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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Al-Maghtas

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al-Maghtas
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Bethanien jenseits des Jordan oder Al-Maghtas sind Bezeichnungen der Taufstelle, an dem Johannes der Täufer am Ostufer des Jordan Jesus getauft haben soll; sie liegt heute in Jordanien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Vladimir Putin besucht die Taufstelle

Nach biblischer Überlieferung in Joh 1,28 EU lag die Wirkungsstätte von Johannes dem Täufer am Ostufer des Jordan in "Bethanien jenseits des Jordan". Verschiedene geistliche Autoritäten gehen davon aus, dass Jesus hier die Taufe empfing und der Heilige Geist in Form einer Taube auf ihn gekommen war.

Seit dem 2. Jhdt. nach Chr. ist der Ort Ziel zahlreicher Pilger, Kirchen und Einsiedlerklausen zeugen heute noch davon. In islamischer Zeit war der ort weitgehend verlassen, erst in der britischen Mandatszeuit wurden wieder Kirchen errichtet und es suchten zunehmend christliche Pilger die Taufstelle auf.

Da der Jordan im Sechstagekrieg die Frontlinie bildete und die Ufer vermint wurden, war der Ort ab 1967 als militärisches Sperrgebiet absolut unzugänglich. Seit der Unterzeichnung des israelisch - jordanischen Friedensabkommens im Jahre 1994 wurden die Minen entfernt und ausgedehnte archäologische Untersuchungen durchgeführt. Der Ort kann seit 2002 von Pilgern uneingeschränkt besucht werden und wurde 2015 ins Welterbe der UNESCO aufgenommen, so dass heute ca. 100'000 Besucher jährlich gezählt werden. Als erster Papst besuchte Johannes Paul II. im Jahre 2000 die Taufstelle, Papst Benedik XVI. im Jahre 2009 und Papst Franziskus im Mai 2014.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist der 1 Queen Alia International Airport von Amman.

Mit der Bahn/ mit dem Bus[Bearbeiten]

Der im Jordantal gelegene Ort ist nicht ans Eisenbahnnetz angeschlossen, nach Amman bestehen Busverbindungen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Taufstelle Al-Maghtas liegt am Jordan. Sie ist über eine Stichstrasse vom Highway 40 (von Amman), der hier über eine Wegstrecke gemeinsam mit dem Jordan Valley Highway (65) geführt wird, verbunden. Die Distanz nach Amman beträgt ca. 60 km und ist in einer Stunde zurückzulegen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Jordan bildet hier die Grenze zwischen Israel und Jordanien und darf ausserhalb der offiziellen Grenzübergänge zwischen den beiden Staaten nicht passiert werden, Personenschiffahrt wird nicht angeboten.

Mobilität[Bearbeiten]

Lokal bewegt man sich zu Fuss, für die Strecke zu den Sehenswürdigkeiten an der Taufstelle (ca. 2 km) benötigt der gemächliche Spaziergänger zwei Stunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Taufstelle
Taufstelle
Kirche St. Johannes
2 Kirche Johannes d. Täufers
3 Taufstelle im Jordan , Archäologen konnten die in der Antike beschriebenen Marmorstufen, die zum Wasser führten, freilegen.
4 Grabstelle von Hl. Maria aus Ägypten , die Pilgerin aus Alexandria habe sich nach der Legende nach einem Besuch bei der Gottesmutter Maria am östlichen Ufer des Jordan als Einsiedlerin niedergelassen.
5 Einsiedelei , Ruinen etlicher Einsiedlerzellen, die in der Antike eine Laura, ein Einsiedlerkloster bildeten.
6 Johannes d.Täufer-Quelle , das Wasser diente als Trinkwasser und wurde auch zur Speisung von Taufbecken genutzt.
7 Pilgerherberge , die Ruinen stammen aus der byzantinischen Zeit aus dem 5./6.Jhdt.

etwas weiter östlich liegt ebenfalls eine sehr bedeutende christliche Stätte:

8 Hügel des Elias : die Örtlichkeit, auch als Saphsaphasâ oder Wadi al-Kharrar bekannt, galt bereits in der Antike als der Ort, an dem Elias in den Himmel aufgefahren ist. Später errichtete Johannes der Täufer in einer Höhle in der Nähe der Stelle eine Einsiedelei und wurde von Gläubigen aufgesucht, um sich im Jordan taufen zu lassen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Besichtigung der Taufstelle und des Tel Mar Elias; Taufen sind im Jordan selber oder in mit Jordanwasser gespiesenen Taufbecken möglich.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 russisches Pilgerhospiz

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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