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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Bergpark Wilhelmshöhe

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Der weltweit einmalige Bergpark Wilhelmshöhe ist bei Kassel in Nordhessen zu finden. Die 240 Hektar große Anlage im Stil eines englischen Landschaftsgartens liegt am Osthang des Habichtswaldes. Neben dem Wahrzeichen der Region, dem Herkules, findet man im Park zahlreiche weitere sehenswerte Bauwerke wie beispielsweise Schloss Wilhelmshöhe und die Löwenburg. Ein weiterer Höhepunkt im Park sind die historischen Wasserspiele, die im Sommerhalbjahr zweimal die Woche stattfinden. Seit 2006 wird im Bergpark Wilhelmshöhe umfangreich saniert.

Am 23. Juni 2013 erhielt der Bergpark den begehrten Titel "Weltkulturerbe", der ihn als weltweit einzigartig auszeichnet. Der Bergpark Wilhelmshöhe ist damit die 38. deutsche Welterbestätte.

Wer übrigens genug von Steigungen hat, sollte die Karlsaue besuchen. Diese zweite große historische Parkanlage von Kassel ist der ebene Kontrast zum Bergpark.

Stadtblick zentrale Parkachse. Die barocken Wasserspiele sind gerade in Aktion.

Anreise[Bearbeiten]

  • Überregional: siehe Abschnitt Anreise im Artikel Kassel

Mobilität[Bearbeiten]

Blick auf den Herkules. Die barocken Wasserspiele sind gerade in Aktion.

Parkplätze[Bearbeiten]

Für private KFZ gibt es im Bereich des Bergpark an zwei Stellen größere Parkplätze:

  • im Bereich von Schloss Wilhelmshöhe 1 Typ ist Gruppenbezeichnung: Anfahrt über Wilhelmshöher Allee bzw. Tulpenallee
  • am Herkules (bei 2 Typ ist Gruppenbezeichnung und 3 Typ ist Gruppenbezeichnung): Anfahrt von Kassel durch das Druseltal. Aufgrund des großen Andrangs zu den Zeiten der Wasserspiele darf dann zusätzlich halbseitig auf einem Straßenrand der recht breiten Zufahrtsstraße zum Herkules geparkt werden. Trotz dieser zusätzlichen Parkmöglichkeiten reichen die Plätze bei weitem nicht aus.

Das Parken ist auf beiden Plätzen kostenfrei mit Ausnahme an den Tagen der Wasserspiele: Hier kostet das Parken zwischen 10 und 16 Uhr seit 2014 eine Tagespauschale von 5 € pro PKW.

Achtung: Besonders zu den Wasserspielen (Mi, So und Feiertags; aber nicht nur dann) sind an schönen Ausflugstagen die Parkplätze besonders oben am Herkules, aber auch unten am Schloss öfter hoffnungslos überlastet. Daher an solchen Tagen am besten komplett auf Bus und Bahn umsteigen. Oder aber weiter entfernt parken und das letzte Stück mit dem öffentlichen Verkehr zurücklegen.


Trotz verdichteten Takts zu den Wasserspielen kann es im Bus auch schon mal etwas enger werden. Am stressfreisten ist es daher, sich mehr Zeit zu nehmen und den Bergpark bereits am Vormittag mit Bus & Bahn von unten mit der Tram 1 anzufahren. Dann kann man während des Aufstiegs zum Herkules die Schönheiten des Parks schon ohne großes Gedränge erkunden. Oben lädt dann noch vor den Wasserspielen die Gastronomie zum Mittag ein.

gute Alternative Sonn- und Feiertags: Parkhäuser Stadtmitte[Bearbeiten]

Sonn- und Feiertags sind die Parkhäuser in der Stadtmitte meist leer. Einige geöffnete Parkhäuser bieten daher mit Stand Mai 2014 günstige Tagespauschalen an:

- Parkhaus Friedrichsplatz (980 Plätze): Tagespauschale Sonn- & Feiertags 8.00 - 8.00 Uhr: 4,00 €
- Parkhaus Kurfürsten Galerie (620 Plätze): Wochenendtarif Samstags ab 16.00 Uhr bis Sonntags 24.00 Uhr max. 3,00 €
- Parkhaus Wilhelmsstraße (620 Plätze): Tagespauschale Sonn- und Feiertage ab 11 Uhr max. 3,00 €
- Am Fernbahnhof Wilhelmshöhe gibt es noch das kleinere Parkhaus im Atrium (150 Plätze) Wochenendtarif Samstags ab 16.00 Uhr bis Sonntags 24.00 Uhr max. 2,50 €

Vorteil dieser Variante bei einem Tagesausflug nach Kassel: Man kann vormittags noch den Friedrichsplatz in der Stadtmitte und die Karlsaue z. B. an der Orangerie mit besuchen und dann erst gegen Mittag per Tram Richtung Bergpark/Herkules aufbrechen.

zu Fuß[Bearbeiten]

Das beste Hilfsmittel, um den Bergpark zu entdecken, sind die eigenen Beine. Wer von der Stadt zum Herkules hoch wandern möchte, benötigt allerdings schon etwas Kondition. Von der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1 bis zum Herkules sind etwa 300 Höhenmeter zu überwinden. Festes Schuhwerk ist sehr sinnvoll, da es über geschotterte Parkwege und diverse Treppen geht.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Schloss[Bearbeiten]

End-Bahnhof der Straßenbahn-Linie 1, heute Tourist-Info

Straßenbahnlinie "1" - Diese Linie verbindet das Stadtzentrum und den Fernbahnhof Wilhelmshöhe mit dem Bergpark. Die Endhaltestelle heißt im Fahrplan des NVV "Kassel Wilhelmshöhe (Park)" 4 Typ ist Gruppenbezeichnung. Hier im Bahnhof findet man auch gleich ein Informationszentrum zum Bergpark mit öffentlichen Toiletten. Von der Endhaltestelle der Linie 1 läuft man noch etwa 5 - 10 Minuten bis zum Schloss Wilhelmshöhe (Höhenunterschied ca. 30 m).

Löwenburg[Bearbeiten]

Straßenbahnlinie 4: Von der Haltestelle „Waldorfschule“ 5 Typ ist Gruppenbezeichnung sind es noch ca. 15 min. Fußweg. Zunächst rund 50 m entlang der Schienen aufwärts laufen und dann rechts über die Wiese Richtung Waldrand. Hier am geschotterten Fahrweg rechts halten. Dieser mündet in die Bergparkstraße. Der Straße bergwärts bis zur Löwenburg bei [17] folgen.

Shuttleservice in den zentralen Bergpark vor allem für mobilitätseingeschränkte Besucher[Bearbeiten]

Haltestelle Löwenburg des Shuttelbus (in der Vergrößerung ist der Fahrplan lesbar)

Vor allem für mobilitätseingeschränkte Besucher betreibt die MHK seit 2014 einen parkinternen Shuttlebus. Mit diesem Service kann man vom Parkplatz Ochsenallee die Stationen Schlossplateau, Aquädukt/Teufelsbrücke, Steinhöfer Wasserfall, Löwenburg und Neptunbecken/Kaskadenwirtschaft erreichen. Fahrpreis: 2 € je Fahrt und Person. Die alte Bergparkbuslinie 23 fährt auf dieser Strecke nicht mehr. Die Linie 23 verbindet ab der Saison 2014 direkt den Parkplatz Ochsenallee unten am Besucherzentrum über das Druseltal (Endpunkt der Tram 23) mit dem Herkules.

Tram und Bus Herkules & Wasserspiele[Bearbeiten]

Kombiticket mit der Museumslandschaft Hessen Kassel
Die Tickets berechtigen zum jeweiligen Museumseintritt und beinhalten die Hin- und Rückfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifgebiet Kassel-Plus des NVV am Kauftag. Weitere Infos wie Tarife zum ÖPNV siehe auch Abschnitt "Mobilität" im Stadtartikel Kassel

Auffahrt zum Herkules: Wer zum Herkules hoch möchte, muss ab dem Fernbahnhof Wilhelmshöhe die Straßenbahnlinie 4 bis zur 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Endhaltestelle im Druseltal nehmen. Von hier besteht halbstündlich direkter Anschluss mit der Buslinie 22 durch das Druseltal bis hoch zum Herkules. Oben vom Herkules kann man bequem durch den Bergpark bis zum Endhalt der Straßenbahnlinie 1 hinabwandern.

Takt zu den Zeiten der Wasserspiele: Die Straßenbahnlinie 3 bis Endstation Druseltal und anschließend die Buslinie 22/23 zum Herkules hoch verkehren jetzt dann zwischen 12 und 15 Uhr im 1/4 Stundentakt. Für die Rückfahrt Richtung Stadt fährt die Tramlinie 1 zwischen 15 und 17 Uhr ebenfalls alle 1/4 Stunde. Die Wasserspiele beginnen am Herkules Mi, So und feiertags um 14:30 Uhr (Faltblatt der KVG von 2014 mit Lageskizze und Fahrplänen: Mit Tram und Bus zu den Wasserspielen )

Einzelne KVG-Fahrpläne "Wasserspiele" 2014 Hinfahrt:

Einzelne KVG-Fahrpläne "Wasserspiele" 2014 Rückfahrt:

Stichwort Neue "alte" Herkulesbahn[Bearbeiten]

Blick zurück: "Tramromantik" an der Bergstation der alten Herkulesbahn am Herkules um 1910

Bis 1966 gab es übrigens noch eine Straßenbahn durch das Druseltal zum Herkules (siehe auch Wikipediaartikel "Herkulesbahn"). Bereits seit einigen Jahren gibt es in Kassel die Idee, wieder eine Straßenbahn bis zum Herkules zu errichten. Als "Neue Herkulesbahn" würde die Trasse der Tramlinie 4 um 3,2 km bis zum Besucherzentrum am Herkules verlängert. Die Idee des Fördervereins "Neue Herkulesbahn" hat in der Stadt mittlerweile zahlreiche Befürworter gefunden. Aufgrund offener Finanzierungsfragen wurde das viel diskutierte Projekt aber bisher nicht angegangen. Ein Vorteil einer "Neuen Herkulesbahn" wäre, dass das Umsteigen im Druseltal entfallen würde. Ferner hätte eine Straßenbahn eine bedeutend höhere Transportkapazität als die heute eingesetzten Busse. Dadurch wäre der öffentliche Verkehr eine bedeutend attraktivere Variante im Vergleich zum Auto, als dies heute der Fall ist. Quellensammlung, etwas Hintergrundwissen und Chronologie der Diskussion um die Verkehrserschließung des Bergparks siehe hier auf der Diskussionsseite.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Das Radfahren ist im Bergpark nicht gestattet. Ausnahmen gelten lediglich für die Bergparkstraße und für den alten Kutschweg zum Herkules hoch (siehe auch Herkules-Wartburg-Radweg). Der Kutschweg mit seinen beiden großen Kehren besitzt eine sehr holprige Asphaltdecke (nichts für Rennräder). Die Bergparkstraße ist für den allgemeinen KFZ-Verkehr gesperrt (Ausnahme Gäste Kaskadenrestaurant).

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick vom Fuß des Herkules über den Bergpark auf Kassel: In der Bildmitte ist die zentrale Parkachse mit Schloss Wilhelmshöhe zu sehen, die ihre Verlängerung in der Wilhelmshöher Allee findet. Rechts im Bild ist auf halber Höhe die Löwenburg zu erkennen. An sehr klaren Tagen reicht die Sicht von hier sogar bis zum Brocken im Harz (In diesem Panorama allerdings nicht).
Blick vom Fuß des Herkules über den Bergpark auf Kassel: In der Bildmitte ist die zentrale Parkachse mit Schloss Wilhelmshöhe zu sehen, die ihre Verlängerung in der Wilhelmshöher Allee findet. Rechts im Bild ist auf halber Höhe die Löwenburg zu erkennen. An sehr klaren Tagen reicht die Sicht von hier sogar bis zum Brocken im Harz (In diesem Panorama allerdings nicht).

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

1173 wurde von Mainz aus an der heutigen Stelle des Schlosses Wilhelmshöhe das Kloster Weißenstein der Augustiner-Chorherren gegründet. 1193 wurde die Anlage ein Frauenkloster. Mit dem Einzug der Reformation in Hessen löste man das Kloster um 1517 auf. Philipp I. nutzte die Gebäude fortan als Jagdschloss. Zwischen 1606 bis 1610 erbaute Landgraf Moritz hier dann sein Jagdschloss, das er ebenfalls "Weißenstein" nannte.

Der barocke Karlsberg[Bearbeiten]

Schloss Weißenstein und Herkulesbauwerk in einer Zeichnung von Johann Heinrich Müntz, 1786

1696 begann Landgraf Karl (1654 - 1730) mit dem Bau einer ersten Blickachse im Park. Dabei entstanden auf dem Bergkamm südlich des Hüttenbergs die ersten Grundmauern für ein "Riesenschloss" . Diese Baureste sind noch heute dort als "Kleiner Herkules" zu finden (eingewachsen im Wald bei 1 Typ ist Gruppenbezeichnung; es besteht keine Aussicht vom kleinen Herkules).

Auf einer Italienreise ("Grand Tour") lernte Landgraf Karl 1699 dann den italienischen Baumeister Giovanni Francesco Guerniero kennen. Da Karl von der italienischen Architektur angetan war, änderte er seine Pläne und beauftragte Guerniero damit, eine imposante Anlage mit "italienischem Flair" am Habichtswald zu errichten. Die Pläne sahen vom heutigen Herkules bis hinunter zum Schloss Wilhelmshöhe eine imposante, 2,5 km lange Kaskadenanlage mit Wasserspielen vor.

1702 begann Giovanni Francesco Guerniero im Auftrag von Landgrafen Karl mit dem Bau weiterer Teile der Wasserkünste und des Riesenschlosses als Oktogon.

Um 1713 äusserte Karl den Wusch, die Anlage möge repräsentativer werden. Der Baumeister erarbeitete darauf zusammen mit Karl verschiedene Änderungsentwürfe aus. Den Entwurf, das Riesenschloss mit einer Pyramide samt Herkulesstatue zu "krönen", sollte schließlich umgesetzt werden. Diese Idee wird Karl teilweise sogar persönlich zugeschrieben [1]. Dieses Projekt erwies sich jedoch als schwierig, denn das aus porösen Basalttuff errichtete Oktogon war nicht sehr tragfähig. So musste der luftige Bau verstärkt werden, damit er die Pyramide samt Statue überhaupt tragen konnte.

1715 setzte sich Giovanni Francesco Guerniero vor Vollendung der Anlage einfach nach Italien ab. Es war zu andauernden Streitigkeiten zwischen dem Baumeister und seinem Auftraggeber gekommen. So oder so war Guerniero dank der fürstlichen Honorare für die 13 Baujahre ein "gemachter Mann" und konnte sich auf seinem Anwesen in Rom zur Ruhe setzen.

Aus Geldmangel blieb es beim oberen Viertel der barocken Kaskadenanlage.

Ohnehin hatte der Herkules schon großes Leid verursacht: Die bereits großen Geldausgaben für die bisherige Anlage brachte Landgraf Karl nämlich auf, in dem er Untertanen als Soldaten zwangsverpflichtete und diese Einheiten dann an dritte Kriegsherren veräußerte. Die verkauften Soldaten mussten beispielsweise im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfen.

Bereits mit der Wahl des Baustoffs "Basalttuff" hatte man den Herkules zur Dauerbaustelle erkoren. 1723 waren erste Reparaturen am Oktogon nötig. Es mussten strukturelle Verstärkungen her, da der Nordost-Vorbau des Riesenschlosses abgesunken war.[2]

Blick über Schloss Wilhelmshöhe zum Habichtswald mit Herkules (von Johann Erdmann Hummel um 1800)

1753 -1756 wurde der Herkules bereits wieder zur Großbaustelle: Neben anderen Reparaturen trieb man diesmal tief unter das Bauwerk verschiedene Schächte. Ziel war es, die Fundamente zu stärken. Diese Gänge entdeckte man übrigens erst bei der Sanierung von 1952.[3]

ab 1785: Der reife Landschaftspark[Bearbeiten]

Das von Landgraf Karl unvollendet gebliebene Parkprojekt wurde ab 1785 unter Landgraf Wilhelm IX als englischer Landschaftgarten weiter verfolgt. Deshalb steht der untere naturnahe Parkbereich der "romantischen Wasserspiele" heute in kompletten Kontrast zu den winkligen Geometrien der barocken Kaskaden und des Oktogons oben am Herkules.

Maßgeblicher Ideengeben und Baumeister für diese große zweite Bauphase im Bergpark war hier Heinrich Christoph Jussow. Er errichtete zwischen 1785 und 1791 den Schlossteich Lac. Auch erarbeitete er die Entwürfe für die Löwenburg (1793 - 1800). Des Weiteren plante er den Fontänenteich mit Apollotempel (1789 - 1790), entwarf die Teufelsbrücke mit dem Höllenteich (1792 - 1793) und war Ideengeber für den Aquädukt (1788 - 1792).

Heinrich Christoph Jussow - Gartenbaumeister aus Passion
Heinrich Christoph Jussow (1754 - 1825) fand erst über Umwege seinen Traumberuf. Von 1771 - 1778 studierte er zunächst Jura in Göttingen und Marburg. Danach schloss sich ein Studium der Mathematik und des Zeichnens in Kassel an, das er übrigens gegen den Willen seiner Eltern absolvierte. Ab 1781 arbeitete Jussow als Lehrkraft an der Kasseler Kunstakademie. An diese Tätigkeit schloss sich ein mehrjähriger Auslandsaufenthalt an. 1785 fand Jussow endlich seine eigentliche Bestimmung - er wurde Gartenarchitekt unter Landgraf Wilhelm IX. Seine zahlreichen, umgesetzten Entwürfe prägen den Bergpark bis heute.
Blick auf die zentrale Parkachse vom Apolloteich. Rechts der Apollotempel (auch Jussowtempel genannt). Im Hintergrund auf dem Bergkamm der Herkules.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

1803 /06 gab es mal wieder Probleme am Oktogon: Es mussten abgebrochene Teile des Tonnengewölbe über dem 2. Obergeschoss erneuert werden.

1812 stürzten Teile der Plattform ein und zerstörten teilweise das Gewölbe über dem 1. Obergeschoss. In Folge dessen mussten die West- und Südwestfassade des Oktogons verstärkt werden.[4]

Auf der Wilhelmshöhe erfolgte die Erweiterung des Schlosses. Die drei Einzelflügel wurden durch Zwischenbauten verbunden. Des Weiteren Bau des Hoftheaters, des späteren Ballhauses.

1826 ließ Wilhelm II. den Neuen Wasserfall anlegen, das letzte große Bauwerk der Wasserspiele und des Bergparks.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Ab 1899 bis etwa 1918 nutzte Kaiser Wilhelm II. Schloss Wilhelmshöhe als Sommerresidenz.

1952 erfolgte eine umfangreiche Sanierung des gesamten Herkulesbauwerks.

Seit 2000: Umfangreiche Sanierungen[Bearbeiten]

Aufwendig eingerüstet: Das Oktogon mit Herkules im August 2009

Im Herbst 2005 begannen die Sanierungsarbeiten des Herkules und des Oktogons. Seit September 2011 ist die Pyramide wieder begehbar, man kann nun wieder bis unter die Füße der Kupferstatue klettern und den fantastischen Ausblick genießen. Dagegen bleibt der Oktogon auch 2012 und 2013 noch mit Gerüsten eingekleidet.

Der oberste Teil der Kaskaden und die südwestliche Treppe ist seit 2011 gesperrt.

Der Steinhöfer Wasserfall ist seit 2010 wieder in Betrieb.

In der Wolfsschlucht unterhalb der Löwenburg hat man die alte Felsformation wieder freigelegt. Sie wirkt nun deutlich imposanter. Die Sanierung der Löwenburg wird noch bis 2015 dauern. Sie ist aber noch zugänglich.

2013: Weltkulturerbe[Bearbeiten]

Seit 2007 arbeiteten Stadt, Land und Auswärtiges Amt am Antrag zur Anerkennung des Bergparks als Weltkulturerbe. Der Antrag setzte auf die einmalige Verbindung von Technik, Natur und Kultur: „Wasserkünste und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe“. Im August 2011 wurde er eingereicht und im Juni 2013 positiv beschieden. Die UNESCO würdigte die Anlage "als ein hervorragendes Beispiel aus der Ära des Europäischen Absolutismus".

Die Zukunft?[Bearbeiten]

2012 besuchten jährlich 500.000 Gäste den Bergpark. Langfristig schätzt man, dass der Bergpark mit dem Status "Weltkulturerbe" jährlich sogar bis zu 1,1 Millionen Besucher anziehen könnte.[5]

Für die Zukunft gibt es Ideen, im Park wieder ein Tiergehege anzusiedeln. In der Vergangenheit gab es mal eine Fasanerie.

Auch die Probleme der Verkehrserschließung des Parks sollten gelöst werden (evtl. mit einer neuen Herkulesbahn?) Die Zukunft wird es zeigen.

Herkules[Bearbeiten]

Herkules und Kaskaden
Der Herkules schaut auf Kassel

2 Typ ist Gruppenbezeichnung Der auf dem Oktogon thronende Herkules ist das Wahrzeichen des Bergparks und der Stadt Kassel. Das Bauwerk wurde zwischen 1701 - 1717 errichtet. Die Baugeschichte des eindrucksvollen Monuments besteht aus vielen Pleiten, Pech und Pannen. Derzeit wird bis 2014 wieder einmal saniert. Die 30 Millionen Euro teuren, sehr umfangreichen Sanierungsarbeiten begannen 2006. Die Herkulesstatue ist inzwischen wieder sichtbar.

Besucherplattform: Vom Oktogon hat man einem schönen Rundblick über den Bergpark, auf Kassel und den Habichtswald. Die auf dem 28,5 m hohen Riesenschloss gelegene Plattform ist gegen Eintritt zugänglich (3,- €, Kinder 0-18 J. frei). Einen Fahrstuhl zur Plattform gibt es nicht. Seit September 2011 kann man nun als neue, zusätzliche Attraktion die Pyramide bis direkt unter die Herkulesstatue erklimmen. Von hier gibt es während des Aufstiegs über die neue Stahlwendeltreppe noch einmal erhöhte Aussichten durch die großen Fenster der Pyramidenstockwerke.

  • Öffnungszeiten:
    • Sommerhalbjahr: etwa Mitte März bis etwa Mitte November. in 2014: 15. März bis 5.Oktober jeweils Di. - So. von 10 - 17 Uhr (letzter ist Einlass um 16.30 Uhr);
    • Winterhalbjahr: geschlossen
  • Eintritt: 3 €; ermäßigt: 2 €; Kinder bis 18 Jahre sind frei (Stand 04-2014)

Umfangreiche Informationen zum Bauwerk bietet der Artikel "Herkules" im Regiowiki Kassel.

Wasserkünste[Bearbeiten]

Die Wasserkünste sind wie der gesamte Bergpark einmalig. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert waren die Wasserspiele für viele Besucher ein besonderes Erlebnis. Aber auch heute noch zieht der "Weg des Wassers" die Besucher in seinen Bann.

Es empfiehlt sich besonders in der Ferienzeit, den Termin am Mittwoch zu nutzen, da hier weniger los ist. Seitdem der Park im Juni 2013 Welterbe geworden ist, hat sich die Zahl der Besucher von durchschnittlich 3000 auf bis zu 8000 erhöht. Wer an einem Tag ohne Wasserspiele kommt, kann sich im kostenfrei zugänglichen Besucherzentrum am Herkules einen Film über das Wasserereignis anschauen (Kopfhörerer gegen Pfand an der Information. Mit Stand Mai ist der Projektor für die Bildgröße leider zu Licht lichtschwach). Achtung: Die Laufstrecke der Wasserspiele bergab ist weder Kinderwagen- noch Rollstuhltauglich. So gibt es diverse Treppen parallel der Kaskaden.

Die barocken Wasserkünste am Herkules
Am Steinhöfer Wasserfall
"Volksauflauf" an der Teufelsbrücke
Auch schön: die Teufelsbrücke im Winter
Aquädukt mit Abfluss
Große Fontäne
  • Zeitpunkt: Mi. und So., sowie feiertags zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober. Die Wasserspiele beginnen um 14.30 Uhr am Herkules. Die Zeiten sind so bemessen, dass man bequem von einer Attraktion zur nächsten laufen kann. Eintritt wird nicht erhoben.
  • Führungen: Zu den Wasserspielen werden auch Führungen angeboten. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Besucherzentrum am Herkules (jeweils Mi. und So., sowie feiertags zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober). · Kosten: 7,- €, mit KasselCard 5,- €. Anmeldung: 0561 - 7077 07
  • Beleuchtete Wasserspiele: Sie finden im Juni (22:00 Uhr), Juli (22:00 Uhr), August (21:30 Uhr) und September (21:00 Uhr), jeweils am ersten Samstag des Monats statt. Mit beginnender Dunkelheit sind die Kaskaden am Herkules und die Große Fontäne in Betrieb. Zusätzlich hat an diesen Abenden das beleuchtete Schloss Wilhelmshöhe länger auf.

Hintergrund Wasserkünste[Bearbeiten]

Bei jeder Vorführung fließen über 5 Stationen insgesamt 750 Kubikmeter Wasser den Hang hinab. Dieses Wasser ist natürliches Oberflächenwasser, das in verschiedenen Becken gesammelt wird. Die Wasserspiele besitzen drei Wasserzuführungen:

  • Hauptspeicherbecken ist das 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Vorwerk Sichelbach, das etwa 1 km westlich des Herkules liegt (siehe auch Wikipediaartikel "Vorwerk Sichelbach)". Das hier gesammelte Wasser stammt zum Großteil aus einem Quellgebiet zwischen Essigberg und Großen Steinhaufen (2 Typ ist Gruppenbezeichnung). Eine mehrere Kilometer lange 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Quellleitung führt dieses Wasser dem Vorwerk Sichelbach zu. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser Zulauf oberirdisch. Die Überreste des offenen Kanals sind noch im Wald zu finden. Parallel liegt die unterirdische Quellleitung (erkennbar an den Kanaldeckeln), die in der Nachkriegszeit gebaut wurde. Vom Vorwerk Sichelbach führt schließlich eine Druckleitung durch die Senke zu den barocken Wasserkünsten am Herkules. Hier gibt es noch mal ein 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Pufferbecken. Dieses dient gleichzeitig als Feuerlöschteich.
  • Eine weitere Wasserzuführung zu den barocken Wasserspielen am Herkules besteht aus einem Stollen von der Senke zwischen Vorwerk Sichelbach und dem Herkules zum 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Unglücksteich an den Kaskaden. Über diesen Stollen wird das gesammelte Oberflächenwasser der Senke (bei 6 Typ ist Gruppenbezeichnung ?) über den Pufferspeicher Unglücksteich den Kaskaden zugeführt.
  • Ferner wird den romantischen Wasserkünsten Quellwasser aus dem Drusetal (Bereich Neuholland) zugeführt. Ein Teil dieses Wassers stammt aus einem ehemaligen Bergwerk bei 7 Typ ist Gruppenbezeichnung. Dieses Wasser fließt über den offenen 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Aschgraben (mit schönem Wanderweg parallel) in den 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Bergsee Asch. Über den 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Pfaffenteich (Pufferbecken) gelangt dieses Wasser schließlich zum Steinhöfer Wasserfall.

Vom Steinhöfer Wasserfall fließt das Wasser in das 11 Typ ist Gruppenbezeichnung Fontänenreservoir. Vom Fontänenreservoir gibt es eine Druckleitung, die in der Parkachse bergab direkt bis zur Fontäne am Fontänenteich führt.

Vom Fontänenteich fließt das Wasser sonst weiter über Teufelsbrücke, Aquädukt und Fontänenteich Richtung Tal. Am Schlossteich Lac verlässt der frische Quell den Bergpark. Über die Drusel fließt es schließlich in die Fulda.

Sieben Personen sind für die Bedienung der historischen Anlage nötig, die auch heute noch ohne elektrische Pumpen auskommt.

Kaskaden am Herkules: ab 14:30 Uhr[Bearbeiten]

3 Typ ist Gruppenbezeichnung Barocke Wasserkünste am Herkules. Das Wasser fließt hier über viele Becken und Stufen den Hang zum Neptunbecken, erst in das Artischockenbecken mit der dahinterliegenden Vexierwassergrotte und dann in das Riesenkopfbassin. Ein technisches Kleinod der Anlage sind die Statuen, die über den Wasserdruck trompeten. Über die großen Kaskaden fließt das Wasser weiter in das Neptunbassin.

Die oberen Teile der großen Kaskaden sind seit Mai 2011 wegen Sanierung stillgelegt. Die großen Kaskaden, die streckenmäßig den größten Teil der Barocken Wasserkünste ausmachen, bleiben aber in Betrieb. Es macht also weiterhin Sinn, die Tour entlang des Wassers oben am Oktogon zu beginnen.

Steinhöfer Wasserfall: 15:05 Uhr[Bearbeiten]

4 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Steinhöfer Wasserfall ist die zweite Station der Wasserspiele. Er wird aus dem Aschsee gespeist und weitergeleitet an den Pfaffenteich. Ein mit Basaltfelsen gefestigter Hang wird von Wasser überströmt. Es entsteht ein Bild eines von Wasser überströmten Steinbruchs.

Zwischen 2006 und 2009 wurde der Steinhöfer Wasserfall für 1,8 Millionen Euro aufwendig saniert. Es wurde dabei unter anderem das Reservoir abgedichtet, das das von der Drusel aufgefangene Wasser speichert. Seit 2011 ist dieser Bereich nach fast 220 Jahren wieder im vollen Betrieb.

Während der Bauarbeiten entdeckte man einen 18 Quadratmeter großen Hohlraum im Bauwerk. Es wird vermutet, dass der höhlenartige Raum während der Bauzeit als Bauhütte genutzt wurde. Der Raum wurde saniert und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Teufelsbrücke: 15:20 Uhr[Bearbeiten]

5 Typ ist Gruppenbezeichnung Die verwunschene Brücke überspannt einen imposanten Wasserfall. Das Wasser stürzt hier 10 m tief in den Höllenteich. Erbaut wurde die Teufelsbrücke mit Höllenteich 1792 bis 93 nach Plänen von Heinrich Christoph Jussow. Die heutigen gusseisernen Brückengeländer wurden 1826 bei der Firma Henschel in Kassel gegossen. Vorher bestanden die Gitter aus Holz.

Zu den Namen Teufelsbrücke bzw. Höllenteich: Für das Bauwerk wurden wahrscheinlich deshalb Namen aus den Unterwelt gewählt, da die Plutogrotte in der Nähe liegt. Der Sage nach soll Pluto, der Gott der Unterwelt, in der nahen Plutogrotte hausen.

Aquädukt: 15:30 Uhr[Bearbeiten]

6 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Ruine ist einer römischen Wasserleitung nachempfunden, die zwischen 1788 und 1792 errichtet wurde. Die Pläne stammen von Heinrich Christoph Jussow.

Als künstlich verfallenes Bauwerk gebaut, bricht der Aquädukt nach dem 14. seiner hohen Bogen jäh ab. Das ankommende Wasser fällt hier 43 Meter in die Tiefe. Trümmer der Wasserleitung liegen so, als seien sie hinabgestürzt. Seinerzeit waren Ruinenbauten modern, die dem romantischen Ideal von Natürlichkeit gerecht werden sollten. Das Aquädukt wurde in der Saison 2010 saniert.

Kleine Kaskaden[Bearbeiten]

7 Typ ist Gruppenbezeichnung Weiter fließt das Wasser über flache Stufen am Apollotempel vorbei in den Fontänenteich.

Große Fontäne 15:45 Uhr[Bearbeiten]

Blick vom Schloss Richtung Habichtswald, auf dem der Herkules thront. Die große Fontäne der Wasserspiele ist gerade in Betrieb.

8 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Große Fontäne im Fontänenteich, die sich dank Hanggefälle ohne Pumpen aufbaut, ist bis zu 52 m hoch.

Die Wassersäule besitzt einen Druck von 8 bar. Das Wasser stammt aus dem Fontänenreservoir, das oberhalb der Bergparkstraße in der Zentralachse des Parks zu finden ist. Von hier wird das Wasser direkt über eine Druckleitung zur Fontäne geleitet. Das Fallrohr wird ebenfalls manuell per Hand geöffnet. Aufgrund des hohen, nicht ungefährlichen Wasserdrucks kommt hier eine Kette zum Einsatz, mit der die Verriegelung des Fontänenrohres aus einer sicheren Entfernung von mehreren Metern gelöst werden kann.

Neuer Wasserfall[Bearbeiten]

Historische Aufnahme des neuen Wasserfalls, der seit dem II. Weltkrieg stillgelegt ist.

9 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Neue Wasserfall wurde 1826 errichtet und war damit das letzte große Bauwerk der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe. Für seinen Bau wurde das Gut Juliusstein abgerissen. Das Bauwerk ist seit Jahrzehnten marode und wurde daher 1963 nicht, wie die übrigen Elemente der Wasserspiele, wieder nach dem II. Weltkrieg in Betrieb genommen. Die Anlage ist sehr vernachlässigt und wird von der Natur langsam zurück erobert. Ob mit der aktuellen Bergparksanierung auch eine Wiederherstellung des neuen Wasserfalls geplant ist, ist mit Stand 02-2012 nicht bekannt.[6]

Lage: Der wenig bekannte Neue Wasserfall liegt nördlich der Bergparkstraße (rund 100 m nördlich des Aquädukts).

Fontänenteich[Bearbeiten]

10 Typ ist Gruppenbezeichnung Der Fontänenteich liegt auf dem Schlossplateau in der Achse zwischen Herkules, Große Kaskaden und Schloss. Er wurde 1790 künstlich angelegt. Ein beliebtes Fotomotiv ist der am Teich gelegene Apollotempel. Der auf einer Insel liegende Tempel von 1818 (auch Jussowtempel genannt) ziert den Teich an der Seite der Peneus-Kaskaden (Kleine Kaskaden).

Vom Teich hat man über die zentrale Parkachse einen schönen Blick hinauf zum Herkules. Ebenfalls eröffnet sich ein sehenswerter Blick zurück zum Schloss. Am bewaldeten Südhang des Gewässers lädt eine größere, grüne "Bankansammlung" zum Entspannen ein.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.

Schloss Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

Blumenpracht am Schloss Wilhelmshöhe

11 Typ ist Gruppenbezeichnung Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Schloss liegt auf einem Plateau in 285 m Höhe. Als einziger Gebäudeteil hat lediglich der Weißensteinflügel den Krieg relativ unbeschadet überstanden. Alle anderen Schlossteile wurden mit modernem Innenleben nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Sie dienen heute als Museumsstandort für die Gemäldegalerie Alter Meister und die Antikensammlung (u. a. Modelle historischer Bauten aus der Römerzeit). Öffnungszeiten: Di - So sowie Feiertags: 10:00 - 17:00 Uhr; am 24., 25. und 31.12 ist geschlossen (siehe auch Museum-Kassel.de).

Vertiefende Informationen zum Schloss Wilhelmshöhe:

Weißensteinflügel[Bearbeiten]

12 Typ ist Gruppenbezeichnung Die prunkvoll ausgestatteten Schlossräume das Weißensteinflügels können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Ballhaus[Bearbeiten]

13 Typ ist Gruppenbezeichnung Das innen reich geschmückte Ballhaus kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Das Gebäude wurde während der Regentschaft von Jérôme Bonaparte (Napoleons Bruder) in den Jahren 1808/1809 errichtet. Lage: Zu finden auf dem Plateau der Wilhelmshöhe etwas nördlich des Schlosses.

Großes Gewächshaus[Bearbeiten]

Frühling am Gewächshaus

14 Typ ist Gruppenbezeichnung Das kunstvolle Gebäude liegt auf dem Schlossplateau. Das Gebäude von 1822 besticht auch noch heute durch seine filigrane Eisen-Glas-Konstruktion und war eines der ersten Stahl-Glas-Bauten in Deutschland. Im Gebäude findet man eine attraktive Pflanzenausstellung von wärmeliebenden Pflanzen. Zu sehen sind u. a. Weihnachtssterne in verschiedenen Farbprägungen. In einem Gebäudeteil ergänzt ein Käfig mit fidelen (Kanarien)vögeln die Ausstellung. Wenn in der kalten Jahreszeit draußen "nasskaltes Schietwetter" herrscht, ist eine Besichtigung also sehr zu empfehlen.

  • Öffnungszeiten:
    • Winterhalbjahr: 1. Advent − 1. Mai; Di. - So. sowie feiertags von 10:00 − 17:00 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember.
    • Sommerhalbjahr: geschlossen (Stand 2-2011)
  • Eintritt: 3,- €; ermäßigt: 2,- €; Studenten: 2,- €; Kinder bis 18 Jahre frei.

Für die Öffnungszeiten zu Schloss, Ballhaus und Gewächshaus siehe bitte auch Museum-Kassel.de

Schlossteich Lac mit Roseninsel[Bearbeiten]

Lac im Wandel der Jahreszeiten
Spätsommer: Schlossblick am Teich

15 Typ ist Gruppenbezeichnung Heinrich Christoph Jussow´schuf den heutigen Lac zwischen 1785 und 1791. Dazu legte er mehrere kleinere Teiche zusammen. Auf dem Teichdamm am Nordrand des Sees stehen einige Bänke mit schönem Blick auf den See.

Am bergseitigen Südwestufer findet man die 1790 angelegte Roseninsel 16 Typ ist Gruppenbezeichnung. Hier kann man im Sommer etwa 800 Rosenarten rund um die Insel anschauen. Die heutige Rosensammlung geht auf die ehrenamtliche Arbeit des "Verein Roseninsel Park Wilhelmshöhe e.V." zurück, der die Sammlung betreut. Ferner gibt es einige Bänke - teilweise mit schönem Blick auf den Lac. Im Frühling meist gegen Anfang April steht der weiße Tulpenbaum in voller Blüte. Des Weiteren brütet seit einigen Jahren ein Schwanenpaar am Zufluss zum Lac. Im Sommer kann man die Schwanenfamilie mit ihrem Nachwuchs oft auf dem Lac finden.

Löwenburg[Bearbeiten]

Die Löwenburg
Löwenburg von außen im Frühling

17 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Löwenburg ist ein Großmodell im Maßstab 1:2 einer schottischen Ritterburg. Die Burg liegt etwa auf halber Höhe südlich der zentralen Parkachse. Das Gebäude wurde zwischen 1793 - 1801 von Heinrich Christoph Jussow errichtet. Ein bestimmtes historisches Vorbild für den Bau gibt es übrigens nicht.

Bis 2015 soll die Löwenburg saniert werden. Dabei ist u. a. geplant, den großen Bergfried der Löwenburg wiederaufzubauen. Dieser Turm war im II. Weltkrieg zerstört worden und bisher nicht wiederhergestellt worden. Umfangreiche Informationen zur Architektur des Baus sind übrigens im Wikipediaartikel Löwenburg zu finden.

Der Innenhof der Burg ist tagsüber frei zugänglich. Gut zu wissen: Im Burghof finden sich Toiletten. Die Besichtigung der Innenräume der Löwenburg ist dagegen nur per Führung möglich (zur vollen Stunde); letzte Führung von März bis Oktober um 16 Uhr und zwischen November und Februar um 15 Uhr.

Öffnungszeiten:

  • März - Oktober: Di-So und feiertags: 10-17 Uhr; Mo: geschlossen
  • November: Di-So und feiertags: 10-16 Uhr; Mo: geschlossen
  • Dezember: Sa u. So: 10-16 Uhr; Mo-Fr: geschlossen, am 24.12., 25.12. und 31.12. ist geschlossen; 26.12: 10-16 Uhr; 01.01: 12-16 Uhr
  • Januar - Februar: Di-So und feiertags: 10-16 Uhr; Mo: geschlossen
  • Eintritt (mit Führung): 4 €; ermäßigt: 3 €; Studenten 2 €; Kinder bis 18 Jahre sind frei (Stand 05-2013)

Aktuelle Änderungen siehe offizielle Infoseite auf Museum-Kassel.de

Aktivitäten[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Beleuchtete Wasserkünste − Vom Herkules nehmen sie ihren Lauf über die Kaskaden, die Teufelsbrücke und das Aquädukt. Den Abschluss bietet die 52 Meter hohe Fontäne im Schlossteich. Die Wege abseits der Wasserkünste sind nicht beleuchtet.
  • Konzerte: In der Konzertmuschel nahe des Fontänenteiches finden im Sommerhalbjahr Konzerte statt. Das Programm ist auf www.bergpark-konzerte.de zu finden.
  • Kasseler Museumsnacht im Bergpark - Die Museen haben bei dieser stadtweiten Veranstaltung, die jährlich Anfang September stattfindet, lange geöffnet. Ferner werden schöne Lichtimpressionen im Park installiert. Weiteres zur Museumsnacht siehe Abschnitt Museen im Artikel zur Stadt Kassel.
  • Herkules-Bergrennen - Bereits zwischen 1923 und 1927 gab es im Bergpark erste Motorsportveranstaltungen. Seit 2005 gibt es die heutige Oldtimer-Veranstaltung als "Herkules-Bergpreis" im 2-Jahresrhythmus. Dabei gewinnt nicht der Schnellste, sondern es werden "Demonstrations- und Gleichmäßigkeitsläufe" durchgeführt. 2009 besuchten mehr als 60.000 Liebhaber historischer Kraftfahrzeuge die frei zugängliche Veranstaltung. Detailinfos zur Veranstaltung, die immer in ungeraden Jahren im Frühjahr stattfindet, siehe www.herkules-bergrennen.de.

Wandern[Bearbeiten]

Terrainkurwege Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

Wer nicht auf eigene Faust durch den Bergpark Wilhelmshöhe wandern und spazieren will, kann zum Beispiel einem der Terrainkurwege Wilhelmshöhe folgen. Diese wurden nach wissenschaftlichen Kriterien angelegt und 2014 komplett neu angelegt. Durch den Bergpark Wilhelmshöhe führen von den insgesamt sieben Wanderwegen der "Schlosspark-Rundweg", markiert als K4, und der "Rundweg Wasserkünste", markiert als K5. Sie haben beide jeweils eine Länge von fünf Kilometern und erschließen neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Bergparks auch die öffentlich und kostenlos zugänglichen Kneipp-Anlagen. Ausgangspunkt beider Touren ist das Besucherzentrum Wilhelmshöhe an der Straßenbahn- und Bushaltestelle Wilhelmshöhe (Park).

Laufen[Bearbeiten]

Herkules-Berglauf[Bearbeiten]

Der Herkules-Berglauf wird jährlich vom PSV Grün-Weiß Kassel veranstaltet und führt ausgehend von der Reformschule an der Schulstraße über Wilhelmshöher Allee, Mulangstraße, Löwenburg, Plutogrotte, Tannenchaussee, Kaskadenrestaurant und Schlangenstraße hinauf zum Herkules. Die 6,2 Kilometer lange Strecke weist dabei eine Höhendifferenz von 320 Höhenmetern und insgesamt 370 Höhenmeter auf, führt sowohl über asphaltierte Straßen als auch geschotterte Parkwege und war schon mehrmals Austragungsort der Hessischen Berglaufmeisterschaften.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Der Eingangsbereich des neuen Besucherzentrums am Herkules. Im Hintergrund ragt die Pyramide des Herkules hervor. Das Bauwerk ist in der Stadt umstritten: Für die einen ist es nur ein "Betonklotz", für die anderen ein "ästhetisch gelungener Architekturbau", der sich gut an die örtlichen Gegebenheiten anpasst.
  • Besucherzentrum Wilhelmshöhe 12 Typ ist Gruppenbezeichnung - Das Zentrum hat seinen Sitz direkt an der Endhaltestelle der Tramlinie 1 am unteren Beginn des Bergparks. Es finden sich hier auch öffentliche Toiletten, die kostenfrei zugänglich sind. · Telefon: 0561 / 3168 0751, email: besucherzentrum@museum-kassel.de
    Geöffnet: April - Oktober: Di - So 10:00 - 17:00 Uhr, November - März: Sa, So u. feiertags: 10:00 - 16:00 Uhr
  • Besucherzentrum Herkules 13 Typ ist Gruppenbezeichnung - Das moderne Informationszentrum wurde 2011 eröffnet und befindet sich auf dem Plateau des Herkules direkt am Weg von den Parkplätzen zum Herkules, nahe der Endhaltestelle der Buslinie 22. Auch hier gibt es kostenlose Toiletten, sowie eine Theke mit Infomaterial und kalten Getränken. · Telefon: 0561 / 3168 0781, email: bzherkules@museum-kassel.de
    Geöffnet: Di - So von 10 - 17 Uhr

Es empfiehlt sich, einen Plan (kostenlos oder für 1,- €) des Bergparks geben zu lassen, da die Beschilderung zwar geplant, aber vor Ort fast immer noch nicht vorhanden ist.

Fotografieren[Bearbeiten]

Regelungen im Innenbereich: Seit Oktober 2012 kostet auch das private, nicht-kommerzielle Knipsen in den Gebäuden der Museumslandschaft Hessen Kassel eine Gebühr von 5 €.[7] Die Höhe der Gebühr ist umstritten.[8] Für private Hochzeitsbilder gelten im Innenbereich übrigens noch einmal gesonderte Gebührenregelungen. Hinsichtlich der Attraktivität der Gebäude für Innenaufnahmen ist anzumerken, dass es eigentlich im Vergleich zum Außenbereich innen eher weniger attraktive Motive gibt. Schloss Wilhelmshöhe besitzt bis auf den Weißensteinflügel ein modernes Innenleben und ist daher für Gebäudefotos von innen eigentlich uninteressant (sofern man nicht die ausgestellten Exponate ablichten möchte, soweit das zulässig ist). Als einzelner Gebäudeteil ist der historische Weißensteinflügel innen natürlich sehenswert. Im bundesweiten Vergleich mit anderen Schlössern ist sein Innenleben aber von eher untergeordneter Bedeutung. Das innen nette Gewächshaus kostet 2012 beispielsweise 3 € Eintritt; für die Fotogebühr von 5 € wäre dann in diesem Fall noch einmal bedeutend mehr als der eigentliche Eintritt zu entrichten. Die dagegen sehr sehenswerte, noch im kompletten Originalzustand erhaltene Inneneinrichtung von Schloss Wilhelmsthal bei Calden konnte bisher innen nicht fotografiert werden. Auf den Führungen bestand mit Stand 2009 ein "Knipsverbot" (evtl. aus Schutzgründen für die Inneneinrichtung). Ob das evtl. mit der Einführung der Fotogebühr geändert wurde, ist mit Stand 10-2012 nicht bekannt. Statt 5 € in private Bilderandenken von innen zu investieren, ist es daher vielleicht attraktiver, sich für das Geld einen Café auf den Herkulesterrassen zu gönnen. Ob sich der Kauf einer privaten Fotoerlaubnis lohnt, muss jeder Reisende von seiner Interessenlage natürlich selbst entscheiden.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Panorama Schloss Wilhelmshöhe Ostansicht
Panorama Schloss Wilhelmshöhe Ostansicht

Regelungen im Außenbereich: Der frei zugängliche Außenbereich im Park fällt unter die Panoramafreiheit. Hier ist das private, nicht-kommerzielle Fotografieren noch kostenfrei gestattet. Darunter fallen auch private Hochzeitsfotos. Die Erstellung kommerziell genutzter Bilder (z. B: für Fotokalender) kostet aber auch hier Geld. Im bekannten Fall der "Knipsgebühr" für kommerziell genutzte Bilder im freizugänglichen Parkraum der Potsdamer Gärten hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg übrigens den Rechtsstreit um Gebühren für kommerziell genutzte Bilder mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs "höchstrichterlich" gewonnen.[9]

Küche[Bearbeiten]

Schlosscafé in der ehemaligen Alten Wache

Bergparkbezogene Gastronomie:

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Herkulesterrassen oben am Herkules mit Talblick.
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Kaskadenwirtschaft Grischäfer beim Neptunbassin am unteren Ende der Kaskaden.
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Gastronomie (Cafe Jerome) mit Außenbestuhlung direkt vor der sonnigen Westseite von Schloss Wilhelmshöhe
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Schlosscafé Wilhelmshöhe liegt in der ehemaligen Alten Wache neben dem Schlosshotel.
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Schlosshotel mit Gastronomie

Weitere Gastronomie außerhalb des Bergparks in der Stadt wird hier im Artikel Kassel gelistet.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • speziell bergparkbezogene Unterkünfte sind das 4-Sterne Schlosshotel "Bad Wilhelmshöhe" und das kleine Gästehaus "Mulang Nr. 6", das als Ferienhaus gemietet werden kann. Die Kurtaxe im Kurbezirk "Bad Wilhelmshöhe" beträgt übrigens in 2013 0,50 € pro Übernachtung und Person.

Ausflüge[Bearbeiten]

Schloss und Park Wilhelmsthal[Bearbeiten]

Rokokoschloss Wilhelmsthal von der Eingangsseite gesehen.

Wer nach einem Bergparkbesuch richtig Lust auf historische Schlösser und Gärten bekommen hat, dem sei zusätzlich ein Besuch im Schloss Wilhelmsthal nordwestlich von Kassel bei 14 Typ ist Gruppenbezeichnung empfohlen. Im Gegensatz zum „modernen“ Schloss Wilhelmshöhe ist das Kleinod Wilhelmsthal komplett original erhalten. Das Lustschloss wurde zwischen 1743 und 1761 für den hessischen Landgrafen Wilhelm VIII. erbaut. Das Bauwerk wird zu den bedeutendsten Rokokoschlössern nördlich des Mains in Deutschland gezählt.

Sehenswert ist auch der Schlosspark mit seinen Wasserspielen und dem Baumbestand. Der schmucke, historische Aussichtsturm im Park ist leider nicht zugänglich. Die Gartenanlage gehört zum European Garden Heritage Network.

  • Führungen: Das noch mit der originalen Inneneinrichtung erhaltene Bauwerk kann nur im Rahmen von etwa einstündigen Führungen besichtigt werden. Dabei geht es durch die prunkvoll ausgestatteten Gemächer und in die imposante, historische Schlossküche. Die Führungen werden stündlich ab 10 Uhr angeboten (montags ist geschlossen). Letzte Führung: November bis Februar um 15 Uhr, März bis Oktober um 16 Uhr (das Fotografieren ist nicht gestattet). Im Dezember nur Führungen am Wochenende.
Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €, Studenten 2 €, Kinder bis 18 Jahre frei
  • Schlosspark: Der Schlosspark ist tagsüber das ganze Jahr geöffnet und frei zugänglich.

Anfahrt vom Bergpark aus:

  • Auf der Straße: Mit dem eigenen PKW ist Schloss Wilhelmsthal schnell erreicht. Man muss lediglich der Tulpenallee, die an Schloss Wilhemsthal endet, nach Norden folgen. Die Tulpenallee geht in die oft schnurgerade, aber sehr hügelige Rasenallee über. Diese historische Verbindungsachse bringt einen direkt nach 12 km zum Schloss (Fahrzeit etwa 10 – 15 Minuten je nach Verkehrslage).
  • Mit dem Fahrrad sollte man vom Bergpark keinesfalls die stark befahrene Rasenallee fahren (gefährliche Überholsituationen KFZ ↔ Fahrrad in den uneinsehbaren Hügeln). Sicher und viel entspannter fährt es sich über die Ochsenallee – Prinzenquelle – Harleshausen – Jungfernkopf (Hans-Römhildstraße) - Obervellmar – Schäferberg nach Schloss Wilhelmsthal. Ausgeschilderte Radroute siehe www.openstreetmap.org → Grundkarte „Radfahrerkarte“ (am rechten Fensterrand oben auswählbar).
  • Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist Schloss Wilhemsthal nur sehr umständlich mit der Straßenbahnlinie 1 durch die Kasseler Stadtmitte zu erreichen. Am Halt Vellmar-Nord die Linie 1 verlassen und in den Bus 45 Richtung Calden umsteigen. Direkt am Schlosspark gibt es eine Haltestelle.
Fahrzeit einfach: geschlagene 50 Minuten bis zu 1 Stunde und 20 Minuten (für gerade einmal rund 9 km Luftlinie) Kleiner Trost: Das Schloss gehört noch zum Tarifgebiet Kassel Plus. So kann man seine evtl. schon erstandene Tageskarte für die Region wenigstens voll ausnutzen (Info zum ÖPNV in Stadt und Region siehe Abschnitt „Öffentlicher Nahverkehr“ im Stadtartikel Kassel.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bad Wilhelmshöhe - Bergparkplan: Der handliche Faltplan mit vielen wichtigen Infos zum Park und seinen Sehenswürdigkeiten ist für 1,- € u. a. in den Besucherzentren am Park und in den Touristinformationen erhältlich. Mit dem Plan kann man den zum Teil recht verwinkelten Park gut erkunden.
  • weitere Literatur: Bergpark Wilhelmshöhe - Abschnitt Literatur

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut Wikipediaartikel Herkules
  2. Artikel "Herkules" im HNA-Regiowiki (Abschnitt 44)]
  3. Artikel "Herkules" im HNA-Regiowiki (Abschnitt 45)]
  4. Artikel Herkules im HNA-Regiowiki (Abschnitt 49)
  5. http://www.neue-herkulesbahn.de/presse/hna120510.pdf Presseartikel auf www.neue-herkulesbahn.de] (abgerufen am 5. Mai 2013)
  6. Informationen zum neuen Wasserfall auf der privaten Seite von Friedrich Forssman (abgerufen am 13.02.2012)
  7. laut Meldung der HNA vom 26. Oktober "Wer fotografieren will, muss zahlen.
  8. laut Kommentar in der HNA vom 27. Oktober 2012: Mit Fingerspitzengefühl: Kommentar zur Foto-Gebühr der MHK.
  9. laut Meldung Kanzlei Dr. Bahr vom 18. Dezember 2010
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