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Dunaújváros

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Dunaújváros
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Dunaújváros ist eine Industriestadt im Komitat Fejér am rechten Donauufer. Um ein kleines Dorf wurde nach dem 2. Weltkrieg ein großes Stahlwerk samt Siedlung für ca. 50.000 Einwohner errichtet. Somit bietet Dunaújvaros einen sehr guten Einblick in die Architektur und Stadtplanung der frühen Nachkriegszeit Osteuropas.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ab ungefähr 100 n.C. befand sich auf Stadtgebiet das römische Kastell Intercisa, das den Limes überwachte. Rundherum entwickelte sich rasch eine mittelgroße Stadt, die jedoch nach dem Ende des Weströmischen Reiches wüstgefallen ist.

Eine Neubesiedlung ist aus der Zeit der ungarischen Landnahme im frühen 10. Jahrhundert nachgewiesen, eine Arpadenkirche war dem Heiligen Pantaleon geweiht (daher der Name Dunapentele - frei übersetzt St. Pantaleon an der Donau). Dieser Ort verödete für einige Jahre während der osmanischen Besatzung und wurde ab dem 17. Jahrhundert neu besiedelt. Die Ortschaft blieb bis zum Zweiten Weltkrieg ein relativ unbedeutendes Dorf mit ca. 3.500 Einwohnern.

Im Jahr 1949 wurde von den sowjetischen Besatzern zunächst ein großes Stahlwerk bei Mohács geplant, jedoch beschloss das Zentralkomitee der ungarischen Kommunisten, stattdessen in Dunapentele das großs Eisenhütten-Kombinat mit dazugehöriger Arbeitersiedlung zu errichten. Die allererste sozialistische Planstadt Ungarns wurde zu Ehren des sowjetischen Diktators Stalin benannt (Sztálinváros) und nach dem Tod Stalins und der auch in der Sowjetunion bereits weit fortgeschrittenen "Entstalinisierung" im Jahr 1961 auf den heutigen Namen Dunaújváros umbenannt (deutsche Übersetzung: Neustadt an der Donau).

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Regionalzüge der MÁV fahren stündlich zwischen dem Bahnhof Budapest Déli und Dunaújváros; Fahrzeit 1:30 h. Aus Wien kommend steigt man am Bahnhof Kelenföld um, so spart man sich den innerstädtischen Transfer in Budapest vom Keleti-Bahnhof.

Wenn man mit dem Zug aus Pécs anreist, kann man bereits in Simontornya umsteigen. Fahrplanmßig kann es jedoch günstiger sein, bis Pusztaszabolcs weiterzufahren, wo man die stündlichen Regionalzüge aus Budapest erreicht. Hier muss man auch umsteigen, wenn man aus Székesfehérvár anreist.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Dunaújváros liegt an der Autobahn M6 (Budapest-Pécs), die im Bereich der Stadt drei Ausfahrten hat. Südlich der Stadt kreuzt sie sich mit der Autobahn M8, die jedoch hier nur aus der Pentele híd besteht, die die M6 mit dem anderen Donauufer bei Dunavecse verbindet. Sowohl die M6 als auch die Donaubrücke der M8 sind vignettenpflichtig. Von Székesfehérvár kommend fährt man nicht Autobahn, sondern direkt über die Fernstraße 62.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt keine Anlegestelle für Donaupersonenschifffahrt in der Stadt. Die Fähre von Szalkszentmárton wurde mit der Eröffnung der Donaubrücke der M8 (2006) eingestellt.

Mit dem Fahrrad / zu Fuß[Bearbeiten]

Der Donauradweg Budapest-Belgrad verläuft auf dem anderen Donauufer. Die Pentele híd (Autobahnbrücke) südlich der Stadt kann auch mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß überquert werden. Die Fahrradverbindung am rechten Donauufer ist nicht gut ausgebaut und verläuft über weite Teile der Strecke entlang der stark befahrenen Fernstraße 6.

Donauquerungen[Bearbeiten]

  • Die Pentele híd südlich der Stadt ist die einzige feste Brücke über den Donauhauptstrom zwischen Budapest und Dunaföldvár. Sie hat für Kraftfahrzeuge Autobahnbeschränkungen und ist außerdem mautpflichtig (Vignette). Eine Fähre im Bereich des Stadtzentrums ist nicht mehr in Betrieb. Folgende Querungsmöglichkeiten gibt es im Nahbereich der Stadt:
  • Fähre Adony - Lórév (ca. 20 km nördlich)
  • Fähre Ercsi - Szigetújfalu (ca. 35 km nördlich)
  • Brücke Dunaföldvar - Solt (ca. 20 km südlich), normale Freilandstraße ohne Einschränkungen.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt ein städtisches Autobusnetz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Römisches Kastell und Lapidarium Intercisa. Für Besucher aufbereitete Ausgrabungen sowie ein Museum befinden sich am Ufer eines Altarmes zwischen dem Stadtzentrum und dem alten Dorf.
  • Museum Intercisa.
  • Aussichtsturm.
  • Großer Park. Mit Promenade entlang des Donauufers.
  • Skulpturenpark.
  • Die Stadt ist ansonsten an historischen Sehenswürdigkeiten arm. Dafür kann man tolle Beispiele der Architektur und des Städtebaues aus den 1940er- und 1950er-Jahren erleben; konzentriert wie sonst kaum wo in Mitteleuropa. Zahlreiche prunkvolle Verwaltungs- und Wohngebäude wurden inzwischen renoviert und unter Denkmalschutz gestellt.
  • Es ist möglich das Gelände des Stahlwerkes Dunaferr zu besichtigen. Am Eingang wird jedoch neben einer Sicherheitskontrolle auch ein Alkoholtest durchgeführt. Man darf das Gelände nur absolut nüchtern betreten. Ist man alkoholisiert, wird der Alkotest mit 20.000 Forint in Rechnung gestellt. Für mehr Info zum Werksbesuch siehe hier: http://www.dunaferr.hu/en/contact/contacts (englisch)

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Öböl Szabadstrand. Freier Badezugang am Ufer des Altarmes mit Liegewiesen, einigen Cafés und Beachvolleyballplätzen.
  • Fabó Éva Sportuszoda. Hallenbad.
  • Die Handballteams von Dunaferr SE gehören sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren zur europäischen Spitze. Ebenso europäische Spitze ist der Damenwasserball-Verein Dunaújvárosi VSE. Der Eishockeyverein Dab.docler Dunaújváros spielt gemeinsam mit Österreichischen Vereinen in der Erste Liga.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Großer Tesco-Supermarkt.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Campingplatz.
  • Corner Hotel.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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