelegentlich werden Wechselausstellungen gezeigt.Anfahrt MVV: S1-S8, Rosenheimer Platz Geöffnet: Mi. und Do. 17-19 Uhr Fr. und Sa. 10-12 Uhr.


Deutsches Museum und Isar

Der Stadtbezirk Au-Haidhausen hat ansonsten selber keine weitere eigene Museumsszene, einige für Münchenbesucher interessanten Sammlungen befinden sich aber in den unmittelbar angrenzenden Bereichen der benachbarten Stadtteilen:

Die Isar ist die westseitige Grenze zur Altstadt / Zentrum hin:

  • Auf der Museumsinsel befindet sich das Deutsche Museum, das Technikmuseum ist eines der berühmtesten Museen der Welt und nach der Besucherzahl das beliebteste Museum in Deutschland.
  • Ebenfalls in der Isar und auf der Praterinsel befindet sich das Alpine Museum, das ist die Sammlung des Deutschen Alpenvereins.
Villa Stuck, Hofseite

Die nördliche Grenze von Haidhausen zum Stadtbezirk Bogenhausen ist die Prinzregentenstraße, sie führt aus dem Stadtzentrum über die Isar hinweg in die östlich anschließenden Stadtbezirke, hier gibt es einige weitere interessante Museen:

  • Die Villa Stuck zeigt wechselnde Ausstellungen in einer prächtigen Künstlervilla (im Stadtteil Bogenhausen).
Ebenfalls in der Prinzregentenstraße und daher leicht zu erreichen, aber näher am Zentrum und bereits im anschließenden Zentrum gelegen sind:
  • Die Schackgalerie entstand aus einer Privatsammlung zu zeitgenössischer Kunst seit 1857 (Werke von Spitzweg, Moritz von Schwind, Franz von Lenbach, Feuerbach und Böcklin);

Die vor angeführten Museen werden mit denen aus allen anderen Stadtteilen im eigenen Artikel zu den Münchner Museen mit detailierten Informationen behandelt.

  • Erwähnenswert im benachbarten Bogenhausen ist auch noch die Monacensia, das "literarische Gedächtnis der Stadt München" ist ein Literaturarchiv mit insgesamt rund 350.000 Dokumenten, darunter 130.000 Bände und 30.000 Fotografien und auch der Nachlass bekannter Schriftsteller und Künstler der Stadt.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Weißenburger Platz[Bearbeiten]

Weißenburger Platz und Glaspalastbrunnen

Der kreisrunde 1 Weißenburger Platz befindet sich in dem ab 1872 angelegten „Franzosenviertel“ im Stadtteil Haidhausen und ist einer der zentralen Plätze im Stadtbezirk mit etwas Gastronomie und mit vielen Bänken. Benannt ist das ganze Viertel nach gewonnenen Schlachten im Deutsch-Französischen Krieg von 1870–1871, der Platz ist nach dem heutigen Wissembourg benannt, hier konnten 1870 die deutschen Armeen einen Sieg erringen.

In der Mitte des Platzes steht seit 1975 der Glaspalastbrunnen, er wurde 1853 von w:August von Voit geschaffen und stand bis 1875 vor dem später abgebrannten Glaspalast und bis 1974 vor dem nahen Ostbahnhof. Der Glaspalastbrunnen wird verschiedentlich zu Münchens schönsten Brunnen gezählt.

Im Sommer ist die kleine idyllische Parkanlage auf dem Platz üppig mit Blumen geschmückt und auch vielbesucht, im Winter findet hier der Haidhauser Weihnachtsmarkt statt.

Anfahrt MVV: S-Bahn, Rosenheimer Platz

Preysingstraße[Bearbeiten]

historische Herberge "Kriechbaumhof" in der Preysingstr.

In dieser Haidhauser Straße gibt es neben einer historischen Bebauung aus stattlichen Gründerzeitbauten auch noch vorindustrielle und pittoreske historische Herbergshäuser, für einige Meter wird München in der 2 Preysingstraße zum historischen Dorf:

  • Für das ehemalige Herbergsviertel in Au / Haidhausen steht das eingeschossige Üblackerhäusl aus dem 18. Jahrhundert, es ist heute der Sitz des Herbergsmuseums.
  • Der Holzbau des rund dreihundert Jahre alten Kriechbaumhofs mit aus Raumnot mehreren außenliegenden Treppen und Laubengängen zu verschiedenen Wohnungen steht für den damals häufigen Typ einer Arbeiterherberge im 18. Jahrhundert für die neu in die Stadt zugezogenen Arbeiter, die zwar eine Wohnung, aber keinen eigenen Grund erwerben durften. Der Kriechbaumhof wurde 1976 an seinem historischen Standort an der Wolfgangstraße abgebaut und vorbildgetreu unter teilweiser Wiederverwendung der alten Bausubstanz an der Preysingstraße im Jahre 1985 wieder aufgebaut, das Gebäude wird heute von der Jugend des Deutschen Alpenvereins genutzt.

Anfahrt MVV: U4, U5 Max-Weber-Platz;

Parks[Bearbeiten]

  • Die Gasteiganlagen am östlichen Hochufer der Isar sind eine Parkanlage und der südliche Teil der nach Norden anschließenden Maximiliansanlagen (überwiegend im Stadtteil Bogenhausen gelegen).

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • In der Zeppelinstraße 41 (damals noch Entenbachstraße 63) wird am 04.06.1882 Karl Valentin mit dem Geburtsnamen Valentin Ludwig Fey als Sohn des Tapezierermeisters und Speditionsunternehmers Johann Valentin Fey geboren.

Paulaner Brauerei[Bearbeiten]

Paulanerbrunnen im Paulanergarten, enthüllt am 25 Mai 2003. Der deutschlandweit bekannte Brunnen existierte zuvor nur in der TV-Werbung

Die Paulaner Brauerei hat ihren Anfang als Brauerei des Klosters am Neudeck, gebraut wird zunächst nur für den Eigenbedarf des Klosters. Gründer des Klosterordens ist Franz von Paola, sein stilisiertes Antlitz ziert das Logo der Brauerei.

Starkbier in Klöstern wird bereits vorher eingebraut und auch im Hofbräuhaus gibt es im Frühjahr damals ein stärkeres Märzenbier. Nach dem Motto "Flüssiges bricht Fasten nicht" brauen die Mönche am Neudeck ein starkes Fastenbier und schenken es auch an die Bevölkerung aus. Als Beleg für das Alter der Brauerei gilt ein Dokument aus dem Jahre 1634 in dem sich die privaten Brauer Münchens über die Konkurrenz der Mönche beschweren.

Nach der Säkularisation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1799 erwarb im Jahre 1813 der Braumeister Franz Xaver Zacherl die ehemalige Klosterbrauerei. Die Brauerei wird modernisiert, der Name Salvator wird für das Starkbier eingeführt und später (1896) auch beim kaiserlichen Patentamt in Berlin eintragen, unter Zacherl beginnt der Erfolg der Brauerei Paulaner. Im Jahre 1928 entsteht durch Fusion mit der Thomas Bierbrauerei die Paulaner Salvator Thomas Bräu, anschließend werden noch zahlreiche weitere Brauereien zugekauft, 1985 erfolgte der Zusammenschluss mit der Hacker-Pschorr Bräu GmbH.

Die heutige Paulaner GmbH und Co. KG gehört jeweils zu 50% der Schörghuber Unternehmensgruppe und der Brau Holding International (Heineken), sie ist eine der größten der Münchner Brauereien.

Bekannteste Biersorten sind das Salvator (Starkbier), nach Umsatz gemessen beliebt ist auch das Hefe-Weißbier in heller und dunkler Variante und das Münchner Helle, insgesamt umfasst das Sortiment ein gutes Dutzend Biersorten und Saisonbiere.

Hacker-Paulaner: Sudhaus

Standort der Paulaner Brauerei ist der legendäre Nockherberg in der Au, das ist das östliche Isarhochufer der Münchner Stadtteile Giesing und Au. Paulaner - ein Brauriese zieht um Die Brauerei Paulaner hat den ältesten Münchner Braustandort am Nockherberg verlassen und am Stadtrand bei Langwied neue Brunnen gegraben. Der Umzug ist ein logistischer Kraftakt - mit weitreichenden Nebenwirkungen für die alten Nachbarn.

Bekannt ist der Starkbieranstich im Festsaal Paulaner am Nockherberg als Beginn der Fastenzeit mit dem als Quotenrenner im Bayerischen Fernsehen übertragenen Politikerderblecken (Derblecken für Zähnezeigen): Im Beisein der parteipolitischen Elite Bayerns werden die aktuellen politischen Geschehnisse und auch die anwesenden Personen vom Salvatorredner und in einem anschließenden Singspiel durch den Kakao gezogen. Das Dabeisein ist Pflicht, denn wer nicht dabei ist wird, im übertragenen Sinn, auch nicht "abgewatscht" und ist daher als politisch unwichtig eingestuft.

Der erste Starkbieranstich im Beisein des Kurfürsten Karl Theodor ist für den 7. April 1780 im Kloster Neudeck belegt, die Salvatorrede zur Starkbierprobe wurde im Jahre 1891 vom Münchner Humoristen Jakob Geis erfunden. Die Starkbierprobe selbst ist eine Veranstaltung der Brauerei und nur für geladene Gäste, aber in den anschließenden Wochen ist der Veranstaltungssaal und der Salvator, das Starkbier der Paulaner Brauerei, auch der Allgemeinheit zugänglich, Schluss ist dann eine Woche vor Ostern.

Seit November 2011 laufen die konkreten Planungen zum Umzug der Paulaner- und Hackerbrauerei an das Autobahnkreuz Nordwest bei Langwied, als Ursache wird der Platzmangel am historischen Standort genannt. Der Umzug der Brauerei soll 2016/17 abgeschlossen sein, am Standort Nockherberg bleiben der Paulaner Biergarten und der Salvator-Keller erhalten.

Brauereibesichtigungen: Jew. Mo. - Fr. 12.30 Uhr und 15.30 Uhr, Mindestanzahl 10 Personen, Dauer der Führungen ca. 1 ½ Stunden, Preis Erwachsene 8.- € einschließlich Brotzeit; nicht geeignet für gehbehinderte Personen.

Paulaner Brauerei GmbH & Co KG (Anfahrt MVV: U1/2/8 Silberhornstraße und ca. 10 Min. zu Fuß oder Tram Linien 15, 25, 27 Ostfriedhof und 2 Min. zu Fuß.), Hochstr. 75, 81541 München (auf dem Nockherberg). Tel.: +49 (0)89 48005-871.

Hacker-Pschorr[Bearbeiten]

Eine „Preustatt an der Hagkagasse“ in der Münchner Altstadt wird im Jahre 1417 erstmals erwähnt, an der Ecke Sendlinger- / Hackenstraße steht auch heute das Alte Hackerhaus als das Stammhaus der Brauerei. Möglicherweise ist die Brauerei auch noch älter, belegt ist, dass im Jahre 1363 Ainweg Kirchler in der Sendlinger Str. 75 eine Brauerei gründete.

Joseph Pschorr

Ebenfalls belegt ist die Probstbrauerei in der Sendlinger Str. 75 für das Jahr 1691 und dass die Brauerei dann ab 1738 vom Wirt Simon Hacker übernommen wurde. Der Aufstieg der Brauerei beginnt mit der Einheirat des Braumeisters Joseph Pschorr, er ehelicht im Jahre 1793 Therese Hacker und kauft die Brauerei für 34.000 Gulden von seinem Schwiegervater Peter Paul Hacker, der Sohn des Simon Hacker. Unter seiner Leitung wird die Brauerei Hacker modernisiert und der Bauernhanslbräu in der Neuhauser Str. 11 zugekauft und als Pschorr Brauerei weitergeführt.

Unter Pschorr wird Hacker zur führenenden Münchner Großbrauerei, 1813 geht die "Hacker Bierfestung" in der Landsbergerstraße in Betrieb, ein Sudhaus mit seinerzeit Deutschlands größtem Lagerkeller für über 35 000 Hektoliter Bier.

Joseph Pschorr teilt sein Erbe: Sohn Georg Pschorr erhält die Brauerei zum Pschorr und Sohn Mathias Pschorr erhält die Hacker Brauerei. Beide Brauerein werden anschließend aus der Innenstatt an die Bayerstraße ausgesiedelt, aber erst 1972 werden die beiden Braustätten wieder zusammengelegt.

Im Jahre 1985 wird Hacker-Pschorr mit der Paulaner Salvator Thomas Bräu zusammengeschlossen. Bei Paulaner wird heute auch das Bier für Hacker-Pschorr gebraut, auf dem ehemaligen Gelände des Hacker-Pschorr Sudhauses an der Hackerbrücke wurden 1993 die Pschorr Höfe, ein Wohn- und Geschäftskomplex, errichtet.

Die Biere der Brauerei sind unter anderem die Sternweiße, das Lagerbier "Anno 1417", das Starkbier "Animator", Pils Edelhell und Münchner Hell und verschiedene Saisonbiere.

Die Brauerei Hacker-Pschorr betreibt auf der Schwanthalerhöhe das verpachtete Hacker-Pschorr Bräuhaus mit eigener Hausbrauerei und Brauereiführungen.

Hacker-Pschorr Brauerei, Hochstraße 75, 81541 München (Nockherberg). .

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Kulturgeschichtspad Au - Haidhausen: Start und Ziel am Ostbahnhof, Rundgang entlang historisch bedeutender Stationen;
Plan und Text als pdf auf www.stadt-muenchen.net;
Müller'sches Volksbad an der Isar
  • 1 Müller´sches Volksbad (Doppel-Hallenbad im Jugendstil, nicht barrierefrei! Empfehlung: Abends schwimmen gehen, wenn die Jugendstil-Lampen leuchten.), Rosenheimer Straße 1, 81667 München; (an der Isar zwischen Deutschen Museum und Gasteig gelegen;). Tel.: +49 (0)89 2361 - 50 50 (swm -Bäder Hotline). Das Bad entstand auf Initiative des „Civilingenieurs“ Johann Karl Bernhard Müller, der im Januar 1894 seinen gesamten Münchner Immobilienbesitz für 1,5 Millionen Mark an die Stadt übereignete und von diesem Geld das Bad "hauptsächlich für das unbemittelte Volk" erbauen lies. Der Standort war die Kalkofeninsel in der Isar und in Nähe zu der Arbeitersiedlungen in der Au und in Haidhausen, zuvor wurden hier in mehreren Öfen Isarsteine zu Kalk gebrannt. Geöffnet: Schwimmhalle: täglich 7.30 - 23.00 Uhr; (Mo große Halle nur bis 17.00);.
Turm und Uhr
Gebaut wurde das Müller´sches Volksbad dann von 1898 bis 1901 für fast 1,8 Millionen Goldmark und nach den Plänen des Architekten Carl Hocheder. Im Äußeren zeigt sich das Bad noch im Stil des „Historismus“, die Innenausstattung ist bereits Jugendstil. Das Müllersche gliedert sich in die große Halle (ehemaliges Herrenbad), kleine Halle (ehemaliges Damenbad), die durch einen unscheinbaren Gang heute beide verbunden sind, das römisch-irische Schwitzbad, eine 3-Stufen-Sauna sowie Einzel- oder Gemeinschaftsumkleiden nach Geschlecht getrennt oder gemischt, Duschen und diverse Ruheräume. Im Keller sind noch Einzelduschen und mietbare Badewannenräume als Relikt aus den Zeiten als noch nicht alle Wohnungen ein Bad hatten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude nur leicht getroffen und ist noch zu 80 Prozent im Original erhalten, das Müllersche Volksbad zählt heute zu den schönsten Badehäusern Europas.
Anfahrt MVV: Tram 16, Deutsches Museum; Tram 17, Isartor; Buslinie 132, Isartor/Zweibrückenstraße, Ludwigsbrücke; S1-S8, Isartor oder Rosenheimer Platz;

Weihnachtsmärkte[Bearbeiten]

Haidhauser Weihnachtsmarkt
Der Christkindlmarkt ist etwas ruhiger und mit familiärem und eher beschaulichem Charakter, fast täglich Kinderprogramm;
Einer der Höhepunkte im Programm des Haidhauser Weihnachtsmarkts ist der Krampuslauf der Perchtengruppe Sparifankerl Pass.
In der Adventszeit So. - Do. von 11 bis 20.30 Uhr, Fr. und Sa. bis 21 Uhr, am hlg. Abend von 10 bis 14 Uhr;

Anfahrt MVV: S-Bahn, Rosenheimer Platz; www.haidhauser-weihnachtsmarkt.de;

  • Weihnachtsmarkt Praterinsel stimmungsvoll an der Isar, bayrisch; fast täglich wechselndes Rahmenprogramm;
In der Adventszeit Mo. -Fr. 15 bis 22 Uhr, Sa-So 11 bis 22 Uhr;
Anfahrt: Tram, Max II Monument, S-Bahn Isartor, U-Bahn Lehel; www.weihnachtsmarkt-praterinsel.de

Der Eintritt zu den Münchner Christkindlmärkten und dem zugehörigen Weihnachtsprogramm ist generell frei.

Einkaufen[Bearbeiten]

In Haidhausen gibt es im gesamten Stadtteilbereich gute Einkaufsmöglichkeiten aus kleineren Läden und Geschäften zu allen Sparten wie Lebensmitteln (Bio), Kleidung und Schuhe, Elektro usw.. Im Bereich östlich des Ostbahnhofs, um den Orleansplatz, an der Weißenburgerstraße mit dem Weißenburgerplatz und in einem Teil der Steinstraße gibt es sogar kleine Fußgängerzonen. Im Ostbahnhof sind auch an Sonn- und Feiertagen die Läden geöffnet, unter anderem gibt es einen kleineren Laden für Lebensmittel.

  • Wiener Markt (Markt am Wiener Platz), ständiger Markt für Lebensmittel, Feinkost und Blumen mit großer Auswahl, Öffnungszeiten werktags tagsüber bis ca. 18 Uhr.
Anfahrt MVV: U4/U5, Max-Weber-Platz (ca. drei Minuten zu Fuß), Tram Linie 18, Wiener Platz;
  • Auer Dult. auf dem Mariahilfplatz: Der Jahrmarkt, Vergnügungsmarkt und Waren- und Trödelmarkt findet dreimal im Jahr als "Mai-Dult" (Frühjahrs-Dult Ende Mai), als "Jakobi-Dult" (Sommer Dult im Juli/August) und als "Kirchweih-Dult (Herbst-Dult Ende Oktober) statt.
  • Bayern-Markt. Alljährlich im Hochsommer / Ende August über zwei Wochen auf dem Orleansplatz, täglich von 10 bis 22 Uhr: Im Konzept eine Mischung aus Kulinarischem und Kulturellem der Bayrischen Lebensart: Marktstände, Biergarten, Musik und sonstiges was für Bayern steht.
  • 1 Brotmanufaktur Schmidt, Steinstr. 27, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 459 91 20. traditioneller handwerklicher Münchner Bäcker, Backwaren aus regionalem Getreide; Geöffnet: werktags ab 6.15 Uhr, Mo.-Fr. bis 18.30 Uhr, Sa. bis 14 Uhr.
  • obori, Lothringer Straße 15, 81667 München. Hervorragendes Baguette und französische Desserttörtchen vom japanischen Bäckerehepaar
  • Fritz Mühlenbäckerei, Rablstraße 38, 81669 München. Bio-Vollkornbäckerei mit eigener Mühle Geöffnet: Mo - Fr 7.00 - 19.00 Uhr, Sa 7.30 - 13.00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Biergärten[Bearbeiten]

  • Hofbräukeller (Biergarten, Restaurant, am Wiener Platz), Innere Wiener Strasse 19, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 4489670. Geöffnet: täglich 10 - 23 Uhr..
Von 1892-1894 auf dem Isarhochufer zwischen Maximilianeum und Deutschem Museum als eine Braustätte mit Bierkeller nach alter Münchner Tradtion neu gebaut, nachdem damals das "alte" Hofbräuhaus zum Brauen zu klein wurde und als reines Wirtshaus neu gebaut wurde. Biergarten mit 1.700 Plätzen und großem SB-Bereich unter uralten Kastanien.
Anfahrt MVV: U4, U5, Max-Weber-Platz; Tram Linie 19 - Wiener Platz, Linie 18, 15, 25 - Max-Weber-Platz;
Paulaner am Nockherberg
MUC PaulanerGarten Eingang 2012.jpg
Paulaner Garten
Der Paulanerkeller am Nockherberg hat seinen Ursprung im "Zacherl-Keller" der Paulaner Brauerei, er wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ab 1950 wurde die Neue Gaststätte mit Festsaal unter dem Namen "Sal­va­tor-Keller" wie­der­eröffnet. In der Nacht vom 27. zum 28. November 1999 brannte dann der Sal­va­tor-Keller unter bis heute ungeklärten Umständen völlig ab, die Kastanien im Biergarten blieben aber unversehrt. Das heutige moderne Gebäude mit Festsaal, Gastwirtschaft und modernisiertem Biergarten wurde 2003 als "Paulaner am Nockherberg", neu eröffnet.
Biergarten mit ca. 1.500 Plätzen, Selbstbedienungsbereich;
Anfahrt MVV: U1/2/8 Silberhornstraße und ca. 10 Min. zu Fuß oder Tram Linien 15, 25, 27 Ostfriedhof und 2 Min. zu Fuß.

Siehe auch die Übersicht zu den Biergärten im Artikel München.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 PreysingGarten (Wirtshaus, Restaurant, Café, Wirtsgarten; eine der ältesten Gastwirtschaften Haidhausens), Preysingstraße 69, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 688 67 22. Geöffnet: täglich von 9 bis 01.30 Uhr.
  • 2 Kinglwirt (Bayrische Bio-Küche), Balanstraße 16, 81669 München (MVV: S-Bahn Rosenheimer Platz). Tel.: +49 (0)89 8567 6199. Geöffnet: Mo - Sa 11 - 0,So 9 - 23.
  • 3 Wirtshaus in der Au (Traditionsgaststätte, bayrische Küche, Knödelgerichte, Jazzfrühschoppen), Lilienstraße 51, 81669 München (MVV: S-Bahn Isartor). Tel.: +49 (0)89 448 14 00, Fax: +49 (0)89 448 24 00. Geöffnet: Mo bis Fr 17 - 01 Uhr, Sa, So, Feiertag 10 - 01 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 4 Schweiger2, Lilienstraße 5, 81669 München. kleines 1-Sterne-Restaurant, MMV: S-Bahn Isartor oder Rosenheimer Platz, Tram 16 Deutsches Museum, Bus 52,62 Schweigerstraße
  • Inszenario, Rablstr. 10, 81669 München. Molekularküche, MMV: S-Bahn und Tram 15,25 Rosenheimer Platz

Nachtleben[Bearbeiten]

Der Stadtbezirk Au-Haidhausen hat eine recht interessante Kneipen- und auch Kulturszene zu bieten.

Im Besonderen befindet sich unmittelbar benachbart am Ostbahnhof (bereits im Stadtviertel Berg am Laim) auf einem ehemaligen Fabrikgelände mit den Optimolwerken und der Kultfabrik das größte Freizeit- und Partyareal in München, siehe hierzu im Artikel zu Berg am Laim: Nachtleben, außerdem befindet sich auch das Kulturzentrum Gasteig mit der Philharmonie und mehr als 1.700 Veranstaltungen im Jahr in Haidhausen.

Gasteig
Eingang zu den Optimolwerken

2 Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 48098-0. Das Kulturzentrum mit Philharmonie wurde im November 1985 neu eröffnet und hat 2400 Sitzplätze. Außerdem sind in dem Gebäude das Richard-Strauss-Konservatorium, die Volkshochschule und die Städtischen Bibliotheken angesiedelt. Alljährlich im Sommer findet hier die Mehrzahl der Veranstaltungen des Filmfests München statt. Die Münchner Volkshochschule bietet regelmäßig auch umfangreichere thematisch orientierte Veranstaltungsreihen an. Sonderausstellungen in dem weitläufigen Komplex runden das Programm ab. Eigene Parkgarage mit 270 Stellplätzen. Anfahrt MVV: S-Bahn und Tram Linie 15/25, Haltestelle Rosenheimer Platz; Tram Linie 16, Haltestelle "Am Gasteig"

Kinos[Bearbeiten]

3 Museum-Lichtspiele, Lilienstrasse 2, 81669 München (am Deutschen Museum / Isar-Ostseite). Tel.: +49 (0)89 482403.. Das Kino ist schon recht kultig: seit über 30 Jahren läuft an jeden Samstag in der Spätvorstellung die Rocky Horror Picture Show. Filme im Originalton. Anfahrt MVV: S-Bahn, Isartor, Tram 17 + 18;

4 Rio Filmpalast, Rosenheimer Straße 46, 81669 München (am Rosenheimer Platz). Tel.: +49 (0)89 48 69 79.. Zwei Kinosäle mit 370 und 105 Sitzplätzen. Anfahrt MVV: S-Bahn Linien S1 – S8, Rosenheimer Platz.

Gesamtübersicht der Kinos im Artikel zu München.

Bühnen[Bearbeiten]

5 Theater Drehleier (Kabarett- und Kleinkunstbühne, Theatergaststätte), Rosenheimer Str. 123, 81667 München. Tel.: +49 (0)89 48 27 42.

Anfahrt MVV: S-Bahn und U5: Ostbahnhof

6 Hoch x (zeitgenössische Produktionen: Theater, Tanz, Performance, Neue Musik, Videokunst, Bildende Kunst etc.), Entenbachstraße 37, 81541 München (in der Au).

Anfahrt MVV: U1, U2, U7 und U8: Kolumbusplatz

7 Theater in der Au e.V. (Privattheater, Volkstheater), Am Herrgottseck 5, 81669 München. Tel.: +49 (0)89 44118454. Der Theaterverein wurde am 22. März 1956 gegründet, es gibt klassisches Theater, Boulevard, modernes Theater mit der "Studiobühne", Lesungen und die Kinder- und Jugendabteilung "Bühnenflöhe".

Cafes und Kneipen[Bearbeiten]

  • 5 Café Wiener Platz, Innere Wiener Straße 48, 81667 München (MVV: U4,U5, Bus: Max Weber Platz, Tram 18, Wiener Platz). Tel.: +49 (0)89 4489494, Fax: +49 (0)89 44717168. Geöffnet: 08 bis 01 Uhr.
  • 6 Haidhauser Augustiner (Wirtshaus, bayerische und internationale Küche), Wörthstr. 34, 81667 München (am Bordeaux Platz in Nähe Ostbahnhof). Tel.: +49 (0)89 62286215. Geöffnet: täglich von 10 bis 01 Uhr.
  • 1 Kirr Royal (Retro-Bar im Stil der 80iger Jahre), Rosenheimer Straße 30, 81669 München (im Motorama gegenüber vom Gasteig). Tel.: +49 (0)176 61586113. Geöffnet: 10 - 03 Uhr.
  • 2 Nachtkantine, Grafinger Straße 6 (S-Bahn & U-Bahn: Ostbahnhof). Tel.: +49 89 49002153. Nachtbar und Restaurant mit Live-Bühne und Biergarten, die schon seit Kunstpark-Zeiten existiert. Geöffnet: M-Sa 11:00-04:00. Preis: €5.80-6.90.
  • 3 Negroni Bar (klassische American Cocktail Bar), Sedanstr. 9, 81667 München (östlich vom Gasteig). Tel.: +49 (0)89 48950154. Die Negroni Bar wurde von der Zeitschrift "Mixology" zu einer der 15 besten Bars in Deutschland gewählt. Barkeeper ist Adriano Paulus, dreimal bester Barkeeper Bayerns und zweimal Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft der Deutschen Barkeeper-Union e.V. (DBU). Geöffnet: Mo. bis Sa.: 18 – 01 Uhr.

Clubs[Bearbeiten]

  • 4 Charlie (Techno-Club), Schyrenstraße 8, 81543 München (U1,U2,U7: Kolumbusplatz). E-Mail: . Kleiner Techno-Club aber mit hochkarätigen DJ-Bookings.
  • 5 Grinsekatze Club (Techno-Club), Friedenstraße 10, 81671 München (S1,S2,S3,S4,S6,S7,S8,U5: Ostbahnhof). Tel.: +49-176-31324882, E-Mail: . Auf Electro und Minimal spezialisierter Techno-Club auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Optimolwerke. Geöffnet: 23:00.
  • 6 Muffathalle (Kunst- und Kulturtreffpunkt, Club, Biergarten), Zellstr 4, 81667 München (S-Bahn, Haltestellen Isartor oder Rosenheimer Platz; Tram Linie 18, Haltestelle "Deutsches Museum"). Tel.: +49 (0)89 45 875 010. Veranstaltungsgebäude für bis zu 1.200 Personen in einem denkmalgeschützten ehemaligen Heizkraftwerk
  • 9 Unterfahrt (legendärer Jazzclub, Konzerte, Gastronomie), Einsteinstrasse 42, 81675 München. Tel.: +49 (0)89 448 27 94. Geöffnet: Mo. bis So.: 19.30 bis 01 Uhr.
Anfahrt MVV: U4,U5: Max-Weber-Platz

Unterkunft[Bearbeiten]

Nach der amtlichen Statistik sind 21 Beherbergungsbetriebe im Stadtbezirk gelistet (für das Jahr 2011).

Günstig[Bearbeiten]

  • mk Hotel * *, Einsteinstr. 34 (RGb), 81675 München (am Wax-Weber Platz, MVV: U4,U5). Tel.: +49 (0)8723 978711500, Fax: +49 (0)8723 978711515. Preis: EZ ab 56,- €; DZ ab 78,- € (jew. inkl Frühstück).

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

  • 1 Polizeiinspektion München 21, Au, Am Neudeck 1, 81541 München. Tel.: +49 (0)89 62402-0.

Gesundheit[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche4,22 km²
Telefonvorwahl089
Postleitzahlen81541, 81543, 81667, 81669, 81671, 81675, 81677
KennzeichenM
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Waschsalons
In der Au gibt es einen Münzwaschsalon in der Ohlmüllerstraße. An der Rosenheimer Straße und im Eckhaus Pariser-/Lothringerstraße gibt es gleich zwei in Laufnähe.

Wannenbad
Mittwochs und freitags von 8.00 bis 13.30 Uhr und montags von 17.30 bis 20.30 Uhr kann man eine Badewanne für 45 Minuten oder eine Dusche für eine halbe Stunde im Keller des Müllerschen Volksbad mieten.

Frauenbadetag
Dienstags zwischen 15 und 20 Uhr ist Frauenbadetag im Müllerschen Volksbad. D.h. die kleine Halle ist für Männer gesperrt! Zur Beachtung: Das Wasser hat knapp 40 Grad und das Becken ist klein. Es können keine Bahnen geschwommen werden.

Eine wichtige Postfiliale in Haidhausen befindet sich im Postbank Finanzcenter Orleansstr. 52 (Nähe Ostbahnhof). In der Au gibt es eine kleine Post/DHLfiliale in der Ohlmüllerstraße.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Valentin: Mögen hätt 'ich schon wollen, Skurrile Sprüche & Bilder. ROSENHEIMER VERLAGSHAUS, 2007 (2. Auflage), ISBN 3-475-53843-1; 128 (deutsch). ca. 12,95 €
  • Alexander Langheiter, Johann Bentele, Linda Märkl: Münchens Auer Dult. München : MünchenVerlag GmbH, 2010, ISBN 3937090460; 128. 16,80 €

Weblinks[Bearbeiten]

  • Seite zu den Mühlbachtagen, dem Aktionsprogramm der Künstler am Kolumbusplatz;
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