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Cochamó-Tal

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Cochamó-Tal ist ein Tal in der Nähe des Dorfes Cochamó in Chile. Für seine großen, schroffen Felsgipfel ist es schon seit längerem bei Kletteren als das "Yosemite Chiles" bekannt. In den letzten Jahren gewinnt es auch bei Wanderern und Reittouristen zunehmend an Beliebtheit.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Landschaft[Bearbeiten]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Von 13km entfernten Cochamó gibt es Kleinbusse und Privatleute die einen zum Taleingang bringen können. Kosten ca. CLP 1.500.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Eintritt ist kostenlos. Am Taleingang muss eine kurze Registrierung erfolgen.

Aufstieg ins Talzentrum La Junta[Bearbeiten]

Die unbefestigte Stichstraße endet in "Quila". Nachdem man sich dort registriert geht es über einen ca. 15km langen Wanderweg (4h) in leichtem auf und ab zum Talzentrum La Junta. Dort liegen etwas verteilt auch die verschieden Campingplätze und Herbergen. Dieser Ort ist auch das Basislager für alle weiteren Kletter- und Wandertouren im Tal.

Der Weg ist oft sehr matschig, wasserfeste Schuhe sind stark zu empfehlen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Wasserfall Tobogan liegt etwas hinter dem Campingplätzen Trawen/La Junta. Man muss nur den kleinen Fluss der in dem Río Cochamo mündet überqueren und hat ihn bereits mach 5 Minuten erreicht. Der Wasserfalls rutsch über glatte Felsen in einen kleinen türkisblauen See. Es ist auch möglich den Wasserfall (ab der 2. Stufe von unten) als Rutsche zu nutzen. Auch der See und ein kleiner "Pool" im Fels sind beliebte Bademöglichkeiten. Das glasklare Wasser kommt direkt aus den Bergen und ist auch im Sommer sehr kühl.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Cerro Arco Iris[Bearbeiten]

Die wohl mit Abstand eindrucksvollste Wanderung im Tal. Gleich von Beginn an geht es steil durch den Wald hinauf. Später muss man sich nur mit Hilfe eines Seils immer wieder einige Meter Fels hocharbeiten. Diese Stellen sind teilweise etwas abschüsig und können bei Nässe gefährlich sein. Bergschuhe sind hier unbedingt zu empfehlen. Nach ca. 2,5 Stunden erreicht man den ersten Aussichtspunkt (~1200m), mit beidruckendem Blick auf die gegenüberliegende Bergkette.

Danach geht es durch beindruckende Gesteinslandschaft, bei besten Ausblick vollkommen unkritisch bis zum Südgipfel (~1500m). Der Weg ist mit Steinmännchen ausreichend markiert. Vom Südgipfel hat man immernoch einen perfekten Ausblick auf die Felslandschaft des Tals und sieht zusätzlich noch drei Vulkane, Teile des Fjords und einen schönen Bergsee. Dauer: 7h (4h Aufstieg) Höhendifferenz: 1280m (Südgipfel), 980m (Aussichtspunkt).

Amphieteatro[Bearbeiten]

Dieser Wanderung führt zu einem Talkessel der aufgrund seiner rundum abfallenden Felsfände an ein Amphietheater erinnert. Die Tour beginnt auf der anderen Flusseite (Seilgondel benutzen) von La Junta am Camping Bella Vista. Alternativ ist der Aufstieg auch vom Refugio Cochamo bzw. der Mountain Lodge möglich, wenn diese geöffnet sind. Der etwas mühselige Weg führt durch dichten Urwald. Erst auf den letzten Metern tut sich der eindrucksvolle Ausblick auf. Startpunkt ist der Campingplatz auf der anderen Flussseite. Dauer: 5,5 Stunden Höhendifferenz: 700m

Cerro Laguna[Bearbeiten]

Auch diese Gipfeltour startet vom Talzentrum La Junta. Man überquerrt den Flus mit der Seilgondel und folgt der Ausschilderung zum Cerro Trinidad. Nachdem man im Seitental den Bach zum zweiten Mal gekreuzt hat (Höhe 1100m), kreuzt rechts der Weg zum Gipfel ab, während der Talweg weiter zu einer Lagune führt. Der Gipfel ist ca. 1660m hoch und liegt zwischen dem "Amphietheater" und dem "Cerro Trinidad" oberhalb der bekannten "Gorillawand" an der Nordseite des Berges.

Paso el León[Bearbeiten]

Vom Talzentrum La Junta kann man in einer dreitägigen Wanderung zum internationalen Pass Paso León nach Argentinien wechseln. Viele Backpacker reisen von dort anschließend nach Bariloche weiter.

Einkaufen[Bearbeiten]

Am Taleingang gibt es noch eine kleine Imbissbude, sowie die Möglichkeit Trockenfrüchte zu kaufen.

Im Talzentrum La Junta verkauft z.B. der Campingplatz Trawen in einem kleinen Kiosk frisches und getrocknetes Obst und Gemüse, sowie Kekse, Kuchen uvm. Die Preise sind vergleichsweise hoch.

Die Herbergen sind voll bewirtschaftet, dass Angebot (u. a. Pizza) variiert.

Küche[Bearbeiten]

Die Herbergen sind bewirtschaftet. Am Campingplatz Trawen kann man in einem Kiosk Snacks erwerben.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

  • Campo Aventura Mountain Lodge. Im Talzentrum bei La Junta gelegen, nobelste Unterkunft vor Ort
  • Refugio Cochamó. Im Talzentrum bei La Junta gelegen, Wiedereröffnung nach Umbau zur Saison 2016/17

Camping[Bearbeiten]

Insgesamt gibt es drei Campingplätze im Talzentrum La Junta. Zwei davon liegen auf der nördlichen Flussseite direkt nebeneinander. Nur das Camping Bella Vista liegt auf der anderen Flusseite und ist wie die Herbergen über Seilgondeln zuerreichen.

Die Ausstattung, Aussicht und der Preis der Campingplätze sind nahezu identisch. Es gibt keinen Strom, kein Warmwasser, t.w. einfache Duschen und Plumpsklos. Die Preise liegen je nach Saison bei CLP 4.000 bis 5.000 p.P. .

  • Camping La Junta. Größter und ältester Campingplatz im Talzentrum
  • Camping Trawen. mit kleinem Kiosk, direkt neben dem Camping La Junta, neue große Aufenthaltshütte mit Feuerstelle und Kochbereich
  • Camping Bella Vista. Auf der anderen Flussseite, im Moment im Umbau, vorraussichtlich zur Hauptsaison 2016/17 wieder geöffnet

Sicherheit[Bearbeiten]

Im Tal gibt es keinen Mobilfunkempfang. Gerade wenn man alleine aufbricht, wird es deshalb empfohlen darüber vor Ort jemanden in Kenntnis zu setzten. Von den Campingplätzen kann per Funk Hilfe gerufen werden. Gerade bei den Kletterern kommt es immer wieder zu schweren Unfällen in den teils anspruchsvollen Wänden.

Weiterreise[Bearbeiten]

Nach Süden entlang der Carretera Austral:

Nach Nord-Westen zum Lago Llanquihue:

Nach Osten über den Paso El León nach San Carlos de Bariloche in Argentinien

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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