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Kiritimati

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Kiritimati
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Kiritimati, oft noch unter seinem früheren Namen Christmas Island auf Karten ist mit 388 km² das weltgrößte Korallenriff. Es gehört zu den Line Islands, auf Deutsch auch Zentralpolynesische Sporaden oder Linieninseln, die den östlichen Landesteil von Kiribati bilden. Nach Tarawa sind es 3300 Kilometer.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kiritimati liegt knapp nördlich des Äquators.

Die größte Ansiedlung bilden im Nordwesten Tabweka und London (= Ronton), die ineinander übergehen. Zusammengenommen wohnen hier knapp 5000 Menschen. Die Straße von hier zum Flughafen ist die einzige der Insel, die diesen Namen verdient.

Paris (heute unbewohnt) liegt nicht wie von Vico Torriani 1960 behauptet an der Seine, sondern ist von größten Ort London durch eine vier Kilometer breite Öffnung des Riffs getrennt (Cook Island Passage). Fährt man weiter nach Süden gelangt man nach schnell nach Polen (= Poland), das 440 Einwohner hat.

Anreise[Bearbeiten]

Allgemein nach Kiribati.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Grenz- und Zollabfertigung am Cassidy International Airport.
1 Cassidy International Airport (IATA: CXI), 15 km von London. Cassidy International Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Cassidy International Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCassidy International Airport (Q1431055) in der Datenbank Wikidata. Internationale Anschlüsse mit Fiji Airways ab Nadi oder Honolulu.

Air Kiribati betreibt die Inlandflüge zu den anderen Line-Inseln, der Washington- und Fanning-Insel (= Tabuaeran). Es sind 2019 17sitzige Turboprops vom Typ Harbin Y12 im Einsatz. In diesen kleinen Fliegern ist das Gepäck auf 15 kg begrenzt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Insel wird öfters von australischen Kreuzfahrschiffen angelaufen.

Ob und wann es Mitfahrgelegenheiten auf Versorgungsfrachtern nach Tawara oder Fiji gibt muss vor Ort erfragt werden.

Segelyachten[Bearbeiten]

Formalitäten für aus dem Ausland Kommende müssen in 2 London Port erledigt werden. Der Hafenmeister antwortet auf VHF 16 (T3C) nur wochentags zu Bürostunden. Die Bürokraten müssen mit dem eigenen Beiboot vom Strand/Dock abgeholt werden, weil sonst hohe Gebühren fällig werden. Erst nach deren Erlaubnis darf Land betreten werden. Alternativ begibt man sich zum guten lagunenseitigen 3 Ankerplatz.

Besuchserlaubnisse für kleinere Inseln müssen beim Immigration Officer drei Tage im voraus schriftlich beantragt werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Beobachtung tropischer Vögel, hier Heliotropium foertherianum ist gut möglich.

Wassersport, viel Sportfischen. Derartiges können die jeweiligen Unterkünfte vermitteln.

Der westliche, fast unbewohnte Teil der der Insel ist Naturschutzgebiet, das sich vor allem zur Vogelbeobachtung eignet. Fünf ausgewiesene Zonen erfordern zum Besuch Erlaubnisse.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Wer unbedingt möchte, kann in London eine amerikanische Hamburgerbraterei aufsuchen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Captain Cook Hotel, Banana (2 km von Flugplatz). Tel.: +68673022408. Gemauerte Häuser haben Klimaanlage. WLAN. Mit Strandrestaurant.

London[Bearbeiten]

Süd nach Nord:

  • 2 Ikari House, Ronton. Tel.: +68675381110. Kostenloser Flughafentransfer. Spezialisiert auf Bootscharter zum Fischen. WLAN. Geöffnet: 7 Tage Mindestaufenthalt.
  • 3 Sunset Horizon Fishing Lodge. Betreiber: Kiribati Protestant Church.
  • 4 Lagoon View Resort (Lagunenseitig hinter der Mormonen-Kirche). E-Mail: . Für Segler erreichbar auf VHF 67, 23.
  • 5 Villages Hotel (FBRCV), Tabwekea (Lagunenseitig neben der Methodisten-Kirche).

Sicherheit[Bearbeiten]

Messstation RN-39 für Radionukleotide.

Das nahe, heute unbewohnte Atoll Malden, wurde von den Briten zu Kernwaffenversuchen genutzt. Im südöstlichen Bereich Kirimatis findet man bei Bodenproben u.a. immer noch die hochradioaktiven Isotope Plutonium 239 und 240.

Klima[Bearbeiten]

Tropisch, ganzjährig 24-33 °C bei einer Luftfeuchte von 72-80%. Am meisten regnet es im April.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In London besteht Mobilfunkabdeckung. Das 1 Postamt und die ANZ-Bank (mit Geldautomat) teilen sich ein Gebäude.

Ausflüge[Bearbeiten]

Teraina (Washington Island).

Die mittleren und südlichen Line-Inseln sind heute unbewohnt. Seit 2004 sind sie, inklusive einer 12-Meilen-Seezone, geschützt. Touristische Besuche sind nicht vorgesehen.

Per Flugzeug erreichbar sind 1 Washington Island (= Teraina) und Fanning Island, das gute Wellen zum Surfen hat.

Auf Washington ist die Lagune (Washington Lake) komplett eingeschlossen und schmutziges Süßwasser. Es regnet fast jeden Tag. Es gibt zwei ungeteerte Ringstraßen um die Insel: die äußere Beach Road und die innere Ring Road. Das einzige größere der neun Dörfer ist Tangkore (= Tengkore).

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch allgemeine Reiseführer zu Kiribati.

Weblinks[Bearbeiten]

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