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La Serena

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La Serena
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Die Stadt La Serena, am Pazifik gelegen, ist das beliebteste Reiseziel des sogenannten Kleinen Norden Chiles. Die koloniale Altstadt, die vielen Strände, die reizvollen Täler in der Umgebung und das angenehme Klima locken jeden Sommer Hunderttausende Reisende in die lebhafte 200.000-Einwohner-Regionalmetropole.

Gemeinsam mit der benachbarten Hafenstadt Coquimbo bildet sie den größten Ballungsraum des Nordteils des Landes, der insgesamt etwa 400.000 Einwohner zählt. Trotz des Namens ist La Serena und nicht Coquimbo die Hauptstadt der Región de Coquimbo.

Calle Los Carrera de La Serena.jpg

Hintergrund[Bearbeiten]

La Serena ist eine der ältesten Städte des südlichen Südamerikas. Es ist unter Historikern umstritten, ob sie im Jahr 1543 oder 1544 gegründet wurde. Sicher ist, das ihre ersten Jahrhunderte sehr turbulent verliefen. So wurde sie schon 1548 zum ersten Mal in einem Konflikt mit den Ureinwohnern zerstört. Dieses Schicksal sollte sie mehrmals ereilen, da auch Engländer und von diesen bezahlte Piraten (die "Korsarier") an ihr interessiert waren. Zudem wurde sie im Jahr 1730 von einem Erdbeben heimgesucht, das sie zum großen Teil zerstörte. Sie wurde jedoch jedes Mal schnell wiederaufgebaut, 1700 erhielt sie eine Befestigung.

Ab 1840 stieg La Serena zu einer wichtigen Handelsmetropole auf, nachdem in der Umgebung mit der Eisenerzförderung begonnen wurde. In den 1940er und 1950er Jahren wurde durch den damaligen Bürgermeister gezielt der Bau von neukolonialen Bauten im Zentrum gefördert, die sich in die vorhandenen Kolonialbauten eireihten. Diesem Plan (Plan Serena) verdankt die Stadt ihre einheitliche Altstadt weitgehend ohne moderne Hochhäuser.

Heute ist La Serena vor allem als Ferienzentrum bekannt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen La Florida ist dicht an Santiago de Chile angebunden. Er liegt nur 6 Kilometer östlich des Stadtzentrums.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busbahnhof bietet Verbindungen ins ganze Land an. Eine Fahrt von/nach Santiago de Chile dauert ca. 6 Stunden und kostet 7.000 bis 15.000 CLP.

Auf der Straße[Bearbeiten]

La Serena liegt direkt an der Ruta CH-5 oder Panamericana, die in Richtung Santiago zur Autobahn ausgebaut ist.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Der öffentliche Personennahverkehr wird von Bussen bewältigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Koloniale Altstadt. Nicht alle Bauten sind wirklich kolonial, dennoch hat La Serena die größte Altstadt in diesem Stil (Zona Típica) in ganz Chile.
  • Kathedrale. Im neoklassizistischen Stil. Gebaut 1846.
  • Japanischer botanischer Garten.
  • Strand mit Leuchtturm, etwa 3 km westlich vom Stadtzentrum. Zu erreichen per Taxi, Colectivo oder zu Fuß.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Direkt an der Ruta 5 gibt es 2 riesige Einkaufszentren. Eins im Norden und eins im Süden der Stadt.

In der Eduardo de La Barra gibt es viele kleine Geschäfte.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Als Universitätsstadt hat La Serena die ganze Woche durch ein aktives Nachtleben. Besonders in der Libertador Bernando O'Higgins und der näheren Umgebung gibt es viele Kneipen und Clubs.

Unterkunft[Bearbeiten]

Als beliebtes Reiseziel bietet La Serena Unterkünfte aller Art, von günstigen Pensionen bis zu Luxus-Resorts (vor allem in den Buchten bei Coquimbo).

Günstig[Bearbeiten]

  • Marias Casa, Las Rojas 18. Nur zwei Blocks vom Busterminal.
  • Hostal "El Punto". 5 Minuten vom Busterminal und dem Stadtzentrum entfernt. Hostal von einem deutschen Ehepaar geführt. Bieten Zimmer mit Gemeinschafts-/Privadbad und ein Mehrbettzimmer an. Das Frühstück ist sehr abwechslungsreich und ausreichend. Das Servicepersonal ist sehr zuvorkommend und hilft auf Wunsch auch bei der Buchung von Ausflügen.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Valle del Elqui. Das Valle del Elqui ist ein farbenfrohes Tal östlich von La Serena. Man erreicht es mit Bussen oder Collectivos von der Innenstadt aus. Hier ist es meistens warm, es gibt über 300 wolkenlose Tage im Jahr. Sehr viele Pisco-Sorten werden hier produziert. Unter anderem Alto de Carmen und Mistral. Außerdem ist das Valle del Elqui die Brücke nach Argentinien (Provinz San Juan). Die Straße ist allerdings am Pass nur eine Schotterpiste und bietet bisher keine öffentlichen Verkehrsmittel.
  • National Park Pingüino de Humboldt. Auf Ausflügen in den National Park Pingüino de Humboldt hat man die Gelegenheit Pinguine, Delfine, Seelöwen, Kormorane und Schildkröten, sowie eine unberührte Pflanzenwelt auf der Isla Damas zu sehen. Die Anfahrt auf eigene Faust gestaltet sich schwierig. Boote in den Park fahren nur vom kleinen Fischerdorf Choros aus, ca. 120 km nördlich von La Serena. Jedoch sind 40 km der Straße nicht asphaltiert. Diverse Reiseveranstalter in La Serena bieten Tagestouren für 25.000 CLP inkl. Mittagessen an.
  • Nationalpark Bosque de Fray Jorge. Ein Biosphärenreservat der UNESCO. Der begehbare Teil ist relativ klein. Ein Führer der die Adaptationen der Pflanzen an den Nebel erläutre ist zu empfehlen.

Weblinks[Bearbeiten]

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