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Paraná (Argentinien)

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Paraná
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Paraná ist die Hauptstadt der Provinz Entre Ríos im Osten Argentiniens und liegt am Ostufer des Río Paraná, nach dem die Stadt benannt ist. Mit ihren etwa 300.000 Einwohnern ist sie etwas kleiner als das am Westufer gelegene Santa Fe, mit dem die Stadt durch einen Tunnel verbunden ist.

Paraná, das zwischen 1852 und 1860 die Hauptstadt Argentiniens war, ist eine grüne und saubere Stadt mit subtropischem Flair, in der sich zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit und insbesondere aus dem 19. Jahrhundert erhalten haben. Dennoch ist sie als Reiseziel noch weitgehend unentdeckt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Als 1649 die Stadt Santa Fe an den heutigen Ort verlegt wurde, gründete ein Teil der Siedler ein Dorf am Ostufer des Paraná, Baxada del Paraná. Die Ansiedlung wuchs stetig an, und das Jahr 1730, in dem die erste Kirche erbaut wurde, gilt heute als Gründungsjahr. Zunächst wuchs die neue Stadt nur langsam an.

1852 bekam der Ort einen neuen Aufschwung, als sich die verfassungsgebende Versammlung des im Entstehen begriffenen argentinischen Nationalstaats Paraná zu ihrem Sitz auserkor. Dies war deshalb nötig, weil die Provinz Buenos Aires aus Protest gegen den föderalistischen Geist dieser Verfassung aus dem Staatenbund ausgetreten war. 1853 wurde in der Stadt die Verfassung verabschiedet und gleichzeitig Paraná zur Hauptstadt des Landes gemacht. 1860 vereinigten sich beide Staaten wieder zur heutigen República Argentina, und die Hauptstadt wurde zurück in die Metropole am Río de la Plata verlegt.

Ab 1870 wurde Paraná endgültig zur Großstadt, als zahlreiche Einwanderer aus Europa sich dort niederließen. In der Folge entwickelte sich eine diversifizierte Industrie, so dass Paraná heute eine der wirtschaftlich am besten gestellten Städte des argentinischen Nordostens ist.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Paraná hat zwar einen eigenen Flughafen (Aeropuerto General Justo José de Urquiza), der aber nur zweimal wöchentlich von LADE-Flügen nach Buenos Aires und Córdoba sowie nach Patagonien bedient wird. In der Regel wird der Flughafen Sauce Viejo südlich der Nachbarstadt Santa Fe genutzt, der häufiger angeflogen wird, aber ebenfalls nur wenige Verbindungen (Buenos Aires, Rosario und Rafaela, wobei per Umsteigen in Rosario auch Uruguay und Córdoba sowie Mar del Plata zu erreichen sind) aufweist.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Bahnstrecke nach Paraná ist stillgelegt. Das gegenüberliegende Santa Fe ist jedoch ans Passagiernetz angebunden, allerdings wird die Strecke derzeit wegen starker Überschwemmungsschäden renoviert und daher nicht bedient.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Nahezu alle Städte Argentiniens sind von Paraná aus per Bus erreichbar. Der Busbahnhof befindet sich in der Straße Ramírez, Ecke Echagüe.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Buenos Aires aus ist die empfehlenswerteste Variante die Fahrt über Rosario und Santa Fe, wobei die Ruta Nacional 9 und die Autopista Rosario-Santa Fe durchgängig zur Autobahn ausgebaut sind.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Der ÖPNV wird von Bussen bewältigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regierungspalast von Paraná

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Kathedrale, erbaut 1887. Weißes neoklassizistisches Gebäude.
  • Iglesia San Miguel, erbaut zwischen 1822 und 1895, beeinflusst vom neogotischen Stil

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Colegio del Huerto, erbaut 1859, im Neorenaissance-Stil. Hier funktionierte kurzzeitig der Senat der Argentinischen Konföderation, bis 1864 Buenos Aires endgültig wieder Regierungssitz wurde.
  • Rathaus, 1890 erbauter Eckbau, mit einer dominanten Turmuhr.
  • Regierungspalast, neoromanischer, langgestreckter Bau von 1900.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Denkmal zu Ehren von Justo José de Urquiza. Der erste verfassungsgemäße argentinische Präsident wird wie üblich auf einem Pferd dargestellt. 1920 eingeweiht und im Parque Urquiza gelegen, ist es vor allem wegen dem Blick vom Standort auf den Fluss reizvoll.

Museen[Bearbeiten]

  • Museo de Bellas Artes Pedro E. Martínez, Kunstmuseum, erbaut um 1900 als Wohnhaus im Kolonialstil.

Parks[Bearbeiten]

  • Parque Urquiza, gelegen am Río Paraná.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Túnel Subfluvial Uranga-Silvestre Begins. 2,7 km langes, 1960 erbautes Tunnel unter dem Río Paraná, dass die lange voneinander isolierten Städte Paraná und Santa Fe verbindet. Geführte Besichtigungen werden angeboten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Parque Urquiza befinden sich mehrere Badestrände am Río Paraná.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl ist E3100, Telefonvorwahl 0343.

Ausflüge[Bearbeiten]

Zwischen Paraná und Diamante befinden sich mehrere Kolonien von Wolgadeutschen, in denen zum Teil heute noch Deutsch gesprochen wird. Touristisch interessant sind diese vor allem wegen der mitteleuropäischen Architektur, insbesondere der Kirchen. Auch die Stadt Crespo (15.000 Einwohner) ging aus einer solchen Kolonie hervor.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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