Österreich

Aus Wikivoyage
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Österreich
Wechseln zu: Navigation, Suche

Österreich liegt in Europa, es hat gemeinsame Grenzen mit Deutschland und Tschechien im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden und der Schweiz und Liechtenstein im Westen.

Lage
Karte von Europa mit hervorgehobener Lage von Österreich
Flagge
ÖsterreichFlagge Österreich
Kurzdaten
Hauptstadt: Wien
Staatsform: Bundesrepublik
Währung: Euro (EUR)
Fläche: Gesamt: 83.867 km²
Land: 82.444 km²
Wasser: 1.426 km²
Bevölkerung: 8,404 Mio. (2010)
Sprachen: Deutsch, regional: Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch
Religionen: Katholiken 73,6 %, Muslime 6,2 %, Protestanten 4,7 %, Konfessionslos 12 %
Stromnetz: 230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl: +43
Internet TLD: .at
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit MESZ (MEZ+1) Ende März-Ende Oktober

Bundesländer und Regionen[Bearbeiten]

Bundesländer[Bearbeiten]

Österreich ist in folgende Bundesländer gegliedert (Hauptstadt in Klammern):

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Österreich

In Klammern sind die Bundesländer angegeben in denen die Region liegt:

Städte[Bearbeiten]

Die Bundeshauptstadt:

Wiener Hofburg
  • Wien: besitzt ein imposantes Kulturangebot. Aufregende Sehenswürdigkeiten sowie Wiener Gemütlichkeit zwischen Heurigem und Kaffeehaus machen Wien in aller Welt beliebt. Wiens Geschichte reicht zurück bis ins erste nachchristliche Jahrhundert, als die Römer das Militärlager Vindobona gründeten. Das heutige Stadtbild wurde vor allem im Barock geprägt. Besonders während der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia sowie von Kaiser Franz Joseph, der den Prachtboulevard der Ringstraße anlegen ließ. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das barocke Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiser, die mit einer zauberhaften Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und einem Tiergarten ausgestattet ist. In der Hofburg, von wo aus das Imperium des Habsburgerreiches regiert wurde, kann man in den prächtigen Alltag der Kaiserfamilie eintauchen. Im Barockschloss Belvedere ist heute die Österreichische Galerie untergebracht, die die größte Sammlung von Werken Klimts und Kokoschkas sowie prominente Werke Schieles präsentiert. Als Wahrzeichen Wiens gelten der gotische Stephansdom im Zentrum, das Riesenrad im Wiener Prater, einem traditionsreichen Vergnügungspark und die Spanische Hofreitschule mit ihrem berühmten Lipizzaner-Ballett.

Die Landeshauptstädte der jeweiligen Bundesländer:

  • Eisenstadt: Fürst Esterházy wählte sie zu seiner Residenzstadt, heute ist Eisenstadt Hauptstadt vom Burgenland. Spuren höfischen Lebens und das Erbe von Joseph Haydn begleiten hier die Besucher auf Schritt und Tritt. Eisenstadts Top-Sehenswürdigkeit ist das Schloss Esterházy, eine ursprünglich gotische Burg (1364), die von den Fürsten Esterházy großzügig aus- und umgebaut (1663-1672) und zum Zentrum des höfischen Lebens gemacht wurde. Heute präsentiert sich das Schloss als Ort lebendiger Kultur. Im Haydnsaal erklingen unter den herrlichen Deckenfresken bei festlichen Anlässen und Konzerten die Melodien Joseph Haydns. Überhaupt ist der Name des Komponisten untrennbar mit der Stadt verbunden. Ab dem Jahr 1761 wirkte er mehr als vierzig Jahre als Kapellmeister am Esterházyschen Hof. Heute begegnet man ihm u.a. in der Haydnkirche (Bergkirche), im Haydn-Mausoleum sowie im barocken Haydn-Haus und vor allem bei den Internationalen Haydntagen im September mit den weltbesten Haydn-Interpreten.
  • Klagenfurt: Die Hauptstadt Kärntens, liegt an einem der wärmsten und größten Alpenseen Europas - der Wörthersee ist jedes Jahr Reiseziel für internationale Prominenz, Wasserliebhaber und Sonnenanbeter. Klagenfurt besitzt eine der schönsten Altstädte Österreichs und wurde dafür schon dreimal mit dem Europa Nostra-Diplom ausgezeichnet. Charakteristisch sind die Renaissance-Innenhöfe, in denen heute moderne Boutiquen, In-Lokale und urige Gastgärten angesiedelt sind. Auf dem Neuen Platz befindet sich der Lindwurm, das steinerne Wahrzeichen der Stadt, die die Gründungssage Klagenfurts erzählt. Bei einer Schlosswanderung kann sich der Besucher ins Mittelalter zurück versetzen lassen. Weiterhin besitzt die Stadt zahlreiche Museen und Galerien von internationalem Ruf, worunter sich das Museum moderner Kunst, das Landes-Museum mit seinen römischen Funden (darunter der berühmte "Jüngling vom Magdalensberg"), der Wappensaal, das Diözesan-Museum und die Landhausgalerie befinden.
  • Sankt Pölten: Die Hauptstadt des Barocks könnte man die junge Landeshauptstadt in Niederösterreich beinahe nennen: barocke Bürgerhäuser und das Karmeliterinnenkloster sind Zeugen einer großen Vergangenheit. Erst 1986 wurde das 50.000 Einwohner zählende St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt erhoben. Dabei besitzt die Stadt an der Traisen das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs, welches bereits 1159 vom Passauer Bischof Konrad verliehen wurde. Hier kann man prächtige Barockgebäude, malerische Plätze und ansprechende Events in einer dynamischen und sehenswerten Stadt erleben. Die Stadt erlebte ihre erste Hochblüte 1689, als der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer hierher übersiedelte und in der Folge einige bedeutende Bauwerke schuf. So gehen etwa das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein auf jenen Baumeister des Stiftes Melk zurück. In den barocken Bürgerhäusern auf dem Herrenplatz und auf dem 1995 von Boris Podrecca neu gestalteten Rathausplatz begegnen Ihnen eindrucksvolle Zeugnisse barocker Pracht. Ebenso in den Fassaden des Barockhauses in der Fuhrmanngasse sowie des erwähnten Instituts der Englischen Fräulein, zu deren berühmtesten Schülerinnen Paula von Preradovic zählte, die Textdichterin der österreichischen Bundeshymne.
  • Linz: Aufgrund ihrer eigenständigen kulturellen Entwicklung und einer innovativen Kunst- und Kulturszene wurde Linz zur europäischen Kulturhauptstadt 2009 gewählt. Auch im Vorfeld werden bereits Veranstaltungen zu diesem Ereignis geboten. Eintauchen in die Welt von morgen, das ist in Linz~Donau schon heute möglich: Das Ars Electronica Center fasziniert mit dem CAVE, in dem man dreidimensionale virtuelle Welten durchwandern kann und überall zum Experimentieren eingeladen ist! Am anderen Donauufer beeindruckt das Lentos Kunstmuseum durch seine gläserne Architektur und die Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Altstadt besticht mit idyllischen Gassen, geschichtsträchtigen Bauwerken und einem der größten mittelalterlichen Hauptplätze Zentraleuropas. Eine Fahrt mit dem knallgelben Linz City Express, mit der steilsten Schienenbergbahn Europas aus dem Jahr 1898 auf den Pöstlingberg oder mit einem Donauschiff lassen jede Sightseeing-Tour zum Abenteuer werden.
Blick vom Mönchsberg über Salzburg
  • Salzburg: In der Mozartstadt dominieren Kirchen, Burgen, Schlösser und Palais das Stadtbild. Kein Wunder, dass die malerische Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Über der Stadt, die rund 150.000 Einwohner zählt, erhebt sich als Wahrzeichen die Festung Hohensalzburg, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Hier kann man sich einen guten Überblick verschaffen und seinen Rundgang planen: Nicht ausgelassen werden sollte bei solch einem Rundgang die Erzbischöfliche Residenz, eine prächtige Frühbarockanlage mit Prunkräumen und der Residenzgalerie (europäische Malerei 16. bis 19. Jahrhundert). Der nahe Salzburger Dom gilt als das bedeutendste sakrale Bauwerk der Stadt. Hier wurde Wolfgang Amadeus Mozart getauft, der in seiner Geburtsstadt als genius loci allgegenwärtig ist. Man sollte sich wohl ein wenig Zeit für das Mozart-Geburtshaus nehmen, in dem der geniale Komponist am 27.1.1756 das Licht der Welt erblickte. Das Haus befindet sich in der weltberühmten Getreidegasse, wo hohe, schmale Häuser, verlockende Geschäfte und romantische Innenhöfe für Ambiente sorgen. Nicht minder sehenswert ist das von Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt großzügig gestaltete Schloss Mirabell mit seinem prächtigen Garten.
  • Graz: Die steirische Landeshauptstadt, deren Ursprünge bis in die Römerzeit zurück reichen, liegt an beiden Seiten der Mur. Graz war europäische Kulturhauptstadt 2003. Mitten in der Stadt thront der Schlossberg, ein bewaldeter, wanderbarer Berg. Von der ehemaligen Festung auf seinem Plateau ist heute nur mehr der Uhrturm zur Gänze erhalten, das alte Wahrzeichen der Stadt. Als neues Wahrzeichen schwebt seit 2003 über dem rechten Ufer der Mur das Kunsthaus wie eine riesige, bläulich schimmernde Blase. Zwischen altehrwürdig und dynamisch-modern fallen auch die Sehenswürdigkeiten der 305.000 Einwohner zählenden Stadt ins Gewicht: Der spätgotische Grazer Dom erinnert an jene Zeit, als Graz Kaiserstadt war. Im Mausoleum ruht Kaiser Ferdinand II.. Im Landeszeughaus kann man sagenhafte 32.000 historische Waffen und Kriegsgeräte auf fünf Etagen besichtigen. Und das Landhaus mit seinem Renaissance-Arkadenhof wirkt beinahe wie ein venezianischer Palazzo.
  • Innsbruck: Im Herzen der Alpen trifft man weltberühmte Denkmäler als Zeugen großer Geschichte – Seite an Seite mit postmoderner, internationaler Spitzenarchitektur. Die Hofburg, das Schloss Ambras, die Ottoburg und die Basilika Wilten erzählen die bewegte Geschichte Innsbrucks, die mit Namen wie Philippine Welser oder Andreas Hofer verbunden ist. Kaiser Maximilian I. war wohl die berühmteste Persönlichkeit, die der Stadt ihren Stempel aufdrückte: Zum Beispiel mit dem von ihm errichteten Goldenen Dachl oder mit seinem Grabmal in der Innsbrucker Hofkirche. In jüngster Zeit haben moderne Architekten wie Dominique Perrault mit der Rathausgalerie und Zaha Hadid mit der Berg-Isel-Schanze maßgeblich das Bild der Stadt mitgestaltet. Eine eindrucksvolle Kulisse, in der Sie attraktive Events begeistern – vom Tanzsommer Innsbruck über die Innsbrucker Festwochen bis zum Innsbrucker Advent.
Seebühne Bregenz
  • Bregenz Vorarlbergs Landeshauptstadt ist nicht nur auf Grund der Festspiele ein Publikumsmagnet für Kulturfans. Auch Beispiele moderner Baukunst setzen hier Meilensteine für das Kulturland Österreich. Heute ist die 2.000 Jahre alte Stadt am Bodensee mit dem Wahrzeichen Martinsturm im mittelalterlichen Stadtkern zum Magnet für Fans moderner Baukunst geworden. Architekten wie Hans Hollein, Jean Nouvel und Peter Zumthor sowie der Kreis der "Vorarlberger Baukünstler" haben in jüngster Zeit das Bild der 28.000-Einwohner-Stadt entscheidend mitgeprägt. Kulturelles Highlight ersten Ranges sind die Bregenzer Festspiele, bei denen seit mehr als einem halben Jahrhundert hochkarätige Regisseure erstklassige Opern inszenieren – mit dem "Hausorchster", den Wiener Symphonikern, auf einer atemberaubenden Seebühne. Außerhalb der Festspielzeit finden auch alljährlich hunderte Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte oder der "Bregenzer Frühling", ein international renommiertes Tanzfestival, statt.


Weitere sehenswerte Städte sind:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Blick von Ellmau auf den Wilden Kaiser: In der Bildmitte ist der Pass "Ellmauer Tor" zu erkennen.

Die österreichischen Nationalparks stellen nicht nur für die Natur ein Refugium dar, sondern auch für den gestressten Menschen der heutigen Zeit. Hier kann man noch die Stille des Waldes genießen und dem Plätschern des klaren Bächleins lauschen - ohne störende Nebengeräusche. Auf zahlreichen Wanderrouten erlebt man faszinierende Naturlandschaften sowie seltene Pflanzen und Tiere. Wildromantische Bach- und Felsschluchten, seltene Fauna und Flora und eine hohe landschaftliche Formenvielfalt machen diese Gebiete zu etwas Besonderem.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Fuchs, Dachs, Marder, Rebhuhn. In alpinen Regionen sind Gämse, Murmeltier, Adler und Bergdohle heimisch. Für die pannonische Fauna charakteristisch ist das Vogelparadies im Schilfgürtel des Neusiedlersees (Reiher, Löffler, Säbelschnäbler, Wildgänse, uva.). Seit einigen Jahren gibt es in Österreich auch wieder eine kleine Bärenpopulation, die sich in hauptsächlich in den waldreichen südlichen und zentralen Bergregionen aufhält.
  • Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Charakteristisch ist der Laubwald (Eichen, Buchen) bzw. Mischwald (Buchen, Fichten) in höheren Regionen Fichten, Lärchen und Zirben. Vielfältig und farbenfroh ist die Alpenflora: Edelweiß, Enzian, Alpennelke, Arnika, Almrausch, Heidekraut und vieles mehr. Besonders am Nordrand der Alpen dominiert das Grünland, im pannonischen Raum sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedlersees findet man eine spezifische Salzsteppenflora. Österreichs Nationalparks, die sich über drei Prozent der Landesfläche erstrecken, dokumentieren die landschaftliche Vielfalt mit zum Teil einzigartigen Naturlandschaften, wie Ur- und Regenwald.
  • Für Österreich ist die Donau mehr als nur ein Fluss: Sie ist Kulturraum und Wasserweg, wirtschaftliche und mentale Klammer zu Mittel- und Osteuropa und eine der reizvollsten Regionen des Landes.
  • Wer Österreich bereist, wird feststellen, dass es den "Einheitsösterreicher" nicht gibt. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Charaktere der Menschen. Sie reichen von der "mir san mir"-Mentalität ("Wir sind wir - und uns braucht keiner zu belehren") bis zu interkultureller Aufgeschlossenheit und Weltläufigkeit.

Brauchtum[Bearbeiten]

Österreich bildet (mit Ausnahme des allemannischen Vorarlbergs) gemeinsam mit dem benachbarten Altbayern und mit dem Großteil Südtirols den bairischen Sprachraum mit einem in vielen Teilen gemeinsamen Brauchtum.

Eine Gesamtübersicht zum Altbayrischen Brauchtum (Schäfflertanz, Leonhardiritt, Georgiritt, Perchten usw.) befindet sich im Artikel zu Altbayern, siehe außerdem auch den entsprechenden Abschnitt zum Brauchtum im Artikel zu Südtirol.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Österreich ist Teilnehmer am Schengener Abkommen.

Reisedokumente: Gültiger Reisepass. Für EU-Bürger sowie für Bürger einiger anderer Staaten genügt ein amtlicher Personalausweis, in Sonderfällen auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Pass.

Visum: Kein Visum benötigen: Staatsangehörige aller Nachbarstaaten Österreichs, der EU-Mitgliedstaaten sowie zahlreicher weiterer Staaten. Auskünfte bei der österreichischen Botschaft bzw. beim österreichischen Konsulat im jeweiligen Land sowie auf der Homepage des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. Laut Schengener Übereinkommen können visapflichtige Drittstaatsangehörige mit einem von jedem Schengenstaat ausgestellten Schengen-Visum oder Aufenthaltstitel auch in Österreich einreisen, ohne dafür einen weiteren österreichischen Sichtvermerk zu benötigen, sofern dieses Dokument nicht auf andere Länder eingeschränkt ist.

Passkontrollen: An den Grenzen zu allen Nachbarstaaten Österreichs werden in der Regel keine Kontrollen mehr durchgeführt. Dies gilt auch im Flugverkehr auf den österreichischen Flughäfen bei Flügen von anderen und in andere Schengenstaaten. Um bei stichprobenartigen Kontrollen einen Identitätsnachweis erbringen zu können, müssen Reisende jedoch auch im Schengen-Raum ihr Reisedokument mitführen.

Mitnahme von Tieren im Reiseverkehr (gilt auch für Reisende aus dem EU-Raum): Für Haustiere wie Hunde oder Katzen wird ab einem Alter von 12 Wochen ein gültiges Impfzeugnis (Tollwut) in deutscher Sprache oder mit amtlich beglaubigter Übersetzung benötigt. Die Impfung muß mindestens 30 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein, darf aber nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Es dürfen maximal drei Tiere mitgenommen werden.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt gibt es internationale Flughäfen. Für Westösterreich bietet auch der Flughafen München eine gute Alternative zur Anreise mit dem Flugzeug an, für den Großraum Wien bietet der Flughafen Bratislava zahlreiche Flugverbindungen von Billigfluglinien, speziell Ryanair. Für eine Anreise nach Kärnten kann der Flughafen in Ljubljana eine brauchbare Option darstellen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) sind die einzige grosse Bahngesellschaft in Österreich, das Schienennetz ist vor allem in der (weniger gebirgigen) Osthälfte Österreichs gut ausgebaut; auch viele kleinere Städte sind dort mit der Bahn erreichbar. Besuchern unter 26 Jahren ist hier bei der Kauf einer VorteilsCard Jugend für 19 Euro zu empfehlen, mit der man ein Jahr lang 50 % Rabatt auf Strecken innerhalb Österreichs erhält (nur an Automaten - am Fahrkartenschalter 45 %). So ermäßigt sich der Fahrpreis für die einfache Strecke von Wien nach nach Salzburg mit der Vorteilscard von 50 auf 25 Euro. Für Reisende im Seniorenalter (ab 61 Jahre) gibt es die Vorteilscard Senior (Preis 29 Euro). Gruppen zwischen 2 und 5 Personen fahren günstig mit dem Einfach-Raus-Ticket, mit dem man landesweit Regionalzüge einen Tag lang (an Werktagen erst ab 9 Uhr) benutzen kann. Die Strecke Wien-Salzburg würde für 2 Personen also nur 35 statt 100 Euro kosten. Einzelpersonen können das Ticket nicht benutzen!

Grenzübergänge nach Österreich:

für Wien -> Passau/ Schärding

für Salzburg -> Salzburg/ Freilassing

für Klagenfurt -> Salzburg oder Kufstein

für Innsbruck -> Mittenwald/ Scharnitz

für Graz -> Spielfeld

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der öffentliche Autobusverkehr in Österreich umfasst mehr als 2.800 fahrplanmäßige Linien. Fast alle für den Tourismus relevanten Orte sind per Autobus zu erreichen. Zentrale Busauskunft: 01/711 01

Es gibt zahlreiche internationale Buslinien aus ganz Europa nach Wien sowie in zahlreiche größere Städte. siehe auch www.eurolines.at

Auf der Straße[Bearbeiten]

Blick von der Brennerautobahn ins Stubaital

In Österreich wird auf der rechten Straßenseite gefahren.

Autobahnen und Schnellstraßen (auch Stadtautobahnen) sind in Österreich generell mautpflichtig. Die Maut wird in Form einer Klebevignette oder Go-Box (für Fahrzeuge über 3,5 t) entrichtet. Erhältlich ist die Vignette (= Pickerl) in Österreich bei den Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen. In den Nachbarländern: bei den jeweiligen Autofahrerclubs sowie bei grenznahen Tankstellen.

Achtung: Das 5 km lange, bisher mautfreie Stück der Inntalautobahn von der deutschen Grenze bei Kiefersfelden bis zur Autobahnausfahrt "Kufstein-Süd" kostet ab 1. Dezember 2013 ebenfalls Maut! (10-Tagesvignette).

Platzierung der Vignette:

  • PKW: auf der Innenseite der Windschutzscheibe, sodass sie von außen gut sichtbar und kontrollierbar ist.
  • Motorräder: an einem schwer entfernbaren, gut sichtbaren Bestandteil
10-Tages-Autobahnvignette

Die Vignetten Preise Österreich 2014: (Vignettenfarbe Limette)

  • Tarife 2014 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t):
    • 10-Tages-Vignette: EUR 8,50
    • 2-Monats-Vignette: EUR 24,80
    • Jahresvignette: EUR 82,70
  • Tarife 2014 für Motorräder (einspurige Kfz):
    • 10-Tages-Vignette: EUR 4,90
    • 2-Monats-Vignette: EUR 12,40
    • Jahresvignette: EUR 32,90

Wird man ohne Vignette auf einer von Österreichs Autobahnen erwischt, sind unverzüglich 120 € Ersatzmaut zu entrichten. Kann man nicht an Ort und Stelle bezahlen, droht sogar eine Geldstrafe im Ausmaß von 300 bis 3.000 €. Der Tarif der Maut wird jährlich angepasst. Über die Vignette hinaus besteht für folgende Strecken eine zusätzliche Sondermaut:

  • A9: Bosrucktunnel, Gleinalmtunnel
  • A10: Tauerntunnel, Katschbergtunnel
  • A11: Karawankentunnel
  • A13: Brenner Autobahn
  • S16: Arlberg Straßentunnel

Das vorgeschriebene Licht am Tag ist in Österreich seit Januar 2008 wieder abgeschafft. Bei "eindeutiger Schönwetterlage" darf tagsüber ohne Licht gefahren werden. Jedoch wird Fahren mit Licht weiterhin empfohlen.

Weiter vorgeschrieben bleibt das Mitführen einer Warnweste, die im Falle eines pannen- oder unfallbedingten Aussteigens auf Autobahnen und Schnellstraßen auch getragen werden muss.

Winterreifenpflicht Pkw dürfen zwischen 01. November bis zum 15. April bei winterlichen Fahrverhältnissen nur mit Winterreifen (M+S) oder Spikereifen (M+S+E) unterwegs sein. Entgegen der beliebten Behauptung der Reifenhändler besteht aber bei guten Fahrbahnverhältnissen keine Verpflichtung für Winterreifen.

Motorrad: Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf Motorrädern oder Trikes mitgenommen werden, Ausnahme sind Beiwagengespanne mit entsprechendem Überrollschutz. Für Motorräder gilt Lichtpflicht bei jedem Wetter.

Tankstellen verkaufen Diesel, Benzin (ROZ 91), Super (ROZ 95) und Super Plus (ROZ 98). Viele Tankstellen haben auch einen kleinen Laden für Lebensmittel - diese sind im Gegensatz zu den meisten Geschäften in Österreich auch am Sonntag und in den Abendstunden geöffnet. Das Benzin ist wegen der niedrigeren Steuer spürbar günstiger als in Deutschland, dafür sind aber dann zur Rückreisezeit die letzten Tankstellen vor der Grenze oft überlastet.

Mietautos können auf allen Flughäfen, großen Bahnhöfen und in den Städten gemietet werden (Budget, AVIS, Europcar-Interrent, Hertz u.a. Leihfirmen). Weiter unterhalten internationale Autovermietungen in allen Ländern Reservierungsbüros, in denen Touristen schon von ihrem Heimatland aus Reservierungen zu Sondertarifen tätigen können.

Parken: Die Parkdauer in den Kurzparkzonen ("blaue Zonen") kann zwischen 30 Minuten und drei Stunden variieren und ist am Beginn der jeweiligen Zone angegeben. Entsprechende Verkehrszeichen müssen nicht bei jeder Kreuzung wiederholt werden.

Dashcams, also im Fahrzeug angebrachte Videokameras zur permanenten Aufzeichnung des Verkehrs, sind in Österreich und anders als z.Bsp. in Deutschland oder in der Schweiz, verboten. Die private Videoüberwachung vom Auto aus ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, wer trotzdem filmt muss mit einer Strafe bis zu 10.000 Euro und im Wiederholungsfall bis zu 25.000 Euro rechnen. Das Fotografieren und Filmen nach einem Unfall gilt als Beweissicherung und ist daher erlaubt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Donau passiert auf ihrem Verlauf den Norden Österreichs und durchfließt Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Insbesondere Wien, der neben Budapest bedeutendste Passagierhafen an der Donau, ist Ausgangspunkt für viele der (meist drei- oder vier-tägigen) Kreuzfahrten nach Budapest und zurück. Es ist auch möglich, von hier aus die gesamte Donau bis zum Donaudelta mit Passagierschiffen auf eine sehr bequeme und beschauliche Weise zu bereisen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sehen. Allerdings ist das Fahren mit dem Schiff ein eher langsamer Weg und vergleichsweise teuer.

Linienschiffverbindungen, die nicht nur Ausflugs-, sondern auch Verkehrswert haben, gibt es nach Österreich über den Bodensee nach Bregenz sowie mehrmals täglich Schnellboote zwischen Bratislava und Wien.

Mobilität[Bearbeiten]

Für Eisenbahnfreunde
In Österreich gibt es zahlreiche interessante Bergbahnen.
In Österreich besitzt die Eisenbahn für ihre Stromversorgung ein eigenes Hochspannungsnetz, welches mit Einphasenwechselstrom der Frequenz 16,67 Hertz und einer Spannung von 110 kV betrieben wird. Die bahneigenen Hochspannungsleitungen sind leicht daran zu erkennen, dass die Zahl der Leiterseile auf den Masten kein ganzzahlig Vielfaches von Drei ist.

Als Transportmittel innerhalb des Landes ist die Bahn (ÖBB) oder das Auto zu empfehlen, "kleinere" Ausflugsziele (vor allem solche ohne eigenen Bahnhof) sind in ganz Österreich gut mit dem Postbus zu erreichen, für größere Entfernungen ist dieses Transportmittel allerdings wegen des Zeitfaktors eher nicht zu empfehlen. Inlandsflüge sind unüblich und eher teuer. Sie bringen auch keine wesentliche Zeitersparnis, wenn man die benötigte Zeit von den Flughäfen in die Stadtzentren einrechnet.

Fahrrad - Informationen über Radfernwege und Regionalrouten sind im Artikel "Radtouren Österreich" zu finden.

Ausführungen zu den Transferrouten (Brennerroute, Felbertauernroute, Fernpassroute) im Bundesland Tirol siehe dort.

Sprache[Bearbeiten]

Die Mehrheit aller Österreicher spricht Deutsch (mit gelegentlich starker und regional sehr unterschiedlicher Färbung), dies ist auch Staatssprache. In einigen Regionen (vor allem in den Grenzgebieten des Burgenlandes, der Steiermark und Kärntens) leben jedoch seit langem (hauptsächlich slawische) Minderheiten, deren Sprache und Kultur teils geschützt sind und auch an den Schulen gelehrt werden. In den österreichischen Schulen wird Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet; Basiskenntnisse dieser Sprache sind daher weit verbreitet.

Anbei ein kleiner "Sprachführer" für den Bereich Küche.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wintersport[Bearbeiten]

  • Ski Alpin: Österreich hält für Skifahrer vielfältige Angebote bereit. Es gibt u.a. zwölf Gletscherskigebiete.
  • Snowboard: Snowboarder können natürlich alle Pisten nutzen. Einige Skigebiete gelten jedoch als ausgesprochene Snowboard-Zentren.
  • Langlauf: Viele Orte bieten gepflegte Loipen an, sowohl für den herkömmlichen Langlauf als auch für Skater.

Sommersport[Bearbeiten]

  • Radfahren und Mountainbiken - Österreich besitzt ein weitreichendes Radwegenetz. Man hat die Wahl zwischen ebenen Radwanderwegen in Tallagen oder sportlich anspruchsvollen Strecken im Gebirge. Einige Strecken sind im Artikel "Radtouren Österreich" aufgelistet.
Die Schafbergspitze: Aussichtsloge des Salzkammerguts
  • Wandern und Bergsteigen - Infos zum Wandern und Bergsteigen sind im Übersichtssartikel Alpen zu finden. Hier einfach die entsprechenden Gebirgsgruppen anklicken.
  • Laufen und Walking: Wer rastet, der rostet. Dieses alte Sprichwort hat schon seine Gültigkeit.

Einkaufen[Bearbeiten]

Währung ist seit 1. Januar 2002 der Euro, die Preise sind in etwa mit denen anderer westeuropäischer Länder vergleichbar, wobei das Preisniveau in den Touristenzentren sowie in Salzburg und Wien deutlich höher ist als im sonstigen Land. Insgesamt ist hier ein leichtes Gefälle von West nach Ost feststellbar. Geschäfte haben Wochentags ganztägig geöffnet, samstags wird vor allem in den ländlicheren Gebieten oft zu Mittag geschlossen, während in den Städten und bei großen Lebensmittelketten ganztags geöffnet ist. Sonderfall Sonntag: Hier ist das Einkaufen meist nur an Tankstellen, Bahnhofsgeschäften und in bekannten Tourismusorten möglich. Dieser Einkauf am Sonntag beschränkt sich auf "Reiseproviant" - alle anderen Einkaufsmöglichkeiten bleiben an diesem Tag aufgrund der strengen Regelungen zur Sonntagsöffnung in Österreich verwehrt.

Bedeutende Einkaufsstraßen in Österreich sind unter anderem:

Beliebte Souvenirs: Eine besondere Bedeutung kommt dem österreichischen Kunsthandwerk zu: Trachten und Trachtenschmuck, Lodenbekleidung aus Salzburg und Tirol, Stickereien aus Vorarlberg, Keramik- und Porzellanwaren (Augartenmanufaktur in Wien, Gmundner Keramik, Töpferwaren aus Stoob/ Burgenland), Glas- und Kristallwaren (z.B. Svarowksi/ Tirol) und schöne Holzschnitzereien, um nur einige zu nennen. In Bernstein (Burgenland) befindet sich die weltweit einzige Fundstelle von Edelserpentin, einem grünen Halbedelstein, aus dem Schmuck- und Ziergegenstände gefertigt werden.

Auch die kulinarischen Mitbringsel sind stets eine Kalorien-Sünde wert: Kernöl und Schilcher-Wein aus der Steiermark, die echten Salzburger Mozartkugeln, die berühmte Wiener Sachertorte, der Zauner-Stollen aus Bad Ischl, edle Weine aus dem Burgenland und Niederösterreich sowie vielerlei Schnäpse und Brände.

Küche[Bearbeiten]

Die österreichische Küche ist durchaus nicht an einem Abend erkundbar. In ihr spiegelt sich auch die Völkervielfalt der ehemaligen Monarchie wieder.

Das Wiener Schnitzel (paniertes und in Schmalz herausgebackenes Kalbfleisch) ist quasi DIE Nationalspeise (obwohl man sich schwer tut ein Original Wiener Schnitzel zu finden. Die Schnitzelhäuser bieten hauptsächlich Schnitzel Wiener Art an, das aus Schweinefleisch besteht) , ebenso Knödel, die unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben können, von süß bis pikant.

Darüberhinaus ist die österreichische Küche bekannt für ihre Bäckereien - in Österreich Mehlspeisen genannt - der bekannteste Vertreter ist sicher der Apfelstrudel.

Österreichisch Deutsch
Blunzen Blutwurst
Erdäpfel Kartoffeln
Fisolen grüne Bohnen
Germ Hefe
Karfiol Blumenkohl
Kren Meerrettich
Marille Aprikose
Melanzani Aubergine
Obers Sahne
Paradeiser Tomate
Powidl Pflaumenmus
Ribisel Johannisbeeren
Topfen Quark

Lokale Spezialitäten

  • Kletzennudeln: Eine Kärntner Spezialität, die man auch kaum anderswo erhält: süße Nudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen.
  • Salate werden oftmals mit Steirischem Kürbiskernöl mariniert, einem dunkelgrünen Öl, das einen interessanten nußartigen Geschmack hat. Echtes Steirisches Kürbiskernöl ist relativ teuer, aber eines der beliebtesten "Mitbringsel". (Vorsicht: Billiges Kernöl, auch verkauft als "Salatöl" ist mit normalen Ölen gestrecktes Kürbiskernöl und hat nicht den vollen Geschmack.) Kürbiskernöl wird auch weltweit über Online-Shops vertrieben.
  • Manner Schnitten: Ist eine typische, süße Wiener Spezialität. Einzigartig ist jedoch nur das quadratische Format und die rosa Verpackung. Gibt es überall zu kaufen, ebenfalls ein beliebtes Mitbringsel, da sie gerne auch in Hollywood-Filmen im Hintergrund auftauchen.
  • Kaiserschmarr'n: Als Kaiserschmarr'n bezeichnet man kleingeschnittenen Eierkuchen mit Apfelmus.
  • Zu den bekanntesten Tiroler Spezialitäten zählen u.a. die allseits beliebten Knödel in den verschiedensten Variationen: Speckknödel, Leberknödel, Preßknödel und viele mehr.
  • Die Kärntner Nationalspeise, die Kasnudel hat das ganze Jahr über Saison. Der Nudelteig wird dünn ausgewalzt, zu einer faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Köstlichkeiten gefüllt. Mit Topfen und Gartenminze ist es die typische Kasnudel, aber es gibt auch andere Variationen, so z.B. mit Fleisch, mit Spinat, Erdäpfeln und Pilzen oder süß mit Kletzen (gedörrten Birnen). Beliebte Suppeneinlage sind "Schlickkrapferl" - eine Miniaturvariante der Kärntner Nudel mit einer Füllung aus Innereien und Kräutern.

Der österreichische Wein: Bereits in der Römerzeit wurde in der Donauregion, um den Neusiedler See und in der Steiermark Wein angebaut. Im Mittelalter waren es vor allem die Klöster, die für die Kultivierung der Reben und die Kellertechnik verantwortlich zeichneten und somit für die Verbreitung der Weinkultur sorgten. Heute ist der Weinbau in Österreich von einer bäuerlichen, kleinbetrieblichen Struktur geprägt. Die rund 50.000 Hektar Rebflächen in Niederösterreich, der Steiermark, dem Burgenland und in Wien werden von über 30.000 Winzern bewirtschaftet, von denen jedoch nur ein knappes Drittel ausschließlich Weinbau betreibt.

Der Weinbau prägt die Landschaft und die Kultur der jeweiligen Region, was sich in den typischen Buschenschanken, Weinklöstern, Weingasthöfen und sogar Weinakademien manifestiert. Aufgrund der hervorragenden Qualität belegen Österreichs Weine stets Spitzenplätze bei internationalen Bewerben. Derzeit sind in Österreich über 30 Rebsorten für die Produktion von Qualitäts- und Prädikatswein zugelassen, darunter solch namhafte Sorten wie Sauvignon blanc, Muskateller, blauer Portugieser und Zweigelt.

Nachtleben[Bearbeiten]

In den meisten größeren Städten gibt es eine Vielzahl an Lokalen und In-Treffs. Daneben bieten viele Museen, Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Einrichtungen besondere Veranstaltungen, etwa die jährliche "Lange Nacht der Museen" oder die "Lange Nacht der Musik" sowie Kino unter Sternen (im barocken Augarten) in Wien.

Aktuelle Hinweise finden sich vor allem in den diversen Stadtzeitungen, wie dem wöchentlichen "Falter" mit seinem umfassenden Programmteil für Wien und Graz. Dieser bietet auch Online ein event Programm und Lokalführer unter www.falter.at

Lokale wie Bars und Clubs sind in Wien eher verstreut als Zentral in einem Stadtteil gelegen. Wichtige Gegenden des Nachtlebens sind jedoch die Umgebung des Schwedenplatz, sowie die Stadtbahnbögen am Gürtel.

Unterkunft[Bearbeiten]

In Österreich ist das sogenannte Wildcampen nicht erlaubt und kann eine Besitzstörungsklage mit sich bringen. Es ist daher zu empfehlen sich entweder mit dem Grundbesitzer abzusprechen oder auf einen Campingplatz auszuweichen. Hotels haben in Österreich meist einen hohen Standard, was sich allerdings oft auch in den Preisen wiederspiegelt.

Ausführungen zu den Buchungsmöglichkeiten im Internet siehe auch im Themenartikel Hotelportale im entsprechenden Abschnitt zu Österreich.

Lernen[Bearbeiten]

In Österreich studieren viele junge Menschen aus anderen Ländern, vor allem aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Studenten aus Ländern außerhalb der EU müssen an staatlichen Universitäten mit höheren Studiengebühren rechnen als EU-Bürger. Ausländische Staatsbürger müssen, um zu einem Hochschulstudium in Österreich zugelassen zu werden, Deutschkenntnisse auf dem Niveau C2 nachweisen können.

Neben den allgemeinen Universitäten haben sich in den letzten Jahren diverse Fachhochschulen und Privatuniversitäten (z.B. die Modul University Vienna, die auf Englisch tourismuswissenschaftliche Studien anbietet) etabliert.

In den Sommermonaten werden in Österreich zahlreiche Kurse - von der Musikausbildung bis zur Malerei - angeboten, die aus aller Welt frequentiert werden. Sie finden oft an besonders schönen Orten bzw. in historischen Gebäuden statt. In den größeren Städten findet man auch ein großes Angebot an Sprachschulen, die mehrwöchige Deutschkurse für Ausländer anbieten, sowohl für Fortgeschrittene wie auch für Anfänger. Die Preise beginnen ab unter 200 Euro für einen vierwöchigen Intensivkurs (ohne Unterkunft).

Lernen kann man in Österreich während des Urlaubs selbstverständlich diverse Sportarten, z.B. Golfen, Segeln oder Skifahren. Sprachferien werden ebenfalls angeboten.

Arbeiten[Bearbeiten]

In Österreich zu arbeiten ist für EU-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner unproblematisch, für andere Staatsbürger auf Grund sehr restriktiver Zuwanderungsbestimmungen überaus schwierig.

Für die Jobsuche in Österreich gibt es einige Portale, zum Beispiel:

Es empfiehlt sich auch, speziell an Samstagen, die Inseratenbeilagen der größeren Tageszeitungen zu durchforsten.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
01. Januar Neujahrstag
06. Januar Heilige Drei Könige
20. April 2014 Ostersonntag
21. April 2014 Ostermontag
01. Mai Staatsfeiertag Tag der Arbeit
29. Mai 2014 Christi Himmelfahrt
8. Juni 2014 Pfingstsonntag
9. Juni 2014 Pfingstmontag
19. Juni 2014 Fronleichnam
15. August Mariä Himmelfahrt
26. Oktober Nationalfeiertag 26. 10. 1955: Tag der Unterzeichnung des Neutralitätsgesetzes im Parlament in Folge des Staatsvertrags vom 15. Mai desselben Jahres.
01. November Allerheiligen
08. Dezember Mariä Empfängnis
25. Dezember Christtag
26. Dezember Stefanitag

An diesen Feiertagen haben Geschäfte und Behörden normalerweise geschlossen. Eine Ausnahme stellt nur der 8. Dezember dar, an dem die Geschäfte in den meisten Gegenden von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet haben. Außerdem gibt es Ausnahmen in einzelnen Fremdenverkehrsgebieten.

Dazu kommen noch einzelne lokale Feiertage in einzelnen Bundesländern, an welchen teilweise Ämter, Behörden und Schulen geschlossen haben, nicht jedoch die Geschäfte.

Bitte zu beachten, dass der Januar im österreichischen Deutsch zumeist Jänner genannt wird. Der Februar wird lokal auch als Feber bezeichnet, diese Form ist in den letzten 20 Jahren jedoch seltener anzutreffen. Sonnabend für Samstag erscheint in Österreich fremd und der deutsche Heiligabend wird Heiliger Abend genannt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Österreich ist allgemein ein sehr sicheres Land.

  • Vor Taschendieben sollte man sich vor allem an stark frequentierten Tourismuszielen (und auch in Hotels) in Acht nehmen. Es empfiehlt sich daher für Frauen nicht, beim Gang zum Frühstücksbuffet die Handtasche auf dem Sessel zu hinterlassen.
  • In Skigebieten sollte man seine Ski nicht unbeaufsichtigt abstellen. Im Gedränge vor größeren Skistationen und Schutzhütten lassen sich Ski sehr gut unauffällig stehlen.
  • In geparkten Autos sollte man absolut nichts Wertvolles sichtbar hinterlassen, auch nicht bei Aufenthalten, die nur wenige Minuten dauern - und auch nicht in Garagen. Mobiltelefone, Laptops usw. sind im Kofferraum nicht sichtbar zu verstauen oder mitzunehmen.
  • In Wien arbeiten ausländische Banden mit dem Trick, sich gegenüber asiatischen Gästen als Polizisten auszugeben, die Durchsuchungen vorzunehmen haben. Dabei gehen zumeist Geld und Kreditkarten verloren.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

In einigen Gebieten (vor allem im Osten Österreichs und natürlich in größeren Waldgebieten) sollte man sich im Sommer vor Zecken in Acht nehmen, eine FSME-Impfung ist hier allenfalls empfehlenswert.

Klima[Bearbeiten]

In Österreich herrscht gemäßigtes Klima mit milden Sommern und mäßig kalten Wintern. Das Klima in Westösterreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist atlantisch geprägt, was für häufige Niederschläge und meist geringe Temperaturschwankungen sorgt. Im Osten des Landes (Niederösterreich, Wien, Burgenland) überwiegt der kontinentale Einfluss, wodurch die Sommer wärmer und die Winter kühler als im Westen werden. Die Niederschlagsmenge im Osten Österreichs ist wesentlich geringer als in den westlichen Bundesländern. Der Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) profitiert besonders im Sommer durch die warme und trockene Luft des Mittelmeerraumes.

Das Klima im Gebiet der Alpen (südliches Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist generell kühler als im Rest Österreichs. Im Winter ermöglichen kalte Temperaturen und große Mengen Schneefall eine breite Palette an Wintersportarten, jedoch muss man in alpinen Gebieten im Winter immer mit Lawinenabgängen und gesperrten oder verschütteten Straßen rechnen.

Am Nordrand der Alpen (nördliches Salzburg, Oberösterreich) treten besonders in den Sommermonaten durch an den Alpen aufgestaute Wolken häufig tagelange Regenfälle auf (daher stammt der Begriff vom "Salzburger Schnürlregen"). Im Frühjahr und Herbst sorgt warmer Föhnwind in diesen Gebieten für angenehme Temperaturen, kann jedoch bei wetterempfindlichen Menschen Kopfschmerzen auslösen. Im Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) ist besonders im Sommer mit starken Gewittern zu rechnen.

Klarkommen[Bearbeiten]

  • FUNDinfo.AT, die österreichische Online-Plattform für das Fundamt mit fast 600 angeschlossenen Städten und Gemeinden;

Respekt[Bearbeiten]

Für Österreich gilt bei diesem Punkt wohl was auf alle europäischen Länder zutrifft und was von Gästen überall erwartet wird. Was nicht geschätzt wird, sind Vergleiche mit Deutschland oder auf eine ironisch-bösartige Weise historische Bezüge anzusprechen, es sei denn man wird darauf angesprochen oder unterhält sich mit Freunden. Zurückhaltung und Freundlichkeit wird jedenfalls eher geschätzt als polterndes Auftreten.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Österreich ist seit jeher das Versuchsland für aktuellste Mobilfunktechnologien aufgrund der herausfordernden Geographie sowie der Diversität zwischen Flachland sowie Bergen und verfügt daher über ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz, welches in Ballungsräumen HSPA+-Geschwindigkeiten, in den meisten Dörfern ab 1000 Einwohnern zudem HSDPA, in weniger bewohnten Gebieten aber zumindest EDGE, oftmals aber auch UMTS bietet. In beliebten Schigebieten ist die Internet-Geschwindigkeit sogar oftmals höher als in Ballungsräumen, auf Bergen hat derzeit die Betreiber A1 mit oftmals HSPA-Geschwindigkeiten auf vielen Bergen das beste Netz. Hervorzuheben ist die besondere Netzanbindung in der Wiener U-Bahn: Aufgrund eines Joint-Ventures der Mobilfunkbetreiber ist in dieser konstant einwandfreier Empfang vorhanden, die Geschwindigkeit des Internets ist stets HSPA+.

Ein Großteil des Landes ist zudem mit LTE ausgerüstet, jedoch hat sich dieser Standard aufgrund des Fehlens von LTE-fähigen Telefonen und der Tatsache, dass dieses Netz immer noch gleichzeitig zum Erproben dieser Technologie genutzt wird, noch nicht etabliert. Telefonzellen (mit Münzeinwurf oder für Wertkarten) sind an beinahe jedem Ort in Österreich (sogar in sogenannten "Käffern" (sehr kleine Orte mit einer Einwohnerzahl im dreistelligen bereich) zu finden, in Ballungsräumen zudem mit der Möglichkeit, E-Mails zu verschicken, SMS zu versenden und generellen Internetzugang (sogenannte Multimediaterminals). Für längere Gespräche ist der Erwerb einer Telefonwertkarte (zu erhalten unter anderem bei Trafiken, das sind Tabakläden mit Zeitungsverkauf, und in Postämtern) ratsam.

Eine weitere Möglichkeit ist der Erwerb eine Prepaid-SIM-Karte: Da diese nur ungefähr 10€ kosten und bereits im Geschäft aktiviert werden können, stellen sie eine besondere Alternative zu Telefonzellen und Roaming, welches, abhängig vom Betreiber, meist auf dem selben Preisniveau wie in allen anderen EU-Ländern liegt, dar. So kann zum Beispiel mit der Aufladung von 10€ ein Tarif gekauft werden, der einen Monat lang 1000 Freiminuten, 1000 SMS sowie 2GB Datenvolumen inkludiert, die Mobilfunk-Tarife in Österreich sind mit Abstand die billigsten in ganz Europa.

In allen Großstädten sowie in den meisten Orten ab 1000 Einwohnern sind Internetcafés zu finden und an vielen öffentlichen Orten auch Access Points, teilweise kostenlos.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Vollständiger Artikel Dies ist ein vollständiger Artikel, wie ihn sich die Community vorstellt. Doch es gibt immer etwas zu verbessern und vor allem zu aktualisieren. Wenn du neue Informationen hast, sei mutig und ergänze und aktualisiere ihn.
Vollständiger Artikel