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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Bhaktapur

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Bhaktapur oder Bhadgaun, in der Sprache der Newar auch Khwopa, ist eine alte Königsstadt im Kathmandutal. Die Altstadt zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Bhaktapur
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Hintergrund[Bearbeiten]

Nyatapola-Tempel

Bhaktapur, die Stadt der Frommen, liegt im östlichen Teil des Kathmandutals und ist mit rund 78.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Nepals. Die überwiegend hinduistische Bevölkerung stammt großteils vom Stamm der Newar. Die Stadt wurde gegründet im 9. Jahrhundert, vom 12. bis zum 18. Jahrhundert herrschten die Könige der Malla-Dynastie. Aus jener Epoche stammen zahlreiche Paläste und Tempel. Nach einem verheerenden Erdbeben von 1934 wurde die Altstadt großteils wieder aufgebaut, sie steht heute unter Denkmalschutz und zählt zum Weltkulturerbe. Offiziell ist daher auch das gesamte alte Stadtzentrum als Fußgängerzone ausgewiesen, was auch weitgehend respektiert wird.
Zu Bhaktapur gehört auch die Gemeinde Changu Narayan, sie liegt nur ca. 5 Kilometer nördlich auf einem Hügel und ist erreichbar über eine Straße, deren letztes Stück noch nicht asphaltiert ist. Die dortige hinduistische Tempelanlage ist die älteste des Kathmandutales und zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe.

Anreise[Bearbeiten]

Beim Tempel Wakupati Narayan Mandir

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist in Kathmandu

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vom rund 15 km entfernten Kathmandu aus führt eine staubige Straße nach Bhaktapur. Im Lauf des Jahres 2011 soll ihr befestigter Ausbau fertiggestellt sein, was für die Dörfer entlang des Weges ein Segen wäre.

Die Strecke zwischen Kathmandu und Bhaktapur wurde mit großem Aufwand und mit japanischer Entwicklungshilfe erneuert, sie ist inzwischen vierspurig fertig ausgebaut und asphaltiert. Super befahrbar - wenn nicht der alltägliche Nachmittagsstau herrscht. (Stand Juni 2012).

Mobilität[Bearbeiten]

Die Altstadt ist gut zu Fuß zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Als europäischer Tourist hat man nur dann Zutritt zur Altstadt, wenn man das Eintrittsgeld in Höhe von 10 US-$ oder 750 nepalesichen Rupien bezahlt. Mit diesem nicht ganz bescheidenen Betrag wird die Instandsetzung der sehenswerten Gebäude finanziert. Und das Geld ist gut angelegt, sowohl für die Besucher als auch für den Erhalt der Altstadt.

Im Juni 2012 sind es aktuell 15 US$.

Dattatreya Square[Bearbeiten]

Dattatreya Square

Der Platz ist auch unter dem Namen Tachapal Tol bekannt, der Name Dattatreya bezieht sich auf den Tempel Dattatreya Mandir, er ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt und den drei Gottheiten Brahma, Vishnu und Shiva geweiht. Ihm gegenüber liegt der Bhimsen-Tempel. Auffälliger Bau an der Seite ist der Pujari Math, einst eine prächtige Unterkunft für Angehörige der Priesterkaste. Eine Besonderheit ist das kunstvoll geschnitzte Pfauenfenster. In diesem Gebäude ist ein Holzschnitzereimuseum untergebracht, ebenso findet man dort ein Messing- und Bronzemuseum. Die Renovierung des Pujari Math war ein Geschenk der BRD an den einstigen König Birendra zur Hochzeit.

Taumadhi Tol[Bearbeiten]

Taumadhi Square vom Nyatapola Tempel gesehen

Nur wenige Meter südöstlich des Durbar Square ist der der Taumadhi Square. Er wird beherrscht von einer fünfstöckigen Pagode, geweiht der Göttin Siddhi Lakhshmi. Die Stufen hinauf zum Tempel sind flankiert von martialisch wirkenden Tempelwächtern.
Für die hier heimischen Newar wichtiger ist der danebenstehende große Tempel der Gottheit Bhairabnath, einer Schrecken verbreitende Manifestation des Gottes Shiva, Bhairava ist eine wichtige Figur beim Bisket-Jatra-Fest, dem nepalesischen Neujahr.
Auf dem Platz steht auch ein pagodenähnliches Bauwerk mit recht profaner Funktion, es ist das Café Nyatapola. Von der umlaufenden Galerie im zweiten Stock hat man einen herrlichen Blick auf den Platz und das pulsierende Leben.

Durbar Square[Bearbeiten]

Durbar Square vom Chatur Brahma Mahabihar

Der Durbar Square liegt direkt am westlichen Rand der Altstadt, man kann an seinem Westtor mit dem Besuch der Stadt beginnen. Nördlich des Zugangstores schließt sich der Königspalast an. Der linke Teil beherbergt die Nationalgalerie, rechts ist der Palast der 55 Fenster. In der Mitte führt der Weg durch das Goldene Tor, Sun Dhoka, zu den Innenhöfen. Das Betreten des Taleju-Tempels ist nur Hindus gestattet, besichtigen lassen sich aber die alten königlichen Badeanlagen (Naga Pokhari).
Vor dem Goldenen Tor ist auf einer Säule die Statue des Königs Bupathindra Malla, daneben die Taleju-Glocke. Sehenswert auch der Pavillon der Acht Ecken, Chyasin Mandrap. Auf der Südseite steht mit dem Pashupati Mandir der älteste Tempel der Anlage.
Im hinteren Teil des Platzes steht der Tempel Siddi Lakshmi Mandir, nicht weit davon zeugt der buddhistische Chatur Brahma Mandabir vom friedlichen Zusammenleben der Religionen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Der Tempel Wakupati Narayan Mandir ist ein kunstvoller Bau am Suryamadhi Place im Osten der Altstadt. Vor dem Tempel stehen Garudas auf Säulen, im Tempel wird Vishnu als Erntegott verehrt. Man sieht eine Reihe von Fruchtbarkeitssymbolen (Yoni und Lingam), auch wird Getreide zum Trocknen ausgelegt. Im Bereich des Tempels lassen sich Frauen bei typischen Textilarbeiten gerne beobachten und gegen ein geringes Entgelt fotografieren. Bitte vorher fragen.
  • Bhaktapur ist auch bekannt für sein Kunsthandwerk, besonders von Töpfereien, Holzschnitzereien, Metallarbeiten.
  • Zahlreiche alte Wohn- und Geschäftshäuser zeichnen sich durch aufwändige Schnitzereien an den Fenstern und am Gebälk aus.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Dreschen von Weizen in der Altstadt naha Wakupati Narayan Mandir

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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