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Dumyāṭ

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Dumyāṭ · Damietta ·دمياط
Tamiathis · Ταμιαθις
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Dumyat, seltener Dimyat, bzw. Damietta (auch Damiette, arabisch: ‏دمياط‎, Dumyāṭ) ist eine ägyptische Stadt im Nildelta und Verwaltungszentrum des Gouvernements Dumyāṭ. In der geschichtsträchtigen Stadt wohnen heute etwa 206.000 Einwohner.[1] Dumyat befindet sich etwa 13 Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt auf der östlichen Uferseite des Damietta-Nilarms. Trotz ihrer Geschichte ist die Stadt bis heute eine echte ägyptische Stadt fernab des Tourismus geblieben.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage und Bedeutung[Bearbeiten]

Dumyāṭ befindet sich hauptsächlich an der rechten, östlichen Uferseite des Damietta-Nilarms, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Kairo und 13 Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt.

Aufgrund seiner exponierten Lage war der Nilarm von Damietta nahe der Mündung ins Mittelmeer von strategischer Bedeutung und immer wieder Einfallstor von Eroberern. So verwundert es nicht, dass an diesem Ort Geschichte geschrieben wurde.

Pharaonische Zeit und Spätantike[Bearbeiten]

Sicher wurde dieser Ort bereits in pharaonischer und griechisch-römischer Zeit in vergleichbarer Weise zu Raschīd besiedelt und gehörte zum 17. unterägyptischen Gau. Leider gibt es kaum archäologischen Zeugnisse, die dies stützen würden. Zu den wenigen Funden gehören ein Teil eines schwarzen Granitnaos’ (Tempelschrein) mit einer Liste mit Dekansternen (Sternbilder zur Zeiteinteilung)[2] und die Säulen in der hiesigen ʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee. Beides würde zumindest eine Besiedelung in griechisch-römischer Zeit belegen, wenn man sich sicher sein könnte, dass sie nicht erst später hierher gebracht wurden. Denkbar ist, dass es hier in griechischer Zeit auch einen Seehafen gegeben haben könnte. Mit dem Aufstieg Alexandrias dürfte die Stadt an Bedeutung verloren haben.

Aus griechischer Zeit ist aber zumindest der Name Tamiathis, Ταμιαθις, überliefert. In koptischer Zeit hieß die Stadt Tamiati, woraus sich die spätere arabische Bezeichnung ableitete.

Dumyat ist mindestens seit 431 Bischofssitz der koptischen Kirche. Erwähnt wurde die Stadt auch vom griechischen Grammatiker Stephanos von Byzanz (5./6. Jahrhundert). Die Stadt ist zudem Bischofssitz der griechisch-orthodoxen Kirche und katholischer Titularsitz.

Gründungsmythos der Stadt[Bearbeiten]

Der Historiker Abū el-Makārim nannte am Ende des 12. Jahrhunderts in seinem Werk an verschiedenen Stellen zwar die Stadt und Bischöfe, ging aber auf die Kirchen nicht ein. Dafür berichtete er über einen Gründungsmythos der Stadt, der zwar einer historischen Prüfung nicht standhält, aber nicht ganz uninteressant ist.[3]

Abū el-Makārim berichtete von einem altägyptischen König namens Ūṭīs/Afṭūṭīs, Sohn des Chartabā, der mutmaßlich im späten Neuen Reich in el-Faramā (Pelusium) lebte, dass dieser König der Sara, der bis dahin kinderlosen Ehefrau des Abraham, die ägyptische Sklavin Hagar schenkte. Mit dieser Sklavin zeugte Abraham seinen erstgeborenen Sohn Ismail/Ismael, der in seinem 139jährigen Leben mit seinen arabischen Ehefrauen zwölf Söhne zeugte und als Stammvater der Araber (und Juden) gilt (siehe auch Gen 25,12–18 EU). Eben dieser Ūṭīs/Afṭūṭīs ließ viele Städte errichten, die nach seinen Söhnen benannt wurden, so wie Damietta, Tinnīs, Nubāh (das sind die Nubier) und Daqahla.

Mittelalter[Bearbeiten]

Im Auftrage von ʿAmr ibn el-ʿĀṣ, Gefährte des Propheten Muhammad und Feldherr, nahm ein Heer unter el-Miqdād ibn el-Aswad die Stadt während der arabischen Eroberung 639–642 ein, und ʿAmr ibn el-ʿĀṣ ließ hier eine Moschee errichten. Die koptische Bevölkerung blieb intakt. In welchem Maße sich hier Muslime ansiedelten ist nicht bekannt. Die Stadt unterstand weiterhin dem Patriarchat von Alexandrien, auch wenn die koptische Bevölkerung am Ende des 7. Jahrhunderts für etwa ein halbes Jahrhundert Unabhängigkeit für sich einforderte. In der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts versuchten Byzantiner mehrfach, die Stadt zu erobern. Im 9. Jahrhundert wurde die Stadt von Griechen bezwungen und eingenommen. Nach der Wiedereroberung im Juni 853 ließ der zehnte Abbasidenkalif el-Mutawakkil hier im Mündungsbereich eine Festung zum Schutz der Mittelmeerküste anlegen.

Am Ende der Fatimidenzeit (969–1171) und im Laufe der Ayyubidendynastie (1171–1250) war die Stadt mehreren Angriffen ausgesetzt. Der Versuch, die Stadt 1169 durch Truppen einer Flotte unter Amalrich I., König von Jerusalem, zu erobern, wurde durch die Gegenwehr unter Salah ed-Din vereitelt. Der Zugang zu Damiette hätte die Möglichkeit geboten, nach Jerusalem von Süden aus vorzudringen.

Belagerung von Damietta im 5. Kreuzzug in einer Darstellung von Matthäus Paris aus der Chronica Majora
Belagerung von Damietta im 5. Kreuzzug auf einem Gemälde des Cornelis Claesz. van Wieringen

Seit 1187 war die heilige Stadt Jerusalem wieder in muslimischer Hand. Deshalb rief Papst Innozenz III. 1213 zu einem neuen Kreuzzug auf. Dieser fünfte Kreuzzug startete 1217 unter seinem Nachfolger, Papst Honorius III., und stand unter Führung des päpstlichen Gesandten Kardinal Pelagius von Albano. Während Ende 1217 und Anfang 1218 Kampfhandlungen vorwiegend in Syrien und Palästina ausgeführt wurden, wurde Damietta ab April 1218 von einer Kreuzfahrerflotte unter Johann von Brienne, Leopold VI., Thomas Olivier von Köln und Wilhelm I. von Holland belagert. Aber erst im August des Jahres gelang es, die Festung einzunehmen, von der aus der Nilarm mit einer massiven Kette blockiert werden konnte. Nach der Einnahme kam der herrschsüchtige römische Gesandte Pelagius nach Damietta und sollte den Ausgang des Kreuzzuges maßgeblich prägen. Im Streit um die Führerschaft des Kreuzzuges nutzte man nicht die Möglichkeit, mit dem geschwächten Sultan el-Kāmil zu verhandeln, der sich anfänglich bereit erklärte, weite Gebiete des Königreichs von Jerusalem und die Reliquie des wahren Kreuzes zurückzugeben. Pelagius wollte überhaupt nicht mit den Muslimen verhandeln, nur Franz von Assisi hielt im Lager des Sultans eine Predigt. Am 5. November 1219 wurde Damietta erobert – ein Großteil der Bevölkerung war während der Belagerung verstorben, getötet oder versklavt worden. In der Folge wurde die Befestigung der Stadt ausgebaut, und ein beträchtlicher Teil der Truppen verließ Damietta. Auf dem Weitermarsch nach Kairo 1221 wurden die Kreuzfahrer von den Truppen des Ayyubiden-Sultans el-Mu'azzam geschlagen. Nach Verhandlungen im selben Jahr wurde Damietta von den Kreuzfahrern geräumt.

1244 gelangte Jerusalem wieder in den Einflussbereich der Ayyubiden, nachdem die Truppen Baibars’ I. in der Schlacht von La Forbie gegen ein Verbündetenheer gesiegt hatten. Papst Innozenz IV. nahm diese bedrohliche Lage zum Anlass, einen erneuten, den sechsten Kreuzzug auszurufen, für den er aber nur den französischen König Ludwig IX. gewinnen konnte. Im Juni 1249 landeten die Kreuzfahrertruppen an der ägyptischen Küste, konnten sich gegen das Ayyubiden-Heer unter Fachr ed-Dīn Yūsuf durchsetzen und Damietta kampflos einnehmen. Die Stadt wurde in der Folge als Stützpunkt Ludwigs IX. genutzt. Ab November 1249 drangen die Kreuzfahrertruppen weiter ins Landesinnere vor und konnten die Schlacht von el-Manṣūra vom 11. Februar 1250 unter großen Verlusten noch für sich entscheiden. Die Friedensverhandlungen mit Schadschar ed-Durr, der Witwe des kurz vorher verstorbenen Sultans es-Salih, die die Regentschaft ihres Sohns Turan Schah wahrnahm, scheiterten, weil die Schwächung der Kreuzfahrer unübersehbar war. Am 5. April 1250 musste el-Manṣūra aufgegeben werden. Auf dem Rückzug nach Damietta wurde das Kreuzfahrerheer einen Tag später bei Fāraskūr von einem Heer unter der Führung Turan Schahs geschlagen. Ludwig IX. und der Großteil des Heeres gerieten in Gefangenschaft. Gegen ein hohes Lösegeld und der Rückgabe von Damietta konnten die Kreuzfahrer das Land am 8. Mai 1250 verlassen.

Noch im selben Jahr ließ Baibars I. die Stadt und ihre Befestigungsmauern schleifen, nur die Moschee blieb stehen. Die heutige Stadt wurde mehrere Kilometer südlich wiedererrichtet und die Flussmündung dauerhaft blockiert. Die heutigen Gebäude stammen somit fast ausschließlich aus mameluckischer und osmanischer Zeit.

Im 13. und 14. Jahrhundert blieb die Stadt weiterhin koptischer Bischofssitz. Noch im 15. Jahrhundert berichtete der arabische Historiker el-Maqrīzī (1364–1442) über vier Kirchen. Der Reisende Johann Michael Wansleben (1635–1679) berichtete, dass zu dieser Zeit hier etwa 200 griechisch-orthodoxe Familien, aber nur etwa acht koptische Familien lebten.[4]

Nach der Verlagerung der Stadt gelangte sie zu einer gewissen Blüte. Zum einen war hier Textilindustrie angesiedelt – die Seiden- und Leinenindustrie war überregional bekannt –, andererseits verhalf der Warentransport per Schiff nach Syrien, Palästina und Griechenland zu beträchtlichen Einnahmen. Gehandelt wurden hauptsächlich Leinen, Öl, Kaffee, Datteln und Fisch und andere Waren.

Neuzeit[Bearbeiten]

Dumyāṭ zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Im 18. Jahrhundert diente Dumyāṭ als Hafenstadt regionaler Bedeutung für den Handel mit syrischen Städten im östlichen Mittelmeerraum. Nur in geringem Maße gab es Handel mit Italien und Frankreich. Mit der Errichtung des Sueskanals wurde der Hafenbetrieb aber stark rückläufig.

Ansonsten diente die Stadt auch als Verbannungsort. In den Machtkämpfen zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnte der spätere ägyptische Vizekönig Muḥammad ʿAlī eine Schlacht gegen die Türken 1803 für sich entscheiden und schickte seinen Widersacher, den Großwesir Meḥmed/Muḥammad Chusrau Pascha (1769–1855), im selben Jahr hier in die Verbannung.

Die Anlage des Maḥmūdīya-Kanals vom westlichen Nilarm nach Alexandria 1819 unter Muḥammad ʿAlī und die Fertigstellung des Suez-Kanals ließen die Bedeutung der Stadt beträchtlich sinken. Um 1843 lebten hier etwa 28.000,[5] 1885 und 1886 noch etwa 43.600 bzw. 34.044 Einwohner,[6][7] während 1901 nur noch 31.300 Einwohner gezählt wurden.[8]

Einen erneuten Aufschwung erlebte die Stadt mit der Bildung des Gouvernements Dumyāṭ im Jahr 1960, dessen Verwaltungszentrum sie ist. Neben der Verwaltung sind wieder der Hafenbetrieb, aber auch die Möbel- und Textilindustrie, das ägyptisch-spanische Unternehmen Segas Lng zur Verflüssigung von Erdgas und das ägyptisch-kanadische Unternehmen zur Methanolproduktion Methanex wichtige Wirtschaftszweige. Das Wachstum der Stadt ist an der weitgehend modernen Bausubstanz ablesbar.

Am 19. Dezember 1969 trafen sich in Dumyāṭ Franziskanermönche, um dem 750. Jahrestag der Ankunft des hl. Franz von Assisi in Dumyāṭ zu feiern.[9]

Orientierung[Bearbeiten]

Der Hauptteil der Stadt und seine Sehenswürdigkeiten befinden sich auf dem rechten Nilarmufer. Nur der Bahnhof befindet sich auf der anderen Seite. Aber in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gibt es eine Brücke. Als Orientierung bietet sich der markante Bogen des Nilarms an. Hier beginnt auch die neben der Corniche wichtigste Straße, die El Galaa St., mit Cafés, Restaurants und Banken.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Stadtplan von Dumyāṭ

Dumyāṭ ist der Endpunkt der Bahnlinie Kairo–Dumyāṭ. Die Stadt lässt sich so von Kairo, Ṭanṭā, ez-Zaqāzīq und el-Manṣūra erreichen. Eine weitere Bahnanbindung besteht nach Alexandria. Schnellzüge benötigen für die Strecke Kairo–Dumyāṭ etwa vier Stunden. Der Fahrpreis in Zügen 2. Klasse beträgt LE 19 (Stand 8/2009). Züge von Kairo fahren um 5:20 Uhr (Zug 941, Ankunft 10:20 Uhr) und 7:30 Uhr (Zug 965, Samannūd 09:27 Uhr, Dumyāṭ 11:30 Uhr). Rückfahrmöglichkeiten bestehen um 13:20 Uhr (Zug 966, Samannūd 15:25 Uhr, Kairo 17:00 Uhr) und 16:30 Uhr (Zug 994, Samannūd 18:23 Uhr, Kairo 20:20 Uhr).

Der Bahnhof (1 31° 25′ 11″ N 31° 48′ 27″ O) befindet sich am linken Ufer des Nilarms unweit der Nilbrücke im Bereich des Flussbogens.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse fahren im Stundenrhythmus nach el-Manṣūra und Kairo. Für diese Strecken kann man auch auf Service-Taxis zurückgreifen. Der Busbahnhof (2 31° 25′ 6″ N 31° 49′ 12″ O), u. a. für Busse von East Delta, befindet sich etwa 600 Meter südlich der 'Amr-ibn-el-'Āṣ-Moschee. Busse benötigen etwa drei Stunden von Kairo nach Dumyāṭ.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Ṭanṭā führt die Fernverkehrsstraße 5 über el-Manṣūra an der Westseite des Damiette-Nilarms nach Dumyāṭ. Diese Straße setzt sich bis nach Port Said fort. Östlich des Damiette-Nilarms führt die Fernverkehrsstraße 43 von el-Manṣūra nach Dumyāṭ. Diese Straßen umgehen die Stadt, man muss vorher abzweigen.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb der Stadt verkehren blau-weiße Taxis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

ʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee[Bearbeiten]

1 ʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee (جامع عمرو بن العاص, Ǧāmiʿ ʿAmrū bin al-ʿĀṣ, auch el-Fath-Moschee (arabisch: ‏‏مسجد الفتح‎‎, Masǧid al-Fatḥ) genannt). ʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia ʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsʿAmr-ibn-el-ʿĀṣ-Moschee (Q1948948) in der Datenbank Wikidata. Die Moschee wurde 642/643 (22 AH) im heutigen Nordosten der Stadt durch den General ʿAmr ibn al-ʿĀs angelegt und ist die zweitälteste Moschee Ägyptens und Afrikas. Im Auftrage des Kalifen ʿUmar ibn al-Chaṭṭāb griff der Feldherr ʿAmr ibn al-ʿĀṣ, aus Syrien kommend, 639 das damals byzantinische Ägypten an. Nach der Eroberung von Pelusium im Nordsinai und der Festung Babylon/Qaṣr asch-Schamʿ sowie der Gründung von el-Fusṭāṭ ließ er auf dem Rückweg von el-Fusṭāṭ ebenfalls eine Moschee in Damiette errichten. (31° 25′ 23″ N 31° 49′ 5″ O)
Südfassade der Amr-ibn-el-Āṣ-Moschee
Hof der Amr-ibn-el-Āṣ-Moschee
Riwāq an der Südseite des Hofs
Altes Minarett im Westen der Amr-ibn-el-Āṣ-Moschee
Brunnen im Hof der Amr-ibn-el-Āṣ-Moschee
Mihrab und Minbar der Amr-ibn-el-Āṣ-Moschee

Die Moschee hat eine bewegte Geschichte. Als Moschee gegründet wurde sie zweimal während der Kreuzzüge in eine Kirche zu Ehren der hl. Jungfrau umgewandelt, zum ersten Mal 1219 unter Johann von Brienne und zum zweiten Mal 1249 unter Ludwig IX. Später wurde sie wieder als Moschee genutzt und in mamlukischer und osmanischer Zeit erweitert. Die früheste Beschreibung stammt vom Historiker el-Maqrīzī (1364 bis um 1442).[10] Maqrīzī erwähnte, dass in einer Kufi-Inschrift am Eingang zu lesen sei, dass die Moschee im Jahr 500 AH (1106/1107) wiedererrichtet wurde. Der alternative Name der auf ʿAmr ibn el-ʿĀṣ zurückgehenden Moschee, el-Fatḥ-Moschee, stammt wohl von einer Person namens Fatḥ bin ʿUthmān el-Asmar et-Takrūrī, dessen Vorfahren zwischen Marakesch und Dumyāṭ siedelten. Fatḥ starb 1296 (695 AH) und hinterließ zwei Kinder. Sein Grab könne noch in der Moschee besucht werden.

Das vom Jesuit Michel Jullien (1827–1911) Mitte der 1880er-Jahre vorgefundene Erscheinungsbild der Moschee entspricht weitgehend dem heutigen. Nur ragte damals das Minarett deutlich über die Moschee hinaus.[11] 2009 wurde die letztmalige Restauration abgeschlossen, die aber das alte Minarett nicht mit erfasste.[12]

Die heutige Moschee, die man über ihren Eingang an der Südseite betritt, ist eine rechteckige Hofmoschee, deren Innenhof, der sog. [:w:Sahn|Ṣaḥn]], mit Arkadengängen, den [:w:Riwaq|Riwāqs]], umgeben ist. Der Boden des Hofs und der Arkadenhallen wurde mit weißen Marmorplatten ausgelegt. In der Mitte des Hofs befindet sich der Brunnen für die rituellen Waschungen. An drei Seiten sind die Arkadenhallen zweischiffig, an der Südseite vierschiffig. Meist ruhen die Arkaden auf einzelnen Säulen, im Bereich des Eingangs der Moschee auch auf Gruppen von zwei bzw. drei Säulen. In der Südostecke der Moschee befinden sich die Gebetsnische und die Kanzel. Die Holzdecken der Arkadengänge besitzen keine Dekoration. An den Außenwänden der Arkadenhallen befinden sich ein umlaufendes Holzband mit Koran-Suren und darüber kleine Fenster.

Im Westen der Moschee erhebt sich der Unterteil des einstigen Minaretts. Der Grundriss ist quadratisch, und an wenigstens einer Ecke befindet sich eine Säule. Nach oben hin verjüngt sich das Minarett. In der Beschreibung von Jullien folgte nun ein achteckiger Turm mit großen Fenstern, der nach oben hin mit einem Spitzdach abgeschlossen wurde.

El-Maʿeinī-Moschee[Bearbeiten]

2 El-Maʿeinī-Moschee (مسجد المعيني, Masǧid al-Maʿainī). El-Maʿeinī-Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia El-Maʿeinī-Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEl-Maʿeinī-Moschee (Q12242781) in der Datenbank Wikidata. Die Moschee wurde 1310 (710 AH) zur Zeit des Sultans el-Malik en-Nāṣir Muḥammad bin Qalāʾūn (1293–1341) durch den Händler Muḥammad ibn Maʿein (arabisch: ‏محمد بن معين‎) errichtet. Die östliche Fassade der Vier-Iwan-Moschee wurde aus Sandsteinblöcken errichtet. (31° 24′ 51″ N 31° 48′ 44″ O)
Ostfassade der el-Ma'einī-Moschee
Eingangsportal der el-Ma'einī-Moschee
Hof der el-Ma'einī-Moschee

Das Hauptportal der Moschee befindet sich im Nordosten. Es ist eingetieft und besteht aus abwechselnden weißen und gelben Sandsteinblocklagen. Dieser Architekturstil wird als Ablaq bezeichnet. Dieses Portal wird nach oben hin mit einem flachen Bogen abgeschlossen. Über der Tür befindet sich ein dekoratives Feld mit spitzbögigen Muqarnaṣ, darüber ein rosettenförmiges Ornament in einem Quadrat. Unmittelbar hinter dem Portal befindet sich ein überkuppelter Raum.

Der Haupteingang der Moschee befindet sich aber heute an der Südseite. Man gelangt in einen offenen Hof, der auf allen Seiten von einem Iwan, einer dreiseitigen Halle, begrenzt wird. Die Begrenzung der Spitzbögen an deren Zugängen wird aus gemauerten Ziegelsteinen gebildet. Der Fußboden besteht aus einem farbigen Marmormosaik.

Im südöstlichen Iwan befinden sich die Gebetsnische, Mihrab, und die Kanzel, Minbar.

Weitere Moscheen[Bearbeiten]

El-Baḥr-Moschee
  • Er-Raḍwānīya-Moschee (زاوية الرضوانية, Zāwiyat ar-Raḍwānīya). Die Moschee stammt aus ayyubidischer Zeit.
  • 3 El-Matbūlī-Moschee und -Madrasa (مسجد ومدرسة المتبولي, Masǧid wa-madrasa al-Matbūlī). Die Moschee wurde 1475 im mamlukischer Zeit vom Sultan el-Aschraf Seif ed-Dīn Qāitbāy (Regierungszeit 1468–1496) in der Nähe zum Fluss errichtet. Zur Moschee gehörte eine Schule, die Aschrafīya. (31° 25′ 31″ N 31° 48′ 28″ O)
  • 4 El-Baḥr-Moschee (جامع البحر, Ǧāmiʿ al-Baḥr). El-Baḥr-Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia El-Baḥr-Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEl-Baḥr-Moschee (Q12204205) in der Datenbank Wikidata. Die Moschee wurde 1600 (1009 AH) in osmanischer Zeit errichtet bzw. renoviert. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Moschee 1967, als sie im andalusischen Stil umgebaut wurde. Die Moschee besitzt zwei hohe Minarette. Der Gebetsraum befindet sich in einer großen Kuppelhalle. Der flach gedeckte Umgang um diese Halle besitzt in den Ecken je eine weitere, kleinere Kuppel. (31° 25′ 10″ N 31° 48′ 39″ O)
  • Es-Sūq-el-Kabīr-Moschee (مسجد السوق الكبير). Moderne Moschee.

Grabmoscheen[Bearbeiten]

Nachfolgende Kuppelgräber stammen aus osmanischer Zeit:

  • El-Anṣārī-Kuppelgrab (قبة الأنصاري, Qubba al-Anṣārī).
  • El-Diyāsṭī-Kuppelgrab (قبة الدياسطي, Qubba ad-Diyāsṭī).

Kirche der hl. Jungfrau[Bearbeiten]

5 Kirche der hl. Jungfrau (كنيسة العذراء, Kanīsat al-ʿAdhrāʾ). Die Bischofskirche ist eine große Hallenkirche mit drei Altären, sog. Heikalen, die zur Linken für den hl. Sīdhum Bischāi, in der Mitte für die hl. Jungfrau und rechts für die hl. Damyāna bestimmt sind. Zu beiden Seiten der hölzernen Ikonostase mit den Bildnissen des letzten Abendmahls, der zwölf Apostel und der hier verehrten Heilgen befinden sich Reliquienschreine. Am Zugang zum Hauptheikal befinden sich beidseitig zwei Ikonen, die u.a. die Jungfrau mit Kind und Taufe Christi zeigen. Am Heikal der hl. Damyāna befinden sich Ikonen für die hl. Damyāna und die vierzig Jungfrauen sowie für den hl. Georg. (31° 24′ 48″ N 31° 48′ 40″ O)
Fassade der Kirche der hl. Jungfrau
Kirchenschiff Kirche der hl. Jungfrau
Blick zum Schrein mit dem Sarg des Sidhom Bischoi
Glassarkophag des Märtyrers und Heiligen Sīdhum Bischāi

In der Kirche befindet sich auf der rechten Seite auch der Glassarkophag des Märtyrers und Heiligen Sīdhum Bischāi (arabisch: ‏سيدهم بشاي‎), der zur Zeit des Gouverneurs der osmanischen Provinz Ägypten, Muḥammad ʿAlī (Regierungszeit 1805 bis 1848), als Verwaltungsangestellter in Dumyāṭ beschäftigt war. Man unterstellte ihm fälschlicherweise, dass er den Islam verflucht hätte, und brachte ihn vor ein islamisches Gericht. Die Richter verlangten von ihm, dass er entweder seinem Glauben abschwören solle, oder er würde sterben. Bischai beharrte aber auf seiner Unschuld. Der Gouverneur bestätigte das Urteil des Gerichts. Bischai wurde ausgepeitscht, gedemütigt, indem man ihn auf einen Büffel mit Blick zum Schwanz legte und durch die Straßen zog, und man goss flüssigen Teer über seinen Kopf. Am Ende legte man ihn vor seinem Haus ab. Seine Familie versuchte, ihn gesund zu pflegen, aber er starb fünf Tage später am 17. Baramhat 1565 AM (25. März 1844). Christen aller Konfessionen unter Führung des koptischen Erzpriesters Yusuf Michail begleiteten ihn auf seinem letzten Weg durch die Stadt bis zur Kirche der hl. Jungfrau, wo er bestattet wurde. Nach dem Vorfall bat man Michail Sorūr, einem offiziellen Vertreter von sieben europäischen Ländern, um die Vermittlung zwischen Papst Peter VII. von Alexandrien und der ägyptischen Regierung. Der Prozess wurde neu aufgerollt und das falsche Urteil aufgehoben. Sowohl der Richter als auch der Gouverneur wurden in Unehren entlassen und verbannt. Als Zugeständnis wurde den Christen seitdem das Recht zur Kreuzerhöhung bei Beerdigungen und über ihren Kirchen in Dumyāṭ zugesprochen. Unter Papst Kyrillos IV. wurde diese Praxis in ganz Ägypten gestattet.[13]

Eine Besonderheit stellt die Bestattung dar. Sie folgte dem erst sehr spät in der koptischen Kirche von den West- bzw. byzantinischen Kirchen übernommenen Kult des Corpus incorruptum, d.h., des Glaubens an die körperliche Unvergänglichkeit von Heiligen als Zeichen ihrer Redlichkeit, der in den West- bzw. byzantinischen Kirchen seit dem 6. Jahrhundert bekannt ist. Ein erster Hinweis auf diese Praxis in der koptischen Kirche stammte vom französischen Marineoffizier und Naturforscher Charles Sigisbert Sonnini (1751–1812), dem Mönche des Bischoi-Klosters im Januar 1778 den mumifizierten Körper eines Heiligen zeigten.[14][15]

So wurde hier der Leichnam des Sīdhum Bischāi in einen Glassarg gebettet, um eben diese Unvergänglichkeit zu demonstrieren. Eine vergleichbare Bestattung gibt es nur noch im Antonius-Kloster, in dem der hl. Vater Yūsāb (ibn) el-Abaḥḥ (Yusab von Girga, arabisch: ‏الأنبا يوساب الأبح‎, al-Anbā Yūsāb al-Abaḥḥ, 1735–1826)[16], Bischof von Girgā und Achmīm, in einem Glassarg in der Kirche der hl. Apostel bestattet wurde.

Weitere Kirchen[Bearbeiten]

  • Römisch-orthodoxe Kirche (كنيسة الأرثوذوكس الرومانية, Kanīsat al-Urthūḏūks ar-Rūmānīya).
  • Kirche des hl. Nikolaos (Agios Nikolaos). Die Kirche ist auch Bischofssitz der griechisch-orthodoxen Kirche.
  • Kirche des hl. Franz von Assisi. Katholische Kirche.

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Alte Brücke in Dumyāṭ

In der Altstadt gibt es noch Häuser aus osmanischer Zeit.

  • 8 Alte Brücke (الكوبري القديم, al-Kūbrī al-qadīm). Die 168 Meter lange Eisenbrücke wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet. (31° 25′ 11″ N 31° 48′ 32″ O)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Marktstraße in Dumyāṭ
  • 1 Suq el-Hisba (سوق الحسبة, Sūq el-Ḥisba). Markt im alten Stadtzentrum aus abbasidischer Zeit. Der Markt ist noch nicht auf Touristen ausgelegt. (31° 25′ 12″ N 31° 48′ 46″ O)

Küche[Bearbeiten]

Eine Spezialität der Stadt ist der weiße Domiati-Käse.

In der Stadt gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés. Es folgt eine kleine Auswahl:

  • El Badry Sweets, El Souk El Omoumy St.
  • Pizza Party, Souk El Lesan St. Tel.: +20 (0)57 222 0488. Weitere Filiale in der 55 El Tahrir St., Sorour Sq., Tel.: +20 (0)57 222 5644, 224 0133.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die wenigen Hotels befinden sich in der Nähe der Uferstraße (Corniche) etwa im Bereich des Flussbogens bzw. der el-Baḥr-Moschee.

Einfach[Bearbeiten]

  • El Manshy Hotel, 5 El Nokrashy St. (nach Norden führende Seitenstraße der El Galaa St.). Tel.: +20 (0)57 323 308, (0)57 333 400, Fax: +20 (0)57 345 050. 1-Stern-Hotel mit 20 zumeist Zweibettzimmern. Preis: Übernachtung Einzel- LE 25-41, Doppelzimmer LE 30–45, Frühstück LE 6, Mittag/Abend LE 20 (Stand 8/2009).
  • 1 Soliman Hotel, 5 El Galaa St. (hinter einer Konditorei). Tel.: +20 (0)57 237 7050, (0)57 237 6050, Fax: +20 (0)57 237 7050. 2-Sterne-Hotel mit 26 Zimmern mit Klimaanlage, TV und Kühlschrank. Soliman Inn Restaurant. Preis: Übernachtung Einzel- LE 110–140, Doppelzimmer LE 200, Suite LE 350, Frühstück LE 20 (Stand 8/2009). (31° 25′ 2″ N 31° 48′ 46″ O)

Gehoben[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es mehrere Krankenhäuser.

Respekt[Bearbeiten]

Dumyāṭ ist keine Touristenstadt, und die Bevölkerung ist eher konservativ. Angemessene Kleidung ist angesagt. Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit wird alles andere als gern gesehen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristinformation[Bearbeiten]

Dumyāṭ ist nicht touristisch erschlossen. Es gibt deshalb auch keine Touristinformation. Die für Dumyāṭ zuständige Antikenverwaltung befindet sich in el-Manṣūra.

Passstelle[Bearbeiten]

Die Passstelle befindet sich in der El Morour St. (Tel.: +20 (0)57 232 2798) in der Sicherheitsdirektion.

Banken[Bearbeiten]

Postamt[Bearbeiten]

Ein 2 Postamt (+20 (0)57 222 7277) befindet sich an der Corniche in der Nähe des Helal Hospitals.

Ausflüge[Bearbeiten]

Östlich der Stadt in Richtung Port Said befindet sich der nur 1,3 Meter tiefe Manzala-See (arabisch: ‏بحـيرة المنزلة‎, Buhairat al-Manzala). Er ist Ägyptens bedeutendstes Feuchtlandgebiet und bietet sich für die Beobachtung von Vögeln wie Pelikane, Fischreiher, Löffler und Flamingos an.

Der Ahmed-'Urabi-Turm (arabisch: ‏طابية أحمد عرابي‎, Ṭābīyat Aḥmad ʿUrābī) gehört zu den Ruinen der Festung von Damietta (arabisch: ‏قلعة دمياط‎, Qal'a Dumyāṭ) in ʿIzbat el-Burg (arabisch: ‏عزبة البرج‎).

Wenige Kilometer südlich von Dumyāṭ befindet sich Fāraskūr mit der el-Ḥadīdī-Moschee. Lohnenswert ist auch die Besichtigung der Stadt el-Manṣūra, in der Ludwig IX. gefangen gehalten wurde. Unmittelbar an der Mittelmeerküste befindet sich der bei Ägyptern beliebte Erholungsort Raʾs el-Barr.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hoogeweg, Hermann: Der Kreuzzug von Damiette 1218–1221. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (MIÖG), ISSN 0073-8484, Bd. 8 (1887), S. 188–218, Bd. 9 (1888), S. 249–288, Bd. 9 (1888), S. 414–447.
  • Steward, Randall: Dumyāṭ. In: Atiya, Aziz Suryal (Hg.): The Coptic Encyclopedia ; Bd. 3: Cros - Ethi. New York : Macmillan, 1991, ISBN 978-0-02-897026-4, S. 925 f.
  • Timm, Stefan: Damyāṭ. In: Das christlich-koptische Ägypten in arabischer Zeit ; Bd. 2: D – F. Wiesbaden : Reichert, 1984, (Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients : Reihe B, Geisteswissenschaften ; 41,2), ISBN 978-3-88226-209-4, S. 530–538.
  • Holt, P.M.: Dimyāṭ. In: Lewis, Bernard (Hg.): The Encyclopaedia of Islam : Second Edition ; Bd. 2: C - G. Leiden : Brill, 1965, ISBN 978-90-04-07026-4, S. 292.

Einzelnachweise

  1. Citypopulation.de, eingesehen am 17. Dezember 2014.
  2. Der Granitschrein befindet sich heute im Louvre unter der Inventarnummer D.37. Er wurde von der Napoléon-Expedition gefunden und in der Description de l’Égypte beschrieben. Siehe auch Porter, Bertha ; Moss, Rosalind L. B.: Topographical bibliography of ancient Egyptian hieroglyphic texts, statues, reliefs, and paintings ; Bd. 4: Lower and Middle Egypt : (Delta and Cairo to Asyûṭ). Oxford : Griffith Inst., Ashmolean Museum, 1934, ISBN 978-0-900416-82-8, S. 1.
  3. [Abū al-Makārim] ; Evetts, B[asil] T[homas] A[lfred] (Hg., Übers.) ; Butler, Alfred J[oshua]: The churches and monasteries of Egypt and some neighbouring countries attributed to Abû Sâliḥ, the Armenian. Oxford : Clarendon Press, 1895, S. 16 (Fol. 7b), 20 (Fol. 9a), 33 f. (Fol. 14a), 63 (Fol. 19b), 169 f. (Fol. 57a,b, Gründungsmythos), S. 186 (Fol. 63b), 345 (Nr. 72 der Kirchenliste des el-Maqrīzī). Verschiedene Nachdrucke, z. B. Piscataway : Gorgias Press, 2001, ISBN 978-0-9715986-7-6. Abū Sāliḥ gab das Alter des Ismael mit 139 Jahren an, in der Genesis werden 137 Jahre genannt.
  4. P[ère] Vansleb [Wansleben, Johann Michael]: Nouvélle Relation En forme de Iournal, D’Vn Voyage Fait En Egypte : En 1672. & 1673. Paris : Estienne Michallet, 1677, S. 107–111. Vansleb, F[ather]: The present state of Egypt : or, A new relation of a late voyage into the kingdom, performed in the years 1672 and 1673. London : John Starkey, 1678, S. 67–72.
  5. Wilkinson, John Gardner: Modern Egypt and Thebes : being a description of Egypt ; including the information required for travellers in that country, Bd. 1. London : Murray, 1843, S. 410, 452 f.
  6. Baedeker, Karl: Ägypten : Handbuch für Reisende ; Theil 1: Unter-Ägypten und die Sinai-Halbinsel. Leipzig : Baedeker, 1885 (2. Auflage), S. 469–471.
  7. Amélineau, É[mile]: La géographie de l’Égypte à l’époque copte. Paris : Impr. Nationale, 1893, S. 116 f.
  8. Salmon, Georges: Rapport sur une mission à Damiette (mai-juin 1901). In: Bulletin de l’Institut Français d’Archéologie Orientale (BIFAO), ISSN 0255-0962, Bd. 2 (1902), S. 71–89. Die Angabe zur Einwohnerzahl befindet sich in Fußnote 1 auf S. 71
  9. Meinardus, Otto F. A.: Christian Egypt, ancient and modern. Cairo : American University in Cairo Press, 1977 (2. Auflage), ISBN 978-977-201-496-5, S. 243.
  10. al-Maqrīzī, Taqī ad-Dīn Aḥmad ibn ʿAlī ; Bouriant, U[rbain] (Übers.): Description topographique et historique de l’Egypte, Bd. 2. Paris : Leroux, 1895 (Bd. 1) – 1900 (Bd. 2), (Mémoires publ. par les membres de la mission archéologique française au Caire ; 17), S. 632–665 (Kapitel LXI), Beschreibung der Moschee ab S. 662.
  11. Jullien, M[ichel]: L’Égypte : Souvenirs bibliques et chretiens. Lille : Societe de Saint-Augustin, 1891, S. 161–164 (Chapitre V: Damiette), 168–172 (Chapitre VII: Emplacement de l’ancienne Damiette), insbesondere S. 169 einschließlich bei beiden Abbildungen, 172–174 (Chapitre VIII: Histoire).
  12. El-Arif, Nevine: Inside the Damietta mosques (archivierte Version vom 19. August 2009 im Internet Archive archive.org), in: Al-Ahram Weekly vom 13. August 2009.
  13. Sidhom Bishay, Artikel auf der englischen Wikipedia.
  14. Meinardus, Otto: Coptic Saints and Pilgrimages. Cairo : The American University in Cairo Press, 2002, ISBN 978-977-416-126-1, S. 65.
  15. Sonnini, C[harles] S. ; Hunter, Henry [Übers.]: Travels in Upper and Lower Egypt : undertaken in order of the old government of France, Bd. 2. London : John Stockdale, 1799, S. 186.
  16. Synaxarium der koptischen Kirche zum 17. Toba (25. Januar).
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