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Torralba

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Torralba
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Torralba (sardisch Turalva) ist eine Gemeinde in der Region Meilogu in der Provinz Sassari, hier liegt entlang dem Riu Cabu Abbas das Valle dei Nuraghi mit dem Nuraghe von Sant Antinu und an der Grenze zur Nachbargemeinde die Kathedrale San Pietro di Sorres.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die um 1064/65 erstmals erwähnte Siedlung von Torralba (oder Turalva, "weisser Turm") liegt auf einem Plateau im Landesinnern im Süden der Provinz Sassari. Ganz in der Nähe, jedoch zum Gebiet der Nachbargemeinde Borutta gehörig, liegt das Kloster mit der Kathedrale San Pietro di Sorres.

Etliche Grabkammern oder Domus de Janas geben Zeugnis davon, dass das Plateau von Torralba bereits in der Zeit des Neolithikums besiedelt war. Im Valle dei Nuraghi finden sich etliche Zeugen der Nuraghenkultur.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von der Schnellstrasse SS131 zwischen Sassari und Macomer erreicht man die Ortschaft über die Ausfahrt Symbol: AS SS131bis Carlo Felice, von hier führt die Strasse SP128 in nördlicher Richtung in den Ort. Um das Valle dei Nuraghi zu erreichen, nimmt man von der Ausfahrt aus allerdings die SP21 in östlicher Richtung.

Alternativ nimmt man weiter von Norden herkommend die Ausfahrt Symbol: AS SS128bis Centrale Sarda und dann die SP128 über die Ortschaft Bonnanaro, die SP128 führt weiter südlich eine Strecke der SS131 entlang um sie bei der nächsten Ausfahrt wieder zu erreichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Am besten sind die archäologischen Stätten mit dem Privatfahrzeug zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Chiesa di Nostra Signora di Cabu Abbas
Chiesa dello Spirito Santo
Nuraghe Santu Antine
Nuraghe Fraigas

In der Ortschaft liegen die

  • Pfarrkirche 1 Chiesa di San Pietro Apostolo , im frühen 17. jhdt. im Barockstil erbaut.
  • die 2 Chiesa di Sant'Andrea wurde als Landkirche im romanischen Stil erbaut und steht etwas ausserhalb des heutigen Ortszentrums.

Südlich der Schnellstrasse SS131 finden sich die Landkirchen

  • 3 Nostra Signora di Cabu Abbas , erbaut im romanischen Stil
  • 4 Chiesa dello Spirito Santo , gleich nebenan steht noch ein Nuraghe
  • 5 Museo della Valle dei Nuraghi del Logudoro-Meilogu, Via Carlo Felice, I-07048 Torralba SS. Tel.: +39 079 847298, E-Mail: . Archäologisches Museum mit bronze- / eisenzeitlichen Funden, im Freigelände römische Meilensteine Geöffnet: Sommer 9.00-20.00 h, Winter 9.00-17.00 h. Preis: 3.00/2.00 € (zusammen mit Nuraghe Antine). , eingeschränkt barrierefreieingeschränkt barrierefrei

Weiter östlich, im Tal des Riu Cabbas oder Valle dei Nuraghi finden sich etliche Nuraghen:

  • 6 Nuraghe Santu Antine. einer der besterhaltenen Nuraghenkomplexe der Region Preis: 3.00/2.00 €, gemeinsam mit dem Museum in Torralba.
  • weiter östlich liegen der 7 Nuraghe Fraigas , weitere (8 Nuraghe Longu und 9 Nuraghe Culzu ) nördlich des Riu Cabu Abbas
  • der 10 Nuraghe Oes
  • die Hünengräber von 11 Pedra longa.
  • der 12 Dolmen von Su Crastu Covaccadu und 13 Prunaiola

Cattedrale San Pietro di Sorres[Bearbeiten]

San Pietro di Sorres
Die gewaltige romanische Kathedrale der Diözese Sorres entstand im 11./12. Jhdt., die Position auf dem 570 m hohen Hügel wurde wohl aus strategischen Gründen gewählt, im Bereich der Fundamente der Kirche fanden sich Ruinen eines Nuraghen. An diesem Ort, in der antiken Region Meilogu siedelten sich um 1065 Benediktinermönche vom Kloster Monte Cassino an; die Ortschaft Sorres wurde im 16. Jhdt aufgegeben, die Bewohner zogen in den nahen noch existierenden Ort Borutta und die Kirche und die Klosteranlagen wurden dem Verfall preisgegeben. Um 1950 wurde die Anlage einer Benediktinerabtei in Parma übergeben, die Kirche wurde restauriert und neue Klostergebäude errichtet.
Die Benediktinermönche betreiben Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen, vor allem wird aber die Kalligraphie wieder gepflegt und antike Bücher können hier restauriert werden.
Auf Voranmeldung ist auch eine Übernachtung in einem der zwanzig Gastzimmer möglich.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Besuch der archäologischen Stätten, vor allem des Nuraghe Santu Antine.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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