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Schenna

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Schenna
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Schenna (italienisch Scena) ist eine Berggemeinde oberhalb von Meran in Südtirol mit ca. 2.800 Einwohnern. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von 48 km².

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Ferienort Schenna gehört geografisch zum Burggrafenamt und hat sich im Laufe der letzten 50 Jahren zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubsorten des Meraner Landes und Südtirols entwickelt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist der in Bozen.

Anreise mit dem Flugzeug nach Südtirol mit Direkt-Flügen von Germanwings. Jeweils sonntags von Frühling bis Herbst von Köln/Bonn nach Verona inkl. Transfer ins Hotel in Schenna.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächste Bahnhof ist Meran, Station für Regionalzüge der Vinschaguer Bahn.

Weiter nach Schenna mit Bus oder Taxi.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in München gibt es 2x wöchentlich eine direkte Busverbindung ohne Zwischenstop bis Schenna.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Wegbeschreibung für die wichtigsten Anreiserouten:

  • über die Autobahn München (304 km entfernt) - Innsbruck (157 km entfernt) - Brenner bis Bozen (Autobahnausfahrt Bozen Süd) - die Schnellstraße Bozen - Meran (Ausfahrt Meran Süd) - über die Landesstraße kurz vor Meran rechts abzweigen Richtung Schenna.
  • über die Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis nach Sterzing, über den Jaufenpass (2094 m) durch das Passeiertal bis Meran und kurz vor Meran links abbiegen nach Schenna.
  • über Füssen - Reutte - durch das Ötztal über das Timmelsjoch (2.483 m, Wintersperre) ins Passeiertal bis nach Meran und kurz vor Meran links abbiegen nach Schenna.
  • über Landeck - Reschenpass (1504 m - 82 km entfernt) durch den Vinschgau bis zur Ausfahrt Meran Süd - über die Landesstraße kurz vor Meran rechts abzweigen Richtung Schenna.
  • über Lienz (Osttirol) durch das Pustertal bis nach Bruneck, von dort weiter bis Brixen (Autobahnauffahrt) - die Autobahn bis nach Bozen Süd (Ausfahrt) und dann bis nach Meran (Ausfahrt Meran Süd) - über die Landesstraße kurz vor Meran rechts abzweigen Richtung Schenna.
  • über Davos (CH) - Flüelapass (2389 m) - Ofenpaß (2155 m) - Santa Maria - Taufers - durch den Vinschgau bis nach Meran (135 km) - Ausfahrt Meran Süd und über die Landesstraße kurz vor Meran rechts abzweigen Richtung Schenna.
  • über Landquart - Davos (CH) - Flüelapass (2389 m) - Ofenpass (2155 m) - Santa Maria - Taufers i. M. - durch den Vinschgau bis nach Meran (135 km)

 oder Landquart - Klosters - Vereina-Tunnel (Autoverladung ca. alle 30 Min. - Fahrzeit 18 Min. - (weitere Informationen: www.rhb.ch) - Scuol - Ofenpass - Santa Maria - Taufers i. M. - mit der Vinschgauer Bahn bis nach Meran (weitere Informationen: www.vinschgauerbahn.it)
  • über Vaduz (FL) und St. Gallen (CH) - Arlberg (Tunnel - Mautpflichtig) -
Landeck - Reschenpass - Vinschgau bis nach Meran (Ausfahrt Meran Süd) - über die Landesstraße kurz vor Meran rechts abzweigen Richtung Schenna

Mobilität[Bearbeiten]

Mit der Buscard Meran und Umgebung kann man 7 Tage lang auch alle öffentlichen Verkehrsmittel in Schenna und Umgebung benutzen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Neue Pfarrkirche. Die alte Kirche erwies sich immer mehr als zu klein, dadurch wurde der Bau eines geräumigeren Gotteshauses notwendig. Die Nähe zu Schule, Altersheim, Mesnerhaus und Widum gaben den Ausschlag für die zentrale Lage. Nach mehreren Auseinandersetzungen über Planung und Standort wurde der Entwurf des Wiener Architekten Eduard Hütter gutgeheißen und genehmigt. Bereits 1915 wurden die Bauarbeiten auf Grund des Kriegsausbruchs eingestellt und durch die politische Veränderung Südtirols konnte erst 1926 wieder weitergebaut werden.
  • Alte Pfarrkirche. Im 12./13. Jh. ist diese Kirche im romanischen Stil erbaut und im 16. Jh. gänzlich umgestaltet worden, seither wurde baulich wenig verändert. Der barocke Hochaltar mit den Statuen der Heiligen Franz Xaver und Johann Nepomuk wurde um 1730 errichtet und 1819 umgestaltet. Außer den vier Altären befinden sich in der Kirche auch noch wertvolle Einzelskulpturen wie der spätgotische hl. Sebastian und der barocke hl. Johannes der Täufer. Die Kreuzwegstationen stammen aus der Mitte des 18. Jh.
  • Martinskirche. Sie stammt aus dem 12. Jh. und ist das älteste Baudenkmal Schennas. Die Kirche wurde nach karolingischem Maß erbaut, ist zweischiffig mit je einer Rundapsis und zwei zentralen achteckigen Pfeilern.
  • Kirche St. Georg. Die Kirche St. Georg im Ortsteil St. Georgen stammt aus dem 12./13. Jh. Diese originelle Rundkirche war früher Kapelle der Burg St. Georgen oder Alt-Schenna. Als 1591 ein Blitz eine Hälfte des Kirchleins fast ganz zerstörte, wurde der Kirchenraum mit einem Mittelpfeiler verstärkt. Die Fresken aus dem 14. Jh. sind sehr gut erhalten und stellen u. a. das Martyrium des hl. Georg, das Jüngste Gericht und die St.-Nikolaus-Legende dar. Der gotische Flügelaltar zeigt den hl. Georg auf dem Pferde im Kampf mit dem Drachen.
  • Mausoleum. Das Mausoleum wurde in den Jahren 1860 bis 1869 nach den Plänen des Wiener Baumeisters Prof. Moritz Wappler als Grabstätte für Erzherzog Johann von Österreich seiner Gemahlin Anna Plochl, für seinen Sohn Graf Franz von Meran und dessen Frau Theresia Gräfin von Lamberg erbaut. Die Grabkapelle steht auf einer künstlichen Terrasse am Westrand des Kirchenhügels und zählt zu den frühesten und zweifellos auch zu den gelungensten Sakralbauten im neugotischen Stil.
  • Schloss Schenna. Der mächtige Bau vom Schloss Schenna oberhalb von Meran ist mit einem teilweise noch sichtbaren Burggraben umgeben. Über eine Brücke gelangt man zum Eingangstor des Schlosses und vorbei am Burgverlies in den Innenhof. Dort führt ein offenes Treppenhaus in die Burggemächer. Im original eingerichteten Schloss finden sich zudem eine der umfangreichsten Waffensammlungen in Tiroler Schlössern, die größte private Andreas-Hofer-Sammlung, Gemälde, Portraits und Preziosen aus dem Besitz Erzherzog Johanns, der das Schloss 1845 erwarb. Das Schloss ist mit Mausoleum (Grabstätte der erzherzoglichen Familie) und Thurnerhof (Landwirtschaft und Wirtshaus) seit 1859 im Besitz der Nachfahren Erzherzog Johanns, der Grafen Meran, und ist heute noch von der Familie bewohnt. Besichtigung des öffentlich zugänglichen Teils ist von Ostern bis Allerheiligen ausschließlich mit Führungen möglich. Führungen werden auf Deutsch, Italienisch (Kopfhörer) und Englisch (Kopfhörer) jeweils um 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr durchgeführt. Sonntags geschlossen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Biken, Schwimmen, Tennis, Wandern, Paragleiten, Rafting. Auch Wandern ist ein großes Thema in Schenna. Über 220 Kilometer gut markierte Wanderwege: einfache ebene Wege, Waalwege, gemütliche Ausflüge ins Mittelbebirge, zu Hütten und Almen, anspruchsvolle Touren ins Hochgebirge bis hin zu Gratwanderungen und Gipfelbesteigungen.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Mode- und Schuhgeschäft
  • Drogeriemarkt
  • Souveniers
  • Juwelier
  • Kunsthandwerk

Küche[Bearbeiten]

In Schenna gibt es über 30 Restaurants.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Das nächste Krankenhaus zur medizinischen Grundversorgung befindet sich in Meran.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.comune.scena.bz.it/ – Offizielle Webseite von Schenna

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