Kumamoto

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Kumamoto
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Kumamoto ist eine Stadt im Westen der südlichen Hauptinsel Japans Kyūshū. Hier ist zugleich der Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Durch die Stadt fließt der Tsuboi.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Kumamoto.

Die zur Tokugawa-Ära hier als Higo daimyō herrschende Sippe waren die Hosokawas, die auch die große Burg bauten. Schwere Kämpfe fanden während der Satsuma-Rebellion im April 1877 statt. Man sagt die örtliche Sitte rohes Pferdefleisch zu essen stammt aus der Zeit dieser Belagerung. Amerikanische Luftangriffe zerstörten 1945 ein Fünftel der Stadt. Verheerender waren eher die Erdbeben 1889 und 2016.

Anreise[Bearbeiten]

Die Fremdenverkehrsinfo Kumamoto Total Information Center ist im Hauptbahnhof Ebene 1, geöffnet täglich 9.00-17.30 Uhr. Hier erhält man auch die touristischen Tageskarten für Busse.

Im Bereich südlich des des Burgparks ist eine weitere 1 Info im Sakura-no-Baba Josaien (桜の馬場 城彩苑).

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Kumamoto (熊本空港, IATA: KMJ). Kumamoto in der Enzyklopädie Wikipedia Kumamoto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKumamoto (Q1199773) in der Datenbank Wikidata. Regionaler Flughafen vor allem mit inner-japanischen Flügen, gelegentlich auch nach Korea. Interessant ist die Verbindung auf die Amakusa-Inseln 2-3 Mal täglich in Turbopropmaschinen.

Busse in die Stadt fahren 50 Minuten, mit dem Auto braucht man etwas weniger lang.

Größere Flughäfen sind in Kitakyūshū und Fukuoka. Beide bieten Auslandsverbindungen allenfalls nach Südkorea, China und dessen Provinz Taiwan.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • 2 Bahnhof Kami-Kumamoto (上熊本駅, oberer Bahnhof). Bahnhof Kami-Kumamoto in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Kami-Kumamoto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Kami-Kumamoto (Q872987) in der Datenbank Wikidata. Nahverkehrsknoten und Trambahn-Endhalt.
  • 3 Kumamoto Hbf (熊本駅). Kumamoto Hbf in der Enzyklopädie Wikipedia Kumamoto Hbf im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKumamoto Hbf (Q969324) in der Datenbank Wikidata. Halt des Kyūshū Shinkansen (Kagoshima Route) auf der einzelne Züge bis Shin-Ōsaka durchfahren und der Kagoshima-Hauptstrecke für gewöhnliche Züge nach Fukuoka. Anschluß nach Nagasaki hat man auf dieser Strecke in Tosu (鳥栖駅). Die Hōhi-Linie, eine landschaftlich reizvolle Strecke führt quer über Kyūshū bis Ōita und Beppu. Auf dieser Strecke ab Beppu fährt im Sommer der touristische Konzeptzug Aso Boy, in dem modernes Design und Weiß dominiert.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • 4 Sakuramachi Bus Terminal (桜町バスターミナル), 3-10 Sakuramachi, Chuo-ku. Eröffnet 2020. Etwas unübersichtlich in ein Einkaufszentrum mit Kino eingebettet. Netter Dachgarten. Die Türen zu den Bussteigen öffnen erst, wenn das Fahrzeug dort steht. Hier fahren auch die Busse zum Flughafen.

Nach Beppu betreibt Kyūshū Odan die Strecke Beppu – Kurokawa – Aso – Flughafen Kumamoto – Kumamoto.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Der Kumamoto-Amakusa Highway (熊本天草幹線道路) zugleich Teil der Nationalstraßen 57, 266 und 324 ist mautpflichtig.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fähren zwischen 5 Shimabara und dem 6 neuen Hafen Kumamoto (Shinminato) überqueren die Ariake-Bucht, wodurch sich die Fahrstrecke nach Nagasaki um 150 km verkürzt. Betreiber der zehn Fahrten täglich (7.00-19.00 Uhr) ist Kyūsho Fußpassagiere zahlen ¥ 890, Autos bis 3 m ¥ 2790 (2021). Der Stadtbus aus der Innenstadt braucht fast eine Stunde.

Mobilität[Bearbeiten]

(Fahrpreise Stand Juli 2021)

Die lokalen, regionalen und Flughafenbusse betreibt Sanko die einen englischen Routenplaner bereitstellen.

Bezahlt werden kann mit allen in Japan üblichen aufladbaren Wertkarten. Für Nachtbusse wird ein Zuschlag verlangt.

Der Touristen-Rundbus Shiromegurin verkehrt von 9.00-17.30 Uhr zum Preis von ¥ 160/Fahrt oder ¥ 400/Tag.

Eine spezielle Tageskarte, erhältlich in der Touristeninfo, ist die Wakuwaku-Karte. Sie gibt es in drei Arten: für Zone 1 zu ¥ 700, Zone 2 ¥ 900, präfekturweit ¥ 2000. Man bekommt damit auch Rabatte auf Eintritte.

Trambahn[Bearbeiten]

Die Pläne an Traumbahnstationen, hier Kami-Kumamoto, zeigen die Namen der zu erreichenden Stationen auf Japanisch und lateinischen Buchstaben. Die Zahlen in den Punkten zeigen die Fahrzeit.

Kumamoto ist eine der wenigen japanischen Städte, die noch über eine Straßenbahn verfügen. Es gibt zwei Linien, die über eine gemeinsame Stammstrecke von den östlichen Stadtteilen bis ins Zentrum verkehren, wo sie sich verzweigen. Linie A führt weiter nach Südwesten zum Hauptbahnhof, Linie B nach Norden zum oberen Bahnhof (上熊本駅, Kami-Kumamoto-eki; Netzplan engl.). Etwa die Hälfte der Haltepunkte sind rollstuhlgerecht umgebaut. September 2020 begann man mit der (probeweisen) Einführung von Frauenabteilen gegen männliche Fahrgäste zu diskriminieren.

Eingestiegen wird an der mittleren Tür, gezahlt beim Ausstieg vorne oder hinten. Für die Trambahnen gilt ein streckenunabhängiger Einheitspreis von ¥ 170. Wenn man bar zahlt muß man passend in die Fahrpreisbox vorne oder hinten im Fahrzeug einwerfen (Geldwechsler für ¥ 500 und 1000 sind am Gerät unten vorhanden). Nutzt man Wertkarten, wie Denden nimoca, die auch im Bus gelten, so sind diese beim Zustieg an das Lesegerät zu halten. Tageskarten kosten ¥ 500. Man erhält diese in der Touristeninformation. Ungewöhnlich ist, daß man die Nutzungstage (Datum) wie bei einem Los selber freirubbeln muß. Beachte hierbei oben ist Monat 月, unten Tag 日. Man zeigt die Karte beim Aussteigen dem Fahrer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im 14. Stock des Rathauses Rathauses in der Enzyklopädie Wikipedia Rathauses im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathauses (Q11568014) in der Datenbank Wikidata ist ein Aussichtspunkt, der täglich 8.00-22.00 Uhr öffnet. Außerhalb normaler Bürostunden gelangt man nur über den Südeingang hinauf. Die Trambahnhaltestelle hier ist auch gut, um über den Fluß zum Schloß zu gelangen.

Nichidatsu Fujii von der ansonsten obskuren buddhistischen Sekte Nipponzan-Myōhōji baute hier am 1 Berg Hamaoka Berg Hamaoka in der Enzyklopädie WikipediaBerg Hamaoka (Q11615318) in der Datenbank Wikidata die erste seiner „Friedenspagoden“ von denen es weltweit inzwischen über achtzig gibt.

2 Honmyō-ji (本妙寺, buddhistischer Tempel) (1 km vom Bahnhof Kami-Kumamoto, kürzer vom Tramhalt B3 Honmyōji-Eingang (本妙寺入口駅). Honmyō-ji in der Enzyklopädie Wikipedia Honmyō-ji im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHonmyō-ji (Q3140143) in der Datenbank Wikidata.

Burg und umliegende Parks[Bearbeiten]

Empfangsraum im Honmaru-Palast der Burg.
Plan der Burg.
3 Burg Kumamoto (熊本城), 熊本県熊本市中央区本丸1−1 (Es gibt vier Eingänge). Burg Kumamoto in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Kumamoto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Kumamoto (Q613355) in der Datenbank WikidataBurg Kumamoto auf FacebookBurg Kumamoto auf Instagram. Sie ist die drittgrößte rekonstruierte Samurai-Burg Japans. Das Original brannte 1877, die jetzigen Gebäude sind Nachbauten der 1960er, die die alte Pracht wieder aufleben lassen. Beim Erdbeben 2016 kam es wieder zu Schäden, die bis 2021 vollständig beseitigt wurden. Jeden März gibt es Veranstaltungen zum Frühlingsfest. Der umliegende Park ist mit Kirschbäumen bepflanzt, deren Blüten zur Saison betrachtet werden. Geöffnet: 9.00-17.00 Uhr (Kassenschluß 16.30). Für Behinderte stehen mietbare Rollstühle bereit.

Souvenirläden konzentrieren sich in der Sakura-no-Koji-Straße beim Park und Sakura-no-Baba Josaien. Hier sind auch verschiedenen Restaurants.

Über die Straße hinter der Burg sind:

  • 4 Chibajo-Abteilung des Kunstmuseum der Präfektur. Hier finden vor allem Wechselausstellungen statt. Geöffnet: 9.30-18.30.
  • 5 Kato-Schrein (加藤神社). Beim Seishoku-Tempelfest im Juli führen u.a. kostümierte Darsteller Künste alter Zeit auf.
  • Hosokawa Gyōbutei (旧細川刑部邸), die ehemalige Residenz des herrschenden Hosokawa-Klans.

Um die Burg ist ein weitläufiger Park, Teile sind als Palmen- bzw. Aprikosengarten angelegt. Beim Ninomaru-Park ist auch das sehenswerte, rollstuhlgerechte 6 Kunstmuseum der Präfektur Kunstmuseum der Präfektur in der Enzyklopädie Wikipedia Kunstmuseum der Präfektur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKunstmuseum der Präfektur (Q4556482) in der Datenbank Wikidata (熊本県立美術館) mit antiken Kunstwerken und Skulpturen sowie klassischen europäischen Gemälden. Es schließen sich der große 7 Gokoku-Schrein Gokoku-Schrein in der Enzyklopädie Wikipedia Gokoku-Schrein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGokoku-Schrein (Q11568337) in der Datenbank Wikidata (護國神社) und das 8 Stadtmuseum Stadtmuseum in der Enzyklopädie WikipediaStadtmuseum (Q11568122) in der Datenbank Wikidata (Di.-So. 9.00-17.00 Uhr; ¥ 400) im Westen an.

Parks[Bearbeiten]

Der Izumi-Schrein (出水神社) im Suizen-ji Park.
  • 9 Suizenji Park (水前寺公園, Suizen-ji Jōju-en) (Tram Suizenji-kōen-mae). Suizenji Park in der Enzyklopädie Wikipedia Suizenji Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSuizenji Park (Q1090968) in der Datenbank Wikidata. Eine grüne Lunge der Stadt. Anzulegen begann man den traditionellen japanischen Park mit einem Teich in der Mitte im 17. Jahrhundert. Zur Anlage gehört der große Izumi-Schrein, dessen jährliches Tempelfest im April stattfindet. Ein kleineres Matsuri folgt im Oktober. Geöffnet: 8.30-18.00. Preis: 1stündige Führungen (nur Sa.+So. 10.00-14.00) ab 2 Pers. ¥ 500 p.P.
  • Nicht zu verwechseln ist obiger mit dem weiter außerhalb gelegenen Suizenji Ezuko-Park für dessen See der Kano-Fluß aufgestaut wird. Hier sin der botanische Garten und 10 Kumamoto Zoo (熊本市動植物園) samt kleinem zoologischen Museum (9.00-17.00 Uhr). Hierher gelangt man vom Tramhalt 24 (動植物園入口駅) durch den Shoguchi Park oder mit den Bussen der Linie K1-1 Haltestelle Doshokubutsuen Mae.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der zentrale Sportkomplex mit Baseball-, Leichtathletikstadion und Radrennbahn ist das 1 Suizenji-Stadion Suizenji-Stadion in der Enzyklopädie Wikipedia Suizenji-Stadion im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSuizenji-Stadion (Q11043257) in der Datenbank Wikidata

Im Minami-ku ist das Hallenbad mit 50 m-Bahn und Turmspringbecken, der 2 Aqua Dome Aqua Dome in der Enzyklopädie WikipediaAqua Dome (Q11282829) in der Datenbank Wikidata (アクアドームくまもと: 9.00-22.0 Uhr). Vom Bahnhalt Nishi-Kumamoto ist es etwa 1 km.

Nennenswerte stadtnahe Strände gibt es nicht.

Einkaufen[Bearbeiten]

Anders als in den meisten japanischen Städten ist das Geschäftszentrum nicht am Bahnhof, sondern das Viertel am Fuß der Burg. Hierher gelangt man auf der Tram-Stammstrecke.

Überdachte Haupteinkaufsstraßen sind die „obere Straße,“ Kamitōri, westlich der Burg und deren Fortsetzung nach Süden, die „untere Straße,“ Shimodōri. Eine dritte Arkade ist die Shinshigai Sunroad (新市街サンロード). Tsuruya ist eine lokale Kaufhauskette mit sechs Filialen.

Küche[Bearbeiten]

Verschiedene Schnitte rohen Pferdefleischs (basahi) als Bentō.

Neben Nagano ist auch Kumamoto für den Genuß von Pferdefleisch bekannt. „Basashi“ (馬刺) ist genau das: Sashimi vom rohen Pferd.

Die Nudelsuppe „Kumamoto Ramen“ zeichnet sich durch ausgiebige Zugabe von Knoblauch aus, nicht nur in der Brühe sonder als als geröstete Flocken darübergestreut. „Taipien“ (太平燕) hingegen ist eine aus China übernommene Fadennudelsuppe mit Einlagen.

„Karashi Renkon“ ist gekochte Lotoswurzel in deren Kanäle eine Miso-Senf-Mischung gestopft wird. Das ganze brät man dann in einem Teig.

„Hitomoji no Guruguru“ sind gebündelte Zwiebelröhrchen über die nach dem Kochen ebenfalls eine Senf-Miso-Sauce gegossen wird.

„Dagojiru“ ist eine im Winter gegessene Suppe in die eine Art geschnittene Pfannkuchen, Rettich und andere Gemüse gegeben werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

Nachtleben in kleineren Kneipen konzentriert sich in der Ginza parallel zur Einkaufsstraße Shimodōri.

  • Konzertsaal (市民会館シアーズホーム夢ホール, zgl. Stadthalle), 1-3 Sakuramachi, Chuo-ku (am Fluß).

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Kumamoto sitzt genau auf dem Beppu–Shimabara Graben, so daß schwerste Erdbeben vorkommen, zuletzt im April 2016.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Gratis Kumamoto WiFi (Registrierung nötig) gibt es in der Umgebung von Sakurano-Baba Josaien, im Fremdenverkehrsamt, nahe den Toiletten am Südrand des Ninomaru-Parkplatzes, beim Ninomaru-Eingang der Burg, Uto-Yagura und am Tenshukaku-Mae Hiroba-Platz.

Ausflüge[Bearbeiten]

Aso-Kujū-Nationalpark[Bearbeiten]

Aso und Umgebung.

Aso-Kujū-National Park ist der älteste Japans. Er wurde 1934 ausgewiesen und umfasst auch die Caldera des Vulkans Aso-san, sie misst in Nord-Süd-Richtung 25 km, Ost-West 18 km. Der Naka-Gipfel ist 1592 m hoch und gilt als einer der aktivsten Vulkane weltweit.

Fremdenverkehrämter
  • Aso Information Center im Bahnhof Aso.
  • 2 Minamiaso Information Centre (南阿蘇観光案内所), Minamiaso, Hisaishi, 2807 道の駅 あそ望の郷くぎの内 (Bahnhalt Hakusuikogen ca. 2,5 km, Nakamatsu 1,5 km). Tel.: +81967672222. mit Fahrradvermietung. Geöffnet: 9.00-17.00.
  • 3 Chojabaru Visitor Center (長者原ビジターセンター), 255-33 Tano, Kokonoe, Kusu District. Geöffnet: 9.00-17.00.

Anreise[Bearbeiten]

Luftbild des Mt. Aso von Norden. Am unteren Bildrand Aso-Ort, am oberen Minamiaso/Takamori.

Aus Ōita oder aus Kumamoto gelangt man auf der Hōhi-Linie zu den im Park gelegenen Bahnhöfen 7 Miyaji Miyaji in der Enzyklopädie Wikipedia Miyaji im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMiyaji (Q6884211) in der Datenbank Wikidata (宮地駅), 8 Aso Aso in der Enzyklopädie Wikipedia Aso im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAso (Q4807479) in der Datenbank Wikidata (阿蘇駅) und 9 Akamizu Akamizu in der Enzyklopädie Wikipedia Akamizu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAkamizu (Q4700240) in der Datenbank Wikidata (赤水駅).
Den Berg südlich umfaßt die 17,7 km lange Minamiaso Tetsudo-Strecke. Sie zweigt in 10 Tateno Tateno in der Enzyklopädie Wikipedia Tateno im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTateno (Q7688002) in der Datenbank Wikidata (立野駅) von der Hauptlinie ab und führt über Hakusuikogen (白水高原駅), wo einer der Aufstiege zum Berg erreichbar ist bis 11 Takamori Takamori in der Enzyklopädie Wikipedia Takamori im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTakamori (Q11670738) in der Datenbank Wikidata (高森駅).

Aus Kumamoto fahren Busse (Yamabiko-go) in zwei Stunden zum 12 Bahnhof Aso Bahnhof Aso in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Aso im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Aso (Q4807479) in der Datenbank Wikidata (阿蘇駅). Im Auto bewältigt man die Strecke in 1¼ Stunden.

Sehr viel schwieriger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind die Aufstiege auf die Berge des Kujū, nämlich 11 Waita-Gipfel (涌蓋山) und 12 Taisen-Gipfel.

Besteigung des Aso[Bearbeiten]

Blick auf die Aso-Krater vom Bergtempel Saiganden-ji.

Man kann auf den Aso (阿蘇山) mit dem Bus ab Aso-Bahnhof hinauffahren (¥ 650). Die Seilbahn zu den fünf Kratern des Gipfels Naka-dake wurde nach Erdbebenschäden 2016 dauerhaft stillgelegt. Stattdessen fahren ab Aosan-nishi nun Shuttlebusse (¥ 500). Gerade 13 Krater 1 ist der aktivste, hier steigt seit über 70 Jahren ununterbrochen Qualm auf. Asthmatikern wird prinzipiell vom Besuch abgeraten. Nach richtigen Ausbrüchen kommt es immer wieder zu (jahrelangen) Sperrungen der Gefahrenzonen, zuletzt 2016 bis Juni 2021 (tagesaktuelle Info). Diese sind wie immer in Japan gut ausgeschildert. Es gibt im Souvenirgeschäft oben klumpenweise mineralischen Schwefel zu kaufen. Fährt man hinauf und folgt dann der markierten Kraterroute ist man in einer Stunde durch.

Will man von der Nordseite her aufsteigen beginnt ein Pfad in Miyaji. Besucht man den Ort im Winter sollte man die 2½ Kilometer vom Bahnhof zum 14 Koga-Wasserfall Koga-Wasserfall in der Enzyklopädie WikipediaKoga-Wasserfall (Q11411749) in der Datenbank Wikidata (古閑の滝) nicht scheuen, der zu skurrilen Formationen gefriert.

Von Miyaji gibt es auch einen Pfad, der zwischen dem 15 Ost-Take-Gipfel und dem 16 Ost-Nekodake (根子岳東峰) nach Kashikimi und Takemori führt. Wer mehr auf Ausblick statt giftigen Dämpfen steht sollte den Takedake besteigen.

Geht man den Berg von Akamizu her an, sollte man einen Abstecher zur Erlebniswelt 3 Aso Farm Land (阿蘇ファームランド) machen, um den Eindruck echt japanischer „Entspannung“ zu bekommen. Geboten werden nicht nur kuriose Halbkugeln als teure Übernachtungsmöglichkeit, sondern auch eine Biofarm, Zoo, heiße Quelle (natürlich) usw. Nur hundert Meter weiter kann man sich dann im Restaurant „Bayern Aso“ (5580-13 Kawayo, Minamiaso) bei passablen Imitationen von Wurst, Bratkartoffeln und Schweinsbraten von dem Schock erholen.
Die Landstraße den Berg hinauf sind an den Hängen des 17 Kishima-dake (杵島岳) Aussichtspunkte eingerichtet.

Hitoyoshi[Bearbeiten]

Mit der Bahn braucht man 1½ Stunden. Im Sommer bietet JR Kyūshū mit Dampflok bespannte Sonderfahrten und Waggons im Retro-Look. Einfach benötigt man hierfür 2½ Stunden.
Es fahren auch Busse von Sanko, der Nanpu-go und der Kirishima-go.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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