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Daugavpils

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Daugavpils
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Daugavpils (deutsch: Dünaburg, russisch: Даугавпилс, vor 1919 Двинск - Dvinsk) ist die zweitgrößte Stadt in Lettland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das an der Daugava (Düna) gelegene, rund 92.000 Einwohner zählende Dünaburg, das "sich zu einer wenig ansprechenden Industriestadt entwickelt" hat[1], geht auf eine Burg des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert zurück. 1582 erhielt es Stadtrechte. In seiner wechselvollen Geschichte wechselte die Zugehörigkeit mehrfach zwischen Polen-Litauen und dem Russischen Reich. Anders als das übrige Lettland blieb die Provinz Lettgallen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu Polen katholisch, ungeachtet ihres in den Städten hohen jüdischen Bevölkerungsanteils (Ende des 19. Jahrhunderts rund 46 %). Ab 1810 wurde die riesige Zitadelle errichtet. Bei den polnischen Teilungen kam Daugavpils 1772 an Russland und verblieb dort bis zur Errichtung der Republik Lettland am Ende des Ersten Weltkriegs. 1935 waren 35 % der Bevölkerung Letten, 25 % Juden, 18 % Polen, 18 % Russen und 3 % Weißrussen. Im Zweiten Weltkrieg teilte die Stadt das Schicksal Lettlands; die jüdische Bevölkerung wurde vernichtet. Nach Kriegsende kam es zu einer massiven Russifizierung. 2011 betrug der russische Bevölkerungsanteil 53,6 %, der lettische knapp 20 %. 1946 wurde die Straßenbahn eröffnet.

Das Stadtbild ist etwas verwickelt, weil Daugavpils aus mehreren Siedlungen und Vorstädten zusammengesetzt ist. Das eigentliche Zentrum aus dem 19. Jahrhundert mit einem Straßenmuster in Schachbrettform liegt zwischen der Daugava und dem Bahnhof. Die "Alte Vorstadt" aus dem 17. Jahrhundert liegt nordöstlich der Zitadelle. Nordöstlich des Zentrums liegt der Stadtteil Jaunbūve, nordwestlich Mežciems, am gegenüberliegenden Flussufer das erst 1956 eingemeindete Grīva.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Am besten über den internationalen Flughafen von Riga, der rund 200 km entfernt ist. Der zivile Flughafen von Daugavpils konnte noch nicht in Betrieb genommen werden. Etwa gleich weit entfernt ist der Flughafen von Vilnius in Litauen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Viermal täglich Bahnverbindung aus der Landeshauptstadt Riga. Daugavpils ist auch von Vilnius aus mit der Bahn erreichbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Straße von Riga entlang der Daugava (Düna) über Jekabpils. Daugavpils liegt auch an der Europastraße 262 von Kaunas Richtung Pskow.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der schiffbaren Daugava (Düna).

Mobilität[Bearbeiten]

Straßenbahnnetz

Die Straßenbahn der Stadt verfügt über drei Linien.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Russisch-orthodoxe Boris und Gleb-Kathedrale
Katholische Mariä-Empfängnis-Kirche

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Die Boris und Gleb-Kathedrale
  • Mariä-Empfängnis-Kirche, neubarock (1905)
  • Die 1848 errichtete überkuppelte katholische Peterskirche
  • Lutherische Kirche (Lutera baznīca) aus dem Jahr 1893
  • Synagoge in der Cietokšņa iela
  • Altrussische Kirche
  • Orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale außerhalb des Stadtzentrums

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Die Ruine der Ordensburg

Bauwerke[Bearbeiten]

Luftbild der Zitadelle
Nikolai-Tor der Zitadelle
  • Die zwischen 1810 und 1833 errichtete, weitgehend erhaltene Zitadelle gilt als bedeutendstes Baumonument in der Stadt.
  • Haus der Einheit (Vienības nams) in der Rĩgas iela.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Karte von Daugavpils

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Basilika von Aglona in dem bekannten katholischen Wallfahrtsort, rund 50 km nordöstlich von Daugavpils.
  • Tal der Daugava zwischen Krāslava und dfaugavpils.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volker Hagemann, Goldstadt-Reiseführer Lettland, Pforzheim 1994, Goldstadt-Verlag Karl A. Schäfer, S. 285, ISBN 3-87269-092-2

Weblinks[Bearbeiten]

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