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Donau-Radweg (Budapest - Belgrad)

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Die Donau-Radweg (Budapest - Belgrad) führt an der Donau von Budapest über Osijek nach Belgrad.

Kartenmaterial[Bearbeiten]

Bikeline bietet gutes Material, es gibt auch andere gute Karten und natürlich das gute alte GPS.

Anreise[Bearbeiten]

Die Anreise kann mit Bahn oder Flugzeug erfolgen. Außerdem gibt es Fernbusse, die allerdings etwas umständlich bei der Radmitnahme sind. Tipp für den Bahntransport: Fahrräder in einen Fahrradsack verpacken, dann zählen sie als Gepäck und nicht als Fahrrad. Das ist erstens kostensparend und zweitens hat es den Vorteil, dass bei verpasster Verbindung nicht um eine erneute Reservierung zur Mitnahme des Zweirads gerungen werden muss. Im Sommer kann dies durchaus problematisch werden. Die Züge haben selten genügend Radkapazität. Die Radpacksäcke sind dann zwar zusätzliches Gepäck, lassen sich andererseits gut als Kopfkissen benutzen.

Es gibt neuerdings in Serbien Regionalzüge mit Fahrradplätzen. Damit kann man die Strecke Subotica (Grenze zu Ungarn) - Novi Sad - Belgrad zurücklegen. Wenn man weiter von/nach Budapest will, muss man evtl. die Grenze auf der Straße überqueren und findet dann wieder Züge ab Kelebia in Richtung Budapest (oder Gegenrichtung), die Fahrräder mitnehmen.

Los geht’s[Bearbeiten]

Man achte auf seine Fahrräder, um sie vor Diebstahl zu sichern.

Dazu muss gesagt werden, dass Budapest ja noch einen tollen Eindruck macht, aber im Umland oder Rest vom Land sieht das anders aus. Wenn man weiter in den Süden fahrt, sieht man ihr wenige moderne Räder. Dagegen vielerorts Müll an den Straßenrändern und Grundstücke, die zum Verkauf stehen. Die Wege sind übrigens besser, als man vermuten würde. Auch die Beschilderung ist gut. In Ungarn stehen oft blaue "Hydranten" an der Straßenseite. Daraus kann man sich - auf eigenes Risiko - mit Trinkwasser versorgen.

Budapest - kroatische Grenze[Bearbeiten]

Die Strecke verläuft flach, gut beschildert (auch mit Kilometerangaben) und unterwegs gibt es stets Einkaufsmöglichkeiten. Die Preise sind günstig. In Ungarn mit Euro zu bezahlen bringt jedes Mal einen schlechten Wechselkurs mit sich. Sie werden auch gar nicht überall genommen, deshalb lieber von Anfang an mehr wechseln und sie dann später in Kuna (Kroatien) oder Dinar (Serbien) wechseln. Die Leute sind nett und grüßen. Vielerorts wird auch gehupt. Manchmal weil man stört, aber vor allem, um zu warnen: Achtung hier komme ich.

Fahrtroute entlang des linken Donauufers: Dunaharaszti - Dömsöd - Dunavecse - Solt - Kalocsa - Baja - Újmohács - (Fähre)

Weiter am rechten Donauufer: Mohács - Grenze bei Udvar.

Abstecher Kroatien[Bearbeiten]

Eigentlich könnte man auch stur der Donau nachfahren und direkt nach Serbien fahren, aber da Kroatien mal so nah ist, nehmen wir es unter die Räder. Osijek und Vukovar sind die zwei bedeutenderen Metropolen an der Drau (Duna), die wir besuchen. Allerdings beginnt ab der Grenze auch das hügelige Land und mit einigen Steigungen muss ab jetzt gerechnet werden. Wenn man diese Region durchradelt, dann fallen einem aber neben den Steigungen auch noch auf, dass die Leute hier sehr herzlich sind (und häufig einige Jahre in Deutschland verbrachten). Ausserdem kommt man nicht umhin die Kriegsüberreste zu bemerken. Das sind zum einen zerschossene Fassaden, aber auch (halb)verlassene Dörfer. Trotzdem merkt man auch, dass Geld da ist für Strassenbau. Es tut sich was. Campingplätze sind ab jetzt aber Mangelware und man richtet sich besser auf wildes Zelten ein.

Allzu viele Radler trifft man übrigens nicht mehr auf diesem Abschnitt. Nur noch die verwegeneren scheinen sich bis hierher vorgewagt zu haben.

kroatische Grenze - Serbien[Bearbeiten]

Kroatien und Serbien werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Das ist so ungefähr die verknappte Essenz von den Aussagen der Kroaten und Serben, die ich gesprochen habe. Und man fragt sich tatsächlich, wie es diese verschiedenen Landesteile so lange als Jugoslawien zusammengehalten hat. Achtung hier ändern sich die Schriftzeichen, das Nötigste ist aber doppelt angeschrieben.

In Serbien ist alles ein Stück billiger, und bereitwillig nimmt man gerne den Euro. Trotzdem ist es besser in Landeswährung zu bezahlen. Die Preise sind hier noch günstiger als in den vorigen Ländern und man merkt, dass dieses Land einen anderen Standard fährt. Und trotzdem wurde ich nie über den Tisch gezogen, obwohl man oft das Doppelte hätte nehmen können ohne, dass ich es gespürt hätte. Die Ausschilderung ist gut und die Radwege sind eigentlich mit jedem Radtyp zu machen.

Über Belgrad[Bearbeiten]

Schild am Donauradweg in Belgrad

Belgrad ist eine grosse Stadt. Hier findet man auch wieder alles, was das Herz begehrt. Mit Wien und Budapest kann es nicht mithalten. Dafür ist es aber übersichtlicher und wer der Donau folgt, ist vielleicht auch nicht so erpicht auf Stadtaufenthalte. Wer hier Reparaturen an seinem Zweirad nötig hat, findet im Zentrum Radgeschäfte. Für exotischere Arbeiten gibt es den Luxusladen „Planetbike“ in Novi-Belgrad.

Sicherheit[Bearbeiten]

Wir wurden weder bestohlen noch betrogen. Das wirft doch eigentlich ein positives Licht auf den Balkan. Dennoch kamen mir nicht wenige Geschichten zu Ohren, die weniger schön waren. Fahrraddiebstahl s.o., Hunde. Wilde Hunde sind hier wirklich nicht selten, sondern scheinen hier fast die Regel. Allerdings hatte ich bisher keine schlimmen Erfahrungen gemacht. Manche Hunde gehören einfach zum Friedhof oder einem Restaurant oder einer Kreuzung. Die lassen sich auch streicheln und natürlich gerne füttern, nur gehören tun sie keinem. Wenn ein Hund bellt, einfach weiterfahren. In wenigen Fällen kann Pfefferspray nützlich sein, wenn die Hunde sehr nahe kommen.

Weiter geht’s[Bearbeiten]

Bahnverbindungen innerhalb Serbiens sind nicht substanziell ausgebaut. Hier reist man viel auf der Straße, sprich: mit dem Bus. Wer von Belgrad aus einen Bus nehmen will, der kann sich im Busbahnhof (neben dem Hauptbahnhof) eine Fahrkarte erwerben. Allerdings sind Fahrradmittnahmeschwierigkeiten auch hier Usus. Man muss sich erst mit dem Fahrer besprechen, wie viel er für das Rad nimmt, falls er es überhaupt mitnimmt.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Budapest sprechen viele Menschen gut Englisch. Im restlichen Ungarn war es nicht selten, dass auch Deutsch gesprochen wurde. Verständigung ist auf dieser Basis eigentlich kein Problem.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.