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Abbasanta

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Abbasanta
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Abbasanta ist eine Stadt in der Provinz Oristano im zentralen Sardinien.

Karte von Abbasanta

Hintergrund[Bearbeiten]

Lago d'Omodeo

Abbasanta, der Name rührt eigentlich von Aqua sancta (Heiliges Wasser) her, ist eine Gemeinde, die an einem Verkehrsknotenpunkt an der Verzweigung der Nord-Südachse der SS131 und der Abzweigung nach Nuoro liegt.

Die Gemeinde ist Hauptort der historischen Region des Guilcer (oder Guilcier), die als Verwaltungseinheit 1477 nach dem Sieg der Truppen des spanischen Aragon über die Truppen des Judikats von Arborea ausgeschieden wurde. Im Jahre 1927 wurde die Gemeinde Abbasanta mit dem benachbarten Ghilarza fusioniert, erhielt aber 1934 ihre Unabhängigkeit wieder. Grössere Gebiete im Westen von Abbasanta werden von der Polizei benutzt, welche hier unter anderem eine Hubschrauber-gestützte Einsatztruppe ausbildet.

Sehenswert sind in der Umgebung der Gemeinde die Nuraghen von Losa und Zuras. Im Osten liegt der durch Aufstau entstandene Lago Omodeo.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Auf dem Luftweg kann man über den im Nordwesten gelegenen Regionalflughafen 1 Flughafen Alghero (Aeroporto di Alghero-Fertilia), der vor allem von Ryanair, Alitalia und der sardischen Gesellschaft Meridiana bedient wird, den 2 Flughafen Olbia (Aeroporto di Olbia-Costa Smeralda)oder den 3 Aeroporto di Cagliari-Elmas im Süden der Insel anreisen.

Mit der Bahn / Mit dem Bus[Bearbeiten]

Abbasanta, Stazione FS

Abbasanta liegt an der von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato / Trenitalia bedienten Hauptachse von Olbia im Osten über Macomer, Oristano zur Inselhauptstadt Cagliari

Der Bahnhof 4 Stazione di Abbasanta der Ferrovia dello Stato (für die Verbindungen nach Olbia und über Chilivani nach Sassari sowie in den Süden nach Oristano und Cagliari liegt am westlichen Ortsrand, vor dem Bahnhof halten auch die Regionalbusse.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die bedeutendste Nord-Südverbindung im westlichen Sardinien, die teils vierspurig ausgebaute SS131, die von Sassari über Macomer und Oristano nach Cagliari hinabführt, umfährt Abbsanta im Westen. Gleich südlich des Orts liegt die Verzweigung mit der SS 131DCN, die in nordöstlicher Richtung nach Nuoro führt.

Die SP15 führt in den Ort hinein und verläuft weiter ins unmittelbar östlich sich anschliessende Städtchen Ghilarza(Ilartzi).

Mobilität[Bearbeiten]

Um die Nuraghen in der Umgebung zu besuchen, empfiehlt sich ein Privatfahrzeug.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Chiesa S. Caterina d'Alessandria
  • im Ort führt der Corso Giuseppe Garibaldi vom Bahnhof ins Ortszentrum und als Via Santa Caterina zur Pfarrkirche; der Durchgangsverkehr wird südlich über die SP15 Via Vittorio Emanuele geführt.
  • im Ort ist die Pfarrkirche 1 Chiesa di Santa Caterina d'Alessandria sehenswert: Auf den Ruinen eines Nuraghen wurde die Kirche im 15. Jhdt. errichtet, ihre heutiges Renaissance-Aussehen erhielt sie im Rahmen eines Umbaus 1870/86.
  • das Ortsmuseum 2 Museo etnografico comunale liegt gleich gegenüber.
  • die 3 Chiesa di Sant'Antonio Abate wurde vor dem Ende des 18. Jhdt. errichtet.
  • die 4 Chiesa di Sant' Amada aus dem 16. Jhdt.
  • die 5 Chiesa di Santa Maria aus dem 17. Jhdt.
  • die 6 Chiesa di Sant'Agostino ist eine Landkirche, die wohl im Bereich einer byzantinischen Klosteranlage ihren Ursprung hat; die liegt an der SP15 etwa auf halben Weg nach Santu Lussurgiu.

Nuraghe Losa[Bearbeiten]

Nuraghe Losa
  • 7 Nuraghe Losa.
Der Komplex des Nuraghe Losa ist einer der eindrücklichsten auf Sardinien, die Anlage stammt aus dem 15./13. Jhdt. v.Chr. Ein ganzes bronzezeitliches Dorf der Nuraghenkultur war von einer 172 x 268 m langen Zyklopenmauer mit einzelnen runden Verteidigungstürmen umgeben. Ein 6 m durchmessender Rundbau liegt vor dem Eingang zum Nuraghe, er verfügt im Innern über Nischen und Schiessscharten-artige Fenster, ein schmaler Zugang verbindet ihn mit dem Eingang zum Hauptkomplex. Der zentrale dreieckige Nuraghenkomplex selbst verfügt über einen zentralen Hauptturm und in den Ecken drei Rundtürme, vom Eingang aus sind die beiden Seitentürme über Aufgänge zu erreichen, der dritte Eckturm ist über einen Eingang von aussen aus zu erreichen. Eine Vormauer verbindet zwei weitere Verteidigungs - Rundtürme. Im Hauptturm ist der zentrale Raum 7,70 m hoch und von einer Pseudo- oder Kragsteinkuppel bedeckt; ein Treppenaufgang führt in einen Raum im Obergeschoss, die Treppe hat sich auf eine Plattform zuoberst auf dem Turm fortgesetzt. In der Umgebung sind Hünengräber erhalten.
Im Eingangsbereich sind Gräber und Stelen aus römischer Zeit zu sehen.
Erstmals wurden um 1890 und erneut um 1915 Ausgrabungen durchgeführt, die jüngsten Untersuchungen stammen aus den Siebzigerjahren und von 1989/94.
Der Nuraghenkomplex wird von einem Parkplatz beim Besucherzentrum (Billetverkauf, Toilette, Cafeteria, Souvenir-Shop) zu Fuss erreicht (eingeschränkt barrierefreieingeschränkt barrierefrei).
  • der 8 Nuraghe Zuras mit einem zentralen Rundturm stammt aus dem 14./12. Jhdt. und liegt an der SP15 westlich von Abbasanta. Gleich wie der Nuraghe von Losa ist er aus Basaltstein gebaut, erkennbar ist der Aufgang ins Obergeschoss und im Innern die Pseudokuppel mit drei Nischen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • auf der Durchfahrt empfiehlt sich Abbasanta für einen Kaffeehalt mit der Besichtigung des Nuraghe Losa (ca. 1 h).

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Ladengeschäfte entlang des Corso Giuseppe Garibaldi; ein Supermarkt 1 Eurospar für Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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