Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Beirut

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Beirut
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Beirut ist die Hauptstadt des Libanon.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Das Flugzeug ist sicherlich die einfachste und schnellste Möglichkeit, nach Beirut zu reisen. Der Rafik-Hariri-Airport im Süden der Stadt ist der einzige internationale Flughafen des Landes. Direktflüge von Frankfurt am Main gibt es von der Lufthansa und den libanesischen Middle East Airlines jeweils einmal täglich. Weiterhin bieten sich noch Flüge mit Czech Airlines über Prag und mit Turkish Airlines oder Pegasus über Istanbul als preisgünstige Alternative an.

Vom Flughafen in die Stadt gibt es die Möglichkeit ein Taxi zu nehmen oder mit dem Bus zu fahren. Taxifahrer setzen grundsätzlich zu hohe Preise beim Handeln an, bei Ausländern erst recht (ca. 25 $ / 33.000 LL, Stand: Januar 2013). Nimmt man nicht das erstbeste Taxi, das einem angeboten wird (direkt am Ausgang des Flughafens wird man von etlichen "Taxi-Werbern" abgepasst, die einem um die Konkurrenz herum zu ihren überteuerten Services bringen) und verlässt das Flughafengebäude am Hauptausgang, hat man eine große Auswahl an Taxen und kann diese im Normalfall nun bis auf ca. 15 $ / 20.000 LL herunterhandeln, bei gutem Verhandlungsgeschick auch darunter. Die einzige Möglichkeit, ein Taxi zu umgehen, besteht darin, ca. 500 m stadteinwärts bis zum Kreisverkehr zu laufen, und von dort einen Linienbus (kleine Minibusse mit einer großen "1" an der Scheibe klebend") ins Stadtzentrum zu nehmen. Das wiederum ist spottbillig (1,5 - 3 $, je nach Busfahrer und Tageszeit).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnverkehr gibt es im Libanon nicht mehr.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Vor dem syrischen Bürgerkrieg gab es eine regelmäßige Busverbindung zwischen Beirut und Damaskus. Ob diese trotz des Kriegs in Syrien aktuell existiert, ist unklar, allerdings würde derzeit kein vernünftiger Tourist auf die Idee kommen, nach Syrien zu reisen.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb Beiruts ist das meist genutzte Verkehrsmittel das Taxi, ausgewiesen durch ein rotes Nummernschild. Hierbei sollte der Unterschied zwischen einem normalen Taxi und einem "Service" beachtet werden. Ein Taxi kostet meist 5-10US$, wohingegen ein Service eine Art Sammeltaxi mit wesentlich günstigeren Preisen verkörpert. Bei kurzen Strecken (Hamra-Gemaiyyze/حمرة-جميزة) beträgt der Preis meist 2000LL (1€), muss jedoch meistens erst verhandelt werden. Während der Fahrt können zusätzliche Fahrgäste zusteigen.

Darüber hinaus verkehren mehrere Buslinien in Beirut, die allesamt einen Pauschalpreis von 1000LL (0,50€) berechnen. In der Regel wird beim Aussteigen bezahlt. Auch hier gilt es, auf das rote Nummernschild zu achten. Busse fahren meist in einem langsamen Tempo, um Mitfahrer aufzusammeln. Ein- und Ausstieg ist überall im Linienverlauf möglich. Die Busse fahren von 5:30 bis etwa 21:30 in Abständen von ca. 10 Minuten. Die Buslinien sind an Zahlen an der Windschutzscheibe erkennbar:

Buslinien (unvollständig!)

1: Hamra - Radio Liban - Unesco - Cola - Airport Bridge - Khaldeh

2: Hamra - Radio Liban - Talet Al Druze - Mar Mir - Mar Mikhael - Dora - Antellas

4: American University Hosital - Radio Liban - Barbir - Tayouneh - Lebanese University

5: Corniche (Ain Mreisse) - Al Riyadi - Raouche - Cola - Chatila - Airport Bridge - Choueifat

6: Cola - Mathaf - Corniche Al Nahr - Dora - Jounieh - Jbeil

7: Mathaf - Hayek - Mkalles - Ain Saade - Barsaf

15: Corniche (Hard-Rock-Cafe) - Al Riyadi - Raouche - Cola - Mathaf - Hayek - Jdeideh - Dauwra

Verkehrsknotenpunkte:

  • Dauwra: Services, Taxis und Kleinbusse in die nördliche Küstenregion
  • Busbahnhof "Charles Helouw": Kleinbusse in die nördliche Küstenregion, Reisebusse nach Damaskus und diverse Ziele in ganz Libanon
  • Cola: Services, Kleinbusse und Taxis in die Beqaa-Ebene und Süd-Libanon

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Die Mohammed-al-Amin-Moschee (Blaue Moschee), ist eins der Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde 2002-2007 erbaut und vom damaligen Ministerpräsidenten Hariri finanziert. Ganz in der Nähe befinden sich weitere imposante Gotteshäuser, wie die Georgs-Kathedrale am Place de l'Etoile aus dem 18. Jh. Ein Stück weiter nördlich findet sich die Al-Omari-Moschee. Der Grundriss geht auf eine Kirche zurück die im 11 Jh. vom Bischof von Beirut erbaut wurde. Die Kirche wurde aber bereits 1291 zu einer Moschee umgewidmet.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Der Regierungspalast Grand Serail ist leider nicht öffentlich zugänglich. Ganz in der Nähe befinden sich Teile der ausgegrabenen Reste der ehemaligen römischen Militärstadt Colonia Julia augusta Berytos. Noch sichtbar sind die Fundamente und Heizungsanlagen von einigen Römischen Gebäuden.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Märtyrer-Statue. Die Statue konnte kurz nach Ausbruch des Bürgerkriegs gesichert werden. Die Schäden die sie aufweist, sollen aber nicht repariert werden um der Statue die Bedeutung eines Mahnmals zu geben.

Museen[Bearbeiten]

  • National Museum. Das National Museum zeigt viele antike Exponate der wechselvollen Landesgeschichte. Darunter findet sich u.a. antiker Goldschmuck, phönizische Sarkophage und Bronzestatuen.
  • Archäologisches Museum. Ebenfalls interessant ist die Antikennausstellung des Archäologischen Museums der American University (AUB).
  • Musée Sursock. Libanesische Kunst findet sich im Musée Sursock. Das Museumsgebäude selber ist mit seiner Einrichtung aus dem 19. Jh. alleine schon beeindruckend.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Nach dem Bürgerkrieg, der von 1975 bis 1990 dauerte, wurde das Beiruter Stadtzentrum nahezu komplett neu wiederaufgebaut. Der Auftrag dafür wurde an ein privates Ingenieurbüro namens Solidere unter Leitung des Ministerpräsidenten und Multimilliardärs Rafik Hariri übergeben. Aus diesen Gründen ist das Stadtzentrum (überall nur als Solidere bekannt) heute ein für Superreiche (hpts. Investoren und Touristen aus den Golfstaaten) ausgelegtes Areal, in dem in erster Linie Hotels, Banken, Cafés und hochpreisige Läden zu finden sind. Die Architektur ist an das angelehnt, was aus europäisch-romantisierender Sicht das Bild des "Orients" ist.

Parks[Bearbeiten]

Die einzige Größere Grünfläche, abgesehen von Friedhöfen, ist der Horsh Beirut welcher seit 1992 gesperrt ist. Der Park wurde nach Renovierungsarbeiten 2002 jedoch noch nicht eröffnet. Die offizielle Begründung ist, dass sich hier "die falschen Leute treffen könnten". Er stellt nun wieder einen verwilderten, aber gut bewachten, Stadtwald dar.

Öffentliches "Sehen-und-Gesehen-werden" findet z.B. auf der Corniche statt; Hier findet man auch viele Jogger und Fahrradfahrer. Die Corniche ist die ca 5 km lange Uferpromenade von der St. George Bay / Marina bis zum öffentlichen Strand Ramlet al-Beida an der Avenue Rafic el-Hariri. Bekanntes Touristenziel ist die im Westen gelegenen Taubengrotte (Raouché). Diese kann nicht nur direkt von der Avenue General De Gaulle, sondern auch vom etwas unterhalb gelegenen Wiesenstreifen aus betrachtet werden. Von hier aus kann man auch mit kleinen Boten die Taubengrotte umrunden.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Pferderennen[Bearbeiten]

Sonntags nachmittags finden im Hippodrom Pferderennen statt.

Tauchen[Bearbeiten]

Das National Institute for Scuba Diving (NISD) hat seinen Sitz in der Beirut Marina und kann Tauchführer stellen. Es finden sich in der Beiruter Bucht einige interessante Wracks im seichten Wasser, beispielsweise die Macedonia in ca. 12 m Tiefe oder in ca. 35 m Tiefe das Wrack der Alice B. Direkt vor der Corniche, an der AUB Beach, findet sich der sog. AUB Canyon, eine bei 5 m Tiefe beginnende und bis auf eine Tiefe von 300 m herabreichende Steilwand.

Sonstiges[Bearbeiten]

Da der öffentliche Strand relativ spärlich gepflegt wird, weichen viele Beiruter auf die schicken privaten Beach-Clubs an der Corniche aus.

Einkaufen[Bearbeiten]

Auf der Hamra befinden sich viele Filialen westlicher Modeketten. Es gibt mehrere Malls über Beirut verstreut. Die Beirut-Souks sind eher ein Markt für Touristen.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Es finden sich an allen Ecken kleine Lokale mit regionalen Spezialitäten.

  • Barbar. Eine Fast-Food-Kette, die hauptsächlich einfache libanesische Gerichte (Falafel, Chicken Shawerma und Beef Shawerma) anbietet, und über die ganze Stadt verteilt ihre Filialen hat. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Restaurant La Posta, in der Centre Ville. Italienisch angehauchte Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Es gibt 2 Ausgehviertel in Beirut. Im christlichen Teil der Stadt ist dies Gemaiyyze, im muslimischen Teil Hamra. Wobei sich das jüngere Publikum eher in letzterem sehen lässt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Pension Home Valéry, Phoenicia Street, Ain am-Mreisseh. Wer seine Prioritäten mehr auf preiswerte Wohnverhältnisse, als auf Komfort und Hygiene legt, der findet in der Pension Valery einen geeigneten Kandidaten. Die zentrale Lage in Ain am-Mreisseh wiegt die schlichte Einrichtung des mehrstöckigen Gebäudes wieder auf. Ein freundlicher Besitzer, der allerdings nur wenig Englisch spricht, wird Sie gerne beherbergen. Ain am-Mreissehs.
  • Hotel Embassy, Makdissi Street, Hamra. Tel.: +961 1 340814, E-Mail: . Check-in: 14:00. Check-out: 12:00. Preis: 20€. Das Inhabergeführte 3*-Hotel liegt direkt im belebten Stadtteil Hamra, fußläufig zur Corniche

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Beirut ist Sitz mehrere Universitäten. Unter anderem der privaten American University of Beirut mit ca. 8.000 Studenten deren Campus durch ihre exponierte Lage oberhalb der Corniche direkt in Auge fällt. Die Université Saint-Joseph in katholischer Trägerschaft mit ca. 12.000 Studenten ist eine der wichtigste Universitäten des Nahen Osten. Sie ist (Stand 2015) die einzige Universität im Nahen Osten in dem europäische ECTS-Punkte erworben werden können. Die Universität ist keine Campus-Universität, sondern auf 5 Standorte in der Stadt verteilt und hat auch Außenstellen in Städten wie Tripoli und Sidon. Die größte Universität des Landes ist auch die einzige öffentliche Universität, der Université Libanaise. Der Campus befindet sich im Süden Beiruts und bietet mit seinen 16 Fakultäten Platz für 70.000 Studenten.

Sicherheit[Bearbeiten]

Über die Stadt verteilt finden sich immer wieder Sicherheitsposten der Polizei und des Militärs.

Gesundheit[Bearbeiten]

Das erste moderne Krankenhaus Beiruts, Rizk Hospital, wurde 1925 gegründet, ist aber mittlerweile als Lehrkrankenhaus in Trägerschaft der American University. Neuer Name seit 2014 ist "University Medical Center-Rizk Hospital". Die anderen beiden großen Universitäten besitzen ebenfalls eigene Universitätskliniken, das Saint George Hospital und das Rafik Hariri University Hospital.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Briefkästen gibt es wenige die unregelmäßig geleert werden, Post sollte wenn es schnell gehen soll direkt im Postamt abgegeben werden. Laufzeit bis Deutschland in der Regel 7 Tage.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
Erioll world 2.svg