Erioll world 2.svg
Brauchbarer Artikel

Jimena de la Frontera

Aus Wikivoyage
Welt > Eurasien > Europa > Südeuropa > Spanien > Andalusien > Cádiz (Provinz) > Jimena de la Frontera
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jimena de la Frontera
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Jimena de la Frontera ist eine Stadt in der Provinz Cádiz in der spanischen Region Andalusien. Das Weiße Dorf ("Pueblo Blanco") liegt am Rande des "Parque Natural de Los Alcornocales" (Alcornocales=Korkeichen).

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt besteht aus den Teilen: Jimena de la Frontera (mit der Burg Castillo de Jimena), Los Ángeles (mit dem Bahnhof Estación de Jimena), San Pablo de Buceite und San Martín del Tesorillo. Die beiden Flüsse Hozgarganta und Guadiaro fließen durch den Ort.

Jamena ist typische für die Zeit der Reconquista mit der Burg auf dem Berg und den weißen, einander sehr ähnlichen Wohnhäusern am Hang. Die Bezeichnung "de la Frontera" bezieht sich auch auf die Grenze zwischen Mauren und rückerobernden katholischen Königen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist auf Gibraltar, der aber aus Deutschland nicht angeflogen wird. Der nächste Flughafen mit deutschen Fluggesellschaften ist in Jerez (100 km, 1:30h über Landstraßen), außerdem ist der Flughafen Málaga (135km, 1:40h, Autobahn, gebührenpflichtig) gut zu erreichen.

Anfahrt

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Jemina liegt an der der Renfe Bahnstrecke (Media distancia) von Algeciras (circa 40 Min entfernt) nach Ronda (1h) und Bobadilla (1:30h), der Bahnhof befindet sich im Ortsteil Los Ángeles (Estación de Jimena).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die A-369 führt von San Roque über Jamena nach Gaucín und Ronda. Kurz hinter dem Ort biegt die C-3331 nach Westen ab, auf diesem Weg kann man nach Arcos de la Frontera oder Jerez de la Frontera fahren.

Von Málaga aus kann man über die A7 (gebührenpflichtig) bis kurz vor San Roque fahren und dann die A-2100 nehmen, sie führt zur A-369 (insgesamt circa 150km, 2h). Oder man nimmt frühere Abfahrten und genießt die Fahrt durch die bergige Landschaft z.B. über Gaucin oder sogar Ronda. Die Strecken sind in Kilometern nur etwas, von der Fahrzeit her aber deutlich länger da die Straßen nicht so gut (wie die Autovia) ausgebaut sind.

Buslinien fahren täglich nach Algeciras, Ronda und La Línea de la Concepción.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der nächste Seehafen ist Algeciras am Mittelmeer.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Iglesia de la Misericordia
  • Iglesia de Nuestra Señora Coronada (nur noch der Glockenturm)
  • Iglesia de Nuestra Señora de la Victoria (ehemaliges Kloster)
  • Ermita del Consuelo
  • Wallfahrtskirche Santuario de Nuestra Señora de los Ángeles

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Castillo de Jimena
Blick vom Ort zur Burganlage
  • Spuren der mittelalterlichen Befestigungen:
    • Burg Castillo de Jimena, 1931 zum "Bien de Interés Cultural" (spanischen Kulturgut) erklärt, die Ruinen sind frei zugänglich
    • Festungsmauern um das Gelände, ehemals mit Wachtürmen, der Torre do Relógio (Uhrenturm) bildet mit seinem Rundbogentor heute den Eingang
    • 13 m hoher Wohnturm im südlichen Teil der Anlage, hier lag die Hauptburg
    • Baño de la Reina Mora ("Bad der Königin"), vermutlich ein Taufbecken der mozarabischen Kirche an dieser Stelle, in der Nähe wurden auch Grabnischen gefunden
    • mehrere Zisternen
    • ganz im Norden liegt der Friedhof des Ortes

Bauwerke[Bearbeiten]

Kanal für die Fábricas de Artillería
  • Ruinen der ehemalige Königlichen Artilleriefabrik, die Reales Fábricas de Artillería de Carlos III, 1777 von Carlos, dem III. erbaut, die zur Zeit der Belagerung von Gibraltar Kanonenkugeln produzierte. Besonders interessant ist aber das System der wasserzuführenden Kanäle an den Ufern des Flusses Guadiaro, 1786 musste die Fabrik aufgrund des unbeständigen Wasserstandes im Fluss schon wieder stillgelegt werden. Im nahegelegenen San Pablo de Buceite befand sich eine Eisenmine, die Wälder wurden als Lieferant für Holz(kohle) genutzt.
Höhlenmalereien

Denkmäler[Bearbeiten]

Die Cueva de la Laja Alta liegt an der Gomero-Schlucht an den Koordinaten:36° 26′ 27″ N 5° 30′ 40″ W.

Sie ist nicht mit Fahrzeugen sondern nur zu Fuß erreichbar, siehe dieses Beispiel einer möglichen Wanderung. Besonders interessant sind die prähistorischen (circa 1000 v. Chr) Höhlenmalereien auf dem Sandstein weil sie eine ganze Reihe von Motiven der Seefahrt darstellen (siehe Bilder).

Weitere Infos gibt es in der Cadizpedia, allerdings nur auf spanisch.

Parks[Bearbeiten]

  • Naturpark de Los Alcornocales (deutschsprachige Wander-Tipps) mit ausgedehnten Korkeichen-/Bergeichenwäldern (auch wilde Olivenbume, Steineichen, Erlen, Eschen und Johannisbrotbäume), die in den südlichen Bachtälern (Canutos) zu Auenlandschaften übergehen (Karte). Im Inneren liegt das "Reserva Nacional de Caza de Cortes de la Frontera" mit Lorbeerbäumen, Farnen und Rhododendronsträuchern. Rot- und Rehwild werden gejagd, Schafe dürfen weiden, Fischotter leben an den Bächen. Viele Vogelarten können beobachtet werden, das ganze Gelände ist ein Paradies für Raubvögel.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern
  • Baden im Fluss
  • Pilze sammeln
  • Reiten
  • (Treib)Jagd

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Stadtverwaltung Jimena del Frontera, C/ Sevilla, nº 61 CP 11330 Jimena (Casco histórico). Tel.: +34 956 640 254, Fax: +34 956 640 553.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Erioll world 2.svg
Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.