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Dubrovnik

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Dubrovnik
GespanschaftDubrovnik-Neretva
Einwohner
42.615 (2011)
Höhe
3 m
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Lage
Lagekarte von Kroatien
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Dubrovnik

Dubrovnik (Ragusa) ist eine Küstenstadt an der Adria in Südosten von Kroatien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kriegsschäden in Dubrovnik

Die Stadt liegt am südlichsten Zipfel der Adria Küste Kroatiens. Diese mittelalterliche Stadt mit ihrem historischen Zentrum ist sicherlich weltweit die bekannteste Destination Kroatiens und eine der Bekanntesten im Mittelmeerraum. Dubrovnik besitzt einen Hafen, zahlreiche Museen, eine Universität und ist auch die Hauptstadt der Region Dubrovnik-Neretva. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 44.000. Die Aufnahme 1979 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO unterstreicht ihre Einzigartigkeit und macht sie zu einem MUSS für jeden an Kultur interessierten Reisenden. Die historischen Stadtmauern wurden im 13. und 16. Jahrhundert erbaut, ihr Festungsturm Bokra ist zu einem weltbekannten Symbol für Dubrovnik geworden. Auf diesen imposanten Mauern entlang spazierend, kann man auf unvergleichliche Weise die Stadt kennen lernen. Zahlreiche mittelalterliche Klöster, Kirchen und Paläste gilt es zu erkunden, wobei diese malerisch gelegene Stadt nicht nur durch ihr kulturelles Angebot und mittelalterliches Flair besticht, sondern auch bestens für Strand- und Badeurlaub geeignet ist.

Einer alten Legende zufolge ist die Festung Dubrovnik von dem slawischen Prinzen Pavlimir errichtet worden. Während eines Aufenthalts in Rom, erreichte ihn ein Hilferuf aus der Heimat. Er kehrte zurück und schlug die Feinde in die Flucht. Von da an erhielt er die Erlaubnis über Dubrovnik zu herrschen. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die ersten Siedler auf dem Felsen von Dubrovnik Flüchtlinge waren aus dem nahen Epidaurus; dem heutigen Cavtat. Der Name Dubrovnik leitet sich von dem slawischen Wort Dubrava ab, was Hain bedeutet; italienisch Ragusa. Die Siedler hingen sehr an ihrer Freiheit und waren bereit sie kompromisslos zu verteidigen. Ihre Stadtmauern und Wälle waren so brilliant konstruiert, dass die Stadt in ihrer gesamten Geschichte niemals eingenommen wurde. Der Zutritt zur gesamten Stadt erfolgte lediglich durch zwei Tore. Bis 1205 stand Dubrovnik unter der Vorherrschaft von Byzanz. Danach unterstand sie bis 1358 den Venezianern. Nach dem Sieg der Ungarn und dem Frieden von Zadar 1358 begann sie sich mit der Stephanskrone zu arrangieren und zahlte ihr Tribut wie zuvor auch den jeweiligen serbischen Herrschern und später auch den Türken. Diese Tribute zahlten sich aus, den somit wurden Kriege vermieden und der florierende Handel konnte sich ungestört entfalten. Mit dem maritimen Handel und den Beziehungen zum Hinterland wurde immenser Wohlstand geschaffen. Folglich wurde eine der schönsten Stadtanlagen der alten Geschichte errichtet. 1667 zerstörte ein Erdbeben große Teile der Stadt, aber so wie sie danach wieder erbaut wurde, präsentiert sie sich heute noch.

Während des Kroatienkriegs erlitt die Altstadt schwere Schäden, über deren Ausmaß Schautafeln am Pila-Tor informieren. Die Schäden wurden inzwischen längst beseitigt. Inzwischen wurde die Altstadt auch weltweit bekannt: einige Staffeln der Fernsehserie Game of Thrones entstanden in Dubrovnik, und auch Teile der Episode VIII von Star Wars wurden hier gedreht.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Dubrovnik

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Dubrovnik liegt rund 20 km südöstlich der Stadt. Website: http://www.airport-dubrovnik.hr. Die Innenstadt wird von Split aus mit dem Wasserflugzeug der European Coastal Airlines angeflogen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt keine direkte Bahnverbindung nach Dubrovnik, jedoch kann man mit dem Zug nach Split reisen und von da aus den Bus nach Dubrovnik nehmen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der neue ZOB ist ca 3 km von der Altstadt entfernt. in der Nähe zum Hafen Gruz. Inländische und internationale Busverbindungen starten bzw. enden hier. Um zur Altstadt zu gelangen nimmt man am Besten den Bus Nr.1, der einen zur Pile Bus Station befördert( 40 Meter bis zur Altstadt). Eine neue Attraktion in der Stadt sind Open Air Busse, die im Linienverkehr eingesetzt werden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto nach Dubrovnik zu kommen, ist zwar bezüglich der Reiseroute (traumhaft) entlang der Küste sehr empfehlenswert, jedoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass gerade während der Hauptsaison extremer Parkplatzmangel herrscht und innerhalb der Stadt eher ein Motorroller vom örtlichen Verleiher ein angemessenes Beförderungsmittel ist.

Wenn man mit dem eigenen Auto anreist und es mehr als wenige Stunden parken will, kann man es im (wohl einzigen) großen Parkhaus in der Nähe der Altstadt, nämlich in der Zagrebacka ul parken. Doch Vorsicht, hier lauert die Abzocke: Es gibt Tages- und Wochenpreise, die deutich günstiger als das nach Stunden abrechnende Ticket sind. Doch darf man dafür nicht normal in das Parkhaus fahren und an der Einfahrt ein Ticket ziehen, sondern man muss das Ticket Prepaid kaufen und zwischen dem Kauf des Tickets und Einfahrt ins Parkhaus müssen 15 Minuten liegen (Stand August 2013). Der normale Stundenpreis liegt bei 2,60 € (20 kn)(Stand Juli 2018 40kn/h), so dass man für 23 Stunden Parken über 60 € zahlt (Tagesticket 29,00 €)!

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Von Dubrovnik aus gibt es die Möglichkeit per Fähre nach Bari, Split, Korcula, Hvar zu kommen. Außerdem gibt es Tragflächenboote und Katamarane, die zu bestimmten Zielen eine schnellere Alternative sind.

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Stadthafen
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Handelshafen im Stadtteil Gruž, hier legen Kreuzfahrtschiffe sowie die Fähren nach Bari und Split an

Mobilität[Bearbeiten]

Das Busnetz ist jedoch sehr dicht und eine Fahrt kostet rund 2 Euro (12 Kuna an Kiosken/15 Kuna im Bus) . Es existieren sogar Nachtbusse.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dubrovnik besucht man hauptsächlich wegen seiner schönen Altstadt (Stari Grad). Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei der Besichtigung sollte man etwas Vorsicht walten lassen, die Bodenbeläge (Kalk, Marmor) sind teilweise recht glatt geschliffen.
Altstadt von Dubrovnik

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort Lovrijenac (Tvrđava Lovrijenac):Vor der Stadtmauer von Dubrovnik, nordwestlich vom Pile Tor befindet sich auf einer kleinen Halbinsel das eindrucksvolle Fort Lovrijenac. Das Fort kann von innen besichtigt werden. Von den Mauern des Fort hat man einen besonders schönen Ausblick auf die Adria und über die Altstadt von Dubrovnik.
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Pile-Turm und Pile-Tor.
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Minceta-Festung
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Ploce-Tor

Kirchen[Bearbeiten]

  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Kathedrale Maria Himmelfahrt (Katedrala Marijina Uznesenja)
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Blasius-Kirche (Crkva sv. Blaža)
  • 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Franziskaner-Kloster
  • 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Dominikaner-Kloster

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Rektoren-Palast (Knežev dvor)
  • 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Sponza-Palast (Palača Sponza)

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 11 Typ ist Gruppenbezeichnung Onofrio-Brunnen

Museen[Bearbeiten]

  • 12 Typ ist Gruppenbezeichnung Maritimes Museum

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Stradun, die Hauptstraße führt vom Pile-Tor zum alten Hafen (Veliki Mul) und ist ein absolutes Muß

Aktivitäten[Bearbeiten]

Dubrovnik bietet Aktivitäten für Jedermann. Die Altstadt ist wunderschön zu Fuß zu erkunden, man kann sich kaum verlaufen, da alle Straßen zum "Stradun", der Hauptstraße führen. Mitnehmen muss man nichts, außer seinem Geldbeutel, und einem Handtuch. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten etwas zu essen, trinken kann man an einem der Brunnen, die gutes, kaltes Trinkwasser fördern. Wenn man sich ein wenig auskennt, oder Ortskundige frägt, findet man sehr leicht den weg zur "Velika Buža" oder "Mala Buža", wo eine kleine Tür in der Stadtmauer einen zu einem wunderschönen Badeplatz führt. Die über 3 Kilometer lange Stadtmauer selbst kann man auch besichtigen (150 Kuna Eintritt pro Person), allerdings sollte man sich genügend zu Trinken mitnehmen, denn dort oben gibt es keine Brunnen, wenig Schatten, und die Getränke sind sehr teuer. Trotzdem ist der Blick auf die Stadt von der Mauer aus ein unvergleichlicher Anblick, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wer lieber den ganzen Tag am/auf/im Meer verbringt, der ist auf den naheliegenden Inseln Lopud, Lokrum und Šipan sehr gut aufgehoben. Auf der Insel Lopud kann man sich von einem Strandtaxi, die sich ca. 200 m vom Hafen entfernt befinden, direkt zum Sandstrand Šunj bringen lassen, der auf der anderen Seite der Insel liegt. Allerdings kann man auch auf die andere Seite laufen. Die anderen Inseln sind ebenfalls wunderschön.

Im Norden Dubrovniks befindet sich die Halbinsel Lapad. Dort ist vor allem das "Šetalište Kralja Zvonimira" bzw. die "Uvala Lapad" einen Besuch wert. "Šetalište" ist das kroatische Wort für eine Fußgängerzone und beinhaltet das Wort "šetati" was "spazieren bedeutet. Dort reiht sich ein Café an das nächste, es gibt Souvenirstände und einen Spielplatz und einen kleinen Erlebnispark für Kinder, mit Hüpfburgen und Trampolinen. Am Ende der Straße kommt man zu einer Bucht mit riesigem Kieselstrand, der sich perfekt zum Baden eignet. Am anderen Ende des Strandes gibt es einen Aquapark, einen Spielplatz im Wasser, bestehend aus Luftpolstern, für groß und klein, dessen Preise durchaus bezahlbar sind.

Eine Attraktion ist auch die 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Seilbahn, die auf den 450 m hohen Berg 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Srđ führt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Neben zahlreichen Supermärkten und privaten Obst- und Gemüseständen sticht eine Einkaufsmöglichkeit ganz besonders heraus: Der Viktualien- und Fischmarkt in der Obala Stjepana Radića, Dubrovnik. Dort gibt es Obst und Gemüse der Saison, in überraschender Vielfalt und von exzellenter Qualität. Auch wenn manche Früchte optisch nicht so viel hergeben, wie unsere Vorzeigeprodukte aus dem Discounter, sprechen doch der Geschmack und die Frische für sich. Und wenn man nett fragt, darf man auch bestimmt die eine oder andere Frucht probieren. Alles ist aus eigenem Anbau und somit garantiert Bio! Man muss nur ein wenig aufpassen, dass man sich nicht von einem/-r der vielen und überaus freundlichen VerkäuferInnen eine 17kg-Melone aufschwatzen lässt. Gleich nebenan, in einem überdachten und kühlen Areal, befindet sich der Fischmarkt. Der Geruch mag zwar für die ungeübte Nase ein wenig abschreckend wirken, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen; Hier kriegt man den besten und frischsten Fisch, den man überhaupt kriegen kann. Die Fischer holen ihn gegen 4:oo morgens aus dem Meer und zwei Stunden später liegt er auch schon auf der Theke. Da liegt auch der einzige Nachteil; Man muss sehr früh hinfahren, um die besten Produkte abzustauben. Aber diese Mühe ist es allemal wert, denn selbst wenn man nichts kaufen will, ist dieser Markt eine Sehenswürdigkeit an sich

Küche[Bearbeiten]

Man meide Touristenlokale, vor deren Tür "Lockvögel" stehen.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Viele Einwohner vermieten privat Gästezimmer in ihren Wohnhäusern. Wer mit Gepäck am Hafen entlang geht wird sicherlich von älteren Leuten angesprochen, ob er ein Zimmer suche. Hier kann man mit etwas Glück ein sehr schönes modernes Doppelzimmer für etwa 150 Kuna (22 Euro) bekommen.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Vorwahl020
Postleitzahl20000
URLwww.dubrovnik.hr

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Die nette Insel Lokrum liegt vor den Toren der Stadt und eignet sich sehr gut für einen Halbtagesausflug. Die Insel besitzt einen botanischen Garten, ein altes Fort sowie ein Kloster. Zu Fuß kann man gemütlich die Insel umrunden und erkunden. Boote zur Insel findet man problemlos im Altstadthafen.
  • Die Elaphiteninseln Koločep, Lopud und Šipan laden jederzeit zu einem Tagesausflug ein. Es gibt zu den Inseln eine regelmäßige Fährverbindung von der Anlegestelle im Norden der Stadt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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