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Fidschi

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Fidschi (englisch: Fiji), manchmal auch Fidschi-Inseln genannt, ist ein Staat in Ozeanien. Er liegt etwa auf 2/3 der Strecke von Hawaii nach Neuseeland und besteht aus einem Archipel von 332 Inseln, ca. 100 davon sind bewohnt. Fidschi liegt etwas westlich des 180. Längengrades und der Datumsgrenze.

Lage
Karte von Ozeanien mit eingezeichneter Lage von Fidschi
Flagge
Flagge von Fidschi
Kurzdaten
HauptstadtSuva
StaatsformRepublik
Währung1 Fidschi-Dollar (F$)
= 100 Cents
Fläche18.274 km²
Bevölkerung881.000
SprachenEnglisch, Fidschi, Fidschi-Hindi
ReligionenChristen 52 % (Methodisten 37 %, Römisch Katholisch 9 %), Hinduisten 38 %, Muslime 8 %
Telefonvorwahl+679
Internet TLD.fj
ZeitzoneMEZ+11h

Inseln[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Strand an der Denarau Insel
  • Suva - Hauptstadt auf Viti Levu
  • Labasa - größte Stadt auf Vanua Levu
  • Nadi - drittgrößte Stadt im Westen von Viti Levu, Standort des internationalen Flughafens
  • Lautoka - im Nordwesten von Viti Levu
  • Levuka
  • Malau
  • Savusavu
  • Vuda

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Karte der Fidschi-Inseln

Hintergrund[Bearbeiten]

Fidschi gilt schon seit langem als attraktives Urlaubsziel.

Die innenpolitischen Ereignisse der letzten Jahre bewirkten einen Rückgang des Tourismus. Die Tourismusindustrie hat darauf mit niedrigeren Preisen und verstärkter Werbung für die wichtigsten Urlaubsorte (die von der Politik in und um die Hauptstadt Suva weit entfernt sind) reagiert.

Anreise[Bearbeiten]

Bei der Einreise bekommen Europäer ein Viermonats-Visum in ihren Pass gestempelt. Es wird ein Nachweis der Wiederausreise (Flugticket) und ein paar Angaben zur Unterkunft verlangt. Außerdem muss der Reisepass bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein. Bei der Ausreise ist eine Gebühr von $F 20,-- zu bezahlen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der wichtigste internationale Flughafen ist der Nadi International Airport. Es gibt auch einige internationale Flüge nach Suva. Die wichtigsten Airlines, die Fiji anfliegen, sind Air Pacific, Qantas, Air New Zealand und Korean Air. Korean Air ist zur Zeit (2006) die günstigste Airline. Man kann Nadi aber auch von LA, Honululu, Neuseeland, Australien und allen möglichen anderen Südseeinseln (Samoa/ Tonga/ Tahiti, Vanuatu, PNG etc.) anfliegen. Die Hauptstadt Suva wird von Qantas über Sydney angeflogen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Fiji eignet sich wunderbar für Individualreisen, denn es verfügt über ein gutes Netz an Unterkünften und vor allen Dingen über ein gutes Verkehrsnetz. So haben die meisten größeren Inseln einen kleinen Flugplatz. Air Fiji und Sun Air o.a. fliegen regelmäßig die Inseln zu günstigen Preisen an. Wo man nicht mit dem Flieger hinkommt, da fährt ein Schiff. Und auch die Busnetze sind recht gut ausgebaut. Auf Viti Levu gibt es zwei lokale Flughäfen - Nadi und Nausori (Suva). Von hier gehen auch die Flieger nach z.B. Vanua Levu, Kadavu, auf die Lau Inseln etc. Die Fähren gehen von Suva oder Nadi in die verschiedenen Himmelsrichtungen.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache in Fiji ist Englisch. Auch in der Schule werden alle Fächer auf Englisch unterrichtet. Fast in allen Gegenden kann man sich problemlos auf Englisch verständigen. In dörflichen Gegenden oder auf entlegeneren Inseln kann es vorkommen, das Englisch besonders von den Älteren mit einiger Schwierigkeit gesprochen wird. Etwas über die Hälfte der Bevölkerung sind autochtone Fijianer mit Muttersprache Fijianisch. Es gibt regional sehr variierende Dialekte des Fijianischen. Die andere Bevölkerungsgruppe, die Inder, die hauptsächlich auf Viti Levu oder im Norden Vanua Levus leben, haben Hindi als Muttersprache.

Kaufen[Bearbeiten]

Die Währung des Landes ist der Fidschi-Dollar (F$). 1 F$ kostete am 29. Januar 2013 0,42 €.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In der Schule werden alle Unterrichtsfächer auf Englisch unterrichtet. Höhere Bildungseinrichtungen sind:

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit[Bearbeiten]

Nach dem Staatsstreich im Jahre 2006 hat sich die lage weitestgehend normalisiert. Die Sicherheit auf dem Lande und auf den abgeschiedeneren Inseln ist recht gut. In der Hauptstadt Suva und anderen Touristenzentren auf der Hauptinsel Viti Levu sollten Reisende die üblichen Sicherheitsregeln beachten. Diebstähle und Gaunereien sind auch hier anzutreffen. Abends sollte man auch bevorzugt mit dem Taxi fahren und besonders als Frau nicht allein durch die Straßen laufen. Frauen sollten sich nicht alleine an abgeschiedenen Stränden aufhalten oder zu freizügige Kleidung außerhalb der Badeanlagen/ Hotels tragen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Fidschi ist tropisch, mit geringer, jahreszeitlich bedingter Abweichung. Tropische Wirbelstürme (die Südpazifik-Version von Hurricanes) können von November bis Januar auftreten.

Respekt[Bearbeiten]

Als Individualreisender, der sich außerhalb von Resorts und Hotelanlagen bewegen will, sollte man sich unbedingt mit den kulturellen Besonderheiten und Gebräuchen in Fiji vertraut machen. Dadurch kann man zum einen die wunderbare Gastfreundschaft der Fijianer kennenlernen und man vermeidet peinliche Fehler. So erzeugt das Tragen "freizügiger Kleidung" in der Nähe von Dörfern oder abgelegenen Stränden großen Unmut. Es ist quasi unmöglich, an diesen Orten im Bikini oder Badeanzug zu baden oder sogar nackt. Möchte man auf eigene Faust ein fijianisches Dorf besuchen, sollte man folgendermaßen vorgehen. Man besorge sich ein Bündel Yaqona (ausgesprochen Jangona), auch als Kava bekannt und suche das Haus des Häuptlings des Dorfes auf. Diesem überbringt man die Wurzeln und bittet förmlich für eine bestimmte Zeit, der Gast des Dorfes sein zu dürfen. Dieses Darbringen der Wurzeln und damit auch diese selbst, werden "Sevu Sevu" genannt. Traditionell wird die "Sevu Sevu" nach der Überbringung zu Puder gestampft, angerührt, und der Häuptling mit ein paar anderen Dorfbewohnern und dem Gast trinken diese. Betritt man das Haus eines Fijianers zieht man sich am Eingang die Schuhe aus. In einem Dorf sollte man keine Kopfbedeckung tragen. Um keine Fehler in Sitzrunden zu machen, sollte man immer den Anweisungen der Fijianer folgen, die einem höflich den Sitzplatz zuweisen. Fast grundsätzlich gewährt einem der Häuptling die Erlaubnis im Dorf zu verweilen, häufig wird der Reisende sogar eingeladen, länger zu bleiben oder zu übernachten. Nimmt man dieses Angebot an, sollte man sich ab und an während seines Aufenthalts mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Mehl, Zucker o.ä. erkenntlich zeigen. Auch Souvenirs aus Deutschland, wie T-Shirts mit Aufdruck, Caps o.ä. sind gerne gesehen. Normalerweise wird man um so etwas nicht extra gefragt, das gehört sich für einen Fijianer nicht. Eine wichtige Umgangsregel anderen gegenüber äußert sich darin, nicht zu dicht vor oder neben Menschen zu treten. Wenn man es tut, sollte man dabei "tulou" sagen. Das tun die Fijianer auch selbst ständig, ob im Bus oder im Restaurant oder auf der Straße. Ganz respektlos ist das Berühren des Kopfes, aber auch das Übersteigen der Beine oder anderer Körperteile, wenn man sich aus gemütlicher Runde erhebt.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.