Erioll world 2.svg
Empfehlenswerter Reiseführer

Kinshasa

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kinshasa, Boulevard de 30 Juin in Gombe
Kinshasa
Provinzprovinzfrei
Einwohner8.096.254
anderer Wert für Einwohner auf Wikidata: 11855000 Einwohner in Wikidata aktualisieren Eintrag aus der Quickbar entfernen und Wikidata benutzen
Höhe
240 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Demokratische Republik Kongo
Reddot.svg
Kinshasa

Kinshasa (früher Léopoldville) ist Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kinshasa, von 1971 bis 1997 Hauptstadt von Zaire, ist heute Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Nirgendwo sonst wie hier herrscht eine derartige Symbiose zwischen der Moderne und dem Traditionellen. Kinshasa liegt am Fluss Kongo und ist in 24 Gemeinden (communes) aufgeteilt.

Als Hauptstadt dieser 24 Gemeinden ist Kinshasa den Provinzen gleichgestellt und wird von einem Gouverneur verwaltet. Die größte Stadtgemeinde der Fläche nach ist Maluku mit einer Fläche von 7.948,80 Quadratkilometern, die fast 80 Prozent der Gesamtfläche ausmacht. Die kleinste Stadtgemeinde stellt mit 2,72 Quadratkilometern Kintambo dar. Im Vergleich zu Maluku beträgt hier der Anteil an der Gesamtfläche ca. nur 0,03%. Die höchste Einwohnerzahl der 24 Gemeinden von Kinshasa hat mit 946.372 Einwohnern Kimbanseke, was ca. 13,5% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Gombe ist die Gemeinde, in der sich die meisten staatlichen und internationalen Institutionen befinden, und ist zugleich Wohnsitz der meisten Diplomaten im Lande. Mit ca. 33.000 Einwohnern hat Gombe die niedrigste Bevölkerungszahl der Gemeinden von Kinshasa. Während mit ca. 63.000 Einwohnern je Quadratkilometer Bumbu die Gemeinde mit der höchsten Bevölkerungsdichte darstellt, hat Maluku mit nur 23 Einwohnern je Quadratkilometer die geringste Bevölkerungsdichte.

Kinshasa hieß bis zum 3. Mai 1966 Léopoldville (Léoville, Leopoldstadt). Léopoldville wurde am 3.Dezember 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten und zu Ehren des damaligen belgischen Königs Leopold II. gegründet. Nachdem 1923 die Hauptstadt des Belgisch-Kongo von Boma nach Léopoldville verlegt wurde, erlebte Léopoldville ein rasches Wachstum.

Vor der Unabhängigkeit war Léopoldville in zwei Teile geteilt:

a) Europäerstadt
b) Afrikanerstadt (Quartier Indigène)

In Léopoldville war der Wechsel von einem Stadtteil in den anderen nach 21 Uhr abends strengstens verboten. Nur mit einem Sonderausweis war es den Bewohnern gestattet, sich von einem Stadtteil in den anderen zu bewegen.

1960 galt Léopoldville mit etwa 400.000 Einwohnern als die größte Stadt Zentralafrikas. Als 1966 Joseph-Désiré Mobutu die Macht ergriff, veranlasste er die Umbenennung von Léopoldville in Kinshasa – das ist der Namen eines ehemaligen Dorfes im Stadtgebiet. Im September 1996 begann unter Führung von Laurent Désiré Kabila im Osten des Landes eine Rebellion, die militärisch von Ruanda und Uganda unterstützt wurde. Obwohl die Rebellion durch Flüchtlingsströme aus den beiden Nachbarländern Ruanda und Uganda verstärkt wurde, wurde sie zunächst nicht ernst genommen. Am 16. Mai 1997 zog Kabila mit seinen Truppen in Kinshasa ein, und es gelang ihm der Sturz des schwer kranken und international isolierten Mobutu. Am 29. Mai 1997 erklärte Kabila sich zum neuen Präsidenten.

Weitere Informationen zur Geschichte finden sich unter „Demokratische Republik Kongo“.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Kinshasa Airport

South African Airways und Kenyan Airways bieten eine Reihe von Flügen pro Woche von ihren Drehscheiben Johannesburg und Nairobi an. Direktverbindungen aus Europa gibt es mit Air France aus Paris und SN Brussels aus Brüssel.

Der Flughafen hat wegen seines bestechlichen Personals einen schlechten Ruf. In der letzten Zeit hat sich die Situation etwas gebessert, es ist jedoch nach wie vor eine Herausforderung, ohne lokale Unterstützung vom Flughafen an sein Ziel zu gelangen. Folgen Sie einfach irgend jemandem und outen sich nicht als Tourist! Ein Nachweis über Gelbfieberimpfung ist obligatorisch. Und es gibt keine Möglichkeit, ein Visum am Flughafen zu kaufen.

Seit dem 1.4.2009 verlangt die Flughafenverwaltung eine Ausreisegebühr in Höhe von 50 US-Dollar für internationale Flüge und 10 US-Dollar für nationale Verbindungen. Bitte bar zum Flughafen mitbringen und den so genannten Go-Pass erwerben.

Zwischen Europa und der Demokratischen Republik Kongo verkehren zurzeit folgende Fluggesellschaften:

Für Flüge innerhalb Kongo:

Alle im Kongo angemeldeten Fluglinien stehen auf der schwarzen Liste der EU. Fliegen innerhalb des Landes ist ein hohes Risiko. Die Flüge der MONUC und der europäischen Entwicklungsorganisation ECHO sind zwar sicher, stehen i.d.R. aber nur den Mitarbeitern dieser Organisationen zur Verfügung. Die anderen hier aufgeführten Fluglinien werden aus lokaler Sicht dennoch oft von internationalen Hilfsorganisationen gewählt und erfüllen einen technisch vertretbaren Standard.

„Humanitäre“ Fluggesellschaften:

Kommerzielle Fluglinien:

Alle anderen Fluglinien sind nicht zu empfehlen! Die Absturzzahlen im Kongo sind beeindruckend.

Flugvorbereitung z.B. mit SN Brussels

  • Reservierungen SN aus der DRC: salesrdc@brusselsairlines.com/ Tel: 00243 (0)99 601 70 00 von 8:30–16:00 Uhr.
  • SN Bruxelles: Flüge nach Kinshasa in Brüssel telefonisch bestätigten unter 0032 (0)27 818 30 10, 0032 (0)27 818 30 14 oder 0032 (0)27 818 30 15.
  • Rückflug: 2 Tage vor Abflug telefonisch bestätigen.
  • Carte d’embarquement: In der SN-Filiale am Boulevard am Reisetag oder früher abholen.
  • Check-in: Gepäck am Reisetag von 11:00 bis 16:00 Uhr im Check-in in der Stadt (Boulevard) abgeben.
  • Protokoll: Einige Organisationen haben eigene Verbindungsoffiziere am Flughafen, die die Ein- und Ausreise begleiten. Diesen Service nutzen.
  • Fahrt: wegen des dichten Verkehrs ca. 2 Stunden vor Boarding aus der Innenstadt abfahren. Mehr Zeit einplanen, falls die Carte d’embarquement erst am Flughafenschalter abgeholt wird oder Gepäck noch am Flughafen eingecheckt werden soll.
  • Souvenirs: Lebensmittel (Mangos etc.) kann man ohne Probleme in einer Kühlbox einchecken. Besser nicht im Koffer transportieren. Keine Tiere, auch keine toten wie Schmetterlinge oder Schlangenhäute. Offiziell ist die Ausfuhr von Schmuck o.ä. aus grünem Malachit untersagt.
  • Zubehör: kleine Schlösser für Koffer ohne Hartschale (auch wenn die Wirksamkeit fraglich ist, aber man muss es den Dieben nicht leichter machen als nötig), Klebeband für Kühlboxen, Adressschilder, evtl. Koffergurt

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Wenn Sie ein Visum besitzen, können Sie mit dem Schiff aus Brazzaville anreisen. Es gibt Schnellboote, die in kurzer Zeit eine begrenzte Zahl von Passagieren ans andere Ufer bringen können. Wenn Sie Zeit haben, können Sie alternativ auch einen Lastkahn der örtlichen Händler benutzen. Fragen Sie nach „the Beach“, welches das Fährterminal ist.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

In der Kolonialzeit war das ganze Land mit der Bahn erreichbar. In Kinshasa gibt es zwar einen Bahnhof, Zugfahrten sind aber schwer vorhersehbar. Die Tickets gibt es nur am gleichen Tag kurz bevor der Zug eintrifft.

  • Werktags verkehrt ein Nahverkehrszug von Kasangulu (BU) (ab ca. 4 Uhr) bis nach Gombe (KN) (Kinshasa Ostbahnhof), (Ankunft gegen 7 Uhr), Rückfahrt nachmittags (ab ca. 4 Uhr).
  • Dreimal wöchentlich ein Güterzug mit Personenbeförderung Matadi (BU) – Gombe (KN) (Kinshasa Ostbahnhof).
  • Die Linie Ostbahnhof – Kintambo (KN) (Kinshasa Westbahnhof) ist zur Zeit außer Betrieb; weiter nach Kinsuka Pompe die Gleise entfernt.
  • Für die Strecke Kinshasa Ost – Masina – Ndjili Flughafen gibt es widersprüchliche Angaben. Im Prinzip fährt täglich mindestens ein Zug pro Richtung, aber aus Sicherheitsgründen kann er auch einige Tage oder Wochen ausfallen. (Stand Juni 2010)

Bediente Stationen in Kinshasa: Kinshasa Est, Ndolo, Limete Amicongo, Limete UZAM, Masina Sans Fil, Masina Quartier 3, Masina Siforco Camp Bandara, Ndjili Aéroport, Matete, Riflart, Kiwenza.

Der Zug ist aber aus Sicherheitsgründen und der Praktikabilität kein wirklich in Betracht zu ziehendes Transportmittel für Besucher, sondern ausschließlich eine Möglichkeit für Einheimische.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Außer auf der Strecke von Matadi nach Kinshasa gibt es keine Möglichkeit der Anreise mit Fahrzeugen. In einigen Fällen helfen geländegängige Fahrzeuge. Der Verkehr zwischen den Städten wird üblicherweise mit Booten oder Flugzeugen abgewickelt.

Mobilität[Bearbeiten]

In Kinshasa ist für die eigene Mobilität ein PKW unerlässlich, da hier das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel selbst für die eigene Bevölkerung eine Zumutung darstellt.

Auch Taxis sollten nach Möglichkeit gemieden werden, da Taxen hier als solche nicht gekennzeichnet sind und es sich hierbei um Privatfahrzeuge handelt, welche mit mehreren Fahrgästen geteilt werden. Für eine Strecke gilt ein gewisser Fixpreis, den alle gleichermaßen entrichten. Für kurze Strecken zahlt man 300 Fc (= 0,50 Cent). Wer ein Fahrzeug allein für sich in Anspruch nehmen möchte, sollte auf jeden Fall mit dem Fahrer vor der Fahrt den Preis aushandeln, um Missverständnisse zu vermeiden. Bei der Auswahl eines Fahrzeugs sollte man sich wegen der besseren Übersicht in der Stadt und der schlechten Straßen für ein hoch gebautes allradgetriebenes Fahrzeug entscheiden. Überdies sollte das Fahrzeug unbedingt eine Klimaanlage haben. Am Anfang kann auch ein Fahrzeug angemietet werden. Für die Mietfahrzeuge sind Chauffeure obligatorisch, denn insgesamt gibt es in den Straßen nicht nur keine Beschilderung, sondern die Verkehrsregeln insgesamt werden nicht beachtet.

Autovermietungen[Bearbeiten]

Im Auto Fenster und Türen trotz aller Hitze geschlossen halten, vor allem im stehenden oder langsamen Verkehr wg. Diebstahlgefahr. Nach Möglichkeit standesgemäß hinten sitzen. Das ist wichtig, um von den Kongolesen ernst genommen zu werden. Chauffeure erwarten Trinkgeld für ihren eigenen Transport nach Hause: ca. 2000 Fc. Verkehrspolizisten bitte ignorieren, nicht grüßen, andernfalls fühlen sie sich aufgefordert, nach Geld zu fragen, und halten Sie möglicherweise fest. Deshalb nicht hinsehen, auch nicht als Beifahrer. Sollte es dennoch zu Diskussionen kommen: der Chauffeur erledigt das. Kommt der Chauffeur auch nicht mehr zurecht, dann jemanden anrufen und sich abholen lassen oder ein Taxi nehmen. Auto und Chauffeur zurück lassen. Das erleichtert es dem Chauffeur, die Situation aufzulösen.

Unfall? Ihr Auto fährt jemanden an? Die Passanten werden das dem „Weißen“ zuschreiben, auch wenn Sie keine Schuld tragen. Deshalb mit dem Auto den Unfallort so schnell wie möglich verlassen. Nicht anhalten, nicht helfen! Egal wie schwer oder leicht der Unfall ist. Es besteht Lynchgefahr.

Lassen Sie sich immer fahren, auch auf kurzen Strecken. Nie spazieren gehen, auch wenn der Boulevard friedlich aussieht, das ist er nicht. Besonders sonntagsmorgens sind dort in den letzten Wochen wiederholt Ausländer gezielt entführt worden. Wer Bewegung sucht, kann zur deutschen Botschaft fahren und dort in Sicherheit und mit Aussicht auf den Fluss ca. anderthalb Kilometer auf den Straßen um die Botschaften spazieren.

Bei kurzen Fahrten sollten Sie an Bord mitführen: Wasserflaschen, Taschentücher, Hygienetücher, Anti-Brumm/Autan, Sonnencreme, Sonnenbrille, Taschenmesser.

Für lange Strecken zusätzlich: Reisemedizin, Telefonnummern, ggf. Funkgeräte, Landkarte, ggf. GPS, Picknickgeschirr, Seife, Handtuch.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ausflugsziele[Bearbeiten]

Kinshasa und der Fluss Kongo
  • Isle de Mimosa - Les Cataractes au Fleuve Congo. Nicht weit von Gombe befindet sich ein sehr schöner Ort, um sich am Strand auszuruhen. Die Wellen sind großartig! Um dort zum Strand zu gelangen, muss man aufgrund schlechter Straßen einen Kilometer zu Fuß gehen. Meistens wird man von einem Einheimischen für ein geringes Entgelt, d. h. für 500-1500 Fc (= 1-3$), dahin begleitet. Auf keinen Fall sollte man versuchen zu fotografieren, denn auch wenn man den Wachen am Eingang Bescheid gesagt hat. Man könnte andere Kongolesen treffen, die eventuell damit nicht einverstanden sind und deshalb dafür bezahlt werden möchten. Hier gilt die „Regel“ „donner et recevoir“: jemand, der ein Foto macht, bekommt ja etwas, d.h., man muss dafür zahlen. Auf dem Weg zu den großen Wellen am Fluss Kongo sieht man Einheimische, die Steine abklopfen, um diese anschließend zu verkaufen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Le Port de Maluku. Am Hafen von Maluku kann man Liboke, in Bananenblättern gegrillten Fisch, essen. Allerdings kann man ihn nicht in Ruhe essen, weil Kinder und Frauen neben einem sitzen und um Essen betteln. Man ist aber unter den Einheimischen, die sehr nett sind, und kann beobachten, wie geangelt wird. Fischer fahren mit zumeist großen Booten hinaus, um große Beute zu machen. Auf den kleinen Booten, den „pirogues“, kann man sich bei entsprechendem Wetter bis zur andern Seite des Flusses fahren lassen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Mbudi. Wer für einen Moment das Chaos im Lande vergessen möchte, der ist in Mbudi bei den Livingstonefällen genau richtig. Die Livingstonefälle sind Wasserfälle des afrikanischen Stroms Kongo und nach dem Afrikaforscher und Missionar David Livingstone benannt. Hier trifft man Einheimische, die tanzen, schwimmen, Beach–Volleyball oder Beach-Soccer spielen. Das ist noch längst nicht alles: Hier kann die Natur bewundert werden. Riesig große Steine befinden sich hier. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Lac de Ma Vallé. Bester Ausflugsort, um spazieren zu gehen. See mit einem knapp 6 km langen Wanderweg. Ausgangspunkt ist ein kongolesisches Restaurant und ein Tretbootverleih. Zutritt zum See für ca. 700 Fc pro Person. Achtung: festes Schuhwerk zum Schutz vor Schlangen sind empfohlen. Auch im Wasser aufpassen (Schlangen können unter Wasser nicht zubeißen). Wegen der Gefahr einer Bilharziose nicht im See schwimmen oder das Wasser längere Zeit berühren (Larven bohren sich binnen weniger Minuten durch die Haut. Bei einer Länge von 0,5 mm sind sie praktisch unsichtbar). Anfahrt wie unter „Bonobos“ (siehe unten) beschrieben, aber am Ende den Schildern zu „Lac de ma valée“ weiter folgen. Fie die fahrt sollte eine Geländefahrzeug benutzt werden. Siehe auch die französische Internetseite zum Lac de Ma Vallée. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Kinkole. Beliebter Ausflugsort der Kongolesen am Flussufer. Besichtigen kann man das Anlanden der Schiffe und Piroggen am Fluss, die Marktstände und Bootsbauten. Für 1000 Franc p.P. kann man mit Piroggen eine Fahrt auf dem Fluss unternehmen – Schwimmwesten gibt’s an Bord. Viele Restaurants bieten Liboke und frischen Fisch an. Wer es sauberer möchte, bringt sein eigenes Picknick-Geschirr/Besteck und Servietten mit. Nicht versäumen sollte man die von Straßenverkäufern angebotenen Chenille (Palmraupen) und Cri-cri (Grillen), die gegrillt auf Holzspießen für max. 500 Fc verkauft werden und rund um Kinshasa hauptsächlich hier zu bekommen sind. Das ist ungewohnt, schmeckt aber gut. Also probieren! Anfahrt: ca. 10 km hinter dem Flughafen links abbiegen und runter zum Fluss. Kinkole kennt jeder. Der Weg lässt sich leicht erfragen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Symphonie Naturelle. Etwas schwierig zu finden, dafür aber sehr idyllisch ist dieses Ausflugsziel. Hier kann man einen Tag gemütlich an kleinen Seen verbringen, darin angeln, ein wenig spazieren und kongolesisch im Restaurant essen. Der Ort ist praktisch noch im Stadtgebiet Kinshasas (nicht eher in Ngaliema?), aber so abgelegen, dass man den Eindruck hat, weit in die Natur gefahren zu sein. Um dort hinzukommen, muss man auf der Route de Matadi bis zum Palais de marbre fahren und auf Höhe des Palasteingangs gegenüber den Löwen in die Stichstraße nach rechts abbiegen. Am Ende der Straße links abbiegen und wenige Meter, also die nächste Gelegenheit bei dem gut sichtbaren Schild zur Symphonie Naturelle rechts einbiegen. Den schmalen Weg ganz runter ins Tal und auf der anderen Seite über die Sandpisten wenige Kilometer bis ans Ende folgen. Auf der Piste regelmäßig nach rechts abbiegen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Les chutes de Zongo. Die Wasserfälle an einem Nebenlauf des Kongoflusses lohnen einen Ausflug. Hinter der Staumauer in Zongo rauscht der Fluss lautstark über ein paar Stromschnellen und auf einen Wasserfall zu, der eine ansehnliche Größe hat. Die herabstürzenden Wassermassen spritzen so hoch, dass man auf der gegenüberliegenden Seite des Tals duschen kann. Ein echter Spaß und eine willkommene Abkühlung. Direkt neben den Wasserfällen kann man Bungalows oder Zelte mieten. Die hygienischen Verhältnisse sind ungewöhnlich gut (libanesisches Management). Im September 2009 befanden sich weitere Bungalows und ein Restaurant im Bau. Am Ufer stehen Pailottes, die man für 50 US$ mit Grill und Kohle mieten kann, wenn man seine eigene Verpflegung mitbringen möchte. Man kann aber auch Essen bestellen. Die Küche ist kongolesisch und gut. Anfahrt: Auf der Route de Matadi ca. anderthalb Stunden, dann steht kurz hinter der Ortschaft „Sana Bata“ rechts deutlich ein Schild Richtung „Chutes de Zongo“. Der Piste und gelegentlich den Schildern ca. 50 km bis Zongo folgen. Es ist leicht zu finden, aber es empfiehlt sich dringend, vor Anreise zu reservieren und dabei nach den Straßenverhältnissen zu fragen, denn in der Regenzeit kann die Strecke unpassierbar sein. Ohnehin sind die Wasserfälle in der Trockenzeit schöner, weil im niedrigen Wasserstand mehr von dem Wasserfall zu sehen ist. Tel: +243 (0)99 998 02 80, (0)89 839 17 74, seli@sunguza.com, info@selisafari.com. Der Anbieter hat ein Informationsbüro in Kinshasa. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Ausflug auf den Kongofluss. Viele nehmen sonntags ihr eigenes Boot und fahren zum Picknick und schwimmen raus auf eine Sandbank im Fluss. Man kann aber auch ein Boot für 20–25 Personen mieten. Der Preis ist Verhandlungssache, sollte aber auf 20 bis 25 US$ pro Person rauslaufen. Dafür fährt das Boot morgens ab 9 Uhr aus dem Yachtclub Kinshasa und kehrt zum Sonnenuntergang zurück. Auch Grill und Kohle und ggf. Verpflegung können dazu gebucht werden. Ein sicheres und schnelles Aluminium-Boot hat Boris, Tel: +243 (0)99 991 80 80. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Montagne de Magengenge. Die höchste Erhebung vor Kinshasa, die man von der Straße aus in Richtung Kikwit auf Höhe des Flughafens sehen kann. Ein Wallfahrtsort. Näher bei Gott verbringen die Menschen hier mehrere Tage. Davon lebt das kleine Dorf hinter dem Gipfel. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Ebene von Kinshasa und den Kongo. Ca. 10 km hinter dem Flughafen biegt man rechts nach Magengenge ab. Auch mit Chauffeur muss man sich etwas durchfragen. Zunächst fährt man langsam durch ein Marktviertel und folgt dem Weg den Hügeln hinauf bis zu den letzten Häusern von Magengenge und mit Aussicht auf das Wanderziel. Hier kann man die Fahrzeuge parken und nimmt die gut sichtbaren und leicht zu findenden Trampelpfade. Sie führen an der rechts liegenden Flanke leicht ansteigend bis zur Steilwand. Dort sind auf dem letzten Stück Treppen in den Felsen geschlagen, die einen auf den Gipfel führen. Eine Strecke ist ca. 5 km. Kein Militär oder Polizei behindert den Ausflug. Die Wache auf dem Weg macht keine Schwierigkeiten und lässt die Wandergruppe für 1000 Fc Trinkgeld passieren. Auch kann man am Wegesrand Wanderstöcke für 50 Fc erstehen. An heißen Tagen – also praktisch immer – ausreichend Wasser mitführen: 3 Liter pro Person sowie Proviant. Die Wanderroute ist auch für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet. Typ ist Gruppenbezeichnung

Vergnügungsviertel[Bearbeiten]

  • Bandal – kleines Vergnügungsviertel. Bandal ist vor allem bekannt für Gegrilltes, was sehr lecker ist! Im Vergleich zu Matonge in Kalamu ist Bandalungwa nicht nur viel ruhiger, sondern auch sicherer. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Matonge – das Vergnügungsviertel in Kinshasa. Der Stadtteil Matonge (Gemeinde Kalamu) ist das Vergnügungsviertel von Kinshasa. Das Nachtleben in Kinshasa fängt bereits in der Nähe des Stadtteils „Victoire“ an, wo man u.a. das Restaurant Acropolis, das aus einem Restaurant, einer Bäckerei und einem Nachtclub besteht, vorfindet. Geht man weiter, so gelangt man in das Innere des Vergnügungsviertels. Die Straßen hier sind voller Stände und Bars, an denen man kaltes kongolesisches Bier - Primus, Mützig oder Skol - trinken kann. Das Primus-Bier schmeckt ganz gut und muss auf jeden Fall probiert werden. Typ ist Gruppenbezeichnung

Parks[Bearbeiten]

Bonobos im Bonobo-Paradies
  • Les Bonobos „les singes intelligentes“ – La Chute de Lukaya. Sehenswert sind auf jeden Fall die Bonobos, eine Primatenart aus der Familie der Menschenaffen, die in den mittleren und südlichen Teilen der Demokratischen Republik Kongo vorkommen. Da diese Menschenaffen gefährdet sind, wurde 2006 ein großes Regenwaldgebiet unter Naturschutz gestellt: Das Lamoko-Yokokala-Reservat in der Provinz Équateur. Claudine André veranlasste 2002 die Errichtung des „Lola ya Bonobo“, des Bonobo-Paradieses. Auf dem Weg zu den Bonobos beschreiben einige Plakate das Verhalten der Bonobos, wie z.B. „Faites l’amour, pas la guerre!“ oder die englische Version „Make Love, not War!“. Zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern ist die Interaktion meist friedlicher als bei anderen Primaten und beinhalten Sexualverhalten, um Spannungen abzubauen. Bonobos, die in menschlicher Obhut leben, können ein Alter von 50 Jahren erreichen. Ein Geheimtipp sind die Masken, die man im hinteren Ausstellungsbereich kaufen kann. Mit dem Auto erreicht man das Bonobo-Gehege, indem man auf der Route de Matadi stadtauswärts fährt, vorbei am Palais de Marbre, danach hinter der dritten Tankstelle auf der linken Seite (rechte nicht mitzählen) die erste Straße links, dann die erste wieder links und die erste rechts. Ab hier den Schildern zu „Lac ma valée“ folgen, ca. 15 Min. geradeaus, nach dem Überqueren der Eisenbahnschienen rechts fahren und geradeaus weiter, nicht über den Fluss, bis zum Ziel.
  • Zoo.
  • Schlangenfarm. Tel.: (0)89 946 04 77. Vipern, Kobras, Mambas und Pythons: besonders sehenswert ist die belgische Forschungsstation, in der Dutzende Schlangenarten gehalten werden. Alles Schlangen, die rund um Kinshasa und im Kongo leben – übrigens ist nur eine Minderheit ungefährlich. Für den Besuch ist eine telefonische Terminvereinbarung notwendig. Dafür gibt es eine gründliche Führung und Schlangen zum Anfassen. Mindestens 2 Stunden Zeit einplanen. Anfahrt: stadtauswärts auf der Route de Matadi, vorbei am Palais de Marbre, an den Möbelständen und einer Kirche mit quadratischem Turm. Hinter dem unscheinbaren Hotel „Le Refuge“ die erste Straße links in die Rue Katanga einbiegen. Nach ca. 500 m ist die Farm rechts hinter einem Tor zu sehen. Kein Schild weist auf diesen Ort hin, deshalb in der Straße nach dem Haus fragen.

Museen[Bearbeiten]

  • Musee National de Kinshasa, Avenue du 24 Novembre, Kinshasa. . Das Museum präsentiert Werke traditioneller kongolesischer Kunst.
  • Musée de l’Université de Kinshasa. . Die Universitätsmuseen verfügen über prähistorische und völkerkundliche Sammlungen.

Kultur und Sport[Bearbeiten]

Stade des Martyrs
  • Tarmac des Auteurs. Theater in Kintambo. In einem Hinterhof arbeitet das Tarmac-Team mit rund 20 Künstlern und inszeniert sozialkritische Dramen. Langsam füllt sich der kleine Hinterhof mit Menschen. Die Hühner werden vertrieben, das Licht gedimmt, das Tor geschlossen. Für einen Moment ist es absolut ruhig im Tarmac des Auteurs. Angespannt wartet das Publikum. Die Schauspieler treten auf die Bühne und nach kurzer Ansprache beginnt endlich das Stück. Es wird von der Geräuschkulisse der Straße begleitet, der Musik vom Café nebenan, von der Kirche, ein paar Tieren und vor allem Kindern. Autos hört man nicht. Die Vorstellungen enden immer mit einem tosenden Applaus, Pfiffen und Gebrüll. Wenn danach das Licht wieder angeht, fängt für viele der Abend jedoch erst richtig an. Publikum und Schauspieler vermischen sich. Es gibt Bier. Man spricht über das Stück. Offen tragen die Zuschauer ihre Kritik an die Schauspieler heran. Musik wird gespielt und an manchen Abenden verwandelt sich das Theater sogar in eine kleine Disco. Adresse: Tarmac des auteurs, Avenue Uele 6 bis, Kintambo, Référence: croisements des avenues Boma et Komoriko. Aktuelles Programm anfordern unter: tarmacdesauteurs@yahoo.fr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Halle de la Gombe. Französisches Kulturzentrum mit einem abwechslungsreichen Programm aus Theater, Kino, Tanz und Ausstellungsräumen. Es befindet sich praktisch im französischen Gymnasium und neben dem Cercle français (Schwimmbad, Tennis, 2 Restaurants, Veranstaltungsräume). Das aktuelle Programm steht auf www.ccf-kinshasa.org. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • La crèche. Kongolesisches Tanzlokal an der Place Victoire, links neben dem Restaurant Acropolis und auf der 5ten Etage im Freien. Live Musik. Besonders samstags zu empfehlen ab ca. 23:30 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Stade des Martyrs. Das Stade des Martyrs (Märtyrerstadion) ist ein Multifunktionsstadion. Am 07.09.2008 fand z.B. ein Fußballspiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Afrika-Meister Ägypten statt. Das Märtyrerstadion hat 80.000 Plätze, wurde 1994 mit chinesischer Unterstützung gebaut und ersetzt heute das alte Stade Tata Raphaël, in dem 1974 der als „Rumble in the Jungle“ bekannt gewordene Kampf von Muhammad Ali und George Foreman stattfand. Die Fußballkarten gab es für 2000 Fc (4 $), 3000 CF(6 $) und für 15000 Fc (30 $). Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur in Begleitung eines Kongolesen hingehen und 50-100 $ Dollar in kleinen Scheinen für Zusatzausgaben bereithalten. Sie sollten nicht vergessen, dass hier Ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann. Es ist empfehlenswerter, sich die Fußballspiele im Fernsehen anzuschauen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Kunsthandwerk und Souvenirs[Bearbeiten]

Statue des Patrice Lumumba vor dem Limete-Turm
  • Jardin de Symphonie des Arts. Eine große Auswahl an Souvenirs findet man im „Jardin de Symphonie des Arts“: Afrikanische Masken und andere kulturelle Gegenstände sind hier gut zu finden. Allerdings sind die Preise hier sehr hoch, weil die Produkte hauptsächlich für die Ausländer und Reiche gedacht sind. Nähe Utex.
  • Marché de voleurs. Hier werden Bilder, Papageien und eine große Auswahl an Souvenirs verkauft. Seien Sie hier vorsichtig, denn Verkäufer halten Sie auf, erzählen Ihnen vieles und versuchen Sie zu überreden, etwas zu kaufen. Der Markt befindet sich auf dem Bahnhofplatz vor dem Ostbahnhof.
  • Artisanat et développement. Möbel aus afrikanischen Hölzern im Stadtteil Bandal. Verhältnismäßig gute Qualität. Neben Tischen, Betten und Regalen gibt es auch eine gute Auswahl kleinerer Souvenirs wie Schmuck, Deko und Schachfiguren zu angemessenen Preisen. Anfahrtsbeschreibung auf der Homepage: artisandevelop.com.
  • Académie de beaux arts. Hier kann man Kunst direkt bei den „Herstellern“ einkaufen. Es gibt zwei Ausstellungsbereiche auf dem Gelände der Akademie: wenn man durch das Tor fährt, befindet sich auf der linken Seite eine Halle, in der Keramik und Skulpturen hergestellt werden. Ganz hinten links auf dem Gelände sind zwei Ausstellungsräume mit Bildern, Statuen, Keramiken und anderen Kunstgegenständen. Dort kann man unbehelligt stöbern und findet nahezu dasselbe Angebot wie in den wenigen Souvenirläden. Vom Boulevard kommend nimmt man die Avenue 24 Novembre. Nach circa 600 m ist auf der rechten Seite das Gelände der Kunstakademie. Die Zufahrt durch das linke Tour benutzen.
  • Galérie des Artistes. Wenn man links am Eingang des Zoos die Straße 150 Meter weiter geht, befindet sich rechterhand ein Veranstaltungszentrum, in dessen Hinterhof Bilder in einer Reihe kleiner Buden gemalt werden. Gemälde werden hier in Serie hergestellt und anschließend auf den Märkten und an Straßenständen zum Kauf angeboten. In der Galerie des Artistes kann man sie direkt bei den Produzenten einkaufen.
  • Centre Culturel Boboto, Av. Père Boka, Kinshasa, gegenüber Bürogebäude Sofide, Eingang auf der Ecke. Tel.: +234 099 994 66 40, +234 085 158 76 92, E-Mail: . Hier findet man eine große Auswahl Souvenirs zu festen Preisen und kann unbehelligt aussuchen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kinshasa Downtown

Im Stadtteil Cité de l’OUA befinden sich zahlreiche Ministerien der Regierung der Demokratischen Republik Kongo. Sehenswert sind u.a. folgende Gebäude:

  • Societé de Commercialization (SOZACOM), das Hochhaus Hotel Memling, der zentrale Markt und die Académie des Beaux-Arts.
  • Der Fischereihafen Kinkole und die Pagoden in den Gärten des Präsidentenpalastes können besichtigt werden.
  • Historische Bauwerke sind das 1891 errichtete Gebäude der American Baptist Missionary Society und die 1941 fertig gestellte Römisch-Katholische Kathedrale.
  • Der Boulevard de 30 Juin ist nach dem Tag der Unabhängigkeit des Landes von Belgien am 30. Juni 1960 benannt und eine der wichtigsten Hauptstraßen. Er verbindet Gombe im Süden mit Kintambo und der Baie de Ngaliema im Westen. 2010 wurden sämtliche Alleebäume abgeholzt und die Fussgängerschutzinseln und Mittelleitplanken entfernt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Geld und Geldwechsel[Bearbeiten]

In Kinshasa wird neben der Landeswährung Francs Congolais (CDF) auch der US-Dollar (USD) als Zahlungsmittel akzeptiert. Nur in wenigen Hotels, Restaurants und Läden kann auch in Euro gezahlt werden. Empfehleswert ist daher die Einreise mit ausreichend USD. Im Kongo wird beim USD Wert auf saubere Banknoten gelegt, die nach 2001 gedruckt wurden. Der Wechselkurs für 100 USD ist günstiger. 1 USD Scheine werden oft nicht akzeptiert.

Geldwechsel von USD in CDF erfolgt überall problemlos und legal auf der Straße oder auch als Wechselgeld. Geldwechsel von EUR in USD ist kompliziert und teuer. Andere Währungen wie z.B. der südafrikanische Rand ZAR oder der Franc CFA lassen sich nur mit großem Aufwand und Abschlägen tauschen und sind daher für Reisen in den Kongo nicht geeignet. Ein USD sind ca. 1.100 CDF (Stand Dez. 2016), mit deutlicher Inflation.

Geldautomaten gibt es nur in Kinshasa. Mit Kreditkarte (Visa, Maestro) und PIN können Sie bis zu 500 USD täglich abheben. Die Hotels der obersten Kategorie (Grand Hotel und Memling) akzeptieren im Prinzip Kreditkarten. Technische Probleme verhindern aber häufig diese Zahlungsmethode. Dann muss in USD bar bezahlt werden.

Kaufhäuser und Supermärkte[Bearbeiten]

Es gibt in Kinshasa viele Supermärkte, z.B.:

  • Peloustore, Boulevard de 30 Juin.
  • City Market.
  • Regal, Boulevard de 30 Juin.
  • Extra Plus.
  • Hasson & Frère. Hier findet man fast alles.
  • Kin Marché, Boulevard de 30 Juin.
  • Kin Mart, Boulevard de 30 Juin.

Da die Produkte nach Kinshasa importiert werden, sind sie insgesamt hier teuer. Am günstigsten sind die Produkte bei Regal auf dem Boulevard de 30 Juin und bei Extra Plus. Wer nicht gerne kocht oder immer wieder sich anhören muss, dass hier alles viel zu teuer sei, kann sich bei Peloustore Fertiggerichte zum Mitnehmen besorgen: Reis mit verschiedene Beilagen aus Fleisch und Gemüse, Nudeln, Pommes, Wurst usw. Der Reis ist sehr lecker und kann auf jeden Fall empfohlen werden. Die Fertiggerichte verursachen keinerlei Magen-Darmverstimmungen und, was die Sauberkeit angeht, gibt es nichts zu bemängeln. Wichtig vor allem ist, dass man für ca. 5-10 $ gut essen kann.

An den Straßenständen und am Supermarkt gibt es lokales Gemüse und Obst, z.B. Avocados, Auberginen, grüne Bohnen, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Limetten, Petersilie, Pilze, Salat, Tomaten, Weißkohl, Zitronen, Zucchini, Zwiebeln, Ananas, Bananen, Mangos, Orangen, Pampelmusen und Melonen. Die Anbaumethoden für diese Produkte sind natürlich unklar.

Küche[Bearbeiten]

Lokale Küche[Bearbeiten]

Zu allen Gerichten wird meist lokaler Reis oder Fufu, ein Brei aus Maniokwurzeln und Maismehl, serviert. Kongolesische

Spezialitäten sind:

  • Poulet al la moambé, Hähnchenfleisch in einer Sauce aus Palmöl,
  • Saka saka, zerkleinertes Gemüse, ähnlich unserem Spinat,
  • Soso, Hähnchenfleischeintopf,
  • Ngombe, Rindfleischeintopf,
  • Liboke, in Blätter eingewickelter einheimischer Fisch mit Tomaten und Zwiebeln,
  • Capitaine, köstlicher lokaler Fisch, vergleichbar Kingfisch aus der Karibik,
  • Gazelle und Antilope.

Günstig[Bearbeiten]

Restaurants der einfachen Kategorie:

Mittel[Bearbeiten]

Restaurants der mittleren Kategorie:

  • Auberge du Cercle, c/o Cercle français, 33, Avenue des Forces Armées Congolaises, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)81 2710101, (0)99 9089158, E-Mail: . Geöffnet: Täglich.. Restaurant und Bistro-Terrasse mit französischer, internationaler und kongolesischer Küche; Sonntagsbuffet; Schwimmbad, Tennisplätze für Clubmitglieder.
  • Caf conc, 13, avenue de la Nation, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)89 8934107, (0)81 8993090, E-Mail: . Geöffnet: 13:00 – 16:00, 19:00 - 03:00 Uhr.. Restaurant, Catering, Bäckerei-Konditorei.
  • Café Mozart, Av. Libération (ex. 24 novembre), Kinshasa/Gombe. Bäckerei-Konditorei, Eiscafé, Snacks. Geöffnet: Täglich.
  • Chantilly, 707, Avenue Colonel Lukusa, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)81 9930300, (0)81 6999990, E-Mail: . Bäckerei-Konditorei, Eiscafé, Restaurant. Geöffnet: Täglich 7:00 - 18:30 Uhr.
  • Chez Gaby, 9b, av. De la Mongala, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)81 9904213, E-Mail: . Geöffnet: Sonntags geschlossen.
  • TAJ Tandoori, Building Forescom (höchstes Gebäude am Rond Point Forescom). Tel.: +243 (0)81 9927612, (0)89 6378019, E-Mail: .. Schönste Aussicht Kinshasas. Leider zur Zeit geschlossen!
  • Chez Regina, Boulevard du 30 juin, 67, Immeuble Résidence Golf, Kinshasa/Gombe (neben DGM). Tel.: +243 (0)99 7343257, (0)99 8737228. Geöffnet: 8:00-22:00 Uhr..
  • Hunga Busta, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8239796, (0)81 5141400. Pizza, Sandwich, Hamburger, Shawarma, Lieferservice. Geöffnet: Täglich.
  • Inzia; Av. Cadeco, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8601607. Kongolesische Küche. Geöffnet: Täglich.
  • L’Orangeraie, Boulevard du 30 juin 342 - Kinshasa Gombe. Tel.: +243 (0)99 8273997, (0)99 9946106, (0)81 4937844, E-Mail: . Geöffnet: 12:00 – 15:00, 19:00 – 21:00 Uhr, sonntags geschlossen.. Beliebtes Restaurant für mittags.
  • La Perle, 5580, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8776689, (0)81 8992344, E-Mail: . Geöffnet: 11:00 – 15:00, 17:00 – 22:00 Uhr.. Chinesische Küche.
  • L’Apero (ex Chez Toni), Avenue de la Douane 1538 Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 9956765, (0)81 5689672, E-Mail: . Portugiesische und belgische Küche, am Wochenende Tapas. Geöffnet: Täglich 10:00 – 12:00 Uhr.
  • Le Philo, Avenue colnel Ebeya, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8172138. Bestes Preis-Leistungsverhältnis. Geöffnet: 12:00 – 23:00 Uhr, dienstags geschlossen.
  • Lolo la crevete, Avenue Colonel MPIA n°7 Joli Parc - Binza Ma Campagne - Kinshasa / Ngaliema. Tel.: +243 (0)89 8925939, (0)99 9915081, (0)81 8106339, E-Mail: . Geöffnet: Täglich.
  • El Flamenco, Kreuzung Avenue des huileries und Tombalbaye; Kinshasa/Gombe. Pizza und kongolesische Küche.
  • Mandarin, Boulevard du 30 juin, Immeuble INSS, 7ème Etage, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 9931358. Chinesische Küche. Geöffnet: 12:00 – 15:00, 19:00 – 22:30 Uhr.
  • O Poeta, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe. Pizzeria, kongolesische und portugiesische Küche. Geöffnet: Täglich.
  • Piccolo, av. Polo Moris, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 0147944.
  • Restaurant Kin Marché, Avenue de la Presse 11 (Immeuble ex-Regina Boulevard du 30 juin, Gombe/Kinshasa. Tel.: +243 (0)81 7872222, (0)81 7872222, E-Mail: . Geöffnet: Täglich.

Gehoben[Bearbeiten]

Restaurants der gehobenen Kategorie:

Weitere Restaurants[Bearbeiten]

Eiscafés[Bearbeiten]

  • NiceCream Eisdiele, 7A, Avenue du Port, Kinshasa/Gombe (neben der Kneipe Los Latinos). Tel.: +243 (0)99 2854008. Geöffnet: 8.00 – 23.00 Uhr.. 36 Eissorten aus eigener Produktion, eine Waffel zu ca. 3 USD.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben der Stadt spielt sich in Matonge und in Bandal ab.

  • Acropolis, „La Place des Artists“. . Hier finden Sie alles in einem: Kneipe, Restaurant, in der zweiten Etage Diskothek. Dieses Lokal gehört den Griechen. Das Essen ist super lecker. Allerdings sollte man auf keinen Fall ohne kongolesische Begleiter sich in Matonge bewegen.
  • L’Imprevu, 9, avenue de la Paix - Kinshasa - Gombe. Geöffnet: Fr + Sa ab 22.00 Uhr..
  • Estoril Sun (ex Flambeau), 228 Avenue Kabasele Tshamala. .
  • Standing Club, Avenue des syndicats 315 - Kinshasa/ Gombe. Geöffnet: Di – Do ab 21.30 Uhr..
  • Ibiza Bar, avenue de la Nation, 11, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)15149297, (0)99 9926425, (0)81 2833172, E-Mail: . Geöffnet: 12.00 – 0.00 Uhr, 12.00 – 2.00 Uhr.. Restaurant, Bar, Disko, Crêperie, mittlere Kategorie.
  • Black & White. .
  • VIP/Saloon. .
  • La crèche, Place Victoire, Quartier Matonge. Geöffnet: Sa 23.00 – 3.00 Uhr.. Hotel mit Tanzbar auf der Dachterrasse; kongolesische Live-Musik; idealer Ausgangspunkt in das Nachtleben Matonges.

Unterkunft[Bearbeiten]

Eine Hotelreservierung ist empfehlenswert, da das Angebot an Hotelbetten in Kinshasa knapp ist. Preise und Qualität der Hotelzimmer in Kinshasa sind nicht mit dem Angebot in anderen afrikanischen und europäischen Ländern vergleichbar. Die Preise für Hotels und Restaurants sind dagegen hoch. Fast alle Hotels befinden sich im Innenstadtbereich. Am Flughafen gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

Rektorat der Université de Kinshasa

In Kinshasa gibt es keine deutsche Schule. Es gibt jedoch eine belgische, eine französische und eine amerikanische Schule. Die Kindergärten sind jeweils in die Schulen integriert. Die französische Schule sieht einen Aufnahmetest vor.

Universitäten, Hoch- und Fachschulen[Bearbeiten]

  • Université cardinal Malula.
  • Université chrétienne de Kinshasa (UCKIN).
  • Université centrale de Kinshasa.
  • Université libre de Kinshasa (ULK).
  • Université Simon Kimbangu.

Arbeiten[Bearbeiten]

Deutsche Institutionen[Bearbeiten]

Internationale Organisationen[Bearbeiten]

  • OMS (Organisation mondiale de la Santé, Kontakt: Monsieur le Représentant de l’OMS), Avenue des Cliniques N°42, Boîte postale 1899, Kinshasa. .
  • FAO (Food ans Agriculture Organisation of the United Nations). .
  • APEDE (Asociación Panameña de Ejecutivos de Empresas). .
  • MERLIN (Medical Emergency Relief International). .
  • UNICEF, Blvd. du 30 Juin, No. 87, Bldg. de la Communauté Hellenique, Commune de la Gombe, Kinshasa, DRC. .
  • CARITAS. .
  • OCHA (Office for the Coordination of Humanitarian Affairs). Tel.: +243 (0)81 890 64 18, (0)81 988 919, Mobil: +243 (0)81 333 0146, E-Mail: ..

Sport[Bearbeiten]

  • Sport Club Cercle Elaeis, Avenue Lt Colonel Lukusa - Kinshasa, Gombe. Tel.: +243 818845165, E-Mail: .. Volleyball gibt’s dienstags und donnerstags ab 20h im Cercle Elaeis
  • Sports Club Maison de France, Avenue de la Gombe - Kinshasa, Gombe. .
  • Cercle de Kinshasa, Avenue du Cercle - Kinshasa, Gombe. E-Mail: ..
  • Shark Club: Fitnessclub und Schwimmbad gegenüber dem Grand Hotel (Complexe sportif athéné de la Gombe) Tel: 00243(0)15166079 oder 00243(0)990908901. Tipp: freitags ab 19h Boxkämpfe anschauen (Eintritt 30 USD).

Klima[Bearbeiten]

In Kinshasa lassen sich etwa folgende Jahreszeiten unterscheiden. Es handelt sich um Durchschnittswerte. Mitte Juni bis Ende September: große Trockenheit bei meist bedecktem Himmel, Durchschnittstemperaturen von 20–25 °C am Tag, Luftfeuchtigkeit 70–80%. Oktober bis Dezember: Starke Regen und Gewitter, Durchschnittstemperatur 26 °C, Luftfeuchtigkeit 75–86%. Nach einer „kleinen Trockenzeit“ im Januar mit Temperaturen wie im Dezember, folgt von Februar bis Mai: Regen und Gewitter mit sehr feuchter Hitze. Durchschnittstemperaturen von 28–37 °C, Luftfeuchtigkeit 68–92%.

Klimadaten[1] Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittliche
Höchsttemperatur (°C)
31 31 32 32 31 29 27 29 31 31 31 30
Durchschnittliche
Tiefsttemperatur (°C)
21 22 22 22 22 19 18 18 20 21 22 21
Durchschnittliche
Niederschlagsmenge (mm)
135 145 196 196 159 8 3 3 30 119 222 142
Durchschnittliche
Anzahl Regentage
11 11 12 16 12 1 0,1 0,6 5 11 16 15

Sicherheit[Bearbeiten]

Fragile Sicherheitslage[Bearbeiten]

Die Lage in der Hauptstadt Kinshasa hat sich massiv verschlechtert, nachdem der amtierende Präsident der DR Kongo, der eigentlich nach zwei Amtszeiten nicht mehr bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 hätte antreten dürfen, diese Wahl eigenmächtig auf unbestimmte Zeit ausgesetzt hat. Seitdem gibt es regelmäßig gewaltsame Ausschreitungen in der Hauptstadt Kinshasa, in die man als Ausländer auch völlig unvermittelt hineingezogen werden kann, mit dann ungewissem Ausgang.

Das Auswärtige Amt warnt allgemein vor Reisen in die DR Kongo, die Reisewarnung vom 29.03.2012 ist unverändert gültig. Besonders die Provinzen Nord und Süd Kivu sind aufgrund von Kämpfen bewaffneter Gruppen kaum zu bereisen. Art und Umfang der Aktivitäten bewaffneter Gruppen sind in den Provinzen unterschiedlich. Im ganzen Land ist jedoch erhebliche Vorsicht beim Kontakt mit Armee, Polizei und bewaffneten Gruppen angebracht.

Bei Fahrten außerhalb der Städte sollten Sie sich vor jeder Fahrt über die Passierbarkeit des Streckenabschnitts und die Sicherheitslage informieren. Fotografieren kann in der Öffentlichkeit schnell zu Missverständnissen und Verhaftungen führen und sollte daher vermieden werden.

Die Botschaft kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

Am 1.9.2009 hat die amerikanische Botschaft ihre Reisewarnung für die DR Kongo aktualisiert. Gewarnt wir vor allem vor Reisen in die Provinzen Nord- und Süd-Kivu. Bei Reisen in die Provinz muss mit Straßensperren und -zahlungen an Polizei und Militär gerechnet werden. Die Botschaft warnt ausdrücklich vor erhöhter Kriminalität in Kinshasa, vor Reisen mit nationalen Fluggesellschaften und Epedimien (Ebola im 2009 im Kasai). Zudem sollten Demonstrationen und Gruppen gemieden werden.

Vor der Ausreise sollten Sie Ihren Koffer auf Stabilität prüfen und mit einem Schloss verriegeln. Bei der Ankunft am Flughafen ist Filmen und Fotografieren strengstens verboten, denn jeder Ort könnte fürs Militär strategischen Wert haben. Auch wenn Sie nach einiger Zeit den Eindruck bekommen sollten, dass in Kinshasa eigentlich keine Unruhe gäbe, sollten Sie nicht vergessen, dass die Sicherheitslage im gesamten Land sehr fragil ist und es jeder Zeit auch in Kinshasa zu gewalttätigen Unruhen kommen kann. Polizeikontrollen richten sich in der Regel an „Weiße“. Man sollte versuchen, möglichst höflich zu bleiben, um „administrative“ Schwierigkeiten zu vermeiden. Da die Polizisten von den Weißen abkassieren möchten, sollte man einige 500 kongolesische Francs Scheine für diesen Zweck griffbereit halten. Ferner sollten Sie Ihren Führerschein, Carte rose, Zulassung und Nachweis über die kongolesische Autoversicherung immer in Form von Kopien bei sich haben. Originale sollten Sie sicher aufbewahren. Während der Fahrt mit eigenem Auto sollte man die Türen von innen verschließen, um beim Stau die zahlreichen, teilweise aggressiven Bettlern nicht zu provozieren. Taschen und Wertsachen sollte man nie auf dem Beifahrersitz ablegen. Nach Möglichkeit sollte man nicht alleine unterwegs sein, denn in einer Gruppe ist man sicherer.

Ferner sind einige Verhaltensnormen zu beachten, um nicht die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich zu ziehen: Frauen sollten möglichst bei offiziellen kongolesischen Anlässen keine armfreien oder tief ausgeschnittenen Oberteile tragen. Die Kleidung sollte möglichst auch kniebedeckend sein. Bei Einkäufen sollte nur soviel Geld wie nötig mitgenommen und möglichst nahe am Körper getragen werden. Vorsicht vor Taschendieben auf den Märkten. Sicherheit ist im größten Markt von Kinshasa, dem „Grand Marché“, ein Fremdwort. Der Markt ist meistens überfüllt, und man hat den Eindruck, als befände man sich im Mittelalter. Hier sollte man sich in Begleitung eines Einheimischen befinden, weil man meistens von Jugendlichen verfolgt wird. Auf dem Markt sollte man sein Geld nicht offen zeigen, denn das würde die aggressiven und scheinbar höflichen Verkäufer provozieren.

Deutschenliste[Bearbeiten]

Alle Deutschen, die – auch nur vorübergehend – im Amtsbezirk der Deutschen Botschaft Kinshasa leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetztes aufgenommen werden. Die Eintragung in die Liste ist freiwillig. Die Botschaft rät aber, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit den Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren. Die Daten sind über das Internet einzugeben:

Man wird automatisch in regelmäßigen Abständen aufgefordert, die Angaben zu bestätigen bzw. zu aktualisieren. Damit sollen Vollständigkeit und Aktualität der Registrierung sichergestellt werden. 90 Tage nach der Registrierung muss die zugehende Aufforderung bestätigt werden. Wird die Aufforderung und die nach weiteren 45 Tagen folgende Erinnerung ignoriert, werden die registrierten Daten 180 Tage nach der letztmaligen Anmeldung automatisch gelöscht.

Gesundheit[Bearbeiten]

Allgemeine Hinweise[Bearbeiten]

Neben der vorgeschriebenen Gelbfieberimpfung wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A+B und Meningokokkenmeningitis dringend empfohlen. Es besteht ganzjährig und im ganzen Land ein hohes Risiko für Malaria. Eine eingehende tropenmedizinische Beratung vor der Reise ist ratsam. Weitere Informationen zur Gesundheit entnehmen Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes.

Die medizinische Versorgung in Kinshasa ist auf wenige Kliniken und Fachärzte beschränkt. Außerhalb Kinshasas gibt es nur noch eine einfachste Gesundheitsversorgung ohne jegliche Notfallmedizin.

Ein großes Problem stellt das weit verbreitete HIV-Virus dar. Besonders Sex, aber auch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Durch konsequenten Mückenschutz, bedeckende Kleidung, geeignetes Verhalten können die meisten, zum Teil gefährlichen Durchfälle und viele Infektionen, wie Denguefieber und Malaria, vermieden werden.

Man sollte auf keinen Fall Leitungswasser trinken. Die meisten Krankheiten sind wasserinduziert. Im Supermarkt findet man Wasserflaschen. Je nach Marke variieren die Preise sehr stark. Günstig und empfehlenswert ist das z.B. im Supermarkt „Regal“ angebotene Wasser der Marke „Canadian Pure“.

Sofort nach der Einreise, noch auf dem Weg zum Hotel, Wasser einkaufen. Nicht in allen Hotels bekommt man Wasserflaschen. Besonders wer abends ankommt, sollte sich frühzeitig versorgen. Bei der Ausreise ist es nicht erlaubt, frisches Obst im Gepäck aufzugeben. Wer dennoch Mangos oder Mangoustinen mitnehmen möchte, kann sie in einer Kühlbox aufgeben (mit Klebeband beim Check-in verschließen).

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Scan tech Ngaliema medical center, 4197, av. de la Montagne, Kinshasa/Ngaliema. Tel.: +243 (0)999901294. Geöffnet: täglich 9:00 – 13:00 Uhr..
  • Cabinet Articlaut et Garrigue, Immeuble Biac, Rond point Forrescom, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8278729. Geöffnet: Mo.-Sa. 8:30 – 12:30 Uhr.. Zahnarzt.
  • Cabinet dentaire Caravella, 124, Boulevard du 30 Juin, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 9955155.. Zahnarzt Dr. Robert Bare.
  • Clinique Bucco dentaire, Av. colonnel Mondjiba, (Utex Africa), Kinshasa/Ngaliema. Tel.: +243 (0)89 8917281, (0)89 8941564, E-Mail: . Geöffnet: Mo.-Fr. 8:00 – 12:00, 14:00 – 17:00 Uhr.. Zahnärzte Dr. Frank Cuypers, Dr. Luc Dormal.

Apotheken[Bearbeiten]

  • New pharmacie du 30 juin, Kreuzung avenues Batetela et Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 9933690, (0)81 5035969. Geöffnet: Mo.-Sa. 8:30 – 23:00, So. 12:00 – 20:00 Uhr..
  • Pharmacie du Centenaire, Galerie du centenaire, boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)99 8222221. Geöffnet: 24h/24, 7/7..
  • Interpharm, Galerie Grand Hotel Kinshasa, Av. Batetela, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)81 8846076..
  • Mempharm, Galerie Hotel Memling, 5, av. du Tchad, Kinshasa/Gombe. Tel.: +243 (0)81 8846076..

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Minimal-Packliste für Reisen nach Kinshasa[Bearbeiten]

  • Doppelte Menge Seife/ Shampoo wg. höherem Hygienebedarf,
  • Fieberthermometer plus Malariaprophylaxe auch über mehrere Monate, lese: Merkblatt des Auswärtigen Amtes,
  • Paracetamol gg. (Kopf-)Schmerzen bei Malaria,
  • Zwei Dosen Insektenspray pro Person und Monat,
  • Repellent: eine Flasche Antibrumm forte (Deet 30%) pro Person und Monat,
  • Moskitonetz,
  • Helle Kleidung, kein rot, gelb oder schwarz, das zieht verschiedenste Insekten an. Outdoorkleidung.
  • Eigener Vorrat an: Schokolade, Müsliriegel, Kaugummi, Trockenobst, Nutella für die gesamte Zeit bis zum nächsten Flug,
  • Sonnencreme, Sonnenbrille und Baseballkappe o.ä.,
  • JH-Schlafsack,
  • Toilettenpapier für die gesamte Zeit bis zum nächsten Flug,
  • Impfpass mit Gelbfieberimpfung,
  • Reisepass mit Visum,
  • Auslandskrankenversicherung,
  • Dollars Stückelung: 5, 10, 20, 50, keine 1er (werden nicht angenommen). Alle in sauberem, unversehrtem Zustand.
  • Keine alten Dollar-Scheine = kleine Washingtonköpfe.
  • Flugtickets gibt’s nur noch als e-tix. Bei Ausreise min. 2 Tage vorher Flug bestätigen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Kinshasas Gelbe Seiten auf Französisch[Bearbeiten]

Diese Seite, die unseren Gelben Seiten ähnelt, existiert leider nur auf Französisch. Auch wenn Sie kein Französisch sprechen, können Sie den unten angegebenen Link aufrufen und leicht an Kontaktinfos gelangen:

Mobilfunk[Bearbeiten]

Man sollte sich nicht wundern, hier tatsächlich Leute zu treffen, die zwar kein Handy, aber dafür ein Walky-Talky zum Telefonieren benutzen.

Das Mobilnetz hier ist stark ausgelastet, und es kann vorkommen, dass man plötzlich keinen Empfang mehr hat. Da nicht jeder so ein Gerät besitzt, kann man sich trotz der Einschränkung fürs Mobiltelefon entscheiden. Da deutsche Mobil-Sim-Karten hier nicht funktionieren, bleibt einem hier nichts übrig, als sich hier eine Sim-Karte zu kaufen. Folgende Mobiltelefonanbieter können empfohlen werden:

  • Vodacom
  • Zain
  • Tigo

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Kisantu – Le jardin de Kisantu. 120 km von Kinshasa entfernt: Auf den Straßen nach Matadi mehrere umgekippte LKWs, mehrere Verletzte. Die Fahrt dauert aufgrund der schlechten Straße mehr als zwei Stunden. Für einen Ausflug an einem Tag sollte daher die Zeit für Hin- und Rückfahrt berücksichtigt werden. Insgesamt bleibt wenig Zeit, um in dem schönen Garten spazieren zu gehen und abzuschalten. Auch wenn die Fahrt anstrengend sein kann, lohnt sich der Ausflug letztendlich, weil man für einige Stunden ein ganz anders Bild vom Land erhält. Im Garten gibt es ein Restaurant und eine Baumschule, in der man günstig Setzlinge kaufen kann.
  • Mampu. Aufforstungsprojekt, das bis März 2009 von der Hans-Seidel-Stiftung geleitet wurde. Dort stehen auf 6000 Hektar Akazienwälder, in denen Holzkohle produziert wird. Zu dem Projekt gehört ein kleiner Ort mit einem Markt, Schulen und den Verhältnissen entsprechend gut ausgestattete Gästezimmer, die man günstig mieten kann. Da das Projektgelände praktisch Privatbesitz ist, gibt es hier keine Polizei oder andere staatliche Kontrolle. Man kann unbehelligt auf den Wegen durch die Wälder spazieren und die Abwechslung von der Großstadt genießen. Anfahrt: Landstraße Richtung Kiwit. Von Kinshasa aus ca. 2 Stunden bis zum Ort Bankana. Dort nach der Abzweigung nach Mampu fragen. Nach 45 Minuten auf ca. 17 km Piste (Defender o.ä. erforderlich) erreicht man Mampu. Telefonnummer zur Zimmerreservierung bei der Hanns-Seidel-Stiftung in Kinshasa erfragen. Nicht vergessen, den lokal produzierten Akazien-Honig einzukaufen.
  • Bombo Lomene. Größter Naturpark in der Umgebung von Kinshasa. Man kann dort wandern und in der Frühe Tiere beobachten oder am kleinen Fluss picknicken. Trotz der kräftigen Strömung im Fluss kann man dort schwimmen und sich im Wasser treiben lassen. Kindern bitte Schwimmwesten anlegen. Es gibt keine Versorgungsmöglichkeit, Lebensmittel etc. müssen mitgebracht werden. Der Eintritt in den Park kostetet 15 $. Übernachten kann man auf dem Camping für 10$, im Chalet (25$) oder Gite (20 $). Reservierung Mo. bis Sa. vormittags unter: (0)99 5798723 oder (0)99 7000097. Anfahrt: ca. 2 Stunden auf der Stecke nach Kikwit. Wenige Kilometer vor Bankana steht rechts ein deutliches Schild des ICCN (Naturschutzbehörde) am Straßenrand, dass die Abzweigung zum Naturpark anzeigt. Der Park, der Fluss und die Hängebrücke gehören zu den schönsten Ausflugszielen für Kinshasa.
  • Muanda Ecotourisme. Nicht in Kinshasa sondern an der Atlantikküste liegt Muanda mit Stränden und einem Mangroven-Naturpark die sich für ein verlängertes Wochenende anbieten. Am Strand in der Sonne liegen, im Meer schwimmen, mit dem Motorboot durch die Mangrovenwälder an der Kongomündung fahren und Fisch und Langusten essen, so lautet hier das Freizeitprogramm. Anreise täglich per Flugzeug aus Kinshasa für 360 USD Hin- und Rückflugticket mit den modernen Flugzeugen der Filair, Air Tropique oder Kin Avia (Tel. Nr. stehen unter Fluglinien auf dieser Seite). Alternativ mit dem Auto über Matadi, min. 10 Stunden Fahrt, aber befahrbar. Unterkunft im Nonnen-"Couvent - Soeurs de la Charité" (Tel. 00243 995319591 Schwester Carine) für 40 USD pro Person und Nacht inkl. Frühstück, sauber und preiswert mit Strom und Wasser. Oder im Hotel "Newcliff" (Tel. 00243 815044680 o. 00243 998757681)für 70 USD mit Blick von der Restaurantterrasse aufs Meer. Auto (ca. 100 USD/Tag) und Naturparkbesichtigung (25 USD Eintritt p.P. zzgl. Boot) bietet der WWF an. Unbedingt Marc Hoogsteyns (dt./frz./engl.) min. eine Woche vor dem Ausflug anrufen. Er organisiert vieles vom Flughafenprotokoll bis zur Zimmerbuchung und ist sehr hilfsbereit (Tel. 00243 812710550 o. 00243 998913773 mail: mhoogsteyns@yahoo.com voraussichtlich bis Dezember 2010). Absolut empfehlenswerter Ausflug!

Weblinks[Bearbeiten]

Webseiten in englischer Sprache[Bearbeiten]

Webseiten in französischer Sprache[Bearbeiten]

  1. WMO: BBC Weather, eingesehen am 30. März 2010
Empfehlenswerter ReiseführerDieser Artikel wird von der Gemeinschaft als besonders gelungen betrachtet und wurde daher am 5. Juni 2010 zum Empfehlenswerten Reiseführer gewählt.
Erioll world 2.svg