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Beuron

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Beuron
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Beuron ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg. Das Obere Donautal ist bekannt für seine Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Gemeinde Beuron liegt im Landkreis Sigmaringen und besteht aus 5 Ortsteilen. Bekannt ist der Ort vor allem durch die Benediktiner-Abtei Beuron, aber auch die Felsen des Oberen Donautals, die teilweise zum Klettern freigegeben sind.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die 1 Bahnstation Beuron liegt an der Donaubahn. Tagsüber halten stündlich Züge.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Beuron liegt an der Landstraße L 277 etwa auf halbem Weg zwischen Tuttlingen und Sigmaringen. Der Ort kann auch von Süden her über die Bundesstraße B311 und ab Worndorf über die K 5941 und K 8278 erreicht werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Knopfmacherfelsen ins Donautal
St Maurus-Kapelle
  • 1 Knopfmacherfelsen, vom 768 m hohen Felsen schöner Blick ins 150 m tiefer gelegene Donautal.
  • Im Ortsteil Thiergarten steht die 2 St. Georgs-Kapelle, "die kleinste Basilika Europas".
  • 3 Schloss Werenwag liegt hoch über der Donau, ist in Privatbesitz und nicht zugänglich.
  • 4 Ruine Hausen bei Hausen im Tal
  • 5 Ruine Falkenstein bei Thiergarten
  • 6 Burg Wildenstein bei Hausen im Tal. Die Burg Wildenstein ist eine Jugendherberge und Gastwirtschaft. Sie kann von jedermann besucht werden, um dort zu übernachten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Karte von Beuron
  • Klettern in den freigegebenen Felsen des Naturparks Oberes Donautal. Eine jährlich aktualisierte Liste ist auf der Webpräsenz der Gemeinde Beuron zu finden.
  • Wandern: Im Oberen Donautal gibt es eine ganze Anzahl von Wanderrouten. Das Donautal wird von Fernwanderwegen durchzogen. Um die Ortschaften gibt es mehrere Rundwege, die auch miteinander kombiniert werden können. Die Beschriftung auf den Wegweisern ist aufgrund der großen Menge unterschiedlicher Routen, die von unterschiedlichen Organisatoren markiert wurden, manchmal etwas verwirrend, aber in der Regel nachvollziehbar. Ein Pferdefuß ist, dass bei Rundwegen die Destination auf beide Marschrichtungen angegeben wird. Dann steht auf dem Schild am Wegweiser in die eine Richtung "Rauher Stein 2 km" und in der Gegenrichtung "Rauher Stein 11 km", wenn man die Runde umgekehrt läuft. Ans Ziel kommt man, wenn man die Richtung mit der kürzeren Distanzangabe wählt.

Beuron - Rauher Stein - Maurusfelsen - Beuron (Rundweg, 12.9 km) Hiking-Sign-T1.png[Bearbeiten]

Der Rundweg um Beuron ist in einer guten Halbtagestour zu machen. Auf verschiedene Seiten ergeben sich Möglichkeiten zum Verlängern.

  • Vom Ausgangspunkt bei der alten Holzbrücke in Beuron (in der Nähe der 2 Wanderparkplatz ) quert man die Landstraße L277 und steigt in einem Bachtal und dem "Hohlsteig" knappe 200 Höhenmeter bis auf das Plateau oberhalb des Donautals auf (Möglichkeiten zur Abkürzung auf steileren Wegen, wenn man einen Abzweig verpasst).
  • Nach 1,15 km folgt man der 1 Forststraße in östlicher Richtung. Wenn der Weg nach weiteren 1,15 km die Wiese beim 2 Jugendzeltplatz Irndorf erreicht, wendet man sich nach rechts und nimmt dann an der Gabelung die linke Forststraße. Diese verläuft entlang der Müllhalde. Ein 3 Fußweg steigt ins Hirschental hinab. Die zur Kläranlage führende asphaltierte Straße wird gequert. Dort steigt ein Fußpfad in den Wald hinauf. Nach 400 m erreicht man das 1 Wanderheim Rauher Stein, bei dem man sich verpflegen und auch übernachten kann (hier ebenfalls Parkplätze). Der Blick vom Aussichtspunkt auf dem 2 Rauhen Stein auf die Donau ist einen kurzen Abstecher wert.
  • Der Pfad verläuft entlang des Waldrands und von Magerwiesen. Nach 1.7 km erreicht man den 4 Irnsdorfer Felsengarten mit zahlreichen Pflanzen der Region. Hier kann man sich entscheiden, die Tour zu verlängern und zum Eichfelsen weiter zu gehen, oder auf dem Weg unterhalb des Felsengartens ins Tal hinabzusteigen.
  • Nach 1.2 km quert man die L277 und kann sich dann entweder auf einem Pfad nach links zum Donausteg wenden, die asphaltierte Straße zur 7 Kapelle St. Maurus verfolgen oder auf einem Fußpfad die Benediktushöhle zu suchen und danach zur Mauruskapelle abzusteigen.
Die Mauruskapelle wurde vom Beuroner Pater Desiderius Lenz 1868 geschaffen und gilt als Pionierwerk der Beuroner Kunstschule. Die Architektur mit den Säulen an der Front, der Vorhalle und der Cella und die Fresken erinnern an altägyptischen Tempelanlagen.
  • Auf einem 5 Holzsteg , der auch von der Radroute genutzt wird, quert man die Donau und wendet sich auf einer Schotterstraße nach rechts. Hier gilt es, sich zu entscheiden, ob man zur 8 Burg Wildenstein aufsteigen will, oder weiter der Donau folgt.
  • Der Weg führt der Donau entlang und man erreicht vorbei an der 6 Roten Höhle den Maurusfelsen. Dort ist entlang der Donau kein Durchkommen möglich. Vor dem Felsen steigt der Weg in einem Zick-Zack auf und führt oben über den 7 Maurusfelsen .
Dieser Weg ist Stand Juni 2020 wegen Felssturzgefahr gesperrt und eine Umgehung über Burg Wildenstein ausgeschildert!
  • Der Fußpfad führt durch den Wald westwärts und erreicht eine Schotterstraße, die am Waldrand an einer Wiese entlang führt. 8 Hier muss man sich erneut entscheiden, ob man den einfachen und bequemen Rückweg nach Beuron auf der Schotterstraße, die auch vom Donauradweg genutzt wird, gehen will - oder ob man nochmals etwas aufsteigen will.
  • Wer den Aufstieg macht, gelangt auf einem Fußweg unter dem 9 Altstadtfelsen und vorbei an der 10 Petershöhle unter dem Petersfelsen auf einem Höhenweg nach Beuron zurück.
In Beuron kann man die Wanderung in Richtung Liebfrauental fortsetzen, oder auf der Hauptstraße zum Parkplatz zurückgehen und dabei einkehren, das "Haus der Natur" beim Bahnhof oder die Klosterkirche der Abtei Beuron besuchen.

Rauher Stein - Eichfelsen - Langenbrunn (Erweiterung, 6.1 km) Hiking-Sign-T2.png[Bearbeiten]

Die obgenannte Route kann mit einer Tour über den Eichfelsen und Langenbrunn erweitert werden; alternativ ist auch eine Rundtour von "Rauhen Stein" mit Rückkehr über den Felsengarten möglich.

  • Vom Wanderheim "Rauher Stein" verfolgt man wie oben beschrieben den Weg bis zum Irnsdorfer Felsengarten. Statt dort abzusteigen, setzt man den Weg oberhalb der zum Donautal abfallenden Klippen fort und gelangt zum 3 Eichfelsen mit einem malerischen Panorama.
  • Auf einem Fussweg oberhalb der Felsen gelangt man in östlicher Richtung zu einer Schotterstrasse, die ins Finstertal hinabführt.
Von dort aus kann man die Strasse weiter hinab zum 2 Talhof (mit Bushaltestelle und Einkehrmöglichkeit) verfolgen, oder eine 11 Forststrasse weiter in östlicher Richtung verfolgen. Nicht einfach ist dann der Einstieg zu einem 12 Fusspfad zu finden, der gerne von Kletterern an den Felsen oberhalb der Talstrasse genutzt wird und zum Parkplatz an der Talstrasse hinabführt.
  • Hier können ein Seitenkanal und die Donau auf einer 13 Brücke überquert werden (am Talhof gibt es keine querende Brücke) und man kann entlang der Donau auf einer 14 Schotterstrasse zum Donauhaus gewandert werden und man kommt zur oben beschriebenen Route und verfolgt sie weiter nach Beuron zurück.

Wer nur eine Rundtour ab dem Rauhen Stein machen möchte, kann in umgekehrter Richtung über die Mauruskapelle und den Irnsdorfer Felsengarten zum "Rauhen Stein" zurückgelangen.

Beuron - Liebfrauental - Bronnen - Ziegelhütte - Knopfmacher (Rundtour, 20.5 km) Hiking-Sign-T2.png[Bearbeiten]

Eine schöne Rundtour um das Obere Donautal zwischen Beuron und Fridingen kann bei Beuron oder beim Knopfmacherfelsen begonnen werden. Mit gut 20 km (mit einigen kuirzen Abstechern zu Aussichtspunkten) wird eine ausgewachsene Tagestour daraus, problemlos kann die Tour zwischen Bronnen und Knopfmacher über das Jägerhaus und den Donauübergang abgekürzt werden, dann wird sie mit 8,3 km zu einer Halbtagestour.

  • Vom Ausgangspunkt, der Holzbrücke bei Beuron resp. dem dortigen Wanderparkplatz geht man erst auf der Strasse an der Abtei vorbei und biegt nach den letzten Häusern in die 15 Schotterstrasse in Richtung des Liebfrauentals ab. Hier finden sich die Stationen eines Kreuzwegs, dem der Wanderweg bis zu einer 9 Lourdesgrotte folgt. Nach der Kapelle folgt ein Fussweg im Tal einem Bachlauf und man gelangt auf eine Schotterstrasse über eine Wiese. 16 Hier muss man sich entscheiden, ob man die Abzweigung nach rechts in Richtung Jägerhaus folgt (und die abgekürzte Route macht), oder ob man für die gesamte Rundtour über den Weiler Bronnen zum 10 Schloss Bronnen (Privatbesitz, kann nicht besucht werden) hinaufsteigt.
  • Der Weg führt zunächst als Schotterstrasse weiter, er ist gut markiert (es braucht etwas Aufmerksamkeit, dass man nicht einfach eine Fortstrase verfolgt, und den Routenverlauf verpasst); immer wieder führen Abzweiger zu Felsausblicken über die Donau. Ein Blick auf die Karte hilft beim Entscheid, ob sich ein Abstecher lohnt, beispielsweise zur 17 Ruine Roggenbusch .
Die Route quert das Eseltal (kurze Strecke der Schotterstrasse nach Osten folgen, dann kommt der nächste Abzweiger) und das Bachtal mit der zur Donau hinabführenden Fahrstrasse.
  • Der Weg führt wieder aufwärts, von zwei Aussichtspunkten oberhalb der Klippen mit der in der Tiefe liegenden "Teufelsküche" ergibt sich ein Blick über die Donau, dann wird das Buttental gequert. Zwischen den beschilderten Verzweigungen "Kaiserstand Ost" und "Kaiserstand West" kann abgekürzt werden, die kleine Schlaufe über den 4 Kaiserstand lohnt dank der Aussicht den Umweg.
  • Der Weg erreicht eine Schotterstrasse und zweigt bald nach Norden ab zur 11 Ruine Kallenberg . Diese wird über einen kurzen Stichweg erreicht und derzeit mit einer Sanierung gesichert, die Aussicht ist den Besuch wert.
  • Mit etwas Zick Zack steigt die Route nun in einem Talgrund ab und erreicht beim Schänzle das entlang der Donau führende von Radfahrern benutzte Strässchen. die 3 Vesperstube Ziegelhütte lädt beim nächsten Gehöft zu einer Pause bei Eis, Kaffee und Kuchen ein.
  • Ab Ziegelhütte verfolgt man die Schotterstrasse und quert die Donau auf dem Ziegelsteg, verlässt die Radroute und steigt auf einem 18 Fussweg auf einen Hügelrücken. Der Weg wendet sich nach Osten zum 5 Steiglefelsen und wendet sich nachher entlang einem Skilifttrasse in nordöstlicher Richtung.
  • An der 12 Mattheiserkapelle vorbei wendet sich der Weg wieder der Donau zu zum Aussichtspunkt auf dem 6 Stiegelesfelsen.
  • Von dort aus gelangt man auf Feldwegen resp. einer Forsttrasse in zwei Kilometern zum Berghaus Knopfmacher.
Die Aussichtskanzel auf dem Knopfmacherfelsen ist von dort aus in wenigen Minuten erreicht.
  • Ein Fussweg verläuft entlang der Felsenklippe parallel zur Strasse, nach ca. 600 m resp. nach der Schanze biegt ein 19 Fussweg , der sich zu einer Schotterstrasse verbreitert, ins Donautal hinab. Im vorderen Abschnitt ab der Eichhalde ist die Schotterstrasse als Pflanzenlehrpfad gestaltet und man erreicht nach 3 km ab dem Knopfmacherfelsen den Ausgangspunkt bei der Beuroner Holzbrücke.

Beuron - Liebfrauental - Jägerhaus - Knopfmacher (Rundtour, 8.3 km) Hiking-Sign-T2.png[Bearbeiten]

Eine Kurztour, die in einem Halbtag zu bewältigen ist, kann auch als Erweiterung der ersten Rundtour um Beuron angehängt werden.

  • Von Beuron aus nimmt man den Weg durch das Liebfrauental mit der Lourdesgrotte bis zur Verzweigung unterhalb des Gehöfts von Bronnen. Anstelle des Aufstiegs zum Schloss Bronnen wendet man sich in Richtung Donau und gelangt nach einer kurzen Strecke zur 20 Jägerhaushöhle , in der sich Siedlungsspuren aus prähistorischer Zeit gefunden haben.
  • ein kurzer Abstieg führt hinab an die Donau zum Gasthaus Jägerhaus.
Der frühere Jägerhaussteg wurde bei einem Unwetter zerstört, seit 2020 kann die Donau auf grossen Trittsteinen, zwischen denen das Wasser sprudelt überquert werden, kleine Kinder müssen getragen werden.
  • Der Weg führt vorbei am Zeltplatz des vuj Stuttgart und führt dann über einen Pfad durch ein sumpfiges Quellgebiet zu einer Fortstrasse, die unterhalb des Gasthauses Knopfmacher auf die oben beschriebene Route führt. Alternativ kann man auch die Höhle 21 Sperberloch aufsuchen und auf dem Weg weiter in Richtung Stiegelesfels und die auf dem Plateau zum Gasthaus Knopfmacher führende Schotterstrasse gelangen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Entlang der Donau gibt es verschiedene Gastwirtschaften und Versperstuben, die ins Wanderwegnetz eingebunden sind.


Nachtleben[Bearbeiten]

Abgesehen vom Feiern von Jugendgruppen auf den Zeltplätzen an der Donau ist es nachts im Donautal ruhig.

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Telefonvorwahl=07466
  • Postleitzahl=88631

Ausflüge[Bearbeiten]

  • von der B311 bei Immendingen Besuch der 13 Donauversinkungsstelle von Immendingen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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