Château-Thierry

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Château-Thierry Mairie Tour Balhan Remparts.jpg
Château-Thierry
RegionHauts-de-France
Einwohnerzahl15.254 (2019)
Höhe63 m
Lagekarte von Frankreich
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Château-Thierry

Château-Thierry ist eine Stadt im französischen Département Aisne in der Region Hauts-de-France (historische Region: Picardie). Die Stadt ist der Sitz einer Unterpräfektur für die Omois genannte Gegend, die inzwischen zum Weinbaugebiet der Champagne (Champagne viticole délimitée) gehört.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die im Gebiet der Marneschlachten des Ersten Weltkriegs an dem Fluss Marne auf halbem Weg zwischen Paris und Reims gelegene Kleinstadt führt ihren Namen in der lokalen Tradition auf den merowingischen Frankenkönig w:Theuderich IV. (Thierry IV.) zurück. Der Dichter Jean de La Fontaine wurde 1621 hier geboren. Bis zur Französischen Revolution gehörte die Stadt zur Champagne. Südlich von Château-Thierry kam im Ersten Weltkrieg im September 1914 die deutsche Front zum Stehen («Wunder an der Marne»). Auch im Frühjahr 1940 war die Gegend Kriegsschauplatz.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Château-Thierry besitzt einen kleinen Flugplatz. Günstig gelegen ist der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle internet wikipediacommonswikidata (IATA: CDG).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Château-Thierry wikipediacommonswikidata ist Endstation des Transilien von Paris-Est und Halt des TER Vallée de la Marne.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Château-Thierry wird von der Autobahn Autoroute A 4 im Norden berührt, die von Paris (85 km entfernt) nach Straßburg führt, und über deren Ausfahrt 20 erschlossen. Die Autobahnverbindungen in Frankreich sind mautpflichtig. Zugang zur A 4 von Deutschland am besten über Saarbrücken. Auch die frühere Route nationale 3 (heute Départementsstraße D 1003), die durch die A 4 ihre Bedeutung für den Fernverkehr verloren hat, führt durch die Stadt; sie wird von der Départementsstraße D 1 gekreuzt, die im Norden nach Soissons führt und nach Süden die Verbindung nach Troyes vermittelt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Stadt ist mit dem Schiff über die kanalisierte Marne erreichbar, die bei Charenton-le-Pont in die Seine mündet. Verbindung zum Rhein besteht über den Marne-Seitenkanal (Canal latéral à la Marne) und den Rhein-Marne-Kanal I(Canal de la Marne au Rhin).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Château-Thierry

Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß bewältigen. Parken im Zentrum: Place de l'Hôtel de Ville; Place Jean-Macé; Place des États-Unis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Befestigungsanlagen der Burg
Die Porte Saint-Jean der Burg
  • Château. Die Anlage der Burg (heute Grünanlage) betritt man über die Porte Saint-Jean aus dem 14. Jahrhundert. Die Anlage bietet gute Ausblicke auf die Stadt und das Tal der Marne. Die frühere Anlage wird von einem Plan auf dem Turm Tour de Bouillon dargestellt.
  • Porte Saint-Pierre. Stadttor.
  • Musée du Trésor de l’hôtel-Dieu, Rue du Château 11. Tel.: +33 323 843286. Museum. Preis: Eintritt 2017: 8 EUR.
  • 1 Musée Jean-de-La-Fontaine, Rue Jean-de-la-Fontaine 12. Tel.: +33 323 690560. Museum. Preis: Eintritt 2017: 3,75 EUR.
  • Champagnerkellerei Pannier, Rue Roger-Catillon. Tel.: +33 323 695133. Preis: Eintritt 2017: 10 EUR.
  • Hôtel de Ville (Das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert)
  • Église Saint-Crépin. Kirche aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Île-de-France, Rue Léon Lhermite 60. Tel.: +33 323691012. 37 Zimmer, mit Restaurant und Panoramaterrasse. Preis: 89-150 EUR, Frühstück 13 EUR.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Das amerikanische Denkmal auf der Höhe der Cote 204, einem der Kampfplätze im Juni 1918.
  • Mehrere Soldatenfriedhöfe und Denkmäler des Ersten Weltkriegs in der näheren Umgebung, besonders die große Anlage in Belleau.
  • Das 16 km östlich gelegene Condé-en-Brie mit seinem Schloss.
  • Die 3 km südwestlich gelegene Abteikirche von Essômes-sur-Marne, 1090 für Augustiner-Chorherren von Hugues de Pierrefonds, dem Bischof von Soissons, gegründet. Die gotische Kirche besitzt ein Renaissance-Chorgestühl.
  • Auch die Gemeinden im Tal der Marne besitzen einige interessante romanische Kirchen.
  • In Dravegny im Nordosten ist eine mittelalterliche Grangie des Zisterzienserordens erhalten.
  • Westlich bei Montigny-l’Allier liegt eine mittelalterliche Komturei des Templerordens, Moisy-le-Temple.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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