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Malabo

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Luftbild, 2001
Luftbild, 2001
Malabo
Provinz Bioko Norte
Einwohner
187.302 (2012)
Höhe
0 m
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Lage
Lagekarte von Äquatorialguinea
Reddot.svg
Malabo

Malabo ist die Hauptstadt von Äquatorialguinea. Sie liegt auf der Insel Bioko und hatte 2005 rund 150.000 Einwohner.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt wurde 1827 von Großbritannien unter dem Namen Port Clarence angelegt und diente als Flottenstützpunkt zur Störung des Sklavenhandels. Befreite Sklaven wurden dort vorläufig angesiedelt, viele siedelten später nach Sierra Leone um. 1843 wurde sie mit der gesamten Insel an die Spanier übergeben und daraufhin in Santa Isabel umbenannt.

1969 wurde sie zur Hauptstadt des unabhängig gewordenen Äquatorialguinea und 1973 in Malabo umbenannt. Während der Diktatur von Macías Nguema kam es zu einer Stadtflucht, bei der ein großer Teil der Bevölkerung die Stadt verließ. Die Entdeckung großer Erdöl- und Erdgasvorkommen in den 1990er Jahren in unmittelbarer Nähe zur Stadt sorgte für zunehmende Präsenz von Europäern, Amerikanern und Chinesen, die teils dort arbeiten oder im Zusammenhang damit geschäftlich in der Stadt sind. Daher ist die Hotel- und Gastronomieinfrastruktur eher auf Geschäftsreisende als auf Touristen ausgerichtet, touristische Potentiale sind deutlich unterentwickelt.

Anreise[Bearbeiten]

Die einzige Möglichkeit der Anreise aus dem Ausland ist per Flugzeug, Fährverbindungen existieren nur von Bata auf dem äquatorialguineischen Festland.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Malabo (9 km östlich der Stadt) wird direkt von Deutschland und anderen Staaten Europas angeflogen. Wichtige Fluggesellschaften sind KLM, Lufthansa, Iberia, Spanair, Air France und Royal Air Maroc.

Vom Flughafen Malabo aus sorgen nationale Fluggesellschaften für den Anschluß an das Festland über den Flughafen Bata. Sie gelten als nur unzureichend sicher.

Mobilität[Bearbeiten]

Malabo hat keinen ÖPNV. Grundsätzlich ist das historische Malabo eine gute Stadt für Fußgänger, in armen Stadtteilen ist das naturgemäss nicht selbstverständlich. Ansonsten sind Taxis ein günstiges Verkehrsmittel, rund 2000 CFA (Stand Dez. 2013) bringen einen tagsüber überall hin innerhalb der Stadt, Nachtfahrten oder Polizeikontrollen erhöhen die Kosten.

Malabo ist über ein einfaches Straßennetz entlang der Küste mit den anderen Städten und Gemeinden der Inseln verbunden, darunter den Städten Rebola (~8000 Einw.) und Luba (~7000 Einw.), aber auch Orten wie Baney (~2400 Einw.) und Riaba (~1000 Einw.). Die Strecken werden teilweise von Minibussen befahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Plaza de la Independencia mit Kathedrale
Casa Verde in der Altstadt


Lohnenswert ist ein Gang durch die Altstadt von Malabo, die zahlreiche koloniale Bauten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aufweist und so noch ein relativ geschlossenes Stadtbild wiedergibt. Die derzeitigen Bauaktivitäten lassen daran zweifeln, dass dies lange so bleibt. Bemerkenswerte Stationen sind:

  • Plaza de la Independencia, hier finden sich insbesondere
  • Kathedrale Santa Isabel, 1916 durch Luís Segarra Llairadó errichtete, neugotische Kathedrale
  • Präsidentenpalast, Amtssitz des Präsidenten Äquatorialguineas
  • Casa Verde, ungewöhnliches Beispiel kolonialer Architektur in Malabo, erbaut als portugiesische Botschaft

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Neben den zahlreichen kleinen Händlern in den Stadtvierteln gibt es auch noch:

  • Mercado Central de Malabo, Avenida de los Naciones Unidos. Die Markthalle der Stadt.

Für westlich orientiertere Gemüter findet sich von Cornflakes bis zu französischer Marmelade alles im

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Mittelklassehotels fehlen weitgehend, von den rund fünfzehn im Oktober 2013 auf Tripadvisor angeführten Hotels waren fünf Luxushäuser mit vier oder fünf Sternen, die anderen Häuser sind eher einfache Hotels. Viele der höherklassigen Hotels sind sehr neu, da sie seit der Jahrtausendwende für Erdöl-Geschäftsreisende, im Zuge des Gipfels der Afrikanischen Union 2011 und der Fußball-Afrikameisterschaft 2012 errichtet wurden.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Mango Suites (Von der Airport Road rechts in die Carretera Principal de Paraiso, dann die dritte Nebenstraße rechts). Tel.: +240 333 096 333, E-Mail: . Kurz vor der Stadt gelegenes, familiäres aber gediegenes Designhotel mit 2 großen und 2 kleinen Suiten sowie 11 Zimmern. Kontinentales Frühstück, Halb- oder Vollpension nicht buchbar, aber eigenes Restaurant mit lokaler wie europäischer Küche. Gratis WLAN auch auf den Zimmern, rollstuhlgerechter Zugang. Preis: 179 € inkl. Frühstück (Standard DZ), 210 € inkl. Frühstück (Großes DZ), Zustellbett 45 €.
  • Sofitel Malabo Sipopo Le Golf, P.O. Box 209, Malabo, Bioko Island. Tel.: +240 35 0091010, Fax: +240 35 0091011, E-Mail: . Das modernste und größte Hotel Äquatorialguineas wurde für den Gipfel der Afrikanischen Union 2011 gebaut. Es hat 5 Sterne, bietet den einzigen 18-Loch-Golfplatz des Landes, einen Privatstrand, eine eigene kleine (über einen langen Steg erreichbare) Insel, mehrere auch von Ortsansässigen frequentierte Restaurants und einen Pool. Trotz des Namens liegt es 14 km entfernt von Malabo und hat keine Ortschaft dabei. Speisen nur im Restaurant, Frühstück, Halb- oder Vollpension nicht buchbar. Preis: ab 232 €.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalitätsrate ist niedrig und aufgrund ihres speziellen Status müssen Ausländer nichts befürchten. In Armenvierteln der Stadt kann die Sicherheit allerdings nicht gewährleistet sein, dort sollte man Vorsicht walten lassen.

Wie überall in Äquatorialguinea sollte man auch in Malabo als Ausländer den Kontakt zu Polizei und Militär so weit wie möglich vermeiden. Fotografieren kann gefährlich sein, insbesondere der Präsidentenpalast, Politikerkolonnen, Polizei und Militär sollte auf keinen Fall fotografiert werden, die Sicherheitskräfte inhaftieren Ausländer in solchen Fällen schnell.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Finanzen[Bearbeiten]

Dringend anzuraten ist es, sich finanziell gut abzusichern. Benötigte Geldmittel sollten optimalerweise mitgebracht und vor Ort umgetauscht werden. Es ist ebenfalls möglich per Kreditkarte an den wenigen Geldautomaten der Stadt begrenzte Mengen Geld abzuholen, EC-/Maestrokarten sind -entgegen mancher Auskunft und Aufklebern- nicht nutzbar.

Geldautomaten befinden sich:

  • SGBGE-Bank Zentrale, Avenida de la Independencia.
  • Eco-Bank, Avenida de la Independencia.
  • Hotel Sofitel President Palace, Plaza de la Independencia.
  • Flughafen.
  • Total-Tankstelle, Malabo Dos.

Botschaften[Bearbeiten]

Weder Österreich noch die Schweiz unterhalten Botschaften oder Konsulate in Äquatorialguinea. Deutschland unterhält seit 2010 eine kleine Botschaft, die aber nur Nothilfe leistet, jedoch weder Rechts- und Konsularaufgaben wahrnimmt, noch Visa erteilt. Im Zweifelsfall wird von hier aus die deutsche Botschaft in Kamerun angesprochen.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Edificio Venus, 4° piso, Carretera del Aeropuerto, km 4, Malabo, Äquatorialguinea (Postanschrift:Embajada de la República Federal de Alemania, Apartado Postal 321, Malabo, Äquatorialguinea). Tel.: (00240) 333 093 117, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 9-13 Uhr.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ein mit deutschen Geräten kompatibles Handynetz existiert. Für Ausländer ist der Erwerb einer lokalen SIM-Karte allerdings aufwendig, da ein Antrag mit Lichtbild und Ausweiskopie benötigt wird.

Internet-Zugänge sind ausgesprochen selten und meist nur an Punkten westlicher Präsenz vorhanden (Hotels, Restaurants, Cafes).

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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