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Hebriden

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Die Hebriden sind die der Nordwestküste Schottlands vorgelagerten Inseln. Die Landschaft ist sehr vielfältig und reicht von den schroffen Bergen Skyes bis zu den flachen Torflandschaften der Uists.

Regionen[Bearbeiten]

Karte der Hebriden

Die Hebriden werden in Innere und Äußere Hebriden unterschieden. Während die Landschaft der Inneren Hebriden ähnlich der des schottischen Festlandes ist, haben die Äußeren Hebriden (sowie Coll und Tiree) einen anderen Charakter. Flache, von Tümpeln durchzogene Moore und zu den Küsten hin Kalkwiesen (Machair) und Sandstrände sind typisch.

Die Inneren Hebriden[Bearbeiten]

  • Mull. Weniger überlaufen als Skye (auch wegen hoher Fährkosten für Autos). Berge, die im Gegensatz zu den Cuillins auf Skye auch für Normalsterbliche erwanderbar sind. Schöne Strände im Osten (Calgary im Norden oder Fidden nahe Fionnphort). Der Hauptort Tobermory ist ein malerisches Hafenstädtchen (typisches Postkartenmotiv).
  • Iona. Inselchen westlich von Mull. Bekannt durch sein Kloster, das als Wiege des keltischen Christentums gilt. Pendelfähre von Fionnphort (Mull) oder Pauschaltrips von Oban.
  • Staffa. Unbewohnte Vogelinsel knapp nördlich von Iona. Sie ist bekannt durch die Basaltsäulen von "Fingal's Cave" (die Mendelssohn zur Hebridischen Ouvertüre inspiriert haben). Außerdem kann man Papageientaucher sehen. Ausflugsboote fahren von Fionnphort oder Ulva Ferry auf Mull.
  • Skye. Wohl die bekannteste (und größte) der Hebrideninseln. Hauptort ist Portree. Das Cuillin-Massiv im Süden ist der Klettergarten schlechthin für die schottischen Alpinisten. Der Quiraing auf der nördlichen Halbinsel Trotternish ist eine interessante Felsformation, die auch ohne Spezialausrüstung zum Wandern einlädt. Im Inselinneren dominieren Moore. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Burg Dunvegan im Westen und die Talisker Destillerie.
  • Die Small Isles Rum, Eigg, Muck und Canna, kleinere Inseln südlich von Skye mit jeweils zweistelligen Bevölkerungszahlen.
  • Tiree/Coll. Obwohl geographisch zu den Inneren Hebriden gehörend, haben diese Inseln eine ähnliche Landschaft und Kultur wie die Äußeren Hebriden. Abgelegene Strände, kaum Verkehr und kaum Touristen laden zum Ausspannen ein. Allerdings kaum Übernachtungsmöglichkeiten. Zu erreichen per Fähre von Oban (4h Überfahrt).
  • Jura
  • Islay. Die südlichste der Hebrideninseln mit acht Whiskybrennereien und Aussicht bis nach Irland.

Die Äußeren Hebriden[Bearbeiten]

Nicht so spektakuläre Landschaft wie der Rest Schottlands. Es gibt aber wunderschöne Strände an der Atlantikküste (teils mit hohen Wellen). Zum Entspannen gibt es wahrscheinlich keine bessere Gegend in Schottland. Bis auf Stornoway (Lewis) und Tarbert (Harris) gibt es keine Städte oder Dörfer, sondern nur Einzelgehöfte, die mehr oder weniger dicht beieinander stehen. Zu erreichen per Fähre von Oban (Castlebay auf Barra oder Lochboisdale auf South Uist - ca 7h Überfahrt), Uig auf Skye (nach Tarbert auf Harris oder Lochmaddy auf North Uist - ca 2h Überfahrt) und Ullapool (nach Stornoway auf Lewis - 3h Überfahrt).

  • Barra / Vatersay. Castlebay, der Hauptort Barras, hat seinen Namen aufgrund der im Hafen vollständig vom Meer umschlossenen Burg Kisimul Castle. Vatersay, als kleinere Insel, wurde durch einen Damm an Barra angebunden. Vatersay hat viele Sandstrände, aber auch die West- und Nordküste Barras weisen Dünen und Sandstrände auf. Barra hat neben der australischen Insel Fraser Island den einzigen Flughafen, an welchem der Strand gleichzeitig die Landebahn bildet. Die Lande- und Startzeiten der Flugzeuge sind von den Gezeiten abhängig, da während der Flut der gesamte Strand und somit auch die Start- und Landebahnen vom Wasser bedeckt sind. Dennoch bestehen tägliche Linienflüge (mit aufgrund der Tiden wechselnden Zeiten) von Flybe, die von Loganair bedient werden.
  • South Uist/North Uist/Benbecula. Durch Fahrdämme verbundene ca. 80 km lange Inselkette. Schöne Strände besonders im Nordwesten. Das Inselinnere ist ein Flickenteppich aus Torfmoor und kleinen Teichen. Ansonsten ziemlich windzersauste Einöde.
  • Harris. Harris und Lewis sind tatsächlich eine Insel, aber da die Berge von Nordharris lange undurchdringbar waren, werden sie traditionell als zwei verschiedene Inseln behandelt. Harris ist die gebirgigste der Äußeren Hebriden, im Norden erreichen die Berge über 800 m. Harris ist bekannt durch den Harris-Tweed, der hier (wie auch auf Lewis) vielfach in Heimarbeit gewebt wird.
  • Lewis. Besiedelt ist fast ausschließlich der Küstenstreifen. Das Inselinnere ist Torfmoor. Bekannt ist der prähistorische Steinkreis bei Callanish im Westen - der größten heute bekannten Steinformation der Megalithkultur auf den britischen Inseln.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Auf den Äußeren Hebriden sowie auf Coll, Tiree und Teilen von Skye wird gälisch noch als Verkehrssprache benutzt. Fast jeder versteht aber Englisch. Verkehrsschilder sind häufig zweisprachig, bzw. auf den Äußeren Hebriden auch nur in gälisch.

Anreise[Bearbeiten]

Die Hebriden sind per Schiff zu erreichen, nur zur Isle of Skye führt auch eine Brücke (Straße A87 von Kyle of Lochalsh). Der Fährbetrieb wird von der Gesellschaft "Caledonian MacBrayne" betrieben. Haupthafen für die Inneren Hebriden ist Oban. Die Small Isles werden von Mallaig aus angefahren, von wo auch eine Fähre nach Skye verkehrt. Auf die Äußeren Hebriden kommt man von Oban, Uig (auf Skye) und Ullapool. Überfahrten mit Fahrzeugen sollten im Voraus reserviert werden, für Fußpassagiere ist das nicht erforderlich. Caledonian MacBrayne bietet unter der Bezeichnung "Hopscotch" verschiedene Kombinationstickets an, mit denen man im Rahmen einer Rundfahrt mehrere Fähren benutzen kann.

Zudem gibt es Flüge nach Stornoway, Benbecula und Barra von British Airways bzw. Flybe. Hebridean Air Services fliegt von Oban aus Coll, Tiree, Colonsay und Islay an.

Mobilität[Bearbeiten]

Innere Hebriden

Ist abhängig von der Insel. Skye und Mull haben ein gutes und verlässliches Busnetz.

Äußere Hebriden

Alle Fähren transportieren PKW, aber der Transport ist teuer und sollte vorher gebucht werden (auch möglich für Mietwagen ohne Angabe von Modell und Kennzeichen). Es gibt ein (theoretisch gut ausgebautes) Busnetz. Die meisten Busse fahren allerdings nicht während der Schulferien. Auch außerhalb der Ferien sind die Busse nicht sehr zuverlässig und halten sich nur annähernd an die Fahrpläne. Kein öffentlicher Verkehr am Sonntag. Mitnahme per Anhalter ist (auch unter den Einheimischen) weit verbreitet - auch Leute, die an Bushaltestellen warten, werden eher von vorbeifahrenden Autos als vom Bus mitgenommen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Old man of Storr.
  • Callanish. Steinkreise.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Entspannen, Radfahren (wenig Verkehr, aber viel Wind).

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität ist auf den Hebrideninseln praktisch unbekannt.

Größtes Sicherheitsrisiko dürfte ausbleibende bzw. stark verzögerte Hilfeleistung in Notfällen aufgrund der entlegenen Lage und eingeschränkter Möglichkeiten des Notrufs sein.

Telekommunikation[Bearbeiten]

Auf den Inseln der Äußeren Hebriden funktioniert das Mobilfunknetz. Schwierig bis unmöglich ist es in den Bergen von Harris und abgelegenen Gebieten. Es gibt aber auch noch die gute alte Telefonzelle oder VoIP. Viele B&B's bieten WiFi an.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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