Yaoundé

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Yaoundé ist die Hauptstadt von Kamerun.

Ongola, Jaunde
Provinz Centre
Einwohner 1.299.446
Höhe 730 m
Lage
Lagekarte von Kamerun
Reddot.svg
Yaoundé

Stadtteile[Bearbeiten]

Yaoundé ist administrativ in sieben Stadtkreise aufgeteilt und besitzt rund 100 Quartiere. Die Quartiere sind vor allem als Orientierungspunkte wichtig:

Gedruckte und gute Stadtkarten sind selten und meistens nicht aktuell oder auf das Stadtzentrum beschränkt. Eine ältere, aber recht genaue Stadtkarte finden Sie auf der deutschen Wikipedia-Seite von Yaoundé. Unterdessen hat Google Maps Yaoundé aufgeschaltet. Die Präzision der Google-Maps (Satellitenansicht) übertrifft alles bisher Dagewesene und stellt einen gewaltigen Schritt nach vorne dar. Ein wesentlicher Teil der in diesem Artikel verzeichneten Orte in Yaoundé sind auf Maps zu finden.

  • Barrière : Liegt peripher ganz im Süden am Stadteingang an der Straße nach Douala.
  • Bastos : Nobles Wohnquartier im Nord-Westen von Yaoundé und Sitz der meisten Botschaften, Konsulate und ausländischen Nichtregierungsorganisationen. Es enthält ebenfalls das palastartige Wohnhaus von Bernard Fokou, einem der reichsten Bürger von Kamerun.
  • La Briquetterie : auch « La Brique » genannt liegt im Stadtzentrum, ist das Quartier der Muslime und gilt als gefährlich. Es ist bekannt für seine Grillspezialitäten : dem « Soya ». Außerdem bieten eine Vielzahl von lokalen, vor allem aber westafrikanische Schneider afrikanische Kleider, Stoffe und ihre Dienste an. Ein Besuch lohnt sich.
  • Camp SIC Hippodrome : Altes Wohnquartier, gelegen im alten Stadtzentrum auf einem Hügel. Es ist gleichzeitig das Bankenquartier,das Quartier von einigen Ministerien und Restaurants.
  • Damas folgt dem Quartier Nsimeyong und liegt im Südwesten. Nach Aussagen der Quartierbewohner wurde das Quartier von einem syrischen Waffenhändler gegründet, welcher dort ein großes Grundstück erworben hatte. Ein Gruppe großzügier Villen ist dort hinter einem Gitterzaun auszumachen. Der gleiche Geschäftsmann hat die Teerstraße ins Quartier bauen lassen.
  • Elig Edzoa : Volkstümliches Stadtquartier im Norden bekannt durch seinen Schuh-, Altkleider und Gebrauchtwarenmarkt.
  • Emana : Liegt ganz im Norden auf der Ausfallstraße in Richtung Oballa. Die Bevölkerung besteht neben den ansässigen Ewondos vor allem aus Bamiléké und anglophonen Kamerunern aus der Nordwestprovinz.
  • Essos : Volkstümliches Quartier im Osten von Yaoundé.
  • Etoudi : Quartier im äußersten Norden von Yaoundé, in welchem sich der Präsidentenpalast befindet (Palais d'Etoudi).
  • Koweit City : Liegt ganz im Südosten auf dem Weg zum Flughafen Nsimalen. Es zeichnet sich durch die palastartigen Wohnbauten aus.
  • Ntaba-Nlongkak respektive Djoungolo : Quartier im Zentrum von Yaoundé mit dem Dienstsitz des Gouverneurs der Zentrumsprovinz (Province du Centre).
  • Mimboman: Volkstümliches Quartier im Osten von Yaoundé.
  • Madagascar : Volkstümliches Quartier im Nordwesten von Yaoundé.
  • Mendong : Gelegen im Südwesten, hat sich rund um das in den 1980er Jahren gebaute Camp SIC (Staatlicher (Eigentums-)Wohnungsbau) entwickelt. Mendong hat ein Gymnasium und eine Anzahl von privaten höheren Schulen.
  • Mokolo : Gewerbequartier Osten des Zentrums von Yaoundé, beherbergt Mokolo den Großen Markt von Yaoundé (Marché Mokolo). Händler und Automobile drängen sich auf der Fahrbahn. Dieses Quartier ist sehr dicht bewohnt.
  • Ngoa-Ekelle : Liegt auf einem Hügel im Westen des Stadtzentrums angrenzend an das Quartier du Lac. Wichtigste Institution ist die Uni "Université Yaoundé I" sowie die Installationen des kamerunischen Militärs.
  • Ngousso : Ngousso liegt im Nordosten. Es ist Sitz des Hôpital Général de Yaoundé.
  • Nkondengui : Nkondengui liegt im Südosten von Yaoundé und beherbergt das Zentralgefängnis, welches bei weitem das bekannteste in Kamerun ist.
  • ""Nkol-Bisson"" : Liegt im Westen der Stadt, an der alten Straße Richtung Douala. Es bedeutet in Ewondo viele (bisson) Hügel (Nkol).
  • Nkol-Eton : Norden des Stadtzentrums und bedeutet Hügel (Nkol) der Eton (Ethnie). Das Quartier ist für seinen Lebensmittelmarkt bekannt.
  • Omnisports: Auch Mfandena genannt ist ein besseres Wohnquartier, im Nordosten des Stadtzentrums gelegen. Das Fußballstadion Ahmadou-Ahidjo ist auf dem höchsten Punkt des auf dem Hügel gelegenen Quartiers erbaut worden.
  • Obili : Obili liegt im Westen de Yaoundé. Dort ist das 'IRIC (Institut international des relations internationales du Cameroun) gelegen. Der Name Obili kommt aus dem Ewondo et und bedeutet "gezwungen" oder "verpflichtet" (aus dem franz. obligé). Mitte 1950er Jahre wurde der Clan Mvog Atemengue, welcher auf dem Atemengue-Plateau lebte (Quartier Ngoa-Ekelle) aus seinem Quartier vertrieben und musste sich an Fuß des Hügels ansiedeln. Daher stammt die Bezeichnung "Obili". Es ist neben dem Quartier Ngoa-Ekelle gelegen und ist Zentrum der anglophonen Kameruner aus der Nordwestprovinz.
  • Obobogo : Liegt im Anschluss an Nsam auf einer Hügelkette.
  • Santa Barbara : Santa Barbara ist ein im Nordosten gelegenes neues gehobenes Stadtquartier.
  • Andere Quartiere : Etoa-Meki, Mvog Atangana Mballa, Mvog-Beti, Mvog-Mbi, Olembe, Olezoa, Ekounou, Ekoudou, Mvam, Biyem-Assi, Etoug-Ebe, Melen, Mini-ferme, Cité-verte, Oyom-Abang, Mbog Abang, Simbock, Mvolyé, Damas, Tam-Tam Weekend, Maison Blanche, Nsimeyong, Tsinga, Nkomkana, Carrière, Mvog-Ada, Messa, Odza, Mbankolo, Jean-Vespa, Mballa 2, Tongolo, Nkol-Ewoue, Nkolndongo, Mimboman, Eleveur, Messa, Nkomo, Jerusalem, Titus-Edzoa

Orientierung[Bearbeiten]

Die Orientierung ist für Menschen, welche an Straßennamen oder GPS gewohnt sind, eine neuartige Herausforderung. Google Maps-Nutzern können sich nun auf die Google Maps verlassen, da sie nun in guter Auflösung und Aktualität bereitstehen.
Es gibt keine Straßennamen (wenige Ausnahmen im Stadtzentrum bestätigen die Regel), aktuelle Stadt- oder digitale Karten. Die Straßenbeschilderung fehlt ebenfalls weitgehend. Die Bewohner orientieren sich an den großen Verkehrknotenpunkten (Rondpoint Nlongkak, Rondpoint de la Poste, Carrefour Bastos, Carrefour Damas u.dgl.), an den oben genannten Quartiernamen, an bekannten administrativen oder kommerziellen Gebäuden (z.B. Hotel Hilton oder Mahima-Supermarkt) und an der Axe Présidentielle, welche das Quartir Etoudi im Norden der Stadt mit dem Stadtzentrum bis hin zur Zufahrtsstrasse zum Flughafen Nsimalen verbindet. Nach ein wenig Eingewöhnung kann sich der Reisende ebenfalls an den Hügeln orientieren. Für die Feinnavigation fragt man am besten die Damen an den sogenannten Call-Boxen, welche die lokalen Verhältnisse gut kennen und zuverlässig Auskunft geben. Ein Google-Maps-User mit Pseudonym "Diderot" hat ein Kartenoverlay mit Points of Interest erarbeitet. Sie finden dort eine große Anzahl von Orten, welche in diesem Artikel erwähnt sind in Diderot Points of interest.

Hintergrund[Bearbeiten]

Yaoundé wurde 1889 im Auftrag der deutschen Kolonialverwaltung durch den Offizier und Forschungsreisenden Richard Kund als wissenschaftliche Forschungsstation und Basislager für den Elfenbeinhandel gegründet. 1895 erfolgte die Umwandlung in eine Militärstation, 1903 die Überführung in Zivilverwaltung und 1905 die Erhebung zum Bezirksamt. Die Station blieb aber bis zum Ende der deutschen Kolonialzeit militärisch besetzt. Die Stadt hatte eine wichtige Funktion bei der Besetzung des Kameruner Hinterlandes durch die deutsche Schutztruppe. Ihren Ausbau verdankt sie insbesondere dem langjährigen Stationsleiter und Bezirksamtmann Hans Dominik. 1911 wurde sie Sitz eines einheimischen Obergerichts, 1914 als neue indigene Verwaltungsinstanz eines "Oberhäuptlingstums". Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt von belgischen Truppen in Besitz genommen und 1922 als Yaoundé zur Hauptstadt von Französisch-Kamerun erhoben.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Ein Großteil der Besucher erreicht Yaoundé über den 1993 in Betrieb genommenen Flughafen Yaoundé Nsimalen International (NSI) oder den Flughafen von Douala (DLA), der Wirtschaftsmetropole Kameruns.

Aktuell bedienen Air France, Swiss International Air Lines, Camair Co und Brussels Airlines von Übersee aus den Flughafen Yaoundé. Die Swiss wird den Betrieb zugunsten der Lufthansa ab Aril 2012 einstellen. Eine Taxifahrt zum Flughafen kostet ca. F CFA 6000 (gut verhandelt 4500 F CFA). Preise werden vor dem Einsteigen verhandelt.

In der Schweiz ist Iles & Voyages SA spezialisiert auf günstige Reisen nach Kamerun. Interessant ist vor allem das Freigepäckangebot.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnverbindungen bestehen nach Edéa und Douala sowie nach Ngaoundéré. Die Züge sind nicht klimatisiert, da die z.T. vorhanden Klimaanlagen nicht gewartet werden (Stand Ende 2007). Die im Zug und an den Bahnhöfen verkaufte Verpflegung ist nach den Regeln für tropische Ernährung zu kaufen (nur vor den eigenen Augen gekochtes oder selbst geschälte Früchte sind zu verzehren). Die Schalterbeamten schaffen gelegentlich künstliche Knappheiten bei Zugtickets, um sie kurz vor dem Abfahrtstermin auf eigene Rechnung über Schwarzhändler zu verkaufen. Die Preislisten an den Schaltern sind grundsätzlich korrekt und gelten.

Die Züge entgleisen relativ oft. Dies ist bei den geringen Geschwindigkeiten (typisch ca. 60 km/h) der Züge meist nicht sehr gefährlich. In den Zügen wird vor allen in der 2. Klasse häufig gestohlen. (Reise-)Züge müssen in Bahnhöfen oft auf das Kreuzen mit Güterzügen warten, da letztere wegen höheren Profitabilität bevorzugt durchs Netz geleitet werden. Deshalb also genügend Zeit für die Fahrt vorsehen.

Zugfahren in Kamerun ist ein echtes Abenteuer und macht dementsprechend auch Spaß. Durch die langsame Fahrt sieht man sehr viel vom Land und kommt an den Bahnhöfen mit den bunten fliegenden Händlern in Kontakt oder bei einem längeren Halt auch ins Gespräch. Wer lieber komfortabel reist benutzt die VIP-Busse oder das Flugzeug für eine Reise in den Norden.

Mit dem Überlandbus[Bearbeiten]

Eine große Anzahl von privaten Busgesellschaften bieten Überlandverbindungen in die größeren Städte an, welche ans Hartbelagsstrassennetz angeschlossen sind. Reisen an Orte, welche nur über Pisten erreicht werden können, sind meistens mit einem Umstieg auf Buschtaxis verbunden. Die Reise beginnt an einem der großen Bushahnhöfe: Tongolo für die Reise nach (Nord-) Westkamerun, respektive nordwärts, Biyem Assi für die Reise nach Douala und in Richtung Norden und Nordwesten, Mvan für die Reise Richtung nach Douala, dem Süden und dem Osten, Nsam für die Reise Richtung Douala und den Süden sowie Mimboman für eine Reise in den Osten. Mit dem Bus ist es nicht empfehlenswert in den Norden (Provinzen Adamaoua, Nord und Extrème Nord) zu reisen, da auf mehreren hundert Kilometern in der Trockenzeit Staubpisten befahren werden, welche sich in der Regenzeit in Morast verwandeln.

Am Bushof[Bearbeiten]

Bushöfe zur Hauptverkehrszeit sind pulsierende Orte afrikanischer Lebensart. Junge Leute versuchen am Bushof Passagiere für "ihre" Busgesellschaft zu gewinnen. Manchmal ist die Konkurrnz rüde und die Packer versuchen, den Passagieren ihr Gepäck zu entreissen, um sie so als Kunden zu gewinnen. Hier gilt es Ruhe zu bewahren und eine feste Hand auf das Gepäck zu legen. Die Preise für Billete variieren mit der Tageszeit und dem Passagieraufkommen. Erkundigen Sie sich vor der Reise über die aktuellen Tagespreise bei anderen Reisenden.

Die Bänke in den Bussen werden in der Regel solange mit Passagieren gefüllt, bis keiner mehr hineinpasst. In der Praxis heisst, dass auf Viererbänken fünf Sitzplätze verkauft werden. Für bequemes Reisen ist der Kauf von 2 Plätzen oder einer ganzen Sitzbank zu empfehlen, damit man nicht während Stunden, wie eine Sardine in der Büchse reist. Beim Beladen des Busses muss man seinen Zusatzplatz freihalten und gelegentlich gegen die Packer verteidigen, was aber i.d.R. problemlos klappt.

Manchmal wird von ahnungslosen (europäischen) Passagieren Geld für die Beförderung des Gepäcks verlangt, was aber meist nicht der Tarifpolitik des Busbetreibers entspricht. Grössere Gesellschaften geben pro Gepäckstück ein Tickets ab, welches dessen Beförderung nachweist.

VIP Busse[Bearbeiten]

Die Gesellschaften Garantie, Buca Voyage und Central Voyage bieten klimatisierte VIP-Busse mit anständiger und hygienischer Verpflegung an. Die Wartesäle sind sauber und klimatisiert. Meist werden auch Zeitungen zur Verfügung gestellt. Diese Busse respektieren in der Regel höhere Sicherheitsstandards bezüglich Wartung und Überladung. 2012 war Buca Voyages die am besten organisierte (auch bezüglich Sicherheit und Berechenbarkeit) und komfortabelste Busgesellschaft.

Die Preise variieren nach der Tageszeit und dem allgemein Reiseaufkommen (vor Feiertagen und am morgen ist das Reisen teuerer). Reisen während des Tages und während der Woche sind günstiger. Ein Ticket nach Douala (ca. 240 km) kostet zwischen 2000 und 3500 XAF. Eine Ticket nach Bafoussam zwischen 2500 und 4000 XAF (ca. 350 km). VIP Busse kosten etwa das Doppelte und sind ihr Geld wert.

Sicherheit im Busverkehr[Bearbeiten]

Die Sicherheit im Busverkehr ist in der Regel prekär und Unfälle häufig. Durch den sehr hohen Konkurrenzdruck, sparen die meisten Gesellschaften an Chauffeuren (schlechte Ausbildung und zu kurze Ruhezeiten) und an der Wartung der Fahrzeuge. Die Auswahl der Gesellschaft ist für die Sicherheit der Reise wichtig. Am besten bei der Lokalbevölkerung und anderen Reisenden die Gesellschaft mit dem aktuell besten Ruf erfragen. Es ist bei Auskünften zu beachten, dass bei den Präferenzen für eine Busgesellschaft auch die ethnische Herkunft des Befragten eine wichtige Rolle spielt.

Stand Ende 2007 hatten Buca Voyage und Le Bus stammesübergreifend gute Referenzen- was die Sicherheit anbelangt - erhalten. Busse welche bereits optisch einen schlechten Eindruck machen sind zu vermeiden. Die Gesellschaften Kami und Mariama (gehören beide demselben Eigentümer) gelten als besonders gefährlich.

In Nordkamerun sind Überfälle auf Busse möglich. Die Sicherheitskräfte bemühen sich mit unterschiedlichem Einsatz, das Übel zu bekämpfen. Die Sicherheitslage ist vor Reiseantritt am besten bei der lokalen diplomatischen Vertretung, anderen Reisenden oder gut informierten Einheimische zu erfragen. In den restlichen Landesteilen finden Überfälle am ehesten in der Nacht statt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Über Teerfernstraßen ist die Stadt mit Ebolowa, Ayos, Bafia, Bamenda Bafoussam, Eseka und Edéa/Douala verbunden. Ein dichtes Netz von ganzjährig befahrbaren Pisten erschließt die weitere Region.

Mobilität[Bearbeiten]

Busnahverkehr[Bearbeiten]

Für den Öffentlichen Buspersonennahverkehr ist seit 2007 Le Car (Canadisch-US-amerikanisch-kamerunisches Joint Venture mit Beteiligung der US-Regierung über die Transnational Automotive Group) zuständig. Eingesetzt werden hauptsächlich dieselbetriebene Omnibusse koreanischer Provenienz. Die Busse waren Ende 2007 gut gewartet. Wie in den Taxis ist Taschendiebstahl verbreitet.

Sammeltaxis[Bearbeiten]

Sammeltaxis (Personenwagen und Motorräder) bewältigen den Rest des öffententlichen Nahverkehrs. Bezahlt wird entweder fix pro Strecke und Person (ca. 100 bis 300 F CFA/Person) beim Reisemodus "Ramassage" oder ca. 2000 F CFA pro Stunde und Taxi beim Reisemodus "course" oder "dépot". Taschendiebstahl (ganztätgig)und Überfälle in der Nacht (ab 19h) sind besonders beim Reisemodus Ramassage häufig. Preise werden stets vor dem Einsteigen verhandelt. Stand der Preise 2008.

Frachten[Bearbeiten]

Kleinere Frachten werden von Pickups, Schubkarren oder Träger transportiert.

Staus[Bearbeiten]

Es findet keine Trennung von Transit- und Lokalverkehr statt. Dies führt trotz eines sehr geringen Fahrzeugbestandes (gemessen pro Fahrzeuge/Kopfzahl - Schätzung des Co-Autors: 1 Fahrzeug pro 100 Personen) zu ständigen Verkehrsstaus. Die Hauptverkehrsachsen gehen von Norden (Stadtausfahrt in Richtung Mballa) nach Süden (Stadtausfahrt in Richtung Douala) und nach Osten in Richtung Ayos bzw. Mbalmayo. Eine Stadtumfahrung existiert im Südosten von Mvan, carre Four über die Aussenquartiere Ekoumdoum, Awae, Nkomo bis zur Strasse nach Akonolinga im Quartier Biteng. Projekte zur Vervollständigung der Umfahrung sind regelmässig Gegenstand bei Verhandlungen mit externen Geldgebern.

Ergänzend kann gesagt werden, dass nun eine neue Schnellstrasse von Poste Centrale entlang dem Mfoundi in Richtung Mvan im Bau ist, welche wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2012 in Betrieb genommen wird. Sie wird den Transit- und den Verteilverkehr in Richtung Westen (Richtung Douala) trennen und so die Stauwahrscheinlichkeit mindern.

Verkehrskontrollen[Bearbeiten]

Die ganze Stadt ist durch ein dichtes Netz von Verkehrskontrollen durch die Polizei, die Gendarmerie und die Prévention Routière überspannt. Alle Mitfahrer müssen einen gültigen Ausweis vorweisen. Der Lenker muss darüber hinaus einen Führerausweis, einen Fahrzeugausweis (carnet gris), einen gültigen Versicherungsnachweis, eine Bestätigung der Technischen Überprüfung (Controle technique - 1 x Jahr für Privat-PW) und eine Quittung der Strassenverkehrssteuer (Vignette) mitführen. Bei Fehlen eines Dokuments zieht die Polizei oder die Gendarmerie durch einen Offizier (erkennbar an goldenen Sternen (Polizei) oder goldenen Streifen(Gendarmerie)) die Papiere ein, welche dann nach der Bezahlung der Busse auf dem Polizei- oder Gendarmerieposten zurückerstattet werden. Die Prevention Routière darf keine Dokumente einziehen, sondern nur Übertretungen an die Polizei und Gendarmerie melden. Da die Wiederbeschaffung der Fahrzeugpapiere bei kleineren Übertretungen aufwendig ist (kann einige Stunden oder Tage dauern), sind diese Kontrollen ein Hort der Korruption, da die Kontrollorgane zudem schlecht schlecht bezahlt sind. Seit 2006 haben "frivole" Kontrollen, welche von Sicherheitsorganen auf eigene Faust und Rechnung vorgenommen werden, stark abgenommen. Die diesbezüglichen Massnahmen der Kommandanten der Sicherheitsorgane waren in diesem Bereich recht effizient (Stand 2008). Ein Augenschein in 2011 hat gezeigt, dass sich die Situation weiter verbessert hat. Bei fehlen der Papiere kann das Fahrzeug auf den Polizeihof (Fourrière) gebracht werden. Die Herauslösung des Fahrzeugs ist oft mit einer hohen Buße (Schätzung: 50'000 XAF) und hohem Zeitaufwand verbunden. Die Sicherheitsorgane drohen oft mit Verbringen des Fahrzeugs in den Polizeihof. Ausländische Besucher bleiben bei grösseren Schwierigkeiten am besten sehr ruhig und sehr höflich, und kontaktieren allenfalls ihre diplomatische Vertretung. Unbeherrschtes und lautes Auftreten, insbesondere von Europäern, wird als Mangel an Respekt angesehen und führt zu weiteren Schwierigkeiten.

Autofahren in Yaoundé[Bearbeiten]

Verkehrsregeln[Bearbeiten]

Grundsätzlich gelten französische Verkehrsregeln. Die Fahrzeuglenker fahren in der Regel "auf Sicht" und respektieren nur wenige Verkehrsregeln systematisch. Diese werden dann v.a. bei Verkehrsunfällen relevant. Kleinere Lackschäden, Dellen und abgebrochen Aussenspiegel sind an der Tagesordnung, da die Lenker "auf Kontakt" fahren und parkieren. Kratzer gelten in den Augen der lokalen Lenker nicht als Schaden und sind daher auch kaum Grund für Schadensersatz. Seien Sie also Flexibel bei kleineren Rempeleien oder wenn jemand beim Türöffnen voll gegen die Karosserie ihrers Fahrzeugs knallt. Bei Kreuzungen muss meistens wie in einem gedachten Kreisel gefahren werden, auch dann wenn die Kreuzung nicht als Kreisel beschildert ist ("faire le rondpoint"). In Kreiseln gilt Rechtsvortritt (wird meist respektiert), d.h. die Fahrzeuge welche in den Kreisel einfahren, haben Vortritt. Die bereits im Kreisel befindlichen Fahrzeuge müssen abbremsen. An Kreuzungen mit Rotlichtern darf und muss bei Rot rechts abgebogen werden. Anhalten gilt als Verkehrsregelübertretung. Rotlichter werden nicht immer beachtet, daher ist bei Überfahren von Ampelkreuzungen stets Vorsicht geboten.

Die typische Geschwindigkeit liegt bei ca. 40-50 km/h und sollte auch bei freier Strasse nicht überschritten werden, Kinder, behinderte und ältere Menschen, Tiere und Fahrzeuge können jederzeit und ohne Vorwarnung direkt auf die Fahrbahn gelangen.

Bei Verkehrsunfällen mit Verletzen sollte man weiterfahren und sich sofort beim nächsten Polizeiposten melden. Wenn möglich sofort angemessen Geld für die erste Hilfe am Unfallort hinterlassen (mindestens 10'000 XAF). Dies beruhigt die schnell aufgebrachten Gemüter und hilft den Betroffenen.

Konvois von staatlichen Würdenträgern und insbesondere dem Staatspräsidenten können den Verkehr während einiger Viertelstunden bis zu einigen Stunden auf der Hauptachsen ("Axe présidentielle") zwischen dem Flughafen und dem Präsidentenpalast ("Présidence") völlig zum Erliegen briegen.

Diesel ist ca. 5-10 % billiger als (verbleites) Benzin. Im Stadtgebiet gibt es genügend Tankstellen.

Reparaturen[Bearbeiten]

Am besten immer eigenes Werkzeug, Abschleppseil und Überbrückungskabel mitführen, damit Pannen bei den überall vorhandenen Werkstätten schnell und ohne zusätzliche Schäden (verursacht durch fehlendes Werkzeug) erledigt werden können. Ersatzteile werden in Elig-Essono oder in Tsinga bei freien Teileverkäufern oder bei den meist in Mvog-Mbi massierten Vertragshändlern selbst gekauft und danach erst in der Werkstatt eingebaut. Die meisten Werkstätten haben keine Analyse- und Konfigurationscomputer für die Fahrzeugelektronik (Stand Ende 2007). Dies wird sich mit dem vermehrten Eintreffen von elektronisierten Fahrzeugen aber sicher ändern. Verbrauchtsteile für Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Peugeot und Toyota sind leicht zu finden. Audi, BMW, Jeep und Volkswagenteile werden vermehrt eingeführt und sind noch schwierig zu beschaffen. Von der Einfuhr anderer Marken muss abgeraten werden, da die Beschaffungsnebenkosten (Transportkosten sowie Einfuhrtaxen und -Zölle) ein mehrfaches der Teilekosten ergeben können. Reparaturen werden am besten mit der eigenen Präsenz begleitet, da gelegentlich gute Teile gegen schlechte ausgetauscht werden. Der Preis wird im voraus ausgehandelt um grössere Überraschungen zu vermeiden. Dabei aber trotzdem nicht übermässig misstrauisch sein, da dies - wen erstaunt dies nicht - die Mechaniker kränkt.

Parkieren[Bearbeiten]

Ausser in der Innenstadt kann überall parkiert werden, wo das Fahrzeug den Verkehr nicht übermässig behindert. In der Innenstadt müssen die markierten Parkflächen beachtet werden. Ein Parkschein kann bei ambulanten Verkäufern der Stadtverwaltung (Communauté Urbaine de Yaoundé) gekauft werden. Er kostet 100 XAF/Stunde (Stand 2008).

Autos können vor allem in der Nacht auch in überwachten Parkhöfen ("garderie") abgestellt werden, welche als recht sicher gelten. Eine Nacht kostet ca. 200 bis 300 XAF. Einfaches Waschen kann für zusätzliche 100 XAF bestellt werden. Mit dem Wächter muss immer abgesprochen werden, zu welcher Stunde das Auto abgeholt wird, da das Fahrzeug nach dem vorauszusehenden Abfahrtsplan in einem kompakten Block abgestellt wird. Nicht rechtzeitig abgeholte Fahrzeuge blockieren dann allenfalls weither hinten abgestellte Fahrzeuge, was den Zorn der anderen abfahrtswilligen und blockierten Fahrzeuglenker hervorruft.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Fahrradfahren ist möglich, aber extrem gefährlich, PKW und Lastwagen nehmen kaum Rücksicht auf Zweiradfahrer und drängen sie oft auf Trottoirs, zur Strasse parallel verlaufende Kanalisationen oder in den Strassengraben ab. Zahlreiche tiefe Schlaglöcher, ausgelaufene Öle sowie Diebstahl von Fahrradteilen machen die Fahrt zum risikoreichen Abenteuer. Gelegentlich werden ausländische Fahrradlenker gesehen. Diese Wissen in der Regel schon im voraus was sie erwartet und sind dementsprechend vorbereitet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt stammt im wesentlichen aus dem Wiki-Artikel über Yaounde:

  • Musée d´Art Camerounais im Benediktinerkloster Mont Fébé
  • Ehemaliger Präsidentenpalast aus der französischen Mandatszeit (Sitz des früheren Präsidenten Ahidjo) im Quartier du lac
  • Kathedrale Notre Dame (erbaut ab 1951) am Rond Point de la Poste
  • Sanctuaire auf dem Mvolye-Hügel
  • Monument de la Réunification (Denkmal zur Erinnerung an die Wiedervereinigung von Englisch und Französisch-Kamerun 1961) in Ngoa-Ekele
  • Mont Fébé: Berg mit bester Aussicht auf die ganze Stadt, dem gehobenen 3 Stern-Hotel Mont Fébé sowie dem naheliegenden Golfplatz
  • Palais de Congrès
  • Stade Ahmadou Ahidjo, auch Stade Omnisport genannt im quartier "Omnisport" resp. Mfandena
  • Complexe sportif (zwischen Stadtzentrum, carrefour Warda und quartier Briquetterie)
  • Boulevard du 20 mai (Stadtzentrum, quartier des ministères)
  • Marché Mokolo im quartier Mokolo / quartier Messa

Aktivitäten[Bearbeiten]

Golf[Bearbeiten]

Es gibt einen wunderschönen Golfplatz beim Mont Fébé. Zufahrt über Bastos und den Carrefour du Palais des Congrès.

Motorradfahren[Bearbeiten]

Motorradfahrer wenden sich für gemeinsame Ausflüge an den Moto Club de Yaoundé, welcher sogar ein ein eigenes Clublokal mit Bar hat. Das Klublokal liegt unweit des Rondpoint Nlongkak schräg gegenüber der "Bastos Bar" und ist öffentlich. Ein Besuch ist zu empfehlen.

Schwimmen[Bearbeiten]

Benutzen Sie bei Swimming Pools wenn möglich immer Ohrenstopfen oder dichte Schwimmmützen, welcher vor dem Eindringen von Wasser in die Ohren schützen. Durch die meist mittlere bis schlechte Wasserqualität drohen empfindlichen Personen Infektionen im Hals- Nasen und Ohrenbereich. Hellhäutige sollten sich gut mit Sonnencrème einschmieren. Gute Swimming-Pools gibt es an den folgenden Orten - die Lokalisierung ersehen sie aus der Liste der Hotels und anderswo auf dieser Seite:

  • Hilton im Stadtzentrum gegenüber Palais Etoile (Büro des Premierministers)
  • Club Noah in Manguier (ja, das ist der Club des Tennisspielers und Sängers Yannick Noah), schöner mittelgrosser Pool in parkähnlicher Landschaft, natürlich mit Tennisplatz
  • Club de France in Efoulan - grosser sauberer Pool - für Kleinkinder gibt es ein Planschbecken
  • Hotel Franco in Djoungolo, neben der DGSN = Hauptquartier der Polizei
  • Hotel Mont Fébé mit toller Stimmung
  • Hotel des Députés zentral gelegen

Tennis[Bearbeiten]

Tennisplätze gibt's an folgenden Orten:

  • Club de France in Efoulan
  • Club Noah in Manguier (Besitzer: Yannick Noah)

Einkaufen[Bearbeiten]

Frische Lebensmittel kaufen sie auf den grossen Märkten

  • Mokolo im Quartier Messa oder auf dem
  • Marché Mfoundi beim Rondpoint de la Poste.

Kleine Märkte finden sich über all in der Stadt:

  • Marché Nkol Eton bei der Carrefour Bata Nlongkak
  • Marché Manguier beim Carrefour Elig Edzoa
  • Marché Mvog Mbi im Quartier Mvog Mbi
  • Marché Biyem Assi - im Quartier Biyem Assi
  • Montée Ane rouge in der nähe der Chambre d'agriculture

Kaufen Sie auf dem Markt Lebensmittel nicht in Stück oder Kilogramm (Ausnahme: Fleich und Fisch), sondern in den angebotenen Mengeneinheiten: Früchte und Gemüse kauft man in Haufen (frz: un tas) oder in Kesseln (frz: saut). Erdnüsse, Gewürze, Reis oder Getreide kauft man in Bechern (frz: goblet). Bananen kauft man in Stauden (frz: régime), als Teil einer Staude (frz: main) oder sie ahnen es schon, in einigen Stück (frz: doigt). Nehmen Sie bei Einkäufen am Markt einen Träger (frz: pousseur oder porteur), welcher Sie beraten kann, wo was zu kaufen ist und Sie vor Taschendieben schützt. Jüngere Träger kosten ca. 200 XAF ältere etwa 500 XAF. Verhandeln Sie den Preis vor dem Anheuern und geben Sie ein danach zusätzlich etwas Trinkgeld.


Verpackte Lebensmittel und Supermarktartikel finden sie bei:

  • Fokou in Messa
  • Arno beim Rondpoint Intendance
  • Mahima beim Carrefour Warda
  • Mahima in Elig Essono (modernster Supermarkt der Stadt mit sehr gepflegtem Sortiment)
  • Pavillon Vert in Bastos gegenüber Commissariat. Dieser Laden bietet auch hygienisch einwandfreie Salate an, welche sie risikolos geniessen können. Einmalig in der ganzen Stadt.
  • SKT neben der Kathedrale 'Notre Dame' seitlich hinter der SCB Bank.

Es gibt einige gute Bäckereien

  • Calafatas im Quartier Hippodrome hinter der Standard Chartered Bank
  • Select beim Etoa Meki
  • Select Plus beim Rondpoint de la poste
  • Acropole ist zwischen dem Rondpoint de la Poste und Carrefour Mvog Mbi. In Jaunde als die beste Bäckerei angesehen.
  • Elysée an der avenue Foch gegenüber dem Commissariat de l'Elisée.

Küche[Bearbeiten]

In der Stadt finden Sie kamerunische, afrikanische, europäische, arabische und asiatische Küche. Folgende kamerunische Gerichte finden Sie überall:


Poisson brézè sind auf dem Holzkohlengrill gebratene Fische,
Ndole Leicht bittere Gemüse mit Erdnüssen und Fisch, Crevetten oder Rindfleisch
Poulet DG Höhnchen in Sauce
'Tripes Kutteln in Tomatensauce oder Erdnusssauce
Sauce arachide: Erdnusssauce mit Reis und Fleisch
Brochettes Crevetten-, Rinds- oder Leberspiesschen auf dem Holzgrill (meist auf Oeltonnen gegrillt)
Kilichi: Getrocknetes Pökelfleich vom Rind

und etwas gewöhnungsbedürftiger, aber durchaus schmackhaft:

Mbol: Glitschige schwarze pflanzliche Sauce mit Gemüse, Kilichi, Rindfleich oder Crevetten
Nkui: Glitschige braune pflanzliche Sauce welche mit Maiscouscous gegessen wird
Viande de brousse: Jegliches Fleisch aus dem Busch: Affen, Stachelschweine, Meerkatzen, Meerschweine, Schlangen, meist zerhackt in einer Sauce gekocht.

und die Beilagen:

Koki: Knödel aus enthäuteten weissen Bohnen
Banane plantain Gegrillte, gedämfte oder fritierte Kochbananen
Couscous maniok Couscous auf der Basis von Maniok
Couscous de mais Polentaähnlicher Couscous auf Maisbasis
Frites de pommes heissen in Yaoundé die den Europäern als Pommes frites bekannte Kartoffelspeise
Pommes sind Bratkartoffeln
Bobolo sind gedämpfte Maniokstengel
Miondo sind dünne gedämpfte Maniokstengel

und was noch:
Safu' oder Prune Gegrillte oder gekochte Safou-Früchte

Restaurants und Cafés[Bearbeiten]

Yaoundé bietet eine primär afrikanische und französische Küche. Restaurants von chinesischen und maghrebinischen Einwanderern bestätigen als Ausnahme die Regel. Die wenigsten Restaurant besitzen eine saubere Toilette. Verlegen Sie wenn möglich den Toilettenbesuch auf vorher oder nachher.


  • Café de Yaoundé liegt im Quartier Hippodrome und bietet excellente europäische und afrinkanische Küche
  • Chez Wou in Bastos (neben dem Commissariat) bietet excellente chinesische Küche
  • Dolce Vita beim Commissariat Elysee bei der avenue Foch bietet gutes Eis und afrikanische Küche an
  • Espresso beim Carrefour Bastos bietet echten NESPRESSO an und somit neben dem Hilton den besten Espresso der Stadt. Nebenbei das beste Internetcafé der Stadt
  • Les Feuilles Vertes bei der Bäckerei Select bei Etoa Meki: gute afrikanische Küche. Spezialität: Geräucherte Hähnchen
  • Franco Bar im Quartier Briquetterie bietet die besten Rindfleisch- und Leberspiesschen der Stadt. Touristen ohne Ortskenntnis sollten nur bei Tageslicht dorthin gehen. Das Quartier gilt in der Nacht als gefährlich.
  • Le Globus am Rondpoint Nlongkak: Wunderbare Aussicht auf den Riesenverkehrskreisel Nlongkak. Am Stand vor dem Restaurant (neben Tankstelle) können Zigarren günstig gekauft werden
  • L'orient rouge in Bastos bietet chinesische Küche an
  • Le Safoutier: Restaurant im Hotel Hilton - zu finden am Boulevard du 20 mai. Gepflegtes Restaurant mit afrikanischen und europäischen Gerichten
  • La Terrasse: In der Nähe von Montée Ane Rouge: Stilvolles europäisches Restaurant mit guten Salaten
  • Direkt Neben Afriland First Bank bei Hotel de Ville befinden sich 2 gute Restaurant:
    • Le Biniou mit typisch französischen Sepzialitäten und sehr sauberer Toilette (!) und
    • ein weiteres gepflegtes mit afrikanischen Speisen (leider Namen vergessen)
  • La Forêt danse mit afrikanischen Spezialitäten
  • An der avenue Kennedy befindet sich neben der verkaufsstelle der Telefongesellschaft Orange ein gutes grösseres afrikanisches Restaurant.
  • Snack Time in Bastos beim Carrefour Bastos mit Pizza und libanesischer Küche

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben in Yaoundé ist nicht sehr reichhaltig - es gibt allerdings folgendes zu sehen:
Parallèle Club in Mballa 2 ist ein sogenanntes "Cabaret", was in Kamerun ein Restaurant mit Livemusik bedeutet
Safari im Quartier Hippodrome ist eine klassische Diskothek.
Im Hilton gibt es ebenfalls einen Nachtclub.
Arizona ist ein gepflegter Nachtclub / Diskothek im Stadtzentrum am Boulevard du 20 mai.
Katios ist eine Diskothek beim Marché Central.
Erkundigen Sie sich auch bei Einheimischen nach Konzerten mit afrikanischer Musik. Sie finden oft auch in den genannten Nachtclubs statt.
Das einzige Kino namens Abbia befindet sich an der avenue Foch, am Ort "Abbia".
Beachten Sie beim Ausgang die Regeln zum Thema Taxifahren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Yaoundé kennt eine grosse Auswahl Hotels (Stand Anfang 2008). Der Service Standard ist für Europäische Standards in der Regel eher schlecht und abhängig von den individuellen Haltung des Personals und des Hotelmanagement. Sie werden daher alles finden - von abgrundschlecht bis höchst freundlich und professionell- und zwar im gleichen Haus und in kurzem Zeitabstand. Internetzugänge in Hotels immer häufiger vorhanden, aber für europäisches Empfinden eher langsam (ca. 10 bis 100kbit).

In den Hotels unter der 4Stern-Kategorie ist Warmwasser nicht immer vorhanden (entweder nicht installiert oder die Installation defekt). Für Kinder oder Warmduscher (für einmal sympathisch gemeint) kann im Hotel Warmwasser in Eimern bestellt werden (Geben Sie ein kleines Trinkgeld). Warmwasser kann auch selbst mit einem Stabwasserkocher (ca. 2000 F CFA) und einem Eimer selbst bereitgestellt werden.

In allen Hotels können Sie Ihre schmutzige Wäsche reinigen lassen. Entweder besteht ein Service des Hotels (teurer) oder Sie fragen die Hotelangestellten (günstiger), welche das im Zusatzverdienst erledigen. Denken Sie daran, dass es sich um Handwäsche handelt, welche für empfindliche Kleidungsstücke weniger geeignet ist (intensives Schrubben). Wünschen Sie Kochwäsche muss das besonders bestellt werden. Wäsche muss unbedingt gebügelt werden, falls sie im Freien getrocknet wird (siehe auch Abschnitt Gesundheit => Dasselfliege).

Hotel-Preise können grundsätzlich immer und bei mehrtägigem Aufenthalt im besonderen verhandelt werden. Die meisten Hotels akzeptieren keine Kreditkarten - Ausnahme von der Regel können 4- und 5Stern-Häuser sein. Ausser Visa werden keine Karten akzeptiert.

5 Sterne *****
Hilton - im Stadtzentrum gegenüber Credit Agricole und Bureaux du Premier Ministre "immeuble étoile" am Boulevard du 20 mai. Tip: Falls ein Kameruner oder jemand mit Aufenthaltsbewilligung das Zimmer bucht ist es rund 30 % billiger. Das Hotel kostet 5 Sterne entspricht eher einem renovationsbedürftigen 4 Sterne Haus.

4 Sterne ****

  • Hotel Djeuga - im Stadtzentrum bei "Capitol" respektive "Carrefour Warda". Erbaut 2006.
  • Hotel Franco - Djongolo gegenüber Hauptquartier der Polizei ""DGSN". Erbaut 2006.
  • Hotel Mont Fébé - Auf dem Mont Fébé - Hinter dem Quartier Bastos (etwas heruntergekommen, aber toller Swimming Pool und gute Stimmung). Stamm aus den frühen 1980er Jahren
  • Hotel des Députés - Stadtzentrum - Quartier des ministères - hinter dem Ministère de Télécommunication (Swimming Pool - etwas heruntergekommen - inzwischen eher 3-Sterne-Haus)

3 Sterne ***

  • Meumi Palace in Bastos (an der Grenze zum 4-Sterne-Haus)
  • Meumi am Marché Nkol Eton
  • Hotel Giraffe - hinter dem Bahnhof im Quartier Elig Essono
  • Hotel des Masques in Mballa 2
  • Mercure neu Merino - beim Marché Central

1 bis 2 Sterne **

  • Hotel Jouvance - Monté Jouvance in Biyem Assi
  • Safari - Nsam in der Nähe des Busbahnhofs Nsam
  • La fraicheur in Movg Mbi oberhalb des Carrefour Mvog Mbi- vom Rond Point de la Poste aus in ca. 5 minuten mit dem Taxi erreichbar.
  • Beausite in Nsam etwa 50m von der Verzweigung der nach Ahalla (von der Strasse nach Mvan). Günstig und freundich (unverhandelt 18'000 F CFA für Zimmer mit Klimaanlage).

Weitere Hotels Bei der Redaktion habe ich mich an weitere Hotelstandorte erinnert, wobei mir der Name des Hauses entallen ist. Daher gebe ich für diese Hotels nur Ihre Lage an - erkundigen sie sich bei Einheimischen nach den genauen Standort (am besten bei Verkäufern von Handy-Prepaidkarten):

  • Quartier Tongolo - nähe Busbahnhof schräg gegenüber vom "Foyer Bansoa" - neueres 2 bis 3 Sterne-Haus
  • Gegenüber Hopital Général gutes 2 bis 3 Sterne-Haus
  • Im Quartier Mimboman älteres 2 bis 3 Sterne-Haus
  • Gegenüber Clinic Fouda 3 Sterne Haus - mit dem Taxi 5min vom Bahnhof

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Kamerun schreibt eine Arbeitsbewilligung vor, welche an eine Carte de Séjour (=Aufenthaltsbewilligung) gebunden ist. Sie kostet ca. 260'000 XAF und ist dann 2Jahre gültig. Sie kann zB auf dem Commissariat beim Kreisel bei der avenue Kennedy (Rondpoint de l'intentence) beantragt werden, Vergessen Sie Ihren Geburtschein nicht - er gilt in Kamerun als die Mutter aller Dokumente und wird überall verlangt. Am besten organisieren sie über eine Kameruner einen zuverlässigen Guide, welcher Ihnen bei der Abwicklung der Formalitäten hilft. Einen Guide finden Sie in der Regel über die Botschaft Ihres Landes.

Sicherheit[Bearbeiten]

Yaoundé ist für kamerunische und afrikanische Verhältnisse eine eher sichere Stadt.

Folgende Kriminalitätsformen sind trotzdem verbreitet - und bei richtigem Verhalten weitgehend vermeidbar:
Taschendiebstahl im Taxi am Tage => Geldbeutel und Mobiltelefon etc. gut verstauen und nur kleine Geldmengen für kleine Geschäfte bereithalten. Auffälliger Goldschmuck ist zu vermeiden.
Überfälle im Taxi zur Nachtzeit: Nur zu zweit oder zu Dritt nachts taxifahren. Course oder Depot (nur Fahrer am Steuer - keine Mitfahrer) nehmen, da so vermieden werden kann, dass Sie in ein Taxi mit krimineller Besatzung erwischen, welche Sie dann ausraubt oder Frauen vergewaltigt (Letzteres zum Glück selten).

      • Umzingelung: An Orten mit Gedränge ruft Ihnen ein Unbekannter zu, dass jemand Sie suchen würde. Reagieren Sie nicht darauf. Bei diesem Modus Operandi wird das Opfer dann umstellt und diskret mit einem Messer bedroht und schliesslich beraubt.


Werden Sie überfallen, übergeben Sie am besten das geforderte den Räubern - in der Regel sind die Räuber dann zufrieden und wenden keine Gewalt an. Widerstand kann zu Gewaltanwendung mit Messern oder Macheten führen.
Taschendiebstähle am Markt sind häufig. Wertsachen also gut verstauen und nur geringe Geldsummen zur Hand haben, deren Verlust Sie nicht in Bedrängnis bringt.
Bancomatbezüge am besten durch Mitreisende abschirmen und in einer Schalterkabine tätigen. Geldbezüge oder Geldwechsel nie alleine durchführen.
Bei Reisen in Zügen und Bussen wird bei Gelegenheit gestohlen. Bei Nachtfahrten - insbesondere im Norden - sind auch Überfälle möglich. Vorsichtige Naturen reisen am Tagen oder bereiten in der Nacht eine genügend grosse Summe für Überfälle vor (z.B. 50'000 F CFA)- welche dann den Räubern übergeben wird und weitere Probleme erspart.
Bei Reisen nach Douala ist zu beachten, dass Douala wesentlich gefährlicher und gewalttätiger ist, als Yaoundé.
Gepäckdiebstähle am Flughafen und an Bushöfen sind häufig. Gepäck daher immer im Auge behalten.
Tragen Sie keinen Goldschmuck - er wird von kriminellen immer als interessantes Raubobjekt betrachtet. Ironischerweise sind teure Stahl- oder Platinuhren kein Ziel von Dieben, da sie "nicht wertvoll aussehen". Ich habe jahrelang meine Stahl-IWC inYaoundé getragen - es hat sich niemand für sie interessiert.

Nach Sonnenuntergang sollten Sie Spaziergänge an schlecht beleuchteten Orten (also fast überall) vermeiden, da dann Überfälle möglich sind.Räuber verlangen in der Regel Bargeld und Mobiltelefone und sind bei Absenz von Widerstand nicht gewaltttätig.
Als besonders gefährliche Quartiere gelten insbesondere in der Nacht die Briquetterie, die Gegend um den Bahnhof, die Gegend um die Märkte Mokolo und Mfoundi und der angegenzende Rondpoint de la Poste - letzterer auch am Tage.
Bei Tageslicht Vermeiden Sie auch bei Tageslicht die Avenue Kennedy und den Rondpoint de la Poste - sie gelten als gefährlichste Orte der Innenstadt.

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankheiten[Bearbeiten]

Die nachfolgend beschrieben Abschnitte geben eine einführende und praktische Einführung in die in Yaoundé häufigen Krankheitsrisiken.

Malaria[Bearbeiten]

So wie in Kamerun im allgemeinen gibt es auch in Yaoundé eine Anzahl spezifisch tropischer Gesundheitsrisiken. Dazu gehören insbesondere die Malaria ("Palu" oder "Palludisme"), welche von der Anopheles-Mücke übertragen werden. Schutz vor Mücken wird durch langärmlige Kleidung, dicke Socken und Mückenschutzmittel erreicht. Mit Insektizid imprägnierte Mückennetze können lokal für ca. 3500 XAF in Warenhäusern und Apotheken gekauft werden. Für Aufenthalte von einigen Wochen ist Malariaprphylaxe durch Einnahme von Lariam oder Mephaquin (Lariam-Generikum) zu empfehlen. Diese Mittel sind nur in der Pharmacie Française zu kaufen und dort sehr teur (Ende 2007: 28000 XAF). Bei mehrmonatigem Aufenthalt ist der lokale Kauf von Malariaakutmedikamenten wie Coartem (Preis 2007: ca. 4000 XAF) zu empfehlen, welche bei Malariasymptomen eingenommen werden. Eine sofort behandelte Malaria verläuft mehrheitlich ähnlich wie eine Grippe. Bei Komplikationen sofort einen Arzt aufsuchen. Mehr zum Thema Malaria bietet Wikipedia.

Amöbe[Bearbeiten]

Die Amöbe (bei Wikipedia) ist ein zwischen 0.1 bis 2mm grosser Organismus. Amöben führen zu schmerzhaften Erkrankungen Verdauungstrakt. Weisser Schleim in den Exkrementen und schmerzhafter Stuhlgang sind typische Symptome einer Amöbenerkrankung. Die Amöben gelangen in der Regel über unhygienisch gelagerte Lebensmittel (Salat, Wasser, offen verkaufte geschälte Früchte und kalte, schon zubereitete Lebensmittel im allgemeinen) in den Körper. Durch Einhaltung der Tropenessregel (siehe: Gesund unterwegs) vermeidet man Amöbenerkrankungen wirksam. Amöbenmittel können in der jeder Apotheke für ca. XAF 2500 gekauft werden.

HIV/Aids[Bearbeiten]

HIV ist weit verbreitet, es sollten zwingend die Regel des Safer Sex beachtet werden. Kondome bieten den besten Schutz vor einer Ansteckung mit dem HI-Virus oder anderen Geschlechtskrankheiten. Oralverkehr sollte verieden werden. Genügend Präservative und Gleitmittel einpacken, weil sie oft nicht in der gewünschten Qualität erhältlich sind. Impfen gegen Hepatitis A und B empfohlen. Bei Hinweisen auf Geschlechtskrankheiten sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Human Bot Fly / Dasselfliege[Bearbeiten]

Die Dasselfliege legt ihre Eier auf im freien aufgehängte, trocknende Wäsche ab. Die Maden schlüpfen bei Hautkontakt und dringen in die Haut ein, wo sie sich entwickeln. Sie ernähren sich von der Haut des Wirts. Der Hautfrass äussert sich in Jucken und teilweise schmerzhaften Stichen. Nach einigen Tagen oder Wochen tritt eine Fliege aus der betroffenen Hautstelle aus. Diese Krankheit ist optisch ekelhaft, wenn aber keine empfindlichen Körperteile betroffen sind, in der Regel harmlos.
Vermeiden sie den Befall, indem sie die Wäsche im Innern von Gebäuden trocken oder indem sie die Wäsche gründlich bügeln.
Bei Befall können sie die Maden durch einige einfache Methoden durch Ersticken zum Austreten aus der Haut "zwingen". Dies kann durch Einstreichen der Hautstelle mit Bratfett, Oel, Butter oder ein Fleischstück geschehen. Zitronensaft und Tabakrauch werden auf einschlägigen Websites empfohlen. . Ca. 15min Behandlung genügen. Sie können danach die Made als ganzes aus der Haut drücken. Zerschneiden sie die Made nicht - sie muss als ganzes entfernt werden. Lokale Krankenpfleger erledigen das Problem in der Regel schnell und ohne Schmerzen. Infektionen durch die Fliege sind selten. Behandeln sie den Befall vorzugsweise während des Aufenthalts durch erfahrenes Personal und nicht nach einer allfälligen Rückreise in Europa oder USA. Ärzte in diesen Ländern haben kaum Erfahrung in der Behandlung des Befalls und entfernen ihn dann oft operativ mit Skalpell. Dies erzeugt auf jeden Fall hohen Kosten, eventuell aber auch Schmerzen und Entzündungen durch den Eingriff. Für weitergehende Information suchen sie im englischen Wiki oder im Internet allgemein nach dem Begriff Human Bot Fly. Der Autor ist kein Arzt - wenn die Auskunft professionell sein soll erkundigen Sie sich wie immer bei einem Arzt.

Weitere Krankheiten[Bearbeiten]

Cholera und Hepatitis (Gelbsucht) können durch verunreinigte Lebensmittel oder schlechte Hygiene übertragen werden. Durch Einhaltung der üblichen Hygienestandards und der Tropenessregel können Infektionen weitgehend ausgeschlossen werden. Lepra kommt vor allem in Nordkamerun vor.

Tropenessregel[Bearbeiten]

Die gut bekannte Tropenessregel beschreibt, was für ortsungewohnte Reisende zum Verzehr geeignet ist: Ungeschälte Früchte, welche selbst geschält werden, Speisen welche vor den eigenen Augen lange gegart werden und Getränke, welche aus versiegelten Flaschen und Verpackungen in saubere Gläser serviert werden oder direkt aus der Flasche getrunken werden. Nach ca. 6 Monaten Aufenthalt in einer Region kann die Regel gelockert (aber nicht aufgegeben) werden, da sich der eigene Organismus an die lokal vorkommenden Mikroorganismen gewöhnt hat d.h. teilweise Resistenzen gebildet hat, Daher ist zu Beginn des Aufenthaltes die Gleichung "was die Einheimischen essen kann ich auch essen" falsch.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Das kamerunische Gesundheitswesen ist gut für tropische Krankheiten gerüstet. Das Qualitätniveau im Gesundheitswesen ist sehr variabel. Es gibt viele sehr gute Einrichtungen aber auch sehr viele schlechte. Gesunder Menschenverstand ist bei der Beurteilung der Leistungen angesagt - Panik aber nicht. Kamerunische Ärzte und Gesundheitspersonal bekämpfen jegliche bakterielle Infektionen sofort mit Antibiotika.

Grosse staatliche Spitäler[Bearbeiten]

Diese Kliniken bieten teure Ausrüstungen (Röntgenapparate, Echographiegeräte, Computer und gut geschultes Personal an:

  • Hopital Général in Ngousso. Modernes Spital mit Röntgen und ER-Tomographen - erbaut von der VR China.
  • Hopital Central im Quartier des Ministères - grosses Spital mit einer grossen Auswahl von Spezialisten. Leider sehr schlechte Serviceeinstellung, welche lange Wartezeiten mit sich bringen kann.
  • Clinique de la CNPS auch Hopital de la Caisse genannt, gegenüber Quartier Fouda - modernes und sauberes Spital

Privatkliniken[Bearbeiten]

  • Semmelweis Clinic in Tongolo - gute und teure Privatklinik. Dr André Edou spricht hervorragend Deutsch.
  • Clinique de la Cathedrale in der Nähe des Rondpoint de la Poste im Stadtzentrum
  • Clinique Fouda im Quatier Fouda
  • CMS Centre Medical Sociale Francaise ist nicht weit von der Zentralen Post und verfügt über einen guten Notfalldienst.
  • Fondation Ad Lucem im Quartier Obobogo (Nähe Nsam). Einfach mit Notfalldienst und für kleinere medizinische Probleme geeignet (Malaria, kleinere Verletzungen).

Veterinäre[Bearbeiten]

Tiere werden versorgt in der CLINIQUE VETERINAIRE LA FAUNE DU CENTRE in Elig Essono bei Fr. Dr. Françoise Ayangma.

Laboratorien[Bearbeiten]

Die meisten kleineren und mittleren Kliniken oder Dispensaires verfügen über keine eigenen Laboratorien. Daher ist es wichtig ihre Standorte zu kennen. Wenn Sie einen Verdacht auf eine Krankheit haben, können Sie ohne ärztliche Einweisung direkt Analysen bestellen.
Laboratoire du Centre beim Rondpoint de la Poste direkt neben dem Centre Culturel Français
Institut Pasteur ist das beste Laboratorium - wenn Sie nicht wissen, was sie plagt - gehen sie dorthin. Das Institut bietet auch Tollwutimpfungen und Schlangenserum an.

Apotheken[Bearbeiten]

In der ganzen Stadt finden Sie ein dichtes Netz von Apotheken. Eine Anzahl Apotheken ist auch am Sonntag und Nachts geöffnet. Die Namen der Dienstapotheken sind an den Türen der Apotheken aufgelistet. Erkundigen Sie sich bei Einheimischen nach dem Standort.
Die Pharmacie Française verkauft Gesundheitsartikel, die vor allem von Europäern nachgefragt werden und anderswo nicht zu finden sind. Dazu gehören Malaria-Prophylaxe-Mittel (Lariam etc.) oder Sonnencrème.
Apotheken verlangen in der Regel kein Ärztliches Rezept: Wenn Sie es sich zutrauen, können Sie - auf eigenes Risiko - jedes verfügbare Medikament in der Apotheke kaufen. Dies kann in Notsituationen oder wenn der Betroffene sich über die Indikation und Posologie der Medikamente im Klaren ist, von Vorteil sein.

Wasser[Bearbeiten]

Wasser wird im ganzen Stadtgebiet von der Société Nationale des Eaux du Cameroun (SNEC) verteilt. Die Qualität des Wassers ist für mitteleuropäische Verhältnisse schlecht (Verunreinigung durch Partikel und Mikroorganismen wie z.B. Amöben, Wasser hat gelbliche Verfärbung und hat einen deutlichen Eigengeschmack). Nach etwas Gewöhnung (ca. 6 Monate) ist es auch für Trinkwasserkomsumenten aus Gebieten mit exzellenter Versorgungsqualität geniessbar. Gehobene Hausinstallationen sind mit zusätzlichen Wasser-Filtern ausgerüstet. Versorgungsunterbrüche kommen je nach Lage monatlich bis halbjährlich vor. Die Preise für einen durchschnittlichen Haushalt (5-10 Personen) belaufen sich auf etwa XAF 1500-3000 pro Monat (Stand 2008). Kleinkinder, Kranke und ältere Personen konsumieren, wenn es die finanzielle Situation es erlaubt, lokales Mineralwasser, welches in guter Qualität und Menge verfügbar ist (Preise von 200-500 XAF pro 1.5l-Flasche: Stand 2011). Touristen sollten stets Mineralwasser kaufen - es ist an jeder Strassenecke verfügbar.

In Randgebieten der Stadt werden Brunnen von 10-50m Tiefe gegraben. Die Trinkwasserqualität ist von den lokalen Verhältnissen und insbesondere dem Vorhandensein von nahegelegenen Sickergruben abhängig. Besonders gute Brunnen werden von der schweizerischen Nichtregierungsorganisation PEP (Projet Eau Potable Otele) gebaut.

An Orten, wo die Wasserqualität eine hohe Rolle spielt oder wo der Grundwasserspiegel sehr tief liegt, werden Wasserbohrungen durchgeführt. Das so geförderte Wasser ist meist von sehr guter Qualität.

Wasserentsorgung[Bearbeiten]

In den 70er und 80er Jahren wurden zentrale Abwasserreinigungsanlagen installiert. Durch schlechte Wartung, fehlende Investitionen und Misswirtschaft wurden sie disfunktionell.

Abwasser wird in der Regel entweder direkt in die Flüsse geleitet oder in unten offenen Sickergruben entsorgt. Anstrengung zur Installation neuer Anlagen und Instandsetzung bestehender sind im Gang.

Kehrichtentsorgung[Bearbeiten]

Die Kehrichtentsorgung wird durch die Firma HYSACAM sichergestellt und funktioniert für afrikanische Verhältnisse sehr gut.

Klarkommen[Bearbeiten]

Vor dem Photographieren von Personen bitten Sie die Person immer um die Einwilligung. Sie wird - allenfalls gegen ein symbolisches Trinkgeld oder eine Einladung zu einem Getränk - fast immer gegeben. Photographieren ohne Einwilligung kann zu ernsthaften Konflikten führen.
Kameruner schätzen gepflegtes Auftreten. Vermeiden Sie in guten Hotels oder Lokalen kurze Hosen, , Flip-Flops, ärmellose T-Shirts oder Badekleidung.
Afrikaner sind in der Regel keine Zahlenmenschen - erwarten Sie daher keine präzisen Antworten auf Fragen nach der Anzahl Einwohner, Arbeitslosenquoten, die Entfernungen in Metern oder die genaue Dauer einer Reise. Seien Sie pragmatisch und bilden Sie Durchschnitte aus mehreren Auskünften.

Geld und Zahlungsverkehr[Bearbeiten]

Währung und Verkehrsbeschränkungen, Geldwechsel[Bearbeiten]

Der Franc CFA (internationales Symbol: XAF) ist an den Euro angebunden und hat einen fixen Wechselkurs von aktuell 655.597 XAF pro EUR. Der Kurs wird von der BEAC (Zentralbank) festgelegt und wurde bisher seit der Einführung des Euro nie verändert. Es gibt Devisenverkehrbeschränkungen. Wechsel von EUR in CFA ist problemlos möglich, Wechsel von XAF in EUR ist offziell nur beschränkt möglich. Seriöse Banken wechseln EUR ohne Spesen in F CFA um - kleinere Banken resp. deren Angestellte versuchen manchmal Spesen abzuziehen, was offiziell verboten ist.

Nehmen Sie wenn immer möglich, nur EUR mit, andere Währung werden kaum akzeptiert. Zweite Wahl ist der US Dollar (USD). Schweizer Franken können bei fliegenden Geldwechslern auf dem Marché Central gewechselt werden. Andere Währungen sind unbedingt zu vermeiden.

Geld wechseln sie am besten bei einer der grossen Banken; Afriland First Bank, Credit Agricole, SGBC , Ecobank oder Standard Chartered Bank. Alle genannten Banken sind um das Hotel de Ville herum gruppiert. Credit Agricole (ex Credit Lyonnais) ist ebenfalls vis a vis Hotel Hilton zu finden (Hauptsitz).

Reisechecks[Bearbeiten]

Reisechecks werden eher zögerlich und zum Teil mit illegalen Abschlägen oder Spesen akzeptiert. Der Autor rät von Reisechecks ab, da das Einlösen eine oft mühevolle und frustrierende Angelegenheit werden kann. Erkundigen Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank gründlich über die Akzeptanz von Reisechecks.

Bankomaten / Geldautomaten[Bearbeiten]

In der SGBC (Rondpoint de la Poste) und SCB (Hotel de Ville und Vis-a-vis Hilton) gibt es Geldautomaten, welche neben lokalen Karten auch Visa- und Visa Electron Karten akzeptieren. Erkundigen Sie sich vor Ort über die Bezugslimite. Geldautomaten sind die günstigste Methode Geld in Kamerun aus einer ausländischen Quelle zu beziehen. Allerdings gibt es ein Tageslimit. Vermeiden Sie möglichst den Geldautomatenbesuch in den Tagen um das Monatsende resp. den Monatsanfang, da dann lange Warteschlangen (bis zu 50m lang) zu erwarten sind. In der Zwischenzeit hat sich das Visa Automaten Netz auch weiter verbessert. Es ist nun auch möglich Geld in anderen grösseren Städten abzuheben. Unter anderem auch in Bamenda und Maroua.

Geldüberweisungen / Money Transfer[Bearbeiten]

Grössere Geldüberweisungen aus dem Ausland bis zu ca. 20'000 CHF / 13000 EUR pro Jahr (ist abhängig von den landesspezifischen Vorschriften zu Geldwäscherei - gemeint sind die Regelungen des Absenderlandes) können per Western Union oder über andere Dienstleister wie MoneyGram, Osmose Finance oder Banque Atlantique innert Tagesfrist an Werktagen überwiesen werden. Inhaber eines Schweizer Postkontos können per Internet eine Western Union-Überweisung auslösen und sind somit weniger von mitgeführtem Bargeld anhängig.

Geldüberweisungen im Inland werden am besten über die Inländischen Transfer-Institute getätigt. Marktführer mit den besten Preisen ist Express Union mit über 100 Geschäftsstellen im Inland. Alle grösseren Banken bieten ebenfalls Services an, welche aber meist komplizierter und teurer sind.

Während eines längeren Aufenthalts ist die Eröffnung eines Kontos bei einer grösseren Bank ins Auge zu fassen. Zur Eröffnung wird ein Pass oder Aufenthaltbewilligung sowie eine Kopie davon benötigt. Die Eröffnung dauert etwa 1-2 Stunden. Von Französische Banken aus kann am günstigsten Geld auf kamerunische Institute überwiesen werden, da keine Spesen für vermittelnde Korrespondenzbanken anfallen. Afriland, Ecobank, Credit Agricole und Standard Chartered bieten dann auch lokale Bankkarten an, womit man am Geldautomaten einfach Geld beziehen kann. Vermeiden Sie Bankbesuche um das Monatsende, da dann wegen der Lohnzahlungen lange Warteschlangen zu gewärtigen sind.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über gute Kommunikations- und Versandmöglichkeiten.

Post[Bearbeiten]

Staatliche Post[Bearbeiten]

In Kamerun wird der Postdienst durch die staatliche Post wahrgenommen. Der staatliche Postdienst ist geeignet, um Dokumentensendungen, bei denen ein allfälliger Verlust keine grosse Probleme verursacht, günstig zu versenden. Viele Postsendungen gehen verloren, insbesondere Pakete werden von Angestellten ganz oder teilweise geplündert.

Beachten Sie, dass beim Versand aus Europa bestimmte Kuriergesellschaften mit der Kameruner Post zusammenarbeiten. Dann drohen die gleichen Gefahren, wie beim Versand mit der staatlichen Post.

Kurierdienste[Bearbeiten]

Wegen der Probleme mit dem staatlichen Postdienst bieten Überlandbusgesellschaften alternative Versanddienste an. An jedem grösseren Busbahnhof gibt es einen Kurierdienstschalter, welcher Pakete und Briefe annimmt. Das Versandgut wird in ein Register eingetragen. Das Porto hängt vom deklarierten Wert der Sendung und manchmal auf vom Versender ab. Diese Dienste sind in der Regel recht zuverlässig. Verspätung sind aber möglich. Die möglichen Versanddestination hängen vom Streckennetz der Gesellschaft ab.

Für zuverlässigen internationalen Versand ins Ausland sollte DHL benutzt werden. Die meisten Kameruner versenden Pakete mit Hilfe von Reisenden ins Ausland, da die DHL-Preise prohibitiv hoch sind (DHL Zone 8 - eine Dokumentensendung nach Europa kostet ca. 50'000 XAF, Stand Ende 2008).

Telekommunikation[Bearbeiten]

Seit Ende der neunziger Jahre das Internet und die Mobilkommunikation Kamerun erreicht hat, hat sich Nutzungsgrad von Telekommunikationsmitteln vervielfacht. Mitte Neunzigerjahre gab es (geschätzt) einige zehntausend Festnetzanschlüsse, 2009 gibt es (geschätzt) 3 Mio Telefoniebenutzer. Durch die sehr zögerliche Vermartkung des Internetzugangs über das SAT3-Kabel durch den Monopolisten CAMTEL bleiben die Zugrangskosten immer noch exhibitiv hoch. Der Co-Autor hat einen Faktor 50 zwischen dem MBit-Preis in Europa und Yaoundé errechnet.

Festnetz[Bearbeiten]

Festnetztelefonie wird vom staatlichen Monopolisten CAMTEL angeboten. Die Qualität des Netzes (Verbindungsabbrüche, Überlastung, Rauschen, Übersprechen der Kanäle) ist durch mangelhaften Unterhalt, fehlende Investitionen sowie schlechte Betriebsführung sehr schlecht. Die Anzahl Anschlüsse bewegt sich seit Jahren kaum. Die Telefonzentralen in Yaoundé sind digital (erste Generation), die Endgeräte analog.

GSM und CSMA Netz[Bearbeiten]

CAMTEL betreibt ein City Netz, welches auf CSMA-Technik realisiert wurde auf einer Implementation der Firma HUAWEI basiert. Die Qualität ist gut bis sehr gut erlaubt im Stadtgebiet den drahtlosen Empfang zu kompetitiven Preisen. Das Netz ist durch die hohe Anfrage nach wenigen Monaten Betrieb an der technischen Ausbaugrenze angelangt.

MTN (Mobile Telephone Network) und Orange Communications betreiben ein rasch wachsendes GSM 900/1800 Netz (Standards: GSM, CSD und GPRS, EDGE). In Europa übliche Mobiltelephone können benutzt werden. Die Minutenpreise für Inlandsgespräche bewegen sich um ca. XAF 180/Minuten. Guthaben können unter den Endbenutzern über Nachrichten für XAF 50 / Transaktion transferiert werden ("transfert de crédit"). Die Qualität der Netze ist auf dem Stadtgebiet und ausserhalb gut. Gebiete werden laufend neu erschlossen. Die meisten Benutzer telefonieren mit Prepaid-Karten (Stückelung 500/1000/2500/5000/10000 und 30000 XAF) oder elektronisch übertragenen Gesprächsguthaben. SIM Karten sind in grösseren Verkaufsstellen der Netzbetreiber oder gegen einen kleinen Aufpreis auch bei Call-Boxes zu kaufen. Gesprächsguthaben werden in der Regel am Strassenrand bei den Call-Boxes oder ambulanten Verkäufern gekauft.

Internetzugang[Bearbeiten]

Internetzugang ist in Yaoundé und im ganzen Land im allgemeinen noch immer sehr teuer. Die Tarife pro MBit-Bandbreite sind um den Faktor 50 teurer als in Europa. Yaoundé ist über eine Glasfaserleitung an das Glasfaser-Tiefseekabel SAT3 angeschlossen, welches durch die Firma CAMTEL vermarktet wird. Darüber hinaus ist Yaoundé über VSAT-Satellitenverbindungen (C-Band und ku-Band) ans Internet angeschlossen.

Der Endbenutzer hat meist Zugang über Internetcafés sog. Cybers. Die Preise liegen zwischen 300 -2000 XFA pro Stunde und variiren stark in der Qualität (Ping-Zeiten zwischen 50 und 4000ms). Angaben mit Stand 2008.

Orange und MTN bieten über CSD, GPRS und EDGE mobilen Internetzugang ab. Die effektiv erreichbaren Bandbreiten liegen typisch bei ca. 50kbps. CAMTEL bietet über das CSMA Netz zuverlässige 100kbps-Verbindungen an.

Eine Reihe von privaten Anbietern (GONAGO, ICC, MTN Networks, Megahertz und weitere) bieten über WLAN-Verbindungen (WLAN über 802.11a, 802.16 u.a.) Internetzugang an. Die Bandbreiten bewegen sich typisch um 50-250kbps. (96kpbs dediziert kostete 2008 um 100'000 F CFA). Die gleichen Anbieter verkaufen den Zugang über Satellit (vgl. oben). Satellitenverbindungen sind für Applikationen, welche kurze Latenzzeiten erfordern ungeeignet (SIP, Video- und Sprachverbindungen über diverse Messaging-Applikation wie Skype, Yahoo-Messenger oder MSN). Die Qualität der Verbindungen ist je nach Anbieter und Overselling des Kanals stark schwankend.

Internet-Cafés heissen "Cybère" oder "Cyber" und erlauben auf lokalen PCs oder teilweise mit dem mitgebrachten Notebook über Kabel oder WiFi zu surfen. Grosse Internet-Cafés mit guter Anbindung finden Sie in neben dem Hotel Hilton (Name unbekannt), es gibt dasACERFI im Quartier Omnisport oder im Quartier Bastos Carrefour Bastos das Megahertz. Dieses Cyber bietet eine sehr angenehme Atmosphäre mit guter Klimaanlage, gutem Essen, und Nespresso-Kaffee (gibt's sonst nur im Hilton). Die weiteren Cybers haben meist eine langsame Anbindung über Satellit (zB 250kbit für 10 PCs). In den kleineren Cybers beherrscht das Personal meist nicht das Einbinden von Notebooks in das lokale Netz - WiFi fehlt meistens.

Ausflüge und Attraktionen, Einkaufen[Bearbeiten]

Unbedingt Mont Fébé anschauen. Es bietet bei klarem Wetter eine einmalige Aussicht auf die Stadt. Golfer können aufs Green, Das Hotel Mont Fébé bietet einen tollen Swimming Pool und am Sonntag ein grosszügiges Brunchmenu,

Einkaufen[Bearbeiten]

Marché Mfoundi in der Nähe des Rond Point de la Poste ist der Lebensmittelmarkt, wo bunte Lebensmittel und exotische Gewürze zu finden sind.
Marché Mokolo im Quartier Messa bietet alles an, was ein kanmerunischer Markt zu bieten hat: Lebensmittel, Haushaltswaren, Musik, Kleider, Schuhe und v.a.
In der Briquetterie finden Sie wunderschöne afrikanische Kleider, welche ab Stange angeboten werden oder von westafrikanischen Schneidern auf Mass geschneidert werden. Rechnen sie mindestens 3-4 Tage für die Produktion der Kleider. Preise ab 6000F CFA für einfache Ganduras (mittlere Qualität 15000, Top-Qualität 50'000-100'000), 2500 für einfache Hemden, mittlere 8000, sehr gute 25'000. Unbedingt Rindfleichspiesschen bei Franco Bar probieren.

  • Marché des Artisans am Rondpoint de l'intendence: Hier finden Sie allerlei lokales Kunstwerk (vor allem vom Volk der Bamoun), wie Holzmasken, Terrakottamasken, Musikinstrumente, geschnitzte Holzreliefs, Schmuck, Schemel und geschnitze Holzfiguren. Ausländer können als Faustregel davon ausgehen, dass der erste Preis ungefähr ein viertel bis ein drittel des tatsächlich geforderten Preises ist. Verhandeln sie nur, wenn sie tatsächlich etwas kaufen wollen. Afrikaner empfinden es als ungewöhnlich/unangenehm, wenn man nur den Preis erfragen will, ausser man sagt es gleich zu beginn des Gespächs. Der Markt war 2011 temporär ins Quartir Tsinga verlegt (ca. 15 min mit Taxi). Erkundigen Sie sich vor einem Besuch über den aktuellen Standort.

Messen und Veranstaltung[Bearbeiten]

  • Salon Promote ist die grösste Industrie und Gewerbeschau Zentralafrikas und findet alle 3 Jahre Anfang Dezember statt - das nächste mal 3.-11.12.2011. Details und Anmeldung für Aussteller unter Salon Promote. Es lohnt sich unbedingt hinzugehen, da neben Grossunternehmen wie Nestle oder Les Brasseries du Cameroun auch viele Klein- und Mittelgrosse Unternehmen ausstellen und ein buntes Rahmenprogrammen mit Konzerten und afrikanischer Verpflegung organisiert wird.
  • YAFE' Ist ein mit Konzerten und Veranstaltung kombinierte Gewerbeschau am Boulevard du 20 mai neben dem Hilton-Hotel. Sie findet jährlich in der 2. Dezemberwoche statt. Unbedingt hingehen, YAFE gibt einen Einblick in eine kleine Gewerbemesse mit einem sehr reichhaltigen Rahmenprorgrammen und einer tollen Feierstimmung am Abend. Für den genauen Termin kontaktieren sie den Veranstaler, über die Site von Salon Promote, welcher ihnen gerne die Termindetails bekannt gibt.
  • 20 mai ist der Nationalfeiertag. Am morgen findet eine Parade aller uniformierten Dienste des Staates sowie der Zivilgesellschaft wie Schülern, Angestellten, Parteien oder Stundenten statt. Danach wird grossflächig gefeiert.
  • Journée de la femme ist der Tag der Frau und findet jährlich am 12. März statt. Dies ist keine griessgrämige Protest-Veranstaltung einer kleinen Gruppe von Feministinnen und Feministen, sondern ein ausgelassenes Fest der Frauen, welches am Morgen von einem Defilee (Parade) der Frauen eingeleitet wird. Die Teilnehmerinnen tragen Kleider, welche aus einem speziell jährlich zum Anlass gefertigten Stoff genäht worden sind ("Pagne"). Die (eigenen) Männer haben das Recht und die Pflicht, zuhause zu bleiben und zu kochen. Gegen Nachmittag und bis spät in die Nacht ist die Stadt von feiernden Frauen besetzt, welche eine gigantische Party feinern. Also den 12. März in der Agenda vormerken.
  • Aid al fitr ist das muslimische Hammelfest, welches ebenfalls ein nationaler Feiertag ist. Wenn Sie die Gelegenheit haben, von einer mohamedanischen Familie zum Fest eingeladen zu werden, nehmen Sie die Einladung an. Es wird bei Hammel-, Ziegen und Schaffleisch gefeiert.

Einladungen zu lokalen Feiern und Zeremonien[Bearbeiten]

Die verschiedenen kamerunischen Ethnien begehen diverse Feiern und Zeremonien, welche - wen erstaunt dies - ihren Ursprung in den Zäsuren des Lebens haben: Geburt, Hochzeit, Tod, usw. Hierbei werden stets so viele Gäste eingeladen, wie das Budget zulässt, es werden opulent Speisen serviert und es werden lange Ansprachen gehalten und es wird getanzt nach traditioneller Weise. Wenn sie hierzu eingeladen werden, lohnt es sich die Einladung anzunehmen. Die meisten der Anlässe unterscheiden sich trotz ähnlichen Bezeichnungen, stark von jenen der in der westlichen Welt bekannten und sind schon deshalb ein Erlebnis wert.

  • Funérailles sind Erinnerungsfeiern an Verstorbene, welche vom Volk der Bamiléké, Bamoun und anderen Graslandvölkern begangen werden. Die Feier ist von traditioneller Musik und Tänzen begleitet und gibt einen farbigen Einblick in die Traditionen der genannten Völker. Diese Feiern findet zwischen Dezember und Anfang März statt. Sie müssen sich von jemandem dazu einladen lassen, was in der Regel kein Problem ist, da bei diesen Feiern das Prinzip gilt, je mehr Teilnehmer, desto besser und ein weitgereister Gast immer willkommen ist.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Eton - die Sprache, mit der Du in Yaoundé garantiert weiter kommst: Reisewörterbuch Eton-Englisch

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