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Ukraine

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Die Ukraine liegt in Osteuropa. Sie grenzt im Westen an Polen und die Slowakei, im Südwesten an Ungarn, Moldawien und Rumänien, im Norden an Weißrussland und im Nordosten und Osten an Russland. Im Süden bildet das Schwarze Meer zusätzlich eine natürliche Grenze.

Lage
noframe
Flagge
Flagge der Ukraine
Kurzdaten
Hauptstadt:
Staatsform:
Währung:
Fläche:
Bevölkerung:
Sprachen:
Religionen:
Stromnetz:
Telefonvorwahl:
Internet TLD:
Zeitzone:


Regionen[Bearbeiten]

Die Ukraine besteht aus 24 Verwaltungsbezirken, sog. Oblasten, und der Autonomen Republik Krim sowie den Städten Kiew und Sewastopol mit einem besonderem Status. Die Oblaste sind im Einzelnen:


Städte[Bearbeiten]

Karte der Ukraine
Unabhängigkeitsplatz Kiew
Tatarische Baukunst auf der Krim

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Ukraine ist nach Russland (europäischer Teil) der zweitgrößte Staat in Europa. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 gründete sich die Ukraine 1991 als unabhängiger Staat. Seitdem befindet sich die Ukraine in einem Transformationsprozess vom zentralistischen Staat mit Planwirtschaft zu einem Staat mit Marktwirtschaft und demokratischen Strukturen. Wie schwierig dieser Prozess ist, wurde besonders in den Präsidentenwahlen 2004 deutlich. Der südostliche Teil des Landes (die Regionen Donezk, Dnjepropetrowsk, die Krim und Odessa) ist stärker von Russland geprägt, der zentrale und westliche Teil (die Regionen Lwiw, Kiew) tendiert mehr zur Europäischen Union. Die Ukraine zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Touristisch ist sie kaum erschlossen. Dies liegt zum einen an den für westeuropäische Standards ärmlichen Verhältnissen, die Ukrainern das Reisen fast unmöglich machen, und der bisherigen Abgeschlossenheit des Staates. Eine Einreise ist erst seit Mai 2005 ohne Visum möglich, bis vor einigen Jahren wurde dieses nur mit einer offiziellen Einladung bzw. Buchung in einem Reisebüro ausgestellt. Lediglich in der Westukraine um Lemberg und auf der Krim gibt es nennenswerten Tourismus (Jalta, Aluschta). Auf der Krim sind auch die Erholungszentren (Sanatorien) für viele russische und weißrussische Bürger. Für westeuropäische Bürger stellt die Sprache ein großes Hindernis dar. Ukrainisch und Russisch sind die Sprachen, die nur von wenigen (West-)Europäern beherrscht werden, andererseits werden Deutsch, Englisch oder Französisch dort oft nicht verstanden.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Die Reise in die Ukraine setzt für Bürger der Europäischen Union voraus:

1. Reisepass – Dieser muss mindestens einen Monat Gültigkeit über den geplanten Aufenthalt hinaus haben. Kinder benötigen bis zum 16. Lebensjahr einen Kinderpass oder Kinderreisepass mit Lichtbild.
2. Krankenversicherung – Offiziell besteht für Reisende in die Ukraine die Verpflichtung, eine Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit in der Ukraine nachzuweisen. Dies wird allerdings oft nicht überpüft.
3. Visum – Ein gültiges vorab erteiltes Visum ist für EU-Bürger, Schweizer und Bürger Liechtensteins für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht mehr notwendig; die Visumspflicht wurde im Juli 2005 abgeschafft. Bei Einreise erhält man eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage. Seit Juli 2007 ist jedoch die Zahl der visumfreien Aufenthaltstage auf 90 pro Halbjahr begrenzt. Bis dahin war eine beliebig häufige Wiedereinreise möglich. Bei geplantem längeren Aufenthalt wird ein durch die ukrainische Botschaft ausgestelltes Visum benötigt. Möchte man nach Einreise als Tourist ohne Visum länger in der Ukraine bleiben, so benötigt man eine Genehmigung zur Verlängerung der Aufenthaltsdauer. Diese Genehmigung muss rechtzeitig vor Ablauf der gesetzlichen Aufenthaltsdauer bei der Immigrationsbehörde der Ukraine in Kiew beantragt werden (Behörde für Staatsangehörigkeit, Immigration und Registrierung, Boulevard Tarasa Schewtschenka Nr. 34, 01030 Kiew, Tel.: 044/235 02 83, 234 90 51).
4. Registrierung – Seit 2001 werden ausländische Staatsbürger nur noch an der Grenze registriert, eine Registrierung bei örtlichen Meldebehörden entfällt bei Aufenthalten von bis zu 90 Tagen.
5. Haustiere benötigen eine Tollwutimpfung, die nicht älter als 12 Monate und nicht jünger als einen Monat sein darf. Zusätzlich ist ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis mitzuführen. Sowohl die Impfbescheinigung als auch das Zeugnis sollten nicht älter als acht Tage sein. Weiterhin müssen ein Internationaler Impfpass sowie ein Heimtierausweis mitgeführt werden. Die Tiere müssen über einen Identifikationschip verfügen.

Aktuelle Informationen bietet die Botschaft der Ukraine in Deutschland in der Rubrik Konsularleistungen/Visuminformationen an. Telefonische Auskunft erteilt die Botschaft unter der Rufnummer 030 28 88 72 20 vom Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Fax: 030/ 28 88 7-163.


Geldwechsel[Bearbeiten]

In der Ukraine kann an Geldautomaten problemlos die Ukrainische Hryvnia mit der Kreditkarte (Visacard und Mastercard) abgehoben werden. Ferner ist der Tausch von Schweizer Franken, Euro und US Dollar in Hryvnia problemlos in den Banken und an den zahlreichen Wechselstuben möglich.

Für den Rücktausch von Hryvnia in Schweizer Franken, Euro oder US Dollar müssen Ausländer nunmehr allerdings einen Beleg des Geldwechsels an Banken bzw. Wechselstuben vorlegen. Die Quittung des Geldautomaten wird für den Rücktausch in diesem Fall nicht anerkannt.

Sollte man den erforderlichen Beleg nicht vorlegen können, kann man nur auf die Gastfreundschaft und Hilfe von ukrainischen Passanten hoffen, die unter Vorlage des Reisepasses Hryvnia in andere Währungen tauschen können. Dies funktioniert in der Regel recht reibungslos

Zollrechtliche Bestimmungen[Bearbeiten]

Wikivoyage-anekdote.svg Zollerklärung

An der Grenze ist bei der Einreise eine Zollerklärung (siehe 1. Seite, 2. Seite, 3. Seite) abzugeben, es sei denn, man führe keine Geldbeträge oder Gegenstände mit, die dies erfordern.

In die Zollerklärung, die bei Einreise auf dem Landweg leider nur in Ukrainisch beschriftet ist, sind außer der persönlichen Daten auch Angaben über eingeführte Devisen einzutragen.

In Zweifelsfällen bitte alle Gegenstände deklarieren und auf einer entsprechenden Unterschrift des Zolls bestehen, damit es keine Überraschungen bei der Ausreise gibt.

Eine aktuelle Liste der entsprechenden Vorschriften bietet die ukrainische Zollbehörde auf Ukrainisch an. Weitere hilfreiche Angaben sind unter der oben angegebenen Adresse der Botschaft in Deutschland zu erhalten.

Eine Zollerklärung muss seit etwa 2011 nicht mehr abgegeben werden. Die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Gütern gelten unverändert fort. Eine Erklärung ist also wie auch in andern Teilen Europas nur erforderlich, wenn man Güter oder Geld einführt, dass die genannten Grenzwerte überschreitet.

Im Folgenden wird die Einfuhr behandelt. Zur Ausfuhr siehe Abschnitt Kaufen.

Zollfreie Einfuhr[Bearbeiten]

Gegenstände für den persönlichen Bedarf wie Wäsche, Kleidung, Schuhe, Toilettenartikel usw. können zollfrei mitgeführt werden. Hierzu zählen auch je ein Fotoapparat, Schmalfilmkamera oder Videokamera, Kofferradio sowie tragbares Musikinstrument. Es wird empfohlen alle wertvollen Gegenstände (z.B. Schmuck), in die Zollerklärung eintragen zu lassen, um eine reibungslose Wiederausfuhr sicherzustellen.

Die zollfreie Einfuhr von 200 Zigaretten oder 200 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein oder 5 l Bier, Lebensmittel für eigenen Gebrauch im Wert bis zu 50 Euro (außer tierischer Herkunft) sowie Geschenke im Wert bis zu umgerechnet 200,- Euro bleiben abgabenfrei.

Deviseneinfuhr[Bearbeiten]

Privatpersonen dürfen bis zu 10.000 € (oder Äquivalent dieser Summe in anderer Währung nach dem gültigen Wechselkurs der Nationalbank der Ukraine) in bar oder Schecks ohne Anmeldung einführen. Darüber hinausgehende Beträge müssen bei der Einreise deklariert werden.

Bankmetalle (Gold, Silber und Platin) in Form von Barren bis zu 500 Gramm dürfen nur von Privatpersonen, nicht von juristischen Personen ein- bzw. ausgeführt werden und müssen in jedem Fall deklariert werden.

Einfuhrverbot[Bearbeiten]

Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Munition, Rauschgift, pornographischen sowie Krieg und Rassismus propagierenden Schriften und Medien.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der wichtigste internationale Flughafen der Ukraine ist Kiew-Borispol. Er liegt etwa 30 km östlich von Kiew und ist mit Kiew über eine achtspurige Schnellstraße verbunden. Er wird von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen. Von Borispol kann man mit dem Flugzeug auch einige nationale Flughäfen erreichen. Günstigste Flugverbindung ist i.d.R. die CSA.

Günstige Flüge zum alten Flugplatz "Yuliani" in Kiev IEV bietet von mehreren kleinen Flugplätzen aus Deutschand WIZZAIR.COM

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Odessa
Schlafwagen

Die Anreise aus Deutschland ist mit der Bahn zweckmäßig. Neben diversen - umständlicheren - Verbindungen, gibt es ab Berlin-Lichtenberg einen durchgehenden Zug nach Kiew. Der Zug fährt im Sommer täglich abends ab Gesundbrunnen und Lichtenberg, sonst nachmittags ab Zoo, Hauptbahnhof und Ostbahnhof und erreicht Kiew am nächsten Abend gegen 21:12/16:48 Uhr, d. h. die Fahrzeit beträgt ca. 24 Stunden. Der Zug besteht nur aus Schlafwagen mit Betten zu 2 - 3 Personen je Abteil. Es besteht Reservierungspflicht (4 bis 6 Wochen vorher sinnvoll). Es wird kein Restaurantwagen mehr mitgeführt. Der in die Ukraine durchlaufende Zugteil wird ausschließlich von der ukrainischen Eisenbahn betrieben. Standard des Zuges (Waggons, Personal) ist ukrainisch. Da inzwischen in Deutschland viele Ukrainer leben, wird der Zug insbesondere zu Besuchszwecken in der alten Heimat benutzt. Viel Gepäck ist da normal. In den Sommermonaten ist eine frühzeitige Buchung dringend zu empfehlen. Außerdem hat der Zug an einigen Tagen in der Woche Kurswagen in zahllose weitere Städte der Ukraine. (Odessa, Simferopol, Lemberg u.a.) Der Zug fährt von Berlin über Frankfurt/ Oder durch Polen (Posen, Warschau, Lublin) und erreicht gegen Mittag des folgenden Tages die ukrainische Grenze bei Chelm/ Jagodin, polnischer Grenzbahnhof ist Dorohusk. Die Grenze verlässt man etwa drei Stunden später, da einerseits Grenzkontrollen auf polnischer und ukrainischer Seite stattfinden, der Zug in eine Halle gefahren wird und bei allen Wagons die Drehgestelle ausgetauscht werden (andere Spurweite der ukrainischen und russischen Bahnen) und drittens die Uhren auch noch eine Stunde vorgestellt werden. Dann geht es weiter durch die ausgedehnten Landschaften der Westukraine.

Findet die Rückfahrt innerhalb von sechs Wochen statt, so können die Fahrkartenausgaben der Deutschen Bahn die Bettreservierung von Kiew nach Berlin per Fax mit der VSG Leipzig regeln, was allerdings auch zehn Tage oder länger dauern kann. Bei längerem Zielaufenthalt muss man sich am ukrainischen Abgangsbahnhof die Bettkarten rechtzeitig besorgen. Die Schalter sind dort auch nachts (z. B. bei der Ankunft) geöffnet. Die dann von Hand auszustellenden Bettkarten sind dort allerdings wegen der Servicegebühr teurer und man muss erst Hryvnia kaufen.

Das Bahn-Ticket von Berlin nach Kiew kostet in die eine Richtung 76,60 Euro (=EUR =€) 2.Kl./ 124,20 € 1.Kl. (plus 22 € für die obligatorische Bettreservierung). Das Ticket ist zwei Monate lang gültig. Besitzer von RailPlus Karten erhalten 25% Rabatt auf den Normalpreis. Mitfahrerrabatt und Sparpreis Ukraine sind auch verfügbar, diese sind aber mit RailPlus nicht kombinierbar. Die Schlafwagen der Ukrainischen Staatsbahn sind renoviert worden und auch zum großen Teil klimatisiert.

Günstigere Möglichkeiten zur Anreise ab Deutschland bestehen durch Kauf von Binnenfahrkarten ab der polnischen Grenze (Küstrin, Stettin oder Słubice zum polnischen Grenzbahnhof Przemysl (Kosten: Umgerechnet Ca. 15 Euro im Schnellzug), ab Przemysl verkehren mehrmals täglich direkte Busse nach Lemberg in der Ukraine, die umgerechnet ca. 5 Euro (einfache Fahrt) kosten. Ab Lemberg sind dann direkt bei der ukrainischen Bahn Fahrkarten (Schlaf- bzw. Liegewagen) zu Zielen in der gesamten Ukraine erhältlich, die Preise liegen weit unter denen für internationale Züge.

Detaillierte Informationen zu den verkehrenden Zügen und Kurswagen, insbesondere auch zur Anreise aus Österreich finden sich hier.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Als allgemein nutzbare Verkehrsmittel gibt es mehrere Busunternehmen, die aus Nord- Süd und Westdeutschland quasi im Linienverkehr mehrmals wöchentlich in verschiedene größere Städte in der Ukraine fahren. Die Fahrkosten sind günstiger als mit der Bahn, wegen der langen Reisezeit ist die Bahn aber komfortabler. Preiswerte Angebote fuer die Anreise aus Deutschland gibt es bei Kraft Reisen

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Auto ist über verschiedene Grenzübergänge möglich. Bei der Einreise von Deutschland aus kann man als Transitland Polen oder die Slowakei (via Tschechien) nutzen. Der Anreiseweg variiert, je nachdem woher man kommt und wohin man möchte:

  • Aus Norddeutschland
    • nach Kiew wählt man am Besten den Weg über Warschau und den Grenzübergang bei Chelm wählen.
    • in Richtung Lemberg oder an die Schwarzmeerküste kann man zwischen der Anreise über Warschau/Lublin (Grenzübergang Rawa Russka) oder der Strecke über Krakau (Grenzübergang Korczowa/Krakiwetz östluch von Jaroslaw) wählen
  • Aus Süddeutschland / Österreich / Schweiz ist es am schnellsten über Wien, Budapest und den Übergängen bei Zahony oder Berehove. Alternativ geht es auch über die Slowakei und die Grenzübergänge Ubľa oder Vyšné Nemecké.

Die Einreise hat sich gegenüber wesentlich vereinfacht: Man braucht seinen KfZ-Schein sowie die Grüne Versichungskarte. Gebühren fallen beim Grenzübertritt nicht an. Es wird empfohlen, dass der Halter des Fahrzeuges (gemäss Papieren) auch zu den Insassen des Fahrzeugs gehört, da sonst die Eigentumsverhältnisse angezweifelt werden können (Fahrzeug gestohlen o.ä.). Ist das nicht der Fall muss nämlich eine von einer ukrainischen Auslandsvertretung legalisierte Vollmacht des Fahrzeughalters zur Nutzung mitgeführt werden. Das D (Deutschland) bzw. A (Österreich) im Kfz-Kennzeichen wird in der Regel anerkannt, d.h. das anbringen eines zusätzlichen Nationalkennzeichen ist in der Regel nicht nötig. Zur Sicherheit sollte mn aber eines trotzdem dabeihaben. Die Wartezeiten an der Grenze haben sich seit der Einführung der Visapflicht für Ukrainer in PL/SK/H deutlich verringert, es kann aber immer noch zu mehrstündigen Wartezeiten kommen, insbesondere bei der Wiedereinreise in die EU.

Schiff[Bearbeiten]

Hafen von Odessa

Die wichtigsten Häfen sind Odessa und Sewastopol, die auch vom Ausland aus erreichbar sind.

Fährverbindungen von Odessa nach Istanbul (und andere) können auf UKR Ferry gefunden werden.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Zu Fuß ist die Aus-/Einreise zumindest an dem Grenzübergang bei Reni/Moldavien/Galati (Rumänien) nicht möglich. Es warten allerdings hin und wieder Leute, die einem im Auto für 5 Euro pro Fahrt von Reni nach Moldavien und für 15 Euro pro Fahrt von der Moldawischen Grenze nach Galati (ca 10km hinter der Moldawischen Grenze) bringen. Hitchhiken (Trampen) ist angeblich auch möglich.

Mobilität[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Das wichtigste Transportmittel innerhalb der Ukraine ist die Eisenbahn. Zwischen den größeren Städten verkehren täglich mehrere Züge (v.a. Nachtzüge). Das Reisen in der 2. Klasse (Купе - 4er Abteil)"Kupejni" ist sehr komfortabel und preiswert. Zum Beispiel kostet die Verbindung zwischen Lviv (Lemberg) und Kiew (ca. 8 1/2 Stunden Fahrtzeit) in dieser Klasse nur rund 150-200 Hryvnia (ca. 15-20 Euro - Stand Sommer 2013). Die 1. Klasse (СВ - 2er Abteil) schlägt in der Regel mit dreimal so viel zu Buche wie die Zweite, lohnt sich meiner Meinung nach aber nur, wenn man zu zweit reist und Privatsphäre sucht. Am billigsten kommt man natürlich in der 3. Klasse "Platzkart" davon. Nächtliche Ruhestörungen und Abschläge beim Komfort sind aber vorprogrammiert. Es handelt sich dabei um offene Waggons mit relativ schmalen und harten Liegen. Dafür entschädigt diese Klasse aber mit einem relativ großen Einblick in das Leben der ukrainischen Bevölkerung - gute Ukrainisch- oder Russischkenntnisse vorausgesetzt. Zumindest in Kiev am Hauptbahnhof findet man häufig junge Leute, die Englisch sprechen und gerne beim Fahrkartenkauf helfen. Wichtig: Unbedingt Pass mitnehmen – es wird sowohl beim Fahrkartenverkauf als auch beim Einstieg in den Zug nach einem Pass verlangt!

Verbindungen nach und von Odessa und der Krim können in den Sommermonaten schon mal ausgebucht sein. Es empfiehlt sich daher einige Tage bis eine Woche im Voraus zu buchen. In der Regel ist aber innerhalb von 2 bis 3 Tagen für alle Verbindungen zumindest ein 3. Klasse Ticket zu bekommen. Vor den Verkaufsstellen der Fahrkarten können sich unter Umständen grosse Schlangen bilden - so kann es mehrere Stunden dauern, bis man zu seiner Fahrkarte kommt. Sie sollten sich mit russische System des Schlagestehens vertraut machen. Man erkundigt sich, wer der letzte in der Schlange ist und orientiert sich daran. Besonders bei längeren Wartzeiten gehen die Leute weg und behalten dabei ihren Platz in der Reihe, so lange der Vordere und Hintere bekannt sind.

Fahrkarten können auf der Website von UZ online gebucht werden. Allerdings kann man sie nicht selber ausdrucken, sondern muss die Tickets am Bahnhof abholen gehen.

Neben der Eisenbahn findet auch ein reger Busverkehr zwischen den einzelnen Städten statt. Fernverkehrsbusse lohnen sich jedoch zeitlich nicht unbedingt (verglichen mit der Bahn), da sie unter Umständen an sehr vielen Orten anhalten, ähnlich, wie man es von Regionalbussen gewohnt ist.

Straße[Bearbeiten]

Die Verkehrdichte ist auf den großen Überlandstraßen (M) und in der Nähe von großen Städte recht dicht. Auf kleinen Nebenstraßen in ländlichen Regionen begegnet man hingehen oft lange keinem anderen Fahrzeug. Der Verkehtszustand auf den M-Straßen und anderen wichtigen Verbindungsstraßen ist zunehmend mit denen in Mitteleuopa (Polen/Slowakei) vergleichbar, auf kleinen Nebenstraßen und insbesondere in den Städten oft katastrophal. Es ist dort mit großen Löchern, offenen Kanaldeckeln, herausstehenden Straßenbahngleisen und anderen Hindernissen zurechnen. Kleine Straßen auf dem Land sind oft nicht geteert. Ein weiteres Problem ist die fehlenden Beleuchtung. Neben unbeleuchteten Pferdefuhrwerken sind auch die ukrainischen Autofahrer ein Problem, die erst nach Verschwinden des allerletzten Sonnenstrahls das Licht anschalten. Insbesondere in der Dämmerung sind andere Fahrzeuge deshalb oft nur schlecht zu erkennen. Die Versorgung mit bleifreiem Benzin ist flächendeckend. Der Mitteleuropäer mit Benzinmotor sollte entweder A-92 oder A-95 tanken. A-80 ist verbleit. Die Preise für den Liter bewegen sich um einen Euro pro Liter (Stand 3/2012). Bezahlt werden kann an der (etwas teureren) Tankstellen der großen internationalen Ketten auch mit Kreditkarte, sonst nur in bar. Die Beschlderung ist manchmal zweischriftig (Kyrillisch/Latein), oft aber auch nur kyrillisch, weshalb man sich vor der Reise Kentnisse dieser Schrift aneignen sollte. Die Verkehrsregelen entsprechen im Großen und Ganzen denen in Mitteleuopa; zu beachten sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen (Stadt 60 / Landstraße 90 / Autobahn 130) und die 0-Promille-Grenze.

Sprache[Bearbeiten]

Zwar ist die Landessprache der Ukraine Ukrainisch, jedoch wird in weiten Teilen (besonders Osten und in Kiev) Russisch gesprochen. Man wird also kaum Menschen finden, die nicht der russischen Sprache mächtig wären. Ukrainisch ist an sich auch den westslawischen Sprachen sehr ähnlich, sodass man auch mit Polnisch oder Slowakisch (mit Einschränkungen auch Tschechisch) recht gut zurecht kommt. Da Englisch sehr wenig verbreitet ist, sind elementare Grundkenntnisse einer slawischen Sprache sehr empfehlenswert und erleichtern die Kommunikation und Orientierung deutlich. Außerdem sollte man das kyrillische Alphabet in Ansätzen beherrschen, da fast alle schriftlichen Informationen (Fahrpläne, Speisekarten, Schilder von Geschäften..) nur in kyrillischer Schrift vorliegen.

Schwarzmeerküste
Pures Gold in Kiew
Gran Canyon auf der Krim

Kaufen[Bearbeiten]

Seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 verbessert sich die Versorgungslage stetig. Inzwischen erhält man alle Waren des täglichen Bedarfs sowie elektrische/ elektronische Geräte problemlos. Die Güter des täglichen Bedarfs stammen im Wesentlichen aus der Ukraine und sind relativ preiswert (Brot 3 - 5 Hryvnia, 1 l Mich 8 - 13 Hryvnia). Importe aus EU-Ländern sind eventuell etwas teurer als in Deutschland (z.B. Computer, Haushaltsgeräte). Inzwischen findet man viele Produkte, die uns bekannt sind, auch dort. Preiswertere technische Geräte stammen unter anderem aus Polen, Italien, Tschechien, Südfrüchte häufig aus Spanien. Viele Handelsketten, trifft man dort wieder (z. B. McDonalds, Spar).

Zahlungsmittel ist die Hryvnia, die mit leichten Schwankungen an den Wert des Dollar gebunden ist. Der Wechselkurs beträgt etwa 800 Hryvnia = 100 Dollar. Der Wert des EURO steht zur Zeit bei ca. 1050 Hryvnia = 100 Euro (2012). Während bei wertvolleren Gütern (Autos, Immobilien) durchweg in Dollar gerechnet wird, gewinnt der Euro an Bedeutung. Der Tausch der Währungen ist im Allgemeinen jederzeit bei allen Banken und den häufig anzutreffenden Wechselstuben möglich. Außerhalb der Ukraine werden Hryvnia nicht gehandelt, in der Ukraine sind jedoch Euro gern gesehen. Als Tourist sollte man Euro in möglichst kleinen Scheinen mitbringen, da Euro- bzw. Cent-Münzen im Allgemeinen außerhalb der EU nicht akzeptiert werden. Eventuell kann man in Euro bezahlen, als Wechselgeld erhält man dann aber Hryvnia.

Kunst- und Kulturgüter[Bearbeiten]

Hier herrscht eine sehr restriktive Ausfuhregelung. In Zweifelsfällen wendet man sich an die Expertenkommission des Kultusministeriums in Kiew:

  • wul. Tarasa Schewtschenka 3, Kiew

2. Etage, Zi. 208 und 209 Telefon: 044-2795647 und 044-2795340

Vor Reiseantritt sollte man sich über die aktuelle Regelung informieren. Allgemein ist zu bemerken, das neuere Kunstgegenstände (nach 1991) in aller Regel problemlos ausgeführt werden können, bei allen anderen, früheren Objekten sollte man vorher Informationen zur Ausfuhr einholen.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben ist in der Ukraine gut ausgebaut und an westlichen Clubs orientiert. Als Tourist wird man für gewöhnlich auch in Lokalitäten gelassen, welche einem im eigenen Land verwehrt bleiben würden. Jedoch muss man damit rechnen, dass es auch etwas teurer werden kann als im eigenen Land. Ein deutlicher Unterschied besteht darin, dass man sich in der Ukraine (wie in vielen anderen ehemaligen Sowjetrepubliken) einen Tisch reserviert oder einen Tisch gestellt bekommt. Diesen behält man für gewöhnlich die ganze Nacht, meistens werden neben dem obligatorischem Wodka oder Champagner auch warme oder kalte frisch zubereitete Speisen serviert. Auf keinen Fall sollte man zu betrunken werden! Ist man alleine und sehr betrunken, sollte man sich unbedingt zurückhaltend zeigen und den Türsteher für ein kleines Trinkgeld bitten, ein Taxi zu holen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotelzimmer in Kiew sind oft ziemlich teuer und die Qualität lässt einiges zu wünschen übrig. Es ist daher am einfachsten eine Wohnung oder Zimmer zu mieten. Wenn man über russische oder ukrainische Sprachkenntnisse verfügt, kann man eine Zeitung kaufen, die Anzeigen lesen, und meistens ein günstiges Zimmer oder Wohnung finden. Weil das aber oft etwas zeitintensiv ist, kann man sich auch an eine Agentur wenden, die Wohnungen vermittelt. Es gibt zum Beispiel im Südteil vom Hauptbahnhof in Kiew über Kassen 38 und 39 eine Agentur, die im Zentrum von Kiew Wohnungen und Zimmer finden kann. Preise fangen bei 15 Dollar an. Sofort nach der Ankunft mit dem Zug oder Bus kann man dort eine Unterkunft finden. Vor dem Hauptbahnhof in Kiev auf der alten Seite findet man eine Reihe von Frauen, die Zettel mit der Aufschrift "Komnata" tragen oder dieses Wort murmeln bis rufen. Sie vermitteln relativ preiswerte private Unterkünfte. Allerdings sprechen sie in der Regel nur Russisch. Ausserdem gibt es in Kiew einige Jugendherbergen; durch eine Internetsuche lassen sie sich schnell finden. Ein Bett kostet um die 20-25 Dollar pro Nacht.

  • Kiev Hotels Guide - Grosse Auswahl von Hotels, Pensionen und Appartements in Kiev und Ukraine.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
24.08 Unabhängigkeitstag Am 24. August 1991 wurde die Unabhängigkeit von der Sowjetunion ausgerufen. Es lohnt sich, zu diesem Jahrestag in Kiew zu sein.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Oblaste Luhansk und Donezk haben sich im Frühjahr 2014 als "Volksrepublik Donbass" von der Ukraine unabhängig erklärt. Die separatistischen Gruppen, die derzeit die Oblast kontrollieren, streben nach einer Vereinigung mit der Russischen Föderation. Es werden Feuergefechte zwischen Ukrainischem Militär und Separatisten geführt, die teilweise bürgerkriegsähnliche Ausmaße annehmen können. Zeitweise zu Unruhen und Scharmützeln kommt es auch in anderen Landesteilen im Osten und Süden der Ukraine. Es empfiehlt sich, die Ostukraine derzeit zu meiden, sowie für andere Landesteile die Nachrichten zu verfolgen und größeren Menschenansammlungen aus dem Weg zu gehen.

Wegen der großen Arbeitslosigkeit und Armut ist man als erkennbar wohlhabender westlicher Tourist oder Ausländer bevorzugt das Ziel von Eigentumsdelikten. Es empfiehlt sich sehr, sich eher dezent zu kleiden, um nicht sofort als Tourist aufzufallen. Laut der Aussage Einheimischer ist die Diebstahlgefahr auf der Krim recht hoch. Besondere Sorgfalt bei der Sicherheit ist geboten. So ist alles was etwas wertvoller und leicht zu entwenden sein könnte, diebstahlgefährdet. Schlafende Autofahrer am Straßenrand sind ebenso gefährdet wie frei geparkte Autos in Städten. Die Korruption bessert sich langsam.

Beispiele: Wegen der hohen Stahlpreise wird alles gestohlen was aus Eisen, nicht befestigt oder bewacht ist. Kanaldeckel aus Gusseisen verschwinden somit häufig. Wer mit dem Auto fährt sollte dies nachts auf einem geschlossenen Hof oder in einer Garage abstellen. In den Städten kann man auf umzäunten und bewachten Parkplätzen einen Stellplatz mieten. Auch Ukrainer meiden nachts nach Möglichkeit dunkle, einsame Straßen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Für Ausländer ist eine für die Ukraine gültige Krankenversicherung vorgeschrieben. Diese und evtl. eine Rückholversicherung wird allen Reisenden dringend empfohlen. Die üblichen Schutzimpfungen sollten noch gültig sein, bzw. rechtzeitig aufgefrischt werde. Zusätzlich ist eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A und ggf. FSME zu empfehlen. In den letzten Jahren hat die Zahl der an Tuberkulose und HIV Erkrankten deutlich zugenommen. Insgesamt ist die medizinische Versorgung nicht einheitlich auf westlichem Niveau. Gleiches gilt für die hygienischen- und Trinkwasserverhältisse.

Klima[Bearbeiten]

Klarkommen und Respekt[Bearbeiten]

In der Ukraine wird die kyrillische Schrift verwendet. Das bedeutet für Reisende häufig völlige Orientierungslosigkeit, sofern man das kyrillische Alphabet nicht beherrscht. Es empfiehlt sich daher vor der Reise Kentnisse dieser anzueignen. Gesprochen wird von der einheimlischen Bevölkerung im Westen des Landes oft Ukrainisch, im Osten fast ausschließlich Russisch. In und um Lemberg gibt es eine bedeutende polnische Minderheit. Am besten kommt man natürlich mit Russisch/Ukrainisch durch, wer nicht einmal Minimalkentnisse einer dieser Sprachen hat wird es öfter schwer haben. In den großen Städten und den Hotels findet man aber in der Regel auch jemand, der Englisch oder Deutsch spricht. Die poltischen Beziehungen zu Polen und Russland sind ein heikles Thema, das man als Tourist von sich aus nicht ansprechen sollte. Auch sollte man es vermeiden, Ukrainer als Russen zu bezeichnen.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Telefon:
Im ganzen Land wird das Telefonnetz gerade von analog auf digital umgestellt! Die "neuen" Telefonnummern des digitalen Netzes sind länger als die "alten" des analogen Netzes, allerdings muss für letztere beachtet werden, dass die Vorwahl der Stadt eine Stelle mehr besitzt! Beispiel für Odessa: Vorwahl für die "alten" Nummern ist 0482, für die "neuen" 048. Kiew ist schon komplett auf "digital" umgestellt, deshalb lautet die Vorwahl einfach 044.

  • Aus dem Ausland in der Ukraine anrufen:

im Festnetz:
+380 [Vorwahl] [Nummer]
auf einem Mobiltelefon:
+380 [Code des Netzbetreibers] [Nummer] (Code von Kyivstar: 067 Code von UMC: 050)

  • Von der Ukraine im Ausland anrufen:

8-10 [Ländercode] [lokale Vorwahl ohne die führende Null] [Nummer]
Einige Internet-Cafés bieten auch das Telefonieren über das Internet als günstige Alternative für Gespräche ins Ausland an!

  • Telefonieren innerhalb des Landes:

8 [Vorwahl] [Nummer]

  • Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon:

Alle GSM-Telefone aus Europa können in der Ukraine benutzt werden. Ob ein Roamingabkommen mit einem ukrainischen Provider besteht, muss man jedoch vorher mit dem eigenen Provider klären. Als Alternative ist der Kauf einer Prepaid-Karte eines ukrainischen Mobilfunk-Providers zu nennen. Die zwei größten Provider sind Kyivstar (die Prepaid-Karte heißt ACE&BASE) und UMC (die Prepaid-Karte heißt SIM-SIM ). Außerdem gibt es z.B. noch Jeans und Golden Telecom.

Um z.B. bei der ACE&BASE-Karte von Kyivstar das Guthaben abzufragen, wählt man einfach

*111# 

Das Guthaben und die Gültigkeitsdauer der Karte werden dann im Display des Handys angezeigt! Zum Aufladen des Guthabens kauft man eine ACE&BASE DJUICE Karte (an kleinen Kiosken im ganzen Land erhältlich), rubbelt den Code frei und wählt:

*123*CODE#

Ukrainische Prepaidkarten werden sowohl von "fliegenden Händlern" als auch an Kiosken sowie in speziellen Handygeschäften verkauft. Im Jahre 2009 war der Anbieter Life (Smiley als Logo) der mit Abstand günstigste. Hier wird ein spezielles internationales Paket angeboten («Единый мир» bzw. «One World»). Dieses wird auch mit englischem Slogan beworben, Anleitungen werden in englischer Sprache ausgegeben. Hierfür werden aktuell 6,- UAH Monatsgebühr erhoben, die vom Prepaidguthaben abgezogen werden. Dafür kosten Gespräche nach Deutschland (Fest- sowie Mobilnetz) dann umgerechnet ca. 0,10 EUR pro Minute (Minutenabrechnung), sodass es in der Regel günstiger ist, selbst anzurufen als sich anrufen zu lassen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Verkehrsausscheidungsziffer variiert. Statt 8 10 muss 8 11 vorgewählt werden damit der günstigere Tarif angewandt wird. Karten zum Aufladen des Guthabens werden gleichfalls "an jeder Straßenecke" verkauft, wobei es in stationären Handygeschäften häufig Angebote gibt, wobei für z.B. eine 100,- UAH-Aufladungskarte ein Guthaben von 200,- GRN gutgeschrieben wird. Diese Aktionen werden allerdings nicht von den "fliegenden Händlern" angeboten.

Internet:
Im Prinzip gibt es in allen Groß- und Kleinstädten Internet-Cafés. Allerdings geschieht gerade die Anbindung in den Kleinstädten nur mit geringer Bandbreite, so dass die Internetnutzung hier zur Geduldsprobe werden kann. Wer ein Smartphone oder die Kombination Mobiltelefon mit PDA/ Laptop dabei hat, kann sich relativ günstig mit Hilfe einer lokalen Prepaid-Karte ins Internet einwählen. Die Vorteile sind insbesondere, dass man unabhängig von den Internet-Cafés ist und gerade bei Eingabe von vertraulichen Login-Passwörten die Datensicherheit wesentlich höher ist (im Internet-Café weiß man nicht, ob im Hintergrund nicht ein Trojaner mitlauscht, nach der Internet-Session sollte der Cache des Browsers und möglicherweise automatisch gespeicherte Passwörter gelöscht werden, was meist nicht ganz einfach ist, da die Oberfläche russisch ist).

Bei Kyivstar kostet die Einwahl per CSM (9600 Bit/s) 0,27 UAH für die Einwahl und dann 0,30 UAH/ Min. Die Daten zum Einrichten einer entsprechenden Verbindung lauten:
Dial-up-Nummer: +380672222901
Benutzer-Name: internet
Passwort: kyivstar
Wer das schnelle GPRS-Verfahren benutzen möchte, muss die ACE&BASE-Karte dazu erst freischalten lassen. Dazu wählt man die Nummer 477, dann wird man durch ein Sprachmenü geführt, welches komplett auf russisch ist. Wer kein russisch kann, sollte also am besten gleich beim Kauf der Karte den Verkäufer bitten, die Prozedur durchzuführen. Für 1 MB Datenvolumen fallen 5 UAH an. Die genauen Einstellungen für verschiedene Betriebssysteme findet man auf englisch unter Kyivstart

Post:
Eine einfache Ansichtskarte nach Westeuropa kostet 3 UAH.

Literatur[Bearbeiten]

  • Marina Lewycka: Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch.. Dtv, 2006, ISBN 3423245573; 360 (Deutsch). amüsante Geschichte einer exilukrainischen Familie die Einblicke in die Geschichte und Gegenwart gibt
  • Taras Schewtschenko: Meine Lieder, meine Träume. Gedichte und Zeichnungen.. Verlag der Nation Berlin, 1987, ISBN 3373001900; 283 (Deutsch).

Weblinks[Bearbeiten]

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