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Schnalstal

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Das Schnalstal (ital. Val Senales) liegt in Südtirol und ist ein Seitental des Vinschgaus. Es wird durchflossen vom Schnalser Bach, der in den Ötztaler Alpen entspringt und bei Naturns in die Etsch mündet. Die Orte des Schnalstals bilden die Gemeinde Schnals (italienisch: Senales). Die Gemeinde hat ca. 1250 Einwohner, der Verwaltungssitz ist in Karthaus.

Eingang zum Schnalstal von Schloss Juval aus gesehen

Orte[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Südtirol in Italien
Schnalstal
Schnalstal

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Schnalstal
  • 1 Kurzras (italienisch: Maso Corte)
  • 2 Vernagt (italienisch: Vernago)
  • 3 Unser Frau (italienisch: Madonna di Senales)
  • 4 Karthaus (Schnals) (italienisch: Certosa), Verwaltungssitz der Gemeinde
  • 5 Katharinenberg (italienisch: Santa Catharina)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • 1 Fundstelle der Gletschermumie Ötzi
  • 2 ArcheoParc
  • 3 Wallfahrtskirche Unser Frau
  • Im hinteren Teil des Tals findet man den 4 Vernagt-Stausee (Lago di Vernago), einen kleinen Stausee. Er dient hauptsächliche der örtlichen Stromversorgung. Doch über die Sommersaison werden hier auch Kanufahrten angeboten.

Sprache[Bearbeiten]

Das Tal ist zweisprachig wie das restliche Südtirol auch. Man kann sich sowohl auf Deutsch wie auch auf Italienisch mit den Ortsansässigen verständigen.

Anreise[Bearbeiten]

Das Tal ist mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln nur über den Vinschgau zugänglich.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 5 Schloss Juval wurde von Hugo von Motalban um 1278 erbaut. Seit 1983 ist sie im Sommer der Wohnsitz von Reinhold Messner, der mehrere Kunstsammlungen dort untergebracht hat. Am Schloss besteht keine Parkmöglichkeit. Es besteht die Möglichkeit eine Shuttlebus zu nützen oder zu Fuß zu gehen. Das Schloss ist über verschiedene Wege, wie den Stabener Waalweg, Tscharner Waalweg oder Schnalser Waalweg zu erreichen. Das Schloss befindet sich am Eingang des Schnalstals auf dem Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars.
Schloss Juval
  • Messner Mountain Museum, Schloss Juval, 39020 Kastelbell (BZ). Tel.: +39 348 4433871, E-Mail: . Mit Kunstsammlungen und Sammlung von Gegenständen aus dem Himalaya. Geöffnet: Von Palmsonntag bis 30. Juni und vom 1. September bis zum ersten Sonntag im November von 10.00 bis 16.00, Mittwoch Ruhetag, Besichtigungen sind nur mit Führung möglich.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Das Tal wird im Sommer hauptsächlich von Wanderern und im Winter von Skifahrern bevölkert. Da es südlich der Ötztaler Alpen liegt dienen die Unterkünfte für viele Gäste als Ausgangspunkt oder Ziel ihrer Touren.

  • Der auf 2000 m Höhe gelegene Ort Kurzras ist ein reiner Wintersportort mit größeren Hotelanlagen und Seilbahnen, die Gäste bis hinauf auf die Gletscher in 3200 m Höhe befördern. Auf dem Gletscher kann ganzjährig Skisport betrieben werden. Insgesamt gibt es hier 35 km Pisten (siehe auch Panorama des Skigebiet). Die Skipiste ins Tal nach Kurzras ist teilweise sehr steil und eng. Hotels, Restaurants und ein Supermarkt sind ganzjährig geöffnet. Manche Gebäude und Einrichtungen machen einen renovierungsbedürftigen Eindruck. Im Sommer kann man bei Wanderungen die Murmeltiere nicht nur hören, sondern auch oft aus der Nähe beobachten. Die Jausenstation, Schutzhütte Schöne Aussicht in der auch Übernachtet werden kann, befindet sich gleich unterhalb des Gletschers in 2850 m Höhe neben dem Gletschersee. In Kurzras gibt es Wohnmobilstellplätze mit Strom, Ver+Entsorgung neben der Talstation der großen Gondelbahn.
  • Archeo-Park. Der Archeo-Park mit Blick auf die Fundstelle der Gletschermumie am Tisenjoch (Hauslabjoch) informiert über Ötzis's Zeit. Einfachster Zustieg zum Tisenjoch über die Similaunhütte.
  • In Vernagt gibt es den 1 Ötzi-Rope-Park. Hochseil-Klettergarten

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Gibt es im Tal eher weniger. In Kurzras gibt es eine Diskothek, die aber auch erst wieder zur Ski-Saison öffnet.

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima im Tal wird von den hohen Bergen und den darauf befindlichen Gletschern bestimmt. Es ist rauh und es kann schon Anfang September die ersten Schneeflocken geben.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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