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Budapest/Budapester Thermalbäder

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Szechenyi-Bad, ein Freiluftbecken im Oktober

Budapest ist nicht nur das einzige Kurbad, das zugleich Hauptstadt ist, sondern auch die größte Kurstadt Europas. Aus über 120 heißen Quellen stehen täglich über 30.000 Kubikmeter mineralstoffreiches Wasser in 21 Bädern zur Verfügung, von denen 10 Heilbäder sind. Viele dieser Bäder sind zugleich Bauten von beträchtlichem historischen wie architektonischen Rang.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits im 2. Jahrhundert gab es im damals römischen Aquincum in der Stadt 14 Thermalbäder. Die Kultur der römischen Thermalbäder allerdings ging mit dem Niedergang des römischen Reichs und dessen Rückzug aus Pannonien allmählich wieder verloren, wurde aber mit der Besetzung durch die Türken während des 16. und 17. Jahrhunderts neu begründet, 1669 wird bereits von acht Bädern berichtet. Die von den Türken etablierte Badekultur blieb bis über deren Rückzug aus Ungarn hinaus bis heute populär. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einem besonderen Höhepunkt, als Bäder wie das Gellert-Bad, das wohl berühmteste Bad Budapests, oder das Szechenyi-Bad, bis heute einer der größten Badekomplexe ganz Europas, als monumentale Repräsentativbauten errichtet wurden. Seit dem geschichtlichen Umbruch 1989 wurden viele der Bäder sukzessive restauriert.

Heilbäder[Bearbeiten]

Rudas-Bad[Bearbeiten]

Der unmittelbar an der Donau, zu Füßen des Gellért-Berges gelegene Badekomplex des Rudas-Bades (ehemals "Zöldoszlopos fürdô", "Grünes Säulenbad") wurde um 1550 mit einem Thermalbad begründet und ist mehrfach erweitert worden. Die bedeutendsten Erweiterungen waren 1883 die Errichtung des Dampfbades, 1896 die Errichtung eines Hallenschwimmbades sowie die Ergänzung um eine Physiotherapieabteilung.

Der Kern des Komplexes, das Thermalbad, ist 1566 von Pascha Szokoli Musztafa umgebaut, seither jedoch kaum verändert worden. Es befindet sich somit heute noch annähernd im fast 450 Jahre alten Originalzustand, damit ist es das älteste und gilt als das schönste der noch von den Türken erbauten Bäder Budapests.

Die von 9 roten Marmorsäulen getragene Kuppel des Thermalbades mit einem Durchmesser von 10 m überdeckt ein achteckiges, von drei Quellen gespeistes Mittelbecken (96 m², 36 °C), umgeben von einem spitzbogigen Umgang. In den Ecken des Raumes befinden sich vier weitere kleine Becken (9 m²) mit unterschiedlichen Temperaturen (42 °C, 33 °C, 30 °C, 28 °C). Die ursprünglich einzige Lichtquelle des Raumes sind in die Kuppel eingelassene Tessellae aus farbigem Glas, durch die getöntes Tageslicht einfällt.

Der Zutritt des Bades war lange Zeit nur Männern vorbehalten, es galt als Treffpunkt für Journalisten und Politiker. Im April 2004 wurde es zu Renovierungszwecken geschlossen und im Winter 2006 wiedereröffnet. Der Thermalbereich ist an Dienstagen nur für Frauen geöffnet. Nur für Männer geöffnet ist er Mo, Mi, Do und Fr, gemischt Sa, So. Das Schwimmbecken (278 m², 29 °C), Eintritt 2000HUF, ist für Frauen und Männer geöffnet.

Dem Thermalwasser wird bei Gelenkerkrankungen heilende Wirkung zugeschrieben.

Bade-Einrichtungen barrierefreibarrierefrei

Becken im Dampfbad (4,5 m², 16 °C - 9 m², 28 °C - 9 m², 30 °C - 9 m², 33 °C - 96,5 m², 36 °C - 9 m², 42 °C)

Schwimmbecken 278 m², 29 °C

  • 1 Rudas Thermalbad, H-1013 Budapest, Döbrentei tér 9. Tel.: +36 (0)1 356-1322. Geöffnet: Mo-So 06-20 Uhr, Fr, Sa von 22-04 Uhr. Preis: Eintritt an Wochentagen Thermalbad 3100 HUF, WE 3400 HUF.

Király-Bad[Bearbeiten]

Fast genauso alt wie das Rudas-Bad ist das Király-Bad, vermutlich wurde es 1565 durch den Pascha Arszlán errichtet. Anders als andere Bäder ist es nicht auf eigenen Quellen errichtet, sondern wird von den Quellen am Lukács-Bad gespeist. Sinn dieser Massnahme war es, ein Bad innerhalb des Festungsringes zu haben, um auch im Fall einer Belagerung ein Bad benutzen zu können. Der Name "Király" (ungarisch "König") stammt von der Familie, die das Bad ab 1796 betrieb.

Das Király-Bad hat über die Jahrhunderte etwas mehr Veränderung erfahren, neben einer Umgestaltung durch die Királys musste es nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg renoviert werden, 1950 wurde es wiedereröffnet. Trotz dieser Eingriffe ist der ursprüngliche Charakter des Baus noch immer klar erkennbar, damit ist das Király neben dem Rudas-Bad das einzige Bad, das den Besucher die original türkische Badekultur spüren lässt. Es ist täglich wechselnd für Männer oder Frauen geöffnet.

Bade-Einrichtungen Wheelchair-grau3.png

Becken (4 m², 26 °C, - 10 m, 32 °C, - 68 m², 36 °C, - 4 m², 40 °C)

Whirlpool (5 Personen, 32 °C - 36 °C)

Mindestalter 14 Jahre

Gellért-Bad[Bearbeiten]

St. Gellért Heil- und Schwimmbad
Im Gellért-Bad

Das im Sezessionsstil gebaute Gellért-Bad ist unbestritten das berühmteste Bad Budapests. Die Quellen, die es nutzt, wurden bereits im 13. Jahrhundert, wie auch wenige Jahrhunderte später, durch die Türken genutzt. 1918 wurde es zusammen mit dem Gellért Hotel errichtet. Der eklektische Stil des nach Art der Sezession erbauten und, verglichen mit anderen Bädern der Stadt, sehr großen Bades ist in all seiner verschwenderischen Pracht trotz des Krieges bis heute fast unverändert erhalten geblieben.

Das von verspielt geformten und mosaikgeschmückten Mauern umrahmte Aussenbecken war das erste Wellenbad weltweit, das innere Hauptbecken ist überdacht mit einem Dach, das bei gutem Wetter geöffnet wird. Zusätzlich zu den gemischten Schwimmbecken gibt es noch getrenntgeschlechtliche Thermal- und Dampfbäder, Massagen und zahlreiche weitere kosmetische wie medizinische Therapien. Neben der opulenten Ausstattung macht so auch das gewaltige Programm therapeutischer Massnahmen das Gellért trotz des touristischen Publikums zu einem der wichtigsten Bäder der Stadt.

Bade-Einrichtungen: barrierefreibarrierefrei

Sprudelbecken (246 m², 27 °C, 0,8-2 m), Sitzbecken (60 m², 36 °C, 1,05 m)

Wellenbecken (500 m², 26 °C, 0,4-2,75 m), Erlebnisbecken (94 m², 36 °C, 1 m)

Thermalbad: mehrere Becken (35, 36, 38 und 40 °C), Tauchbecken (19 °C), mehrere Saunen, Dampfbäder

Széchenyi-Bad[Bearbeiten]

Széchenyi Heil- und Schwimmbad
Freiluftbecken

Das Széchenyi-Bad verfügt über die tiefsten und (mit 75 °C) heißesten Thermalquellen Budapests, die erst 1879 entdeckt wurden und die erste im Pester Teil der Stadt waren. Sie gaben 1913 Anlass zur Errichtung eines der bis heute größten Badekomplexe Europas, der 1927 noch einmal erweitert wurde. Das Széchenyi verfügt über 3 Außen- und 7 Innenbecken mit Temperaturen zwischen 32 °C und 38 °C, sowie einige kleine Kaltbecken zu mehreren Saunen, einem Dampfbad und einem Heißraum. Darüber hinaus werden Massagen und physiotherapeutische Behandlungen angeboten.

Empfehlenswert ist es, anstatt eines Schließfaches eine eigene Umkleidekabine zu benutzen, in der die persönlichen Gegenstände deponiert werden. Am Eingang des Bades erhält man ein Armband, das als Schlüssel für die Kabine dient. Falls man die Kabinennummer vergisst, kann sie mit Hilfe des Armbandes an einem Displays im Flur angezeigt werden. Wie in den anderen Badeeinrichtungen der Stadt können Badeutensilien bei Bedarf ausgeliehen werden. Eine Badekappe braucht man im großen Schwimmbecken. In die Sauna geht man mit Badebekleidung, man sollte sich auf ein Handtuch setzen. Das ist schon deshalb empfehlenswert, weil es einige Gäste nicht so genau nehmen.

Bade-Einrichtungen barrierefreibarrierefrei Schwimmbad (910 m, 27 °C), 0,8-1,7 m tief

Erlebnisbecken (600 m², 30 °C - 34 °C) 0,8 m tief

Thermal-Sitzbecken (38 °C)

Thermalbad 7 Becken 27 °C, Dampfbad 6 Becken, 27 °C

  • 4 Széchenyi-Bad, H-1146 Budapest, XIV., Állatkerti körút 9-11. Tel.: +36 (0)1 363-3210. Preis: Tageskarte 5700 HUF (incl. Kabinenbenutzung).

Lukacs-Bad[Bearbeiten]

Bereits im 12. Jahrhundert hatten hier die auf Krankenpflege spezialisierten Johanniter ein Heilbad errichtet. Um 1880 wurde das Bad im neoklassizistischen Stil grundlegend umgestaltet, neben dem Schwimmbad entstand auch ein Wellness-Hotel. 1937 wurde eine Trinkhalle errichtet. Seit 1979 verfügt das Bad über eine physiotherapeutische Abteilung mit einem Tageskrankenhaus. Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Bad modernisiert.

Bade-Einrichtungen barrierefreibarrierefrei

Schwimmbecken: 310 m², 26 °C, 1-1,9 m - 368 m², 22 °C, 1,4-1,9 m

Erlebnisbecken 220 m², 32 °C, 1,13 m

Heilbad 24 °C - 40 °C, Unterwasser-Traktionsbad 36 °C

Dagály-Bad[Bearbeiten]

Die Quellen des Dagály-Bades liegen unter dem Flussbett der Donau. Erst seit 1944 konnte das bis zu diesem Zeitpunkt ungenutzte Wasser erschlossen werden. Das 1948 eröffnete Dagály-Bad wurde 1956 erstmals erweitert und auch in der Folgezeit wiederholt umgestaltet.

Bade-Einrichtungen Wheelchair-grau3.png

Thermalbad 3 Becken 34-36 °C, Sauna

Schwimmbereich 25m-Becken, 27 °C - 50m-Becken, 26 °C

Erlebnisbereich: Wellenbad (30 °C), 4 weitere Becken mit 28 °C - 31 °C

  • 6 Dagály-Bad, Népfürdő Str. 36. Geöffnet: tägl. 6-20 Uhr. Preis: Tageskarte 2.400 HUF.

Dandár-Bad[Bearbeiten]

Das Dandar-Bad wurde errichtet, um den Bürgern einen billigen Zugang zu Bademöglichkeiten zu schaffen. Anfangs wurde das Wasser mit Tankwagen vom Széchenyi-Bad herbeigeschafft, seit 1978 verfügt das Bad über einen eigenen Heilwasserbrunnen, es gilt seit dieser Zeit auch als Heilbad.

Bade-Einrichtungen barrierefreibarrierefrei

Thermalbecken (13,5 m², 20 °C - 26,5 m², 38 °C - 62 m²,36 °C), Sauna.

  • 7 Dandár-Bad, Dandár utca 5-7. Geöffnet: Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa, So 6-14 Uhr. Preis: Tageskarte 1.450 HUF.

Veli Bej Bad[Bearbeiten]

Die Quellen des heutigen „Veli Bej“ Bades waren bereits den Römern bekannt. Teile des heutigen Gebäudes wurden 1571/1572 unter türkischer Herrschaft errichtet. Der spätere Bau des Bades stammt aus dem Jahr 1829. Nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten wurde das Bad im Jahr 2012 unter der Leitung des Johanniterordens neu eröffnet.

  • 8 Veli Bej Bad (Veli Bej Fürdő), Árpád fejedelem útja 7.

Sonstige Bäder[Bearbeiten]

Zu den traditionellen Bädern gehört auch das Rácz-Bad aus dem 16. Jahrhundert, es ist derzeit wegen Rechtsstreitigkeiten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Siehe auch Racz-Bad

Sportschwimmbäder[Bearbeiten]

Császár-Komjádi-Sportschwimmbad[Bearbeiten]

Das thermalbeheizte Komjádi-Sportschwimmbad wurde 1976 errichtet.

Bade-Einrichtungen

Hallenbad: 50-m-Becken, Trainingsbecken. Badekappe Pflicht

Außenbereich: 50-m-Becken, thermalbeheiztes Trainingsbecken, 25-m-Becken (überdachbar)

Strandbäder[Bearbeiten]

Palatinus Strandbad[Bearbeiten]

Das Palatinus Strandbad wurde 1921 offiziell eröffnet und war das erste Budapester Bad im Freien und verfügte damals über drei Becken. Bereits 1937 mußte das Bad erweitert werden. Um 1987 entstand eine erste Rutsche mit 5 Bahnen. Im Jahr 2002 wurde das unter Denkmalschutz stehende Bad grundlegend renoviert und modernisiert. Das Wasser kommt von einem Thermabrunnen auf der Margaretheninsel.

Bade-Einrichtungen

Schwimmbecken 26 °C, Erlebnisbecken 32 °C, Rutschbecken 26 °C, mehrere kleinere Becken 30 °C - 36 °C, Sauna

Római Strandbad[Bearbeiten]

Bereits in römischer Zeit wurden auf dem Gebiet des Strandbads die Quellen benutzt. Unter König Matthias befand sich hier ein Krankenhaus, und im 19. Jahrhundert entstanden zwei getrennte Bäder für Männer und Frauen. 1964 erhielt das Bad seine heutige Gestalt, im Jahr 2000 wurde es jedoch grundlegend modernisiert.

Bade-Einrichtungen

Schwimmbecken 22 °C, Kinderbecken 30 °C, Erlebnisbecken 24 °C - 26 °C, Sauna, Dampfkabine

  • 11 Római Strandbad, Rozgonyi Piroska út 2. Geöffnet: tägl 9-20 Uhr. Preis: Eintritt 2300 HUF.

Pünkösdfürdö Strandbad[Bearbeiten]

Das lauwarme Wasser dieses Bades sprudelte erstmals an Pfingsten, daher der Nale "Pfingstbad" für dieses 1935 errichtete Bad. Es wurde um 2002 erneuert

Bade-Einrichtungen

3 Becken mit je 24 °C, eine Sauna

  • 12 Pünkösdfürdö, Királyok útja 272. Geöffnet: Mo-Do 9-19 Uhr, Fr-So 9-20 Uhr. Preis: Eintritt 1700 HUF.

Paskál Strandbad[Bearbeiten]

Das Bad ist im Stadtteil Zugló, es wurde 1989 fertiggestellt und ist damit das jüngste Bad der Stadt. Sein Wasser kommt aus einer Tiefe von 1735 m.

Bade-Einrichtungen

1 Becken 26 °C, Kinderbecken 30 °C

  • 13 Paskál Strandbad, Egressy út 178. Geöffnet: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa, So 9-20 Uhr. Preis: Eintritt 900 HUF, Kabine 500 HUF.

Csillaghegy Strand- und Schwimmbad[Bearbeiten]

Das Strandbad Csillaghegy ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb, es wurde um 2000 grundlegend umgestaltet. Das Bad liegt an einem Hang und wird im Winter mit einem Zelt überdacht.

Bade-Einrichtungen

3 Becken mit 22-23 °C im Sommer, 25-26 °C im Winter. Sauna

  • 14 Csillaghegy, Pusztakúti út 2-6. Preis: Eintritt 1700 HUF mit Spindbenutzung.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Eintrittskarten sind nach Verweildauer gestaffelt, je nach gelöster Karte und tatsächlicher Aufenthaltszeit kann nach Badeende entweder eine Nachzahlung notwendig werden oder "überschüssiges" Geld wird wieder ausgezahlt. Dem nicht Ungarisch sprechenden Reisenden sei dabei jeweils die Tageskarte empfohlen, das Prozedere der Auszahlung ist einfacher als das der Nachzahlung.

Die sprachlichen Fähigkeiten des Bäderpersonals sind sehr verschieden. Beim Besuch von Bädern, die zumindest gelegentlich touristisch besucht werden (v.a. Gellert, Szechenyi, Kiraly, Rudas) findet man immerhin am Eingang Preistafeln in englisch bzw. deutsch sowie vereinzelt Personal mit rudimentären Fremdsprachenkenntnissen vor. In vielen anderen Bädern wird nur Ungarisch gesprochen, es ist sinnvoll, an der Kasse dann einen jüngeren Ungarn um Übersetzungshilfe zu bitten, gern wird dabei vermittelt.

Der Besucher des Bades erhält nach dem Umziehen von einem Schliesser einen Spind zugewiesen, in den er seine Sachen ablegt. Die Schlüsselgewalt bleibt beim Schließer, der Besucher bekommt nur eine Marke mit einer eingestanzten Nummer ausgehändigt, die auf einem Kreidetäfelchen am Spind notiert wird, zusammen mit seiner Ankunftszeit. Die Marke muss beim Aufschließen des Spindes vorgewiesen werden, man sollte den Schließer auch nicht zu häufig in Anspruch nehmen. Es ist üblich, dem Schließer beim Gehen ein Trinkgeld von etwa 200 HUF zu geben.

In reinen Schwimmbecken (also nicht Thermal- oder Heilbädern) ist das Tragen von Badekappen ebenso verpflichtend wie das Schwimmen in die richtige Richtung (geschwommen wird quasi im "Kreisverkehr"). In Thermalbädern sind Schwimmen, Toben und "Plantschen" ebenso unerwünscht wie lautes Rufen oder gar Schreien. Das Tragen von Badehosen ist in nach Geschlechtern getrennten Thermalbädern unüblich, oft wird nur ein dünner Lendenschurz getragen, der den Schambereich verdeckt.

Bei der Inanspruchnahme von Massagen wird ein kleines Trinkgeld (ca. 15 % des Massagepreises) erwartet.

Weblinks[Bearbeiten]

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