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Unesco-Welterbestätten in Europa
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La Vall de Boí

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Vall de Boí
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La Vall de Boí (spanisch Valle de Bohí) ist eine Gemeinde in einem Hochtal im Norden Kataloniens in der Provinz Lleida. Die Gemeinde in den Pyrenäen besteht aus mehreren kleinen Bergdörfern, charakteristisch sind mehrere romanische Kirchen aus dem 12. Jhdt. die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Außerdem ist die Gemeinde einer der zwei Zugänge zum Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici.

Karte von La Vall de Boí

Hintergrund[Bearbeiten]

Zur Gemeinde La Vall de Boí gehören die Dörfer Barruera, Durro, Erill la Vall, Taüll, Boí sowie die Weiler Cóll (40 Einwohner) und Cardet (11 Einwohner), außerdem die Thermalquellen Caldes de Boí. Zum Resort Boí-Taüll gehört auch die Ansiedlung Pla de l'Ermita, diese Bereiche sind nur während der Skisaison sowie in der Sommersaison ab Ende Juni geöffnet und haben keine permanente Besiedlung. Insgesamt hat die Gemeinde gut 1.000 Einwohner.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist in Zaragoza, etwa 170 km entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Das Vall de BoÍ ist nicht ans Schienennetz angeschlossen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hauptsehenswürdigkeit des Vall de Boí sind die neun Katalanischen romanischen Kirchen des Vall de Boí der einzelnen Ortsteile die im Jahr 2000 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Im Ortsteil Erill la Vall beindet sich das Centre del Romànic de la Vall de Boí, geöffnet 12. April bis 12. Oktober jeweils von 9-14 Uhr und 17-19 Uhr. Die Kirchen im Einzelnen:

Sant Climent de Taüll[Bearbeiten]

  • 1 Sant Climent de Taüll Sant Climent de Taüll in der Enzyklopädie Wikipedia Sant Climent de Taüll im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSant Climent de Taüll (Q2117586) in der Datenbank Wikidata. Die größte und am besten erhaltene der romanischen Kirchen liegt im Ortsteil Taüll. Sie wurde im Jahr 1123 geweiht und besitzt einen sechsstöckigen Glockenturm mit Rundbogenfenstern in jedem Stockwerk. Die Kirche ist ganzjährig geöffnet von 10:00-14:00 und von 16:00-19:00 Uhr (Eintritt 5 €), zu jeder halben und vollen Stunde wird in der Kirche mittels einer beeindruckenden audiovisuellen Projektionsshow gezeigt wie die Innenbemalung wohl mal ausgesehen hat.
  • 2 Santa Maria de Taüll Santa Maria de Taüll in der Enzyklopädie Wikipedia Santa Maria de Taüll im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSanta Maria de Taüll (Q1278218) in der Datenbank Wikidata. Diese romanische Kirche liegt ebenfalls im Ortsteil Taüll. Sie wurde im gleichen Jahr 1123 einen Tag nach Sant Climent geweiht. Die Kirche ist ganzjährig geöffnet von 10:00-19:00 Uhr, Eintritt frei.
  • 3 Sant Feliu de Barruera Sant Feliu de Barruera in der Enzyklopädie Wikipedia Sant Feliu de Barruera im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSant Feliu de Barruera (Q1588443) in der Datenbank Wikidata
  • 4 Sant Joan de Boí Sant Joan de Boí in der Enzyklopädie Wikipedia Sant Joan de Boí im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSant Joan de Boí (Q3585406) in der Datenbank Wikidata

Die Kirche befindet sich im Ortsteil Boí, ein großer Parkplatz findet unterbalb der Kirche. In der Kirche sind einige Teile der Innen- aber auch der Außenbemalung rekonstruiert. Gotische Ein- und Umbauten wurden bei einer Sanierung in den 1970er Jahren wieder entfernt, so dass die Kirche wieder weitgehend die Originalarchitektur aufweist. Der Turm kann mit etwas Vorsicht (Schmale Stiegen, keine Absicherungen) bestiegen werden. Die Kirche ist ganzjährig (ausgenommen November) geöffnet von 10:00-14:00 Uhr und von 16:00-19:00 Uhr (Eintritt 2 €).

  • 5 Santa Eulàlia d’Erill-la-Vall Santa Eulàlia d’Erill-la-Vall in der Enzyklopädie Wikipedia Santa Eulàlia d’Erill-la-Vall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSanta Eulàlia d’Erill-la-Vall (Q1589509) in der Datenbank Wikidata

Die Kirche liegt mitten in dem kleinen Ort, Parken am Ortseingang. Im schlichten Innenraum sieht man eine Rekonstruktion großer alter Holzfiguren, deren Entdeckung in einem Abstellraum bei einer Expedition Anfang des 20. Jhdt. eine bislang nicht bekannte Variante der Ikonographie der Entstehungszeit bedeutete. Die Kirche ist ganzjährig geöffnet von 10:00-14:00 Uhr und von 16:00-19:00 Uhr (Eintritt 2 €). Direkt neben der Kirche befindet sich das Centre del Romànic de la Vall de Boí.

  • 6 L'Assumpció de Cóll L'Assumpció de Cóll in der Enzyklopädie Wikipedia L'Assumpció de Cóll im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsL'Assumpció de Cóll (Q11682913) in der Datenbank Wikidata
  • 7 Santa Maria de Cardet Santa Maria de Cardet in der Enzyklopädie Wikipedia Santa Maria de Cardet im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSanta Maria de Cardet (Q9007519) in der Datenbank Wikidata
  • 8 La Nativitat de Durro La Nativitat de Durro in der Enzyklopädie Wikipedia La Nativitat de Durro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLa Nativitat de Durro (Q977148) in der Datenbank Wikidata
  • 9 Sant Quirc de Durro Sant Quirc de Durro in der Enzyklopädie Wikipedia Sant Quirc de Durro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSant Quirc de Durro (Q3056759) in der Datenbank Wikidata

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Die Guies Muntanya Taüll bieten sowohl im Winter wie auch im Sommer vielfältige Aktivitäten an (u.a. Canyoning, MTB-Touren, Wanderungen, Bergsteigen, Klettern).

Ski fahren[Bearbeiten]

Im Ortsteil Boí-Taüll befindet sich das höchstgelegene Skigebiet der Pyrenäen, das Boí Taüll Resort.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Kataloniens einziger Nationalpark. Hierzu fährt man die L-500 bis ans Talende. Dort gibt es dann zwei Zugangswege, eine Abzweigung nach rechts an deren Ende sich ein Parkplatz befindet von wo aus man in den Nationalpark wandern kann, oder man fährt die Talstraße immer weiter an Caldes des Boí vorbei und kann dann in die Peripheriezone des Nationalparks einfahren bis an die Talsperre Estany de Cavallers heran, von dort gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten auch in hochalpines Gelände.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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