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Camino Francés

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Weg in Yesa

Der Camino Francés, also der ursprüngliche spanische Pilgerweg, führt von Saint-Jean-Pied-de-Port an der französisch-spanischen Grenze über Pamplona, Logroño, Burgos, Léon, Astorga und Ponferrada nach Santiago de Compostela. Die Fortsetzung des Weges ist der Camino a Fisterra zum Kap Finisterre und nach Muxía.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Legende nach missionierte der Apostel Jakobus d. Ä. die iberische Halbinsel. Nach einigen Jahren des Misserfolgs kehrte er schließlich nach Israel zurück, wo er den Märtyrertod fand. Sein Leichnam wurde an den Küsten Galiciens angespült, wo sein Grab im Jahr 811 in Santiago de Compostela entdeckt wurde. Schon kurz darauf pilgerten bereits die ersten Menschen nach Santiago, eine Massenbewegung entstand. Diese endete 1589, als aus Angst vor dem englischen Freibeuter Sir Francis Drake die Reliquien an einem geheimen Ort versteckt wurden und man sie hinterher nicht mehr auffinden konnte.

1879 wurden die Gebeine wieder gefunden und von Papst Leo XIII. für echt erklärt. Trotzdem kam es zu keiner Renaissance der Pilgerbewegung, spätestens der spanische Bürgerkrieg von 1936-1939 machte dem ein Ende. Obwohl der Diktator Franco den Heiligen Jakobus für seine Zwecke benutzte und ihn kurzerhand per Dekret zum Schutzheiligen Spaniens ernannte, kam die Pilgerfahrt nach Santiago erst nach dem Tod Francos 1975 und dem Verabschieden einer demokratischen Verfassung 1978 wieder in Bewegung.

Während 1970 erst 68 Pilger den Weg fanden, waren es 2007 bereits 114.026. Der bisherige Pilgerrekord datiert aus dem "Heiligen Jakobusjahr" 2010, als 272.135 Ankömmlinge registriert wurden.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Eine ausführliche Ausstattungsliste findet sich in den allgemeinen Informationen zur Vorbereitung auf Jakobswege.

Pilgerausweis[Bearbeiten]

Den Pilgerausweis erhält man entweder direkt vor Ort in einer der zahlreichen Herbergen oder bei einer der Jakobusgesellschaften. Der Ausweis wird benötigt um kostengünstig in den zahlreichen Pilgerherbergen übernachten zu dürfen. Außerdem dient er als Nachweis der Pilgerschaft. Wer durch die Stempel in seinem Ausweis belegen kann, dass er die letzten 100 Kilometer zu Fuß bzw. die letzten 200 Kilometer per Fahrrad oder Pferd zurückgelegt hat, erhält im Pilgerbüro von Santiago die Pilgerurkunde.

Kondition[Bearbeiten]

Im Prinzip können selbst ungeübte Wanderer den Jakobsweg gehen. Die zu bewältigenden Höhenunterschiede sind meist gering und die vielen Herbergen am Weg ermöglichen eine flexible Etappenplanung und eine Anpassung an die individuelle Kondition. Jedoch müssen immer wieder Pilger ihren Weg vorzeitig beenden oder längere Pausen einlegen, da die Strapazen einer Fernwanderung unterschätzt werden.

Anreise[Bearbeiten]

Am besten zum Flughafen Biarritz und dann mit Bahn und Bus über Bayonne nach Saint-Jean-Pied-de-Port.

Unterkunft[Bearbeiten]

Auf dem Weg gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zu übernachten, je nach Vorliebe und Geldbeutel. Es gibt Pilgerherbergen, Hotels, Pensionen, Campingplätze etc.

Pilgerherbergen[Bearbeiten]

Es gibt öffentliche Pilgerherbergen, bei denen man zur Deckung der Unterhalts- und Reinigungskosten einen geringen Preis (2016 ca. 7 € zuzüglich einer barmherzigen Spende) für die Unterkunft im Schlafsaal bezahlt. Die öffentlichen Herbergen sind meist zuerst belegt und Herbergsplätze können nicht reserviert werden. Die Betten werden in der Reihenfolge des Eintreffens vergeben, allerdings haben Fußwanderer den Vorrang vor Reitern und Radfahrern.

Außer im Krankheitsfall kann man in den Herbergen nur eine Nacht verbringen. Sie öffnen normalerweise um die Mittagszeit und zwischen 21.00 und 22.00 Uhr beginnt die Nachtruhe. Morgens muss man die Herberge zwischen 8.00 und 9.00 Uhr verlassen. Nur bei einigen Herbergen ist das Frühstück inbegriffen.

Wenn die Herbergen in den Sommermonaten und in Heiligen Compostelanischen Jahren überfüllt sind, gibt es an manchen Orten Notunterkünfte in Sporthallen oder Kirchen.

Es gibt auch private Herbergen, die man bezahlen muss und etwas teurer sind, als der übliche Obolus.

Wandern[Bearbeiten]

Saint-Jean-Pied-de-Port - Roncesvalles[Bearbeiten]

Roncesvalles - Larrasoaña[Bearbeiten]

Larrasoaña - Pamplona[Bearbeiten]

Pamplona - Puente la Reina[Bearbeiten]

Puente la Reina - Estella[Bearbeiten]

Estella - Los Arcos[Bearbeiten]

Los Arcos - Logroño[Bearbeiten]

Logroño - Nájera[Bearbeiten]

Nájera - Santo Domingo de la Calzada[Bearbeiten]

Santo Domingo de la Calzada - Belorado[Bearbeiten]

Belorado - Atapuerca[Bearbeiten]

Atapuerca - Burgos[Bearbeiten]

Burgos - Hontanas[Bearbeiten]

Hontanas - Frómista[Bearbeiten]

Frómista - Carrión de los Condes[Bearbeiten]

Carrión de los Condes - Terradillos de los Templarios[Bearbeiten]

Terradillos de los Templarios - Sahagún[Bearbeiten]

Sahagún - Mansilla de las Mulas[Bearbeiten]

Mansilla de las Mulas - Léon[Bearbeiten]

Léon - Hospital de Órbigo[Bearbeiten]

Hospital de Órbigo - Astorga[Bearbeiten]

Astorga - El Acebo[Bearbeiten]

El Acebo - Ponferrada[Bearbeiten]

Ponferrada - Villafranca del Bierzo[Bearbeiten]

Villafranca del Bierzo - Trabadelo[Bearbeiten]

über Pereje[Bearbeiten]

Camino duro - Der harte Weg[Bearbeiten]

Trabadelo - O Cebreiro[Bearbeiten]

O Cebreiro - Triacastela[Bearbeiten]

Triacastela - Sarria[Bearbeiten]

über San Xil[Bearbeiten]

über Samos[Bearbeiten]

Sarria - Portomarín[Bearbeiten]

Portomarín - Palas de Rei[Bearbeiten]

Palas de Rei - Arzúa[Bearbeiten]

Arzúa - Santiago de Compostela[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Orientierung[Bearbeiten]

Die Gefahr, sich auf dem Jakobsweg zu verirren ist äußerst gering. Gelbe Pfeile und Jakobsmuscheln als Wegweiser sind allgegenwärtig.

Diebstahl[Bearbeiten]

Es gelten die normalen Vorsichtsmaßnahmen. Wertsachen sollten nicht offen liegen gelassen werden. Das Mitführen größerer Geldbeträge ist unnötig, da in jeder Stadt Bankautomaten zu finden sind.

Belästigung[Bearbeiten]

Leider kommt es immer wieder vor, dass allein wandernde Frauen von Exhibitionisten belästigt werden. Deshalb die Empfehlung, aus einem Dorf oder einer Stadt immer mit anderen Mitpilgern los laufen, so dass nicht der Eindruck entsteht, man sei alleine unterwegs. Wenn man einem Exhibitionisten begegnet, unbedingt der Polizei melden.

Streunende Hunde[Bearbeiten]

Streunende Hunde findet man inzwischen eher selten auf dem Jakobsweg. In Acht nehmen sollte man sich allerdings vor den Hütehunden, die die häufig zu sehenden Schafherden begleiten. Diese können aggressiv werden, wenn man der Schafherde, die sie beschützen, zu nahe kommt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Heimreise[Bearbeiten]

Das Ende der Welt[Bearbeiten]

endlich am Kilometer 0...

Camino a Fisterra bis zum Cabo Fisterra, wo der Stein „Kilometer 0“ steht

Literatur[Bearbeiten]

Wanderführer[Bearbeiten]

  • Cordula Rabe: Spanischer Jakobsweg - Von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. Bergverlag Rother, München 2007, ISBN 978-3-76334-330-0
  • Raimund Joos/Michael Kasper: Spanien: Jakobsweg Camino Francés. Conrad Stein Verlag, Welver 2008, ISBN 978-3-86686-023-0

Belletristik[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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