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Dobrudscha

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Lage der Dobrudscha in Rumänien

Die Region Dobrudscha (rumänisch Dobrogea) liegt im Osten Rumäniens und umfasst die gesamte Schwarzmeerküste des Landes.

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Dobrudscha

Der rumänische Teil der Dobrudscha umfasst die Kreise Tulcea(Tultscha) im Norden und Constanța (Konstanza) im Süden.

Die historische Region umfasst noch den Nordosten von Bulgarien um die Stadt Добрич (Dobritsch)

Orte[Bearbeiten]

Historisches Museum Constanța
König Carol-I.-Moschee in Constanța
  • 1 Constanța Website dieser Einrichtung. Constanța in der Enzyklopädie Wikipedia Constanța im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsConstanța (Q79808) in der Datenbank WikidataConstanța auf Facebook. ist die bedeutendste Hafenstadt des Landes, die bereits in römischer Zeit bekannt war
  • 2 Mamaia Website dieser Einrichtung. Mamaia in der Enzyklopädie Wikipedia Mamaia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMamaia (Q854646) in der Datenbank Wikidata. ist ein bekannter Badeort am Schwarzen Meer wenige Kilometer nördlich von Constanța
  • 3 Babadag. Babadag im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Babadag in der Enzyklopädie Wikipedia Babadag im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBabadag (Q386945) in der Datenbank Wikidata. war zur Zeit des Osmanischen Reiches (bis 1878) Sitz wichtiger Verwaltungsämter.
  • 4 Tulcea. Tulcea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tulcea in der Enzyklopädie Wikipedia Tulcea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTulcea (Q11585) in der Datenbank WikidataTulcea auf Facebook. ist der Ausgangspunkt für Ausflüge ins Donaudelta

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Im Donaudelta
  • 1 Donaudelta (Delta Dunării). Donaudelta in der Enzyklopädie Wikipedia Donaudelta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDonaudelta (Q184429) in der Datenbank Wikidata. ist Weltnaturerbe der UNESCO Unesco-Welterbestätten in Europa
  • Sandstrände am Schwarzen Meer sind der Hauptanziehungspunkt des Tourismus
  • 1 Adamclisi. Adamclisi in der Enzyklopädie Wikipedia Adamclisi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdamclisi (Q5124784) in der Datenbank Wikidata. römische Siedlung, berühmt ist der Ort wegen seines Denkmals, des Tropaeum Traiani

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Dobrudscha gehörte bis 1878 zum Osmanischen Reich. Aus diesem Grund findet man in der Dobrudscha die meisten Moscheen in Rumänien. Auf Grund der geografischen Lage war die Dobrudscha Durchzugs- und Siedlungsgebiet vieler Ethnien. Diese sind (bzw. waren) ua. Türken, Tataren, Aromunen, Bulgaren, Rumänen, Gagausen, Mazedonier, Deutsche, Lipowener, Rumänen und andere.

Ehemals deutsche Ortschaften mit deren Kirchen und Friedhöfen. In der Dobrudscha gab es bis 1940 etwa 40 Dörfer mit einem wesentlichen Anteil deutscher Bevölkerung. Einige der Orte waren auch fast rein mit Deutschen besiedelt, wie Malcoci (Malkotsch, katholisch) am Rand des Donaudeltas. Auch in den Städten Tulcea (Tultscha) und Constanța (Konstanza) wohnten Deutsche als Handwerker, Händler oder Ingenieure.

Seit 2015 findet jährlich am 14. November der Tag der Dobrudscha (Ziua Dobrogei) statt. Der Tag wurde aus Anlass der Angliederung der Dobrudscha an Rumänien nach dem Russisch-Rumänisch-Türkischen Krieg im Jahr 1878 gewählt. Viele der in Dobrudscha lebenden Nationalitäten beteiligten sich am Programm.

In römischer Zeit war dieses Gebiet Endpunkt der Via Pontica, der römischen Straße nach Byzanz (Istanbul).

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

  • Über die Autobahn A2, die Autostrada Soarelui (Sonnenautobahn) von Bukarest nach Constanța
  • Internationaler Flughafen "Mihail Kogălniceanu International Airport" 25 km nordwestlich von Constanța

Mobilität[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist von mediterranen Zügen geprägt, was bedeuted, dass es es in der Sommerzeit sehr heiß ist (bis zu 40 Grad Celsius) und im Winter vergleichsweise eher mild ist. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer Tiefsttemperatur bis zu 0 Grad Celsius.

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Traeger: Die Deutschen in der Dobrudscha. Stuttgart 1922. (Nachdruck. 2012, ISBN 978-3-7357-9155-9)
  • Bilder aus der Dobrudscha 1916-118 Deutsche Etappen-Verwaltung in der Dobrudscha 1918. (Nachdruck. 2018, ISBN 978-3746090993
  • Jürgen Henkel: Halbmond über der Dobrudscha: Der Islam in Rumänien Schiller Verlag 2016 ISBN 978-3944529585
  • Horst Pfingsten: Dobrudscha: "Mit Resi nach Saturn" und andere Reisebegebenheiten aus Rumäniens Schwarzmeer-Provinz Schiller Verlag 2012 ISBN 978-3941271746


Weblinks[Bearbeiten]

Dobrudscha

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