Anjouan

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Anjouan
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Anjouan, in der Landessprache Ndzuwani, ist eine der Inseln der Komoren, die nordöstlich Madagaskar im indischen Ozean liegen. Die wichtigste Ortschaft ist Mutsamudu. Wirkliche Touristenmagneten gibt es nicht.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anjouan ist 424 km² groß und hat eine Viertel Million Bewohner. Ende des letzten Jahrtausends gab es Unabhängigkeitsbestrebungen. Anjouan wurde 2001 und 2009 größere Autonomie gewährt.

Der höchste Vulkan, Ausbrüche gibt es nicht mehr, ist der Ntingui mit 1595 m. Das Gebiet um den Gipfel ist als Naturschutzgebiet 1 Parc du Mont Ntringui ausgewiesen.

Anjouan war zur Kolonialzeit stark von Plantagenwirtschaft geprägt. Ein Großteil der Wälder wurde zerstört. Auf der Insel wird etwa 80% des weltweit hergestellten Ylang-Ylang-Öls, ein Parfümgrundstoff, gewonnen. Einige der Destillerien, oft nur ein paar Töpfe über Holzfeuer, können besichtigt werden.

Orte[Bearbeiten]

Lac Dzialandzé erreichbar von der serpentinenreichen Bergstrecke zwischen Ouani und Chandra.

Mutsamudu[Bearbeiten]

Mutsamudu (‏موتسامودو‎), knapp 24000 Einwohner, ist im Norden. Zu den auffälligen Merkmalen Mutsamudus gehören die Zitadelle, die Altstadt mit den engen Gassen und ein neu ausgebauter Tiefwasser-Seehafen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

International über den Flugplatz von Moroni.

1 Ouani (IATA: AJN). Ouani in der Enzyklopädie WikipediaOuani (Q1432262) in der Datenbank Wikidata. Auslandflüge mit Air Austral und ihrer Tochter EWA Air nur nach Mayotte und Reunion.

Flüge mit der komorischen AB Aviation, die aus der Pleite 2017 mit vier Turbopropmaschinen wieder auferstanden ist, kosten im Sommer 2020 auf der Strecke nach Moroni 37500 KMF (76 €), nach Mayotte 82500 KMF (168 €).

Die meisten Unterkünfte organisieren Abholung. Geht das nicht, muss man gut 100 Meter zur Hauptstraße gehen und dort einen Minibus anhalten.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Nicht billige Fähren zwischen den Inseln betreibt SGTM (Tel. +262 (0) 269 61 20 69). Tickets gibt es bei der Agentur Dardanal, beim Hafenausgang ein Stück nach Norden. Wer leicht seekrank wird, sollte in den „stürmischen Monaten“ Juli und August die Fähren meiden.

Im Hafen von Mutsamudu gibt es auch private, kleine Schnellboote. Ob diese Vertrauen erwecken, sollte man nach Augenschein selbst entscheiden. Schwimmwesten sind nicht immer vorhanden.

Segler[Bearbeiten]

Formalitäten für aus dem Ausland Kommende entsprechen denen in Moroni. Sie müssen in Mutsamudu erledigt werden (2 Hafenmeister).

Mobilität[Bearbeiten]

Minibusse in alle Richtungen fahren vom zentralen 3 Place M’roni in Mutsamudu.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Zitadelle über Mutsamudu.

Mutsamudu[Bearbeiten]

Die Ruine der Zitadelle.

Domoni[Bearbeiten]

Grabmal des ersten Staatspräsidenten Ahmed Abdallah, mit eigener, zugänglicher Moschee.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Besteigung des Ntingui. Der Park ist Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter vor allem die bedrohten Komoren- (Pteropus livingstonii) und Seychellen-Flughunde (Pteropus seychellensis var. comorensis), die Komoren-Fruchttaube (Alectroenas sganzini) und verschiedene Fisch- und Reptilienarten.

Strände[Bearbeiten]

Strand Al Amal an einem Sonntag Nachmittag.

Wegen des vulkanischen Ursprungs der Insel sind Sandstrände selten. FKK oder „oben ohne“ geht gar nicht. Ausgedehnt ist der Strand bei 1 Moya. Auf abenteuerlichen Pfaden erreicht man die Südspitze bei 2 Sadapouani

In der Hauptstadt:

3 Strand Al Amal. Sandige Bucht am nördlichen Ortsrand von Mutsamudu. 2 Hotels.

Einkaufen[Bearbeiten]

Ylang-Ylang. Aus 100 kg frischer Blüten werden 3 Liter ätherisches Öl destilliert.

Tagsüber Ruhe herrscht im Ramadan, dieses Jahr 12. April 2021-12. Mai 2021.

Das Geschäftsviertel ist um den Place M’roni in Hafennähe. Hier findet man auch Banken. Zumindest BCC hat einen Geldautomaten. Neben der Handelskammer verkauft ein Laden lokales Kunsthandwerk.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Nachtleben im westlichen Sinn existiert nicht.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die meisten Häuser werben mit „eigener Generator.“

Mutsamudu[Bearbeiten]

  • 1 Pension Lasifa, Pl. Habomo. Preis: 25 €.
  • Medina Hotel, Rue Kaderbay, Madoukani. Tel.: +2697711054. Im Zentrum. Organisiert Führer (€ 15/Tag) und Bootstouren. Preis: Einzel: € 20, Doppel € 35, Frühstück € 5.
  • 2 Royal Auberge
  • Pension Makany, Chitsangani. Tel.: +269 332 04 41. Preis: € 10-15, mit Klimaan. € 20.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 3 Karama Hôtel (hafennah). Tel.: +2697710423. Islamische Moralvorstellungen im Haus. Preis: Doppel 47 €, o.F.
  • 4 Hôtel Al Amal (beim gleichnamigen Strand). 21 Zimmer. Mit Pool. Restaurant, das abends durchaus lebhaft sein kann. Preis: Einzel: € 51, Doppel € 78.
  • 5 Océanis Hotel, Alquitoir Missiri. Tel.: +2693321318. Am Wasser, Kiesstrand. Preis: 35-50 €.
  • 6 Comptoir des Iles-Al Quitoir, Alquitoir Missiri. Mit Restaurant. Preis: ab 45 €.
  • 7 Hôtel Le Refuge Kpark, Barakani. Tel.: +2697716598. WLAN kostenlos. Restaurant Nourest, Bar Ladha, 17.00-21.00 Uhr. Kosetnpflichtiger Flughafentransfer. Preis: ab 175000 KMF.

Domoni[Bearbeiten]

  • 8 Loulou. Tel.: +2693329236. Geöffnet: Rezeption 7.00-21.00. Preis: 17000-30000 KMF, Frühstück: 2500.

Moya[Bearbeiten]

  • 9 Hôtel le Moya Plage, Moya. Tel.: +2693320261. Gemauerte Hütten mit Palblattdächern. Preis: Bungalows € 15-20 (keine Klimaanl.).

Sicherheit[Bearbeiten]

Ungläubige werden in den wenigsten Moscheen gerne gesehen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Es kann sinnvoll sein bei Erkrankungen zu versuchen nach Mayotte zu gelangen. Dort gilt die europäische Krankenversicherungskarte.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Mutsamudu ist tropisch maritim. Die Höchsttemperaturen reichen von 27 °C bis 32 °C. Durch die Lage auf der Südhalbkugel fällt die wärmste Jahreszeit auf die Monate Dezember bis April.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

2018 kamen 7000 Touristen davon zwei Drittel Franzosen. Ohne Kenntnis dieser Sprache ist man aufgeschmissen.

Stromausfälle sind häufig.

1 Service des Postes et Services Financiers "Agence de Habomo"

Ausflüge[Bearbeiten]

Bimbini[Bearbeiten]

Sehenswert ist Richtung Ostspitze die 4 Lagune von Bimbini mit vorgelagertem Riff. Wirklichen Sandstrand oder Hotels sucht man vergeblich.

Anfahrt 27 km von Mutsamudu über Kavani.

Chandra und Dindi[Bearbeiten]

Chandra mit Tsembéhou und 1 Dindri sind zwei nahe beieinander liegende Dörfer in den Hügeln des Inselinneren.

Anfahrt[Bearbeiten]

Aus Mutsamudu fährt man zunächst nach Ouani, dann geht es gut 14 km bergauf.

Zur Ostküste gibt es eine Straße nach 2 Bambao, 11 km. Länger ist der Weg durch die Berge bis ans Meer bei Domoni. Diesen Weg nutzt man für einen Abstecher zum Kratersee 2 Lac Dzialandzé.

Unterkunft[Bearbeiten]

10 Hotel Inoussa, Chandra.

Literatur[Bearbeiten]

Spinnler, Ellen; Reise durch die Komoren und Mayotte; Würzburg 2018, ISBN 9783800342945

Weblinks[Bearbeiten]

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