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San Miguel de Tucumán

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San Miguel de Tucumán
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San Miguel de Tucumán ist die größte Stadt im andinen Nordwesten Argentiniens und die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Tucumán. Der Ballungsraum hat etwa eine Million Einwohner, die Stadt selbst etwa 500.000.

Wegen der Lage in einem grünen Tal, in dem tropische Pflanzen gedeihen, wird sie nicht nur von ihren Einwohnern Jardín de la República, Garten der Republik, genannt. Obwohl von vergleichsweise großer Armut geplagt, ist das Stadtzentrum mit seinen kolonialen Bauten ein beliebtes Reiseziel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Tucumán liegt im Tal des Río Salí direkt vor dem Hintergrund der Sierra de Aconquija, einer von Urwäldern bedeckten Bergkette. Bekannt ist sie für ihre zahlreichen kolonialen Gebäude, die aber wie in vielen anderen Städten Argentiniens leider ihren Platz mit Hochhäusern moderner Bauart teilen.

In Tucumán wurde am 9. Juli 1816 die Unabhängigkeit Argentiniens erklärt, deshalb gilt sie als "Wiege der argentinischen Unabhängigkeit". Einem schnellen wirtschaftlichen Aufstieg im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert durch den Zuckerrohranbau und den damit verbundenen Industrien folgte eine tiefe Krise ab den 1950er Jahren, in der die Arbeitslosigkeit rapide anstieg. Grund waren die sinkenden Weltmarktpreise für Zucker, die Tucumán so zeitweise zur ärmsten Provinz Argentiniens machten. Seitdem die Preise für landwirtschaftliche Produkte etwa ab 2002 wieder ansteigen, geht es allmählich wieder aufwärts.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen liegt ca. 10 km östlich der Stadt. Es gibt nur wenige Verbindungen, mehrmals täglich wird nur Buenos Aires angeflogen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die derzeit längste Passagier-Bahnstrecke Argentiniens verbindet Tucumán über Santiago del Estero und Rosario mit Buenos Aires. Der Zug ist sehr preisgünstig (35 $ zweite Klasse), aber auch sehr langsam. Für Details siehe die Website von Satélite Feroviario.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse gibt es praktisch in alle Gegenden Argentiniens, mit Ausnahme von Feuerland. Der Busbahnhof gilt als einer der modernsten und größten des Landes und hat ein Shoppingcenter integriert. Er befindet sich östlich des Stadtzentrums, nahe des Parks 9 de Julio.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Tucumán liegt an der wichtigen Nationalstraße Ruta 9, die die Stadt u.a. mit Buenos Aires, Córdoba, Rosario und Salta verbindet.

Mobilität[Bearbeiten]

Der öffentliche Personennahverkehr wird von Bussen bewältigt. Die wichtigeren Linien fahren am Busbahnhof ab. Einige Stadtlinien fahren auch in die reizvollen Vororte in den Bergen, etwa nach Villa Nougués, San Javier oder zum See El Cadillal.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Regierungspalast. Neobarocker Protzbau aus der Zeit um 1900.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Tucumán hat ein reichhaltiges Nachtleben, das zahlreiche Musikrichtungen abdeckt. Sehr umstritten ist allerdings die frühe Sperrstunde, die von der Regierung im Jahr 2006 eingeführt wurde: Alle Clubs und Bars müssen um 4 Uhr schließen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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