Erioll world 2.svg
Unesco-Welterbestätten in Asien
Brauchbarer Artikel

Pjöngjang

Aus Wikivoyage
Welt > Eurasien > Asien > Ostasien > Nordkorea > Pjöngjang
Zur Navigation springen Zur Suche springen
0322 Pyongyang Turm der Juche Idee Aussicht.jpg
Pjöngjang
StaatNordkorea
Einwohner
2.863.000 (2015)
Höhe
38 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Nordkorea
Reddot.svg
Pjöngjang

Pjöngjang, die Hauptstadt Nordkoreas, stellt den Ausgangspunkt für jeden Besucher des Landes dar, weil die Einreise nach Nordkorea ausschließlich per Flugzeug oder Bahn über die Strecke Peking-Pjöngjang möglich ist. In der Vergangenheit wurde auch eine Einreise über Wladiwostok angeboten. Abgesehen davon bietet die Stadt die meisten touristischen Sehenswürdigkeiten der von der nordkoreanischen Tourismusbehörde angebotenen Programmpunkte.

Hintergrund[Bearbeiten]

Pjöngjang wurde im Koreakrieg völlig zerstört und wurde als kommunistische Musterstadt wieder aufgebaut. Deshalb ist das Stadtbild geprägt von riesigen Wohnblöcken, großen Sichtachsen in Form mehrspuriger Straßen (allerdings kaum Verkehr) und Monumenten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen verbindet Pjöngjang mit Peking, Shenyang, Bangkok und Wladiwostok. Die Flugpläne für Inlandsflüge sind nicht veröffentlicht, so dass man sich diesbezüglich vorher mit der KITC (Korean International Travel Company) in Verbindung setzen muss, ob es eine Verbindung gibt und die Benutzung für den Touristen auch genehmigt wird.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise von Peking aus ist auch per Zug möglich. Andere Zugfahrten innerhalb Nordkoreas werden meist nicht genehmigt. Auch die Anreise von Russland her ist für Touristen derzeit nicht genehmigungsfähig.

Mobilität[Bearbeiten]

Die üblicherweise über einen Veranstalter gebuchten Nordkoreareisen beinhalten die Beförderung mit einem Reisebus. Eine Fahrt mit der Metro Pjöngjang wird zwar als touristischer Programmpunkt angeboten, die eigenständige Nutzung öffentlicher Transportmittel ist Ausländern in Nordkorea jedoch verwehrt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Es existiert eine katholische, eine evangelische und eine russisch-orthodoxe Kirche. Besuche der Kirchen zum Gottesdienst sind in manchen Reiseprogrammen enthalten. Die Echtheit der Gläubigen ist umstritten. Es gibt Vermutungen, dass es sich um Propagandaveranstaltungen handelt, um Religionsfreiheit zu demonstrieren.

Bauwerke und Denkmäler[Bearbeiten]

Der Kumsusan-Palast

Kumsusan-Palast: Mausoleum des 1994 verstorbenen "ewigen Präsidenten" und "Großen Führers" Kim Il Sung und deshalb einer der heiligsten Orte für die Nordkoreaner. Der hier zu sehende Führerkult übertrifft alle Vorstellungen, ein Besuch ist äußerst beeindruckend. Nach Passierung umfangreicher Sicherheitskontrollen besichtigt man den Saal der Tränen (wo Kim Il Sung gestorben ist), Ordensräume und natürlich die Halle, wo der Leichnam aufgebahrt ist. Eine Verbeugung an der Fußseite und seitlich wird erwartet, ebenso wie gepflegte Kleidung. In Freizeitkleidung wie kurzen Hosen oder Jeans wird der Zugang in der Regel verwehrt.

Geburtshaus von Kim Il Sung: Etwas außerhalb von Pjöngjang befindet sich in Mangyongdae das Geburtshaus von Kim Il Sung. Es ist heute eine bedeutende Gedenkstätte. Neben den Räumlichkeiten sind einige Gegenstände aus dem Besitz der Familie zu besichtigen wie z. B. Töpfe oder landwirtschaftliche Werkzeuge.

Der Triumphbogen

Triumphbogen: Nach Pariser Vorbild (aber drei Meter höher) wurde 1982 der Triumphbogen eingeweiht. Hier wird an die Rückkehr von Kim Il Sung aus dem Kampf für eine Unabhängigkeit Koreas vom Japanischen Kaiserreich gedacht.

Ryugyong-Hotel: Das auffälligste Bauwerk an der Skyline von Pjöngjang ist das Ryugyong-Hotel, eine 330 m hohe Pyramide. Nach vierjähriger Bauzeit wurde der Weiterbau wegen Finanzierungs- und Stabilitätsproblemen 1991 eingestellt. Zwar ist seit 2011 die Fassade fertig, ein Betreiber für das Hotel findet sich aber - auch aufgrund der unüberwindbaren Hürden für ausländische Investoren - bis heute nicht.

Juche-Turm: Am Ufer des Taedong steht der 170 Meter hohe Turm mit einer nachts von innen beleuchteten Fackel. Er symbolisiert die von Kim Il Sung geschaffene Juche-Ideologie, der besonderen nordkoreanischen Form des Kommunismus. Mit einem Aufzug kann man für zehn Euro auf den Turm hochfahren und hat dort einen guten Überblick über die Stadt.

Das Großmonument Mansudae

Großmonument Mansudae: Ein Pflichtbesuch jeder Nordkorea-Reise ist dieses Denkmal am Mansu-Hügel. Es handelt sich um eine 20 Meter hohe Bronzestatue des Großen Führers Kim Il-sung. Links und rechts davon befinden sich weitere Figurengruppen, die das revolutionäre Volk darstellen. Im Hintergrund der Statue befindet sich ein Mosaik mit 70 Metern Länge, dass den heiligen Berg Päktu zeigt. Erst wird eine Verbeugung erwartet, manchmal sind auch Blumen niederzulegen, anschließend darf dann fotografiert werden. Die Statue darf nur im Ganzen und nicht von hinten abgelichtet werden.

Ch'ŏllima-Statue: Das geflügelte Chollima-Pferd ist vom Mansu-Hügel aus sichtbar. Es soll nach einer alten koreanischen Legende am Tag 400 Kilometer zurückgelegt haben. Im revolutionären Korea versinnbildlicht das Chollima-Pferd den sozialistischen Aufbau und Fortschritt. Die Gesamthöhe des Denkmals beträgt 46 Meter, davon die eigentliche Statue 14 Meter. Das Denkmal wurde 1961 eingeweiht.

Denkmal für die Parteigründung: Am Parteidenkmal wird der Gründung der Partei der Arbeit Koreas gedacht. Auffällig ist, dass in Nordkorea im Parteisymbol neben Hammer und Sichel auch der Schreibpinsel als Kennzeichen der Intellektuellen enthalten ist. Von hier aus können schöne Fotos vom Ryugyong-Hotel gemacht werden.

Stadion Erster Mai: Auf der Insel Rungna steht seit 1989 das Stadion des 1. Mai mit 150.000 Sitzplätzen. Es dient nicht nur dem Sport, sondern auch politischen Massenveranstaltungen. Am beeindruckendsten ist die jährlich im Spätsommer stattfindende Arirang Massengymnastik mit rund 100.000 Mitwirkenden, die allein eine Reise nach Nordkorea lohnt.

Museen[Bearbeiten]

  • Revolutionsmuseum: Das Revolutionsmuseum in der heutigen Form wurde 1972 eröffnet. Es zeigt auf 54.000 m² den Kampf um die Unabhängigkeit vom Japanischen Kaiserreich, die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea, den Koreakrieg und die Fortschritte im Aufbau des Sozialismus.
  • Museum über den Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg: Seit 1974 wird hier ausführlich in 80 Ausstellungsräumen die nordkoreanische Version des Vaterländischen Befreiungskrieges gezeigt, welcher im Westen als Koreakrieg bekannt ist. Der Rückzug an die Nordgrenze wird von den Nordkoreanern als strategischer vorübergehender Rückzug bezeichnet und das spätere erneute Vordringen ist ausschließlich der Führung von General Kim Il Sung zu verdanken. Die Rolle der chinesischen Freiwilligenarmee wird verschwiegen oder nur nebenbei erwähnt. Der Waffenstillstand wird als Niederlage der Amerikaner und ihrer "Marionetten" bezeichnet. Es ist davon abzuraten, Zweifel an dieser Version zu äußern, da dies zu Ärger führen kann. An historischem Militärgerät interessierte Personen sollten ihre Touristen-Guides rechtzeitig vorher darauf hinweisen, dass für den Besuch genug Zeit eingeplant wird, da man sonst durch die große Sammlung nur durchhetzt.
  • Einsenbahnmuseum (nahe dem Hauptbahnhof). Das Museum erzählt viele Details über die Geschichte der nordkoreanischen Eisenbahnen sowie über die geschichtlichen Besonderheiten der Eisenbahn im Korea-Krieg. Technische Erläuterungen nehmen einen kleineren Teil ein.
Die USS Pueblo ist zu Besichtigungen frei gegeben.
  • USS Pueblo: Die USS Pueblo (AGER-2) ist ein Aufklärungsschiff der United States Navy, das im Jahr 1968 durch die nordkoreanische Marine gekapert wurde. Es liegt heute am Taedong-Ufer an und kann von Besuchern besichtigt werden.

Unternehmen und Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Ein Nordkorea-Reisendeprogramm beinhaltet in der Regel auch die Besichtigung verschiedener Unternehmen und Einrichtungen. Dazu gehören: Große Studienhalle des Volkes: Gegenüber vom Juche-Turm am anderen Taedong-Ufer befindet sich der Studienpalast des Volkes. Das Studienhaus dient der Bildung der Bevölkerung mit einer Bücherei von 30 Millionen Büchern, Lehrsälen für Abendkurse etc. Es werden meist Bücher in der Sprache der Besucher vorgeführt. Vom Balkon hat man einen guten Überblick über den Kim Il Sung-Platz und den Fluss zum Juche-Turm.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Kim Il Sung-Platz: Vorm Studienhaus des Volkes befindet sich der 75.000 m² große Kim Il Sung-Platz. Hier hängen an den umgebenden Gebäuden Portraits von Kim Il Sung, Karl Marx und Lenin. Der Platz dient der Abhaltung von Massenveranstaltungen, z. B. findet an den Führergeburtstagen ein Massentanz mit 10.000 Menschen und großem Feuerwerk statt.

Kwangbok-Straße: Die 100 m breite Kwangbok-Straße wird von riesigen Wohnblöcken flankiert, die 1989 für die Weltjugendspiele gebaut wurden. In den größten Wohnblöcken wohnen 30.000 Menschen. Hier befindet sich der Zirkus, der in vielen Reiseprogrammen enthalten ist und eine erstklassige Aufführung zeigt.

Parks[Bearbeiten]

Moranbong-Park: Der schönste Park ist am Moranbong (Pfingstrosenhügel). Beim Besuch zur Zeit des Kim Il Sung-Geburtstages sollte unbedingt ein Spaziergang eingeplant werden, da die vielen Bäume blühen. Man hat hier von verschiedenen Stellen gute Ausblicke auf die Bauwerke der Umgebung (Triumphbogen, Kim Il Sung-Stadion, Chollima-Statue). Im Park befindet sich auch das Moranbong-Theater.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Bowling: Es gibt eine moderne Bowling-Bahn, deren Besuch für Ausländer evtl. möglich ist.

Golf: Beim Yanggakdo-Hotel existiert ein Golfplatz. Bei Interesse sollte man dies zeitlich vorher klären, da es bei einer normalen Rundreise keine ausreichende Freizeit für ein Golf-Spiel gibt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Ein Besuch der Warenhäuser oder der normalen Geschäfte für die Bevölkerung wird zur Zeit für Touristen nicht genehmigt. Man hat aber mehr als genug Möglichkeiten Souvenirs zu erwerben, da bei jeder Sehenswürdigkeit die Möglichkeit besteht, welche zu kaufen. Auch in den für Ausländer zugänglichen Hotels existieren Bücher-, Souvenir- und Gebrauchswarengeschäfte. Es gibt auch spezielle Geschäfte für Touristen, an denen gehalten wird, z. B. die Kumgangsan-Warenverkaufsstelle oder die Exportwarenausstellung. Beliebte Mitbringsel sind Ginseng-Produkte, Zigaretten, Schnaps (Schlangenlikör Pulrosul), Kunsthandwerk (z. B. große Handstickereien), Propagandamaterial in Form von CDs/VCDs/Bücher, Fahnen,... Die Preise sind für unsere Verhältnisse sehr günstig. Die Preisauszeichnung ist in Euro, bezahlt werden kann ferner in Dollar, Renminbi-Yuan und Yen. Nicht für Ausländer zu erwerben sind Gegenstände mit dem Bild der Führer, wie z. B. die von allen Nordkoreanern getragenen Kim Il Sung-Anstecker.

Küche[Bearbeiten]

Allgemeines: Bei allen touristischen Reisen ist das Essen im Reisepreis enthalten und wird von den örtlichen Reiseleitern organisiert. Eine spontane Restaurantwahl ist daher nicht möglich, eventuelle Sonderwünsche sind am besten schon vor der Reise anzugeben. Touristen werden nie in Restaurants geführt, in denen auch die einheimische Bevölkerung essen geht. Es werden meist koreanische Spezialitäten serviert, manchmal auch europäisches Essen wie Schnitzel oder Frikadellen. Das Essen ist immer gut und reichlich. Ob die koreanischen Metall-Stäbchen oder Besteck gereicht wird, ist unterschiedlich, manchmal gibt es auch beides. Trinkgelder an die Bedienungen sind unüblich und werden abgelehnt. Fast immer laufen auf einem Fernseher Karaoke-Videos oder es gibt Live-Gesang von den Bedienungen.

Bekannte Restaurants sind das Ongnyu für Nudelgerichte, das Ryugyong zum Bulgogi-Essen (koreanisches Rinder-Grillfleisch), das Okryu mit seiner koreanischen Architektur am Tädong-Ufer oder das Fernsehturm-Restaurant mit seinem schönen Ausblick. Die beiden Luxus-Hotels Koryo und Yanggakdo haben Drehrestaurants mit guter Aussicht.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ein klassisches Nachtleben existiert in Pjöngjang nicht. Da die Hotels nicht ohne nordkoreanische Reiseleiter verlassen werden dürfen, bleiben abends zum Ausgehen nur die Hotelbars. Diese bieten eine gute Auswahl an Getränken (national und international) und entsprechen durchaus westlichen Standard. Die Preise der koreanischen Getränke sind günstig, z. B. kostet ein lokales Bier 40 bis 50 Cent. Tip: Ausreichend Kleingeld mitnehmen (Münzen, 5 EUR-Scheine), da man sonst bei der Bezahlung mit größeren Scheinen das Wechselgeld manchmal in verschiedenen Währungen erhält.

Unterkunft[Bearbeiten]

Touristen werden im Normalfall im Koryo-Hotel oder im Yanggakdo-Hotel untergebracht. Diese werden als Luxus-Hotels bezeichnet und sind auch nach westlichen Standards gemessen mindestens der 4-Sterne-Kategorie zuzuordnen. Es gibt zahlreiche Hotels der unteren Kategorien, allerdings wird einem Aufenthalt in diesen Hotels nicht immer von der KITC (Korean International Travel Company) zugestimmt. Gruppenreisende von kommerziellen Anbietern nächtigen immer in den beiden Luxus-Hotels.

  • Koryo-Hotel. Ein 45stöckiger Doppelturm-Bau mit 140 m in der Zanggwangstraße mit rund 500 Räumen. In der Umgebung befinden sich einige Restaurants für Touristen. Auch im Hotel befinden sich mehrere Restaurants, Konferenzräume, Kino, Bars, Geschäfte, Tennisplatz, Frisörsalon, Kosmetik- und Massagesalon. Am 11. Juni 2015 kam es zu einem Brand in den oberen Stockwerken, inwieweit dieses Hotel bis zum Ende von Reparaturen von Touristen genutzt wird ist nicht klar.
  • Yanggakdo-Hotel. Ein moderner 47stöckiger Bau in Dreiecksform mit 450 Zimmern und einer Höhe von 158 Metern. Das Hotel befindet sich auf der Yanggak-Insel auf dem Taedong. Das Hotel hat mehrere Restaurants, darunter ein Drehrestaurant in einem der oberen Stockwerke, Konferenzräume, ein Hallenbad, mehrere Bars, Geschäfte, eine Sauna, einen Frisörsalon, einen Kosmetik- und Massagesalon.

Sicherheit[Bearbeiten]

Durch die ständige Überwachung existiert gegenüber Ausländern keine Kriminalität.

Gesundheit[Bearbeiten]

Auch in der Hauptstadt sollte kein Leitungswasser getrunken werden. Mineralwasser ist in den Hotel-Shops günstig erhältlich.

Im Krankheitsfall kümmern sich die Touristen-Guides oder das Hotel-Personal um einen Arzt. Es gibt zwar Berichte, dass Ausländer in Notfällen in gute Krankenstationen für die Partei-Elite gebracht wurden, aber es ist dennoch ratsam, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, bei der ein Rücktransport in die Heimat inklusive ist.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Da die Touristen-Guides im Normalfall die Muttersprache des Reisenden sprechen, gibt es während des Tages keine größeren Verständigungsprobleme. Für Einkäufe in den Hotel-Shops hat sich für speziellere Wünsche das kleine Deutsch-Koreanisch-Vokabelheft bewährt, dass an den Bücherständen oft verkauft wird (Verlag für fremdsprachiges Buch, Pjöngjang, 1984). Meist kann aber zumindest ein Teil der Verkäuferinnen auch ein bisschen Englisch.

In Pjöngjang ist es besonders ratsam, die im Nordkorea-Artikel genannten Verhaltensregeln einzuhalten, da hier die Überwachung besonders intensiv ist! An den großen Sehenswürdigkeiten stehen sehr oft auffällig unauffällige Herren mit dem Notizblock in der Hand. Auch kommt es vor, dass man von angeblichen Studenten auf Englisch angesprochen wird und nach dem Beruf gefragt wird oder was man in Pjöngjang am schönsten findet. Hier sollte man sich seine Worte natürlich vorher überlegen.

In den beiden Ausländer-Hotels sind vom Zimmer-Telefon aus internationale Gespräche möglich, aber teuer. Ferner befindet sich in den Hotels ein "Business-Center" mit Post, Telefon und Telefax. E-Mails können über den Mail-Account des Hotels versendet werden. Dabei werden Gebühren pro Mail fällig. Die Nutzung des eigenen Mail-Accounts ist dagegen nicht möglich. Man sollte bei jeglicher Kommunikation bedenken, dass diese unter Umständen überwacht wird. Post kommt nach zwei bis drei Wochen an. Tipp: Klebestift für die Postkarten mitnehmen, da die Briefmarken kaum kleben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Charlie Crane: Welcome to Pyongyang. London: Chris Boot 2007. ISBN 1905712049.
  • Guy Delisle: Pyongyang: A Journey in North Korea. Drawn & Quarterly, 2005, ISBN 1896597890
  • Christian Kracht, Eva Munz und Lukas Nikol: Die totale Erinnerung. Kim Jong Ils Nordkorea. Rogner & Bernhard September 2006. ISBN 3807710205.
  • Arno Maierbrugger: Nordkorea-Handbuch. Unterwegs in einem geheimnisvollen Land. Trescher, Berlin, 2004, ISBN 3897940396
  • Peter Schreiner (Hrsg.): Als Beobachter in Pjöngjang. aej-Dokumentation zu den XIII. Weltjugendfestspielen in Nordkorea 1989. aej, Stuttgart, 1989, ISBN 3888620368
  • Chris Springer: Pyongyang: The Hidden History of the North Korean Capital. Saranda Books, 2003, ISBN 9630081040
  • Pjongjang. Pjongjang: Verlag Ilustrierte 'Korea', 1990 (dtsch.)

Weblinks[Bearbeiten]

Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.

Erioll world 2.svg
Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.