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La Cumbre

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La Cumbre
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Die Kleinstadt La Cumbre liegt im nördlichen Punilla-Tal in den zentralargentinischen Sierras de Córdoba. Es ist der höchstgelegene größere Ort des Tals (1.130 m Höhe), daher der Name, der auf Deutsch "Gipfel" bedeutet. Nur die nahe gelegenen kleinen Dörfer Cruz Chica, Cruz Grande und Los Cocos liegen noch ein paar Meter darüber.

Hintergrund[Bearbeiten]

La Cumbre ist trotz seiner spanischen Wurzeln (schon 1585 wurde hier ein Gutshof angelegt) ein von englischen Einwanderern geprägter Ort. Dies sieht man vor allem an der Architektur, bei der große Natursteinvillen und Landhäuser die Außenbezirke dominieren.

Beliebt ist die Stadt bei Reisenden vor allem für ihre ausgezeichneten Wandermöglichkeiten, weiterhin gilt sie als Hochburg der Gleitschirm- und Drachenflieger Argentiniens. Bademöglichkeiten gibt es dagegen kaum, wenn man vom 15 km entfernten Río Pintos und einem Naturwasser-Schwimmbecken am Bach absieht. Die kleinen Stauseen sind zum Baden wenig geeignet. Ein Großteil der Besucher sind Rucksacktouristen.

Wegen der recht hohen Lage hat La Cumbre ein deutlich kühleres Klima als die niedriger gelegenen Orte des Punilla-Tals. So hat man im Sommer angenehme Temperaturen um 20-25 Grad, im Winter dagegen schneit es relativ oft.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Als einziger Ort des Punilla-Tals hat La Cumbre einen kleinen Sportflugplatz. Es gibt jedoch keine Linienflüge, Flugreisende sind auf den Flughafen des 96 km entfernten Córdoba angewiesen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof von La Cumbre ist derzeit nicht in Betrieb.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busverkehr im Valle de Punilla ist sehr dicht. Selbst mitten in der Nacht gibt es Verbindungen, am Tag liegt die Taktrate etwa bei 20-30 Minuten. Zu beachten ist aber, dass nicht alle Busse ins Zentrum des Ortes fahren. Die Fahrzeit beträgt von Córdoba aus zweieinhalb Stunden. Ebenfalls gibt es Verbindungen nach Buenos Aires (ca. 10x täglich) und La Rioja (ca. 5x täglich).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Córdoba ist die beste Möglichkeit zur Anfahrt die Ruta 9 nach Jesús María, und dann die Ruta C-45 über Ascochinga bis La Cumbre. Ein kleiner Teil ist jedoch noch nicht geteert. Die Anfahrt über die Ruta 38 (über La Calera und Cosquín) ist in der Saison weniger zu empfehlen, da öfters Stau vorkommt.

Mobilität[Bearbeiten]

Es ist alles gut zu Fuß erreichbar. In die Vororte Cruz Chica und Cruz Grande fahren regelmäßig Busse.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Cristo Redentor. Ca. 15 m hohe Christusstatue auf einem nahe gelegenen Hügel, mit guter Aussicht auf den Ort und das Tal. Wie in Lateinamerika üblich, ist er Endpunkt eines Kreuzwegs, dessen Karfreitagsprozession zahlreiche katholische Pilger anzieht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern. Die Gegend ist ideal geeignet, da die Landschaft rund um den Ort sehr abwechslungsreich mit kleinen Stauseen, Waldgebieten und rauherem Grasland auf den Bergrücken ist. Zahlreiche kleine Stauseen bieten sich als Ziel einer Tour an.
  • Reiten. Es gibt zahlreiche Pferdevermieter, besonders nahe des Flusses, deren tierische Schützlinge allerdings manchmal für Anfänger eine Spur zu bockig sein können. Jedoch kann man auch Führer mieten.
  • Gleitschirmfliegen / Drachenfliegen. Es gibt zahlreiche Anbieter von Flügen für Anfänger und Fortgeschrittene. Im Ort erkundigen.
  • Camino de los Artesanos. Ein geschotterter Weg führt am Berghang durch dichte Wälder bis nach La Falda. An diesem Weg haben sich zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen, die dort ihre Werke feilbieten und vorführen. Der Weg ist sowohl zu Fuß, mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto befahrbar. Ein Highlight ist die Bar El Pungo, die mitten in der Natur liegt, hier finden fast täglich Musikveranstaltungen statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

In der Saison hat La Cumbre eines der vielfältigsten Kultur- und Nachtlebens des Punilla-Tals. Auf der Straße und in einigen der kleinen Bars gibt es Konzerte von Bands von Jazz bis Reggae sowie Theater. Ebenfalls gibt es zwei Diskotheken mit Mainstream-Musik sowie ab und zu Techno-und Reggae-Parties.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Camping San Blas. Ein kleiner, rund um einen Hügel angelegter Campingplatz, etwa 200 m vom Zentrum entfernt. Rudimentäre sanitäre Anlagen, dafür kann man in der Bar auch vegetarische Gerichte erstehen. Hippie-Mekka.
  • Camping del Cristo. Außerhalb etwa 100 m von der Christusstatue aus gelegen. Wer die Natur sucht, ist hier richtig. Sehr preisgünstig.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Río Pintos. Der in einem Gebirgstal gelegene Fluss, in dem man gut baden kann, ist nach 15 km Mountainbike-, Motorrad- oder Jeepfahrt sowie mit dem Pferd erreichbar. Er liegt westlich des Ortes in einem Seitental.
  • Ascochinga. Nach Ascochinga über den Camino del Cuadrado. Eine sehr reizvolle Serpentinenstrecke mit zahlreichen Panoramablicken führt in den traditionellen Villen-Vorort von Córdoba.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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