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Güstrow

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Güstrow
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Güstrow ist eine Stadt im mittleren Teil Mecklenburg-Vorpommerns, etwa 40 Kilometer südlich von Rostock. Die Stadt bezeichnet sich auch als Barlachstadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Schwebende von Ernst Barlach im Güstrower Dom

Der Künstler Ernst Barlach (1870–1938) lebte und wirkte die letzten 30 Jahre seines Lebens in Güstrow, dies würdigt die Gemeinde mit dem Namenszusatz Barlachstadt. Eines seiner bedeutendsten Werke ist die Bronzeskulptur Der Schwebende, ein Ehrenmal für die Toten des Ersten Weltkriegs, im Güstrower Dom. Weitere Werke des Künstlers sind in der Güstrower Gertrudenkapelle, die als Barlachmuseum genutzt wird, und in seinem einstigen Atelier am Inselsee.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Güstrow

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der etwa 15 km nordöstlich gelegene Flughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit Linienverbindungen aus München, Stuttgart und Köln. Daneben bestehen im Sommer zahlreiche Charterverbindungen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Güstrow ist gut mit der Bahn zu erreichen, viele Bahnlinien fahren den Güstrower Bahnhof nördlich der Innenstadt an:

  • RE 4 Lübeck - Bad Kleinen - Güstrow - Neubrandenburg - Stettin / Ueckermünde
  • RE 5 Rostock - Güstrow - Neustrelitz - Berlin
  • S2 HRO-Warnemünde - Rostock Hbf - Schwaan- Güstrow
  • S3 HRO-Warnemünde - Rostock Hbf - Laage - Güstrow

Auf der Straße[Bearbeiten]

Güstrow liegt unweit der Autobahn A19 (Berlin-Rostock).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Güstrow liegt am Radfernweg Berlin - Kopenhagen

Mobilität[Bearbeiten]

Die Innenstadt ist vom Bahnhof gut zu Fuß zu erreichen. Es gibt vier Stadtbuslinien, welche die Umgebung erschließen. Der zentrale Umsteigepunkt für die Regional- und Stadtbuslinien befindet sich auf dem Bahnhofsvorplatz. Es gelten die Fahrscheine im Verkehrsverbund Warnow.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Markt und Altstadt (Blick von der Marienkirche)

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia. Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia in der Enzyklopädie Wikipedia Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia (Q1562136) in der Datenbank Wikidata. Unter Verwendung eines älteren Chors aus dem 13. Jahrhundert im Stil der norddeutschen Backsteingotik umgebaut im 14. Jahrhundert. Spätgotischer Flügelaltar von 1495; Renaissance-Grabdenkmale mecklenburgischer Fürsten; Ehrenmal für Opfer des Ersten Weltkriegs mit Bronzeskulptur Der Schwebende von Ernst Barlach (1927). Sehenswerter Zyklus von individuell gestalteten, ausdrucksstarken Apostelfiguren der Spätgotik von Claus Berg.
  • 2 Pfarrkirche St. Marien. Pfarrkirche St. Marien in der Enzyklopädie Wikipedia Pfarrkirche St. Marien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfarrkirche St. Marien (Q2083099) in der Datenbank Wikidata. Dreischiffige Hallenkirche der Backsteingotik. Flügelaltar des Brüsseler Bildschnitzers Jan Borman aus dem Jahr 1522, einer der bedeutendsten Brabanter Altäre in Norddeutschland. Großer barocker Orgelprospekt.
  • 3 Katholische Kirche (Mariä Himmelfahrt). Katholische Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Katholische Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKatholische Kirche (Q55753684) in der Datenbank Wikidata. Eindrucksvolles Kirchenbauwerk des Expressionismus

Schloss[Bearbeiten]

Schloss Güstrow
  • 4 Schloss Güstrow. Schloss Güstrow in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Güstrow im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Güstrow (Q2241369) in der Datenbank Wikidata. Im 16. und 17. Jahrhundert zweite Hauptresidenz der Mecklenburger Herzöge; eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands. Anders als das Schweriner Schloss, das im 19. Jahrhundert stark verändert wurde, ist es architektonisch weitgehend im Originalzustand erhalten. Es beherbergt heute ein Museum für norddeutsche Kunst des Mittelalters, Jagd- und Prunkwaffen sowie zeitgenössische Kunst. Hinter dem Schloss befindet sich der ebenfalls im Renaissancestil gestaltete Schlossgarten. Geöffnet: Di–So 11–17 Uhr. Preis: Erwachsene 6,50 €, ermäßigt 4,50 €.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 5 Domschule. Domschule in der Enzyklopädie Wikipedia Domschule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDomschule (Q1238689) in der Datenbank Wikidata. 1575–79 erbaut im Renaissancestil, ältester erhaltener Schulbau von Mecklenburg.
  • 6 Rathaus. Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q1324263) in der Datenbank Wikidata. Um 1800 durch Umbau eines älteren Gebäudes entstanden, im „Zopfstil“.
  • 7 Amtsgericht, Franz-Parr-Platz 2a. Amtsgericht in der Enzyklopädie Wikipedia Amtsgericht im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmtsgericht (Q480722) in der Datenbank Wikidata. Ehemalige Justizkanzlei von 1823–25 (klassizistisch).
  • 8 Haus der Kirche. Haus der Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Haus der Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus der Kirche (Q64691160) in der Datenbank Wikidata. Barockes Wohnhaus, jetzt als Haus der Kirche und Tagungszentrum genutzt.

Museen[Bearbeiten]

  • 9 Gertrudenkapelle. Gertrudenkapelle in der Enzyklopädie Wikipedia Gertrudenkapelle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGertrudenkapelle (Q1515808) in der Datenbank Wikidata. Ehemalige Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Heute dient sie als Gedenkstätte für Ernst Barlach und Ausstellungsraum für seine Werke, unter anderem: Lesender Klosterschüler.
Eichhörnchen im Wildpark

Parks[Bearbeiten]

  • 10 Inselsee. Inselsee in der Enzyklopädie Wikipedia Inselsee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsInselsee (Q1664499) in der Datenbank Wikidata. Idyllischer See mit Insel in der Nähe von Güstrow, ideale Bedingungen zum Baden und für Hobbysegler.
  • 11 Wildpark-MV (vormals Natur- und Umweltpark Güstrow). Wildpark-MV in der Enzyklopädie Wikipedia Wildpark-MV im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWildpark-MV (Q1969880) in der Datenbank Wikidata. Zu sehen gibt es u. a. Braunbären, Wölfe, Luchse, Waschbären und Greifvögel. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Ernst-Barlach-Theater, Franz-Parr-Platz 8. Ernst-Barlach-Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Ernst-Barlach-Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErnst-Barlach-Theater (Q39000739) in der Datenbank Wikidata. Das klassizistische Theater von 1828 hat kein eigenes Ensemble, wird aber für Gastspiele genutzt.
  • Güstrow verfügt über einen 2 Segelflugplatz Segelflugplatz in der Enzyklopädie WikipediaSegelflugplatz (Q20447254) in der Datenbank Wikidata mit Graslandebahn.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Um Ostern und nochmals Mitte November findet der Genussmarkt von 10 bis 17 Uhr in der Städtischen Galerie Wollhalle statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Ein lohnender Ausflug führt zum 12 Atelierhaus am Heidberg (Heidberg 15), wo weitere Werke Barlachs besichtigt werden können. Sehenswerte Dorfkirchen in der Nähe: 13 Dorfkirche Badendiek Dorfkirche Badendiek in der Enzyklopädie Wikipedia Dorfkirche Badendiek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDorfkirche Badendiek (Q53170788) in der Datenbank Wikidata und 14 Dorfkirche Kirch Rosin Dorfkirche Kirch Rosin in der Enzyklopädie Wikipedia Dorfkirche Kirch Rosin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDorfkirche Kirch Rosin (Q56702299) in der Datenbank Wikidata.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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