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Kemer

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Kemer
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Kemer ist eine Stadt und ein Landkreis in der Türkei.

Hintergrund[Bearbeiten]

Hier erhebt sich im Hinterland der Tahtalı Dağı mit einer Höhe von 2375 Metern massiv in die Höhe um sich dann doch in flachen Kiesstränden in das blaue klare Mittelmeer zu ergießen.

In der Antike gab es hier einige lykische Hafenstädte. Heute finden sich nur noch die Ruinen dieser Städte. Dafür stehen jetzt hier Feriendörfer, Pensionen und All-Inclusive-Hotels.

Die Schönheit der Region erkannten die Menschen schon früh. So finden sich bei Beldibi in einer Höhle Malereien aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. In die Weltgeschichte stieg man aber erst durch die lykischen Hafenstädte Olympos und Phaselis ein. Olympos gehörte mit seinem Hephaistos-Kult zu den wichtigsten Städten Lykiens. Mit dem Beginn des 1. Jhdt. n. Chr. nisteten sich in beiden Städten Piraten ein und wurden von Rom gewaltsam erobert. Olympos erholte sich davon nie mehr, während Phaselis dann erst mit dem römischen Reich unterging. Fortan verbrachten ein paar kleinere Küsten- und Bergdörfer ein Dasein abseits des Weltgeschehens. Doch das änderte sich als Anfang der 1990er Jahre das Projekt Kemer 2000 ins Leben gerufen wurde. Die Region Kemer wurde konsequent mit Milliardenkrediten als Tourismusziel ausgebaut. Von den malerischen Dörfern verblieb nicht viel, stattdessen erschuf man Feriendörfer und All-Inclusive-Hotelanlagen. Zudem wurde auch die notwendige Infrastruktur samt Verkehrsanschluss, Supermärkten und Freizeitanlagen wie Gokartbahn und Dino-Park. Die Touristen kamen und kommen in Scharen und genießen Strand, Sonne und Meer und weniger türkisches Flair. Wer das Land kennen lernen will, ist hier falsch. Wer aber günstig den Sommerurlaub zum Pauschal-Tarif sucht, wird hier glücklich. Und das werden vor allem Russen und Deutsche in der Stadt Kemer, in Tekirova oder in Göynük. Der Süden der Region entwickelte sich zeitgleich zu einem Zentrum des alternativen Tourismus mit den Zentren Olympos und Çirali. Mittlerweile stoßen die Gebiete aneinander, was zunehmend zu Konflikten führt. So wurden erst 2012 in Çirali Pensionen abgerissen. In Olympos berichtet man von vermehrten Kontrollen und Druck der örtlichen Behörden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen liegt in Antalya. Von hier geht es auf der Straße weiter.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die D400 führt direkt an der Küste von Antalya in Richtung Kumluca. Die Straße ist vierspurig ausgebaut und in einem relativ guten Zustand. Vor einigen Tunneln hängen KGS-Zeichen, doch zuletzt (06/2012) wurde hier kein Geld verlangt. Die einzelnen Ortschaften bzw. Feriendörfer und Sehenswürdigkeiten sind klar als Abfahrt gekennzeichnet.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Strände. Das ist der Hauptgrund weshalb die meisten in diese Gegend kommen und Strände gibt es hier zahlreich.
  • Olympos. Ruine mit vorgelagerten Strand. Die Übernachtung vor Ort erfolgt zumeist in alternativen Baumhäusern.
  • Çirali. Schöner geschützter Kiesstrand mit Pensionen im Grünen.
  • Chimaera. Ewige Flammen.
  • Ulupınar. Bergdorf.
  • Tahtalı Dağı. Mit 2375 Metern die höchste Erhebung in der Region und kann sowohl bestiegen werden als auch bequem mit der Seilbahn erreicht werden.
  • Phaselis. Antike Stadt mit Badespaß.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Rettung 112
  • Polizei-Notruf 155
  • Jandarma 156
  • Feuerwehr 110
  • Deutsches Konsulat in Antalya 3141101-3141102
  • Notfallnummer Konsulat Antalya: 0532-2833634
  • Honorarkonsul Österreich in Antalya: 3451800
  • Schweizer Botschaft Ankara 0312-4675555-6
  • Flughafen 3303600
  • Bus-Terminal Antalya 3311250
  • ADAC Notruf Istanbul (deutschsprachig) 0212-2887190

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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