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Sewastopol

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Sewastopol · Севастополь (russ.)
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Sewastopol (russ.: Севастополь) ist eine Hafenstadt auf der Halbinsel Krim und als Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte bekannt.

Stadtteile[Bearbeiten]

Административная карта-схема Севастополя.png

Die Region Sewastopol (informell auch Groß Sewastopol genannt) umfaßt ein Gebiet mit einer Fläche von 864 km² (334 mi²) und gliedert sich in vier Bezirke (russ.: Rajon) :

  •      Gagariner Bezirk, (russ.: Гагаринский район), der den westlichen Teil der Herakles Halbinsel umfaßt.
  •      Leniner Bezirk, (russ.: Ленинский район), mit seiner zentralen Position auf der Südseite der Bucht von Sewastopol.
  •      Nahimover Bezirk, (russ.: Нахимовский район), östlich des Leniner Bezirks als Teil des Süd- und des gesamten Nordufer der Sewastopoler Bucht mit dem historischen Stadtkern von Sewastopol, einschließlich des Gebietes nördlich des Fluß Belbek.
  •      Balaklawer Bezirk, (russ.: Балаклавский район), - der süd-östliche Teil der Region ist flächenmäßig der umfangreichste - und umfaßt die Stadt Inkerman und den süd-/südöstlichen Teil des Gebietes.
  •      Stadt Inkerman, (russ.: Инкерманский городской совет), ist Teil des Balaklawer Bezirk.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Region des Föderationssubjekt Sewastopol ist als Verwaltungseinheit im Südwesten der Halbinsel Krim nicht ganz mit der Gebietsgleichen Stadt Sewastopol selbst zu verwechseln. Wobei ebenfalls 28 Dörfer, und mehr als 30 Siedlungen ohne Statusregelung (Agrar-Typ oder Sondersiedlungen) zur Region dazugehören.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde im Jahre 1783 gegründet und liegt am südwestlichen Rand der Halbinsel Krim auf den Ausläufern des Taurischen Gebirges direkt am Schwarzen Meer. Sie wurde trotz seiner zur Zeit beeindruckenden Verteidigung, zweimal von europäischen Bombardements zerstört. Franzosen und Briten im Jahr 1856 sowie Deutsche im Jahr 1942. In den 1950er Jahren, wurde die Stadt von Tausenden von Arbeitern aus der ganzen Sowjetunion nach Stalins Geschmack, wieder aufgebaut. Um Später für fast fünf Jahrzehnte, bis 1997, als "verbotene Stadt" im Nebel des Kalten Krieges zu verschwinden. Die ehemals "verbotene Stadt" Sewastopol und dessen Region wird jährlich von über 500 Tausend Touristen besucht. Darunter viele Russen und Ukrainer, Westeuropäer noch eher selten. Die Region Sewastopol ist seit dem 21. März 2014 eines der 85 Subjekte der Russischen Föderation und gehört zum Föderationskreis Krim.

Mehr zur Geschichte im Wikipedia Artikel Sewastopol.

Etymologie (Herkunft) des Ortsnamens[Bearbeiten]

von griechisch Σεβαστούπολις (Sewastúpolis).

Anreise[Bearbeiten]

Für EU Bürger ist ein Visum für Russland erforderlich.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der an Sewastopol nächstgelegener Flughafen ist :

  • Der «Internationale Flughafen Simferopol» IATA CodeMXP, ICAO CodeUKFF 11 km nordwestlich von Simferopol 1, größter internationale Flughafen auf der Krim und preislich der empfohlene Anflughafen. Zur Weiterreise nimmt man den Oberleitungsbus № 2/9 bis zum Hauptbahnhof von Simferopol wo man auf die Züge nach Sewastopol umsteigt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnverbindung von Simferopol.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Hafenstadt mit Überseeverbindungen auch nach Istanbul über das Schwarze Meer.

Mobilität[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es ein gut ausgebautes ÖPNV Netz; im Zentrum selbst ist das meiste zu Fuß zu erreichen, so kann man z.B. vom Panorama zur Uferpromenade über den historischen Boulevard und die Balschaja Morskaja gehen (ca. 20min, nur in dieser Richtung empfehlenswert, da bergab). Größere Entfernungen kann man mit den Bussen für momentan ca. 1,5 UAH erreichen. Oder man fährt mit den Mikro-Bussen, das sind Sprinter mit ca. 8-12 Sitzplätzen, ca. 2,- UAH. Allerdings muß man in den Mikrobussen genau wissen wohin man möchte und vor der entsprechenden Haltestelle den Namen der Haltestelle rufen. Empfehlenswert nur für Leute mit guten Russischkentnissen und für Leute die sich auskennen. Es gibt mehr als ein Dutzend Linien... Der Städtische ÖPNV von Sewastopol hat 337 Omnibus Routen, 15 Expreß-Omnibus Routen, 19 Oberleitungsbus Routen, 52 Minibus Routen und 2 Fährrouten.

Am einfachsten ist daher meist Taxi fahren, Taxis findet man an jeder Ecke. Es gibt offizielle und weniger offizielle Taxis, der Unterschied liegt im Preis. Während offizielle Taxis mit Zähler fahren (ca. 2,- UAH/km), handeln inoffizielle Fahrer den Preis vorher aus. Dieser liegt dann meist fast doppelt so hoch wie mit Zähler.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Kloster bei Inkerman.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Mittelalterliche Festung Inkerman.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Ehemalige U-Boot-Werft der sowjetischen U-Boot-Flotte, in Balaklawa.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Denkmal der versenkten Schiffe. Es wurde im Jahr 1905 zum 50-jährigen Jubiläum der ersten Verteidigung von Sewastopol errichtet. Es ist eine von einem zweiköpfigem Adler mit Lorbeerkranz im Schnabel gekrönte Säule und steht auf einer künstlichen Fels im Wasser im Stadtzentrum am Primorje Boulevard. Die Inschrift auf dem Sockel sagt: "Im Gedenken an die versenkten Schiffe um den Eingang in die Bucht zu blockieren, im Jahr 1854-1855". Das Denkmal ist im Wappen der Stadt abgebildet.
  • Denkmal und Museum über die Schlacht um Sewastopol im 2. Weltkrieg, Sapun Hügel.

Museen[Bearbeiten]

  • Panorama Museum zum Krim-Krieg.
  • Scheremetew Museum. Eine private Sammlung von einzigartige historische Funde. Zur Militärgeschichte von Sewastopol, Geschichte des Krim-Krieges und des Zweiten Weltkriegs.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • antike Stadt Chersonesos
  • Deutscher Soldatenfriedhof 1
  • Die Weinkellerei in Inkerman

In Inkerman gibt es eine große Weinkellerei die vorwiegend äußerst liebliche Weine keltert. In den letzten Jahren sind - auf internationalen Druck - auch trockenere Weine dazu gekommen. Es ist sehr empfehlenswert hier eine Führung mit Weinprobe mitzumachen. Man sieht die Holzfässer, bekommt sehr gute Erläuterungen zu den einzelnen Weinen, außerdem ist die Weinprobe ein echtes Erlebnis. Führungen kosten ca. 60,- UAH und sind auf Russisch!

  • Hafen - in den Buchten der Stadt

Aktivitäten[Bearbeiten]

Jährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Internationales Motorrad Fest Sewastopol. Ein seit 2009 bestehendes zweitägiges Treffen auf dem Platz eines ehem. Steinbruchs am Gasfota See, etwas mehr als 16 km auf der M18 Straße Richtung Jalta von Sewastopol entfernt. Im Jahre 2012 trafen sich hier bereits über 10.000 Motorradfahrer mit ihren eisernen Pferden, und über 30.000 Fans, aus über 15 Ländern. Auf der vom MC Nachtwölfe Moskau organisierten Veranstaltung werden auch Stunt Einlagen gezeigt und durch die Nacht Spielen Rock Kapellen.

Einkaufen[Bearbeiten]

zahlreiche Möglichkeiten, Markt am Stadtrand

Küche[Bearbeiten]

Es gibt in der Zwischenzeit einige Restaurants, echt ukrainische Küche wird aber so gut wie gar nicht angeboten. Meistens sind es georgische Restaurants mit typisch georgischem Essen (Schaf, Schaschlik). Aber insgesamt wenig wirklich gute Restaurants, meistens auch nicht sehr sauber.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Schiffe der Schwarzmeerflotte

Traditionell sind die Schiffswerften und die Fischerei die stärksten Industriezweige. Der Fischereizweig hat sich jedoch wegen der bis dato hohen Belastung der Gewässer, durch Chemikalien aus der Landwirtschaft und Industrie, stark reduziert. Wichtigster Arbeitgeber ist bis heute in der Stadtregion die russische Marine mit ihrer Schwarzmeerflotte und finanziert zusätzlich 25% des Stadtbudgets. Bis im März 2014 zahlte Russland alleine für die Pacht des Militärhafens für die Schwarzmeerflotte satte 97,75 Millionen USD jährlich an die Ukraine.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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