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Karaikkudi

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Karaikkudi
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Karaikkudi ist eine Stadt in Tamil Nadu, etwa 100 km südlich von Tiruchirappalli (Trichy) und etwa 80 km östlich von Madurai.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt ist die wichtigste in der Chettinad-Region und eignet sich hervorragend als Basis für die vielen Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Die Region ist nach der Händlerkaste der Chettiar benannt, die es vornehmlich durch Tropenholzhandel mit der ebenfalls ehemaligen britischen Kolonie Burma zu erheblichem Reichtum gebracht hat. Ähnlich der Shekhawati-Region im nordindischen Rajasthan zeigten die reichen Händler ihren Erfolg durch den Bau prächtiger Anwesen, welche diese Region einzigartig machen. Leider nagt der Zahn der Zeit an einigen schönen Häusern, deren Besitzer ihre ehemalige Heimat in Richtung Ausland verlassen haben. Es gibt Tendenzen, Häuser zu restaurieren und dort dann Oberklasse-Hotels zu betreiben. Das mag zwar einerseits die alte Bausubstanz erhalten, verfremdet aber andererseits die Atmosphäre und entzieht die Häuser oft der Sicht eines nicht dort eingebuchten Besuchers. Es bleibt zu hoffen, dass hier ein guter Mittelweg gefunden wird.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Madurai liegt knapp 100 km westsüdwestlich. Etwa die gleiche Entfernung hat der Flughafen von Tiruchirappalli im Norden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Karaikkudi Jn. Station liegt im Osten der Stadt bei 10° 4′ 11″ N 78° 47′ 38″ O.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt gute Busverbindungen zu den größen Städten Madurai und Trichy sowie zu den vielen interessanten kleinen Städten und Dörfern der Umgebung.

Der kleine alte Busbahnhof liegt ganz im Westen der Stadt bei 10° 4′ 9″ N 78° 45′ 42″ O und bedient hauptsächlich die westlich gelegenen Ziele. Es kommen häufig Busse vorbei, die zum großen neuen Busbahnhof 10° 4′ 25″ N 78° 46′ 53″ O weiterfahren, bei dem man in alle anderen Richtungen gelangt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nicht in Karaikkudi sondern um den Ort verstreut.

Bauwerke[Bearbeiten]

Südlich vom Koppudaiyanayagi Amman Kovil gibt es einige Chettinad-Herrenhäuser in Richtung See „Kila Oorani“ etwa bei 10° 3′ 51″ N 78° 45′ 54″ O.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Chicken Chettinad

Der carnivorisch nicht abgeneigte Reisende darf sich nach einer Durststrecke im meist vegetarisch geprägten Tamil Nadu auf die Chettinar-Küche freuen: sie ist für ihre scharfen Fleischgerichte – insbesondere Hähnchen – wohlbekannt.

Günstig[Bearbeiten]

  • Annapoorna-Restaurant, etwa 300 m östlich vom alten Busbahnhof. Dort kann man gut frühstücken und der Kaffee ist auch gut.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Es ist kein Problem in Karaikkudi eine Bleibe zu finden.

Günstig[Bearbeiten]

Östlich vom alten Busbahnhof gibt es einige sehr günstige Lodges.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

So schön und interessant die Chettinad-Herrenhäuser auch sein mögen, der Besucher sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass dies meist bewohnte Häuser sind. Man sollte also die Privatsphäre der Bewohner achten und nicht zu aufdringlich sein!

Ausflüge[Bearbeiten]

Das Fort von Tirumayam
Raja-Palast in Kanadukathan
  • 10 km nordwestlich direkt an der Hauptstraße nach Tiruppattur liegt auf einem kleinen Fels der Shanmuganathan Temple im Ort Kundrakudi, in dem Murugan (außerhalb Tamil Nadus eher Karttikeya, Subrahmanya oder Skanda genannt) verehrt wird. Dieser Tempel zieht viele Pilger an.
  • 14 km nordwestlich von Karaikkudi und knapp 4 km westlich von Kundrakudi, kaum einen halben Kilometer südlich von der Hauptstraße nach Tiruppattur liegt Pillayarpatti mit dem Karpaka Vinayakar Temple bei 10° 7′ 9″ N 78° 40′ 4″ O. Dort ist ein von vielen Pilgern besuchter Vinayakar- (der Gott mag dem Reisenden eher als Ganesha oder Ganpatti geläufig sein) Tempel, der auch architektonisch ansprechend ist und an einem Teich liegt. Ein schön bemalter Mandapa, wohl aus dem 19. Jahrhundert wurde offenbar von Kirchenmalerei inspiriert. Es gibt sogar einige Engelchen.
  • Tirumayam. Eine kleine Stadt 20 km nördlich von Karaikkudi. Hier gibt es ein paar lohnenswerte Sehenswürdigkeiten:
    • Tirumayam Fort. Erbaut 1687, eintrittspflichtig, offizielle Öffnungszeiten werden nicht immer eingehalten. Der Zugang liegt im Norden des Felsen. Dieses Fort liegt unübersehbar über dem Ort. Ins Fort sind riesige Findlinge eingebaut und es gibt winzige Tempelgrotten.
    • Zwei sehr sehenswerte Tempel stehen am südlichen Fuß des Burgbergs (Shiva-Tempel: 7. Jahrhundert und Vishnu-Tempel 8. Jahrhundert). Sie stehen in unmittelbarer Nähe zueinander. Das Allerheiligste beider Tempel ist in den Granitfelsen geschlagen. So sind der Shivalingam und der liegende Mahavishnu aus dem gleichen Monolith geformt – sozusagen ein verteilter Harihara.
  • Kanadukathan. Kanadukathan 10° 11′ N 78° 47′ O liegt etwa 12 km nördlich von Karaikkudi, etwas östlich vom NH210, der Karaikkudi und Triumayam verbindet. Das Dorf ist mit rechteckigen Straßen angelegt. Der Ort stellt vielleicht das interessanteste Gesamtensemble an Chettinad-Herrenhäusern überhaupt dar.Unter ihnen ist der Palast des Rajas von Chettinad, der vormals zwischen 9.00 und 16.30 Uhr zu besichtigen war mit Museum im Nebengebäude. Ende 2014 jedoch war der Palast nicht zugänglich. Als Begründung wurde ein Einbruch genannt, der sich aber schon einige Zeit zuvor ereignet hatte. Ob der Palast wieder geöffnet ist oder wird, muss recherchiert oder vor Ort erfragt werden.
  • Athangudi, etwa 8 km westlich von Kanadukathan. Mit ebenfalls sehr vielen Chettinad-Herrenhäusern. Mit öffentlichen Transportmitteln ist das Dorf wahrscheinlich nur schwer erreichbar.
  • Kadiyapatti. Ein weiteres von Chettinad-Herrenhäusern geprägtes Dorf, das 4 km westsüdwestlich von Tirumayam liegt.
  • Es gibt ist der Gegend noch unzählige weitere Dörfer mit schönen Chettinad-Häusern.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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