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Zion National Park

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Der Nationalpark in Utah schützt das Gebiet um den Zion Canyon, durch den der Virgin River fließt. Wandert man flussaufwärts, verengt sich das Tal zu einer spektakulären Schlucht. Stellenweise verläuft der Weg nicht mehr neben, sondern im Wasser. Das schöne daran: auf dem Rückweg kann man sich vom Wasser flussabwärts treiben lassen, zurück zum Parkplatz.

Zion National Park.jpg

Hintergrund[Bearbeiten]

Vor 225 Mio. Jahren wurden die ältesten unteren Gesteinsschichten des Zion National Parks geschaffen. Vulkane spien ihre Asche aus. Man kann Fußabdrücke von Dinosauriern und Fossilien finden. Vor 150 Mio. Jahre bedeckte eine riesige Wüste mit Sanddünen die Gegend. Der Sand lieferte das Rohmaterial für den Navajo Sandstein und die 600 m hohen Klippen im Nationalpark. Kalzium Karbonat aus dem Grundwasser klebte den Sand zusammen. Danach bedeckte ein Meer die Landschaft und lagerte Sedimente ab. Als sich das Colorado Plateau vor 4 Mio. Jahren langsam anhob, wurde die Landschaft total verändert. Der Virgin River grub sich seine Bahn und schuf den Canyon. Wasser konnte den Sandstein leichter erodieren, denn er besteht aus vielen kleinen Quarzkörnern, die das Wasser herauslöste und fortschwemmte. Die nahezu vertikalen Monolithen und die steilen Canyon Schluchten zeigen, dass der Zion National Park geologisch jung ist. Im Prinzip wurde er in den letzten paar Mio. Jahren geschaffen. Die Erosion schreitet weiter fort und verändert langsam das Bild des Parks.

Schon 7000 Jahre vor Chr. haben hier Menschen gelebt. Die ancestral Puebloans (Anasazi) lebten in Zion bis 1200 n. Chr. Dann verließen Sie die Gegend aus nicht genau bekannten Gründen. Vielleicht gab es eine lange Trockenheit, die Landwirtschaft unmöglich machte. Dann kamen die Paiutes. Sie waren noch anwesend als die ersten weißen Siedler (Mormonen) zwischen 1850 und 1860 aus Salt Lake City hierher kamen. Sie pflanzten Baumwolle, die wegen des Bürgerkriegs nicht mehr aus dem Süden eingeführt werden konnte. Die Mormonen gründeten Ortschaften wie Springdale, Rockville und Grafton. 1858 erforschte Nephi Johnson den Canyon. Seine Arbeit setzte 1861 Isaac Behuin fort, der den Canyon landwirtschaftlich nutzte und Tabak, Obst und Gemüse anpflanzte, sowie Schaf und Rinder züchtete. 1909 wurde das Zion National Monument und 1919 der Zion National Park gegründet.

Lage
Lagekarte von Utah in den USA
Zion National Park
Zion National Park

Landschaft[Bearbeiten]

Der Zion National Park ist eine gebirgige Landschaft bestehend aus steilen, bunten Bergen und Schluchten.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Die Erdhörnchen am Temple of Sinawava sind nicht scheu
Der Prickley Pear Cactus blüht im Zion National Park

Im Park leben Pumas, Berglöwen die die Population der Mule Deer (Rehe) begrenzen und alte und kranke Tier reissen. Graufüchse und Waschbären, Hasen und Wildkatzen, Biber und Kojoten, sowie das Bighorn Sheep leben im Park. Es gibt über 250 Vogelarten, Reptilien und Amphibien.

Zahllose Wildblumen wie der Prickley Pear Cactus oder die rot blühende Scalet Gilia wachsen hier.

Klima[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

  • Von St. George fährt man auf dem Highway 9 über Hurricane und Springdale in den Zion National Park (ca. 110 km).
  • Vom Bryce Canyon fährt man auf der US-89 südwärts man zur Mt. Carmel Junction und weiter auf dem Highway 9 nach Springdale und St. George. Die Straße führt durch den Zion National Park und ist deshalb gebührenpflichtig. Sie führt durch den 1,5 km langen Mt. Carmel Tunnel, der 1930 gebaut wurde. Damals gab es nur wenig Autoverkehr und die Autos waren kleiner und niedriger. Heute dürfen keine Lkws durchfahren. Er kann nur im Einbahnverkehr benutzt werden. Oft gibt es lange Wartezeiten. Nach dem Tunnel geht es in Serpentinen hinab ins Tal (ca. 220 km).

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der National Park Pass hat Gültigkeit. Der Eintrittspreis für einen PKW kostet $ 30,00 und $ 15 für Fußgänger, Motorrad- oder Radfahrer für 7 Tage.

Mobilität[Bearbeiten]

Im Park verkehren kostenlose Shuttlebusse vom Visitors Center durch den Canyon des Virgin River zum Temple of Sinawava. Der Bus hält an mehreren Stellen, an denen Wanderwege beginnen oder enden und an der Zion Lodge.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Checker Board Mesa am östlichen Parkeingang
  • Checker Board Mesa ist ein Tafelberg hinter dem östlichen Parkeingang (aus Richtung Mt. Carmel Jct). Das ist ein schönes Beispiel für natürliche Steinkunst. Die horizontalen Einkerbungen zeugen von den früheren Schichten der Sanddünen und die vertikalen sind durch herabfließendes Wasser entstanden. Das Schachbrettmuster ist beeindruckend.
  • The Watchman (Der Wachmann) steht imposant fast 800 m hoch am westlichen Parkeingang über dem Virgin River.
  • West Temple im Westen von Springdale ist der höchste Berg im Süden des Zion National Parks. Er erhebt sich 1150 m über seiner Basis.
  • The Great White Throne liegt 8 km oberhalb des Visitor Centers in Richtung Tunnel. Er besteht aus Navajo Sandstein und erhebt sich 730 m über dem Tal. Der Sandstein in seiner Spitze hat weniger Eisengehalt als an der Basis und ist deshalb weiß während die Basis rötlich ist.
  • Riverside Walk ist ein Fußweg im Bereich von Temple of Sinawava. Er beginnt am Ende der Shuttlebus Tour und führt tiefer in den Canyon hinein. Der Pfad ist eben und etwa 1,6 km lang. An beiden Seiten ragen die Wände des Canyons 600 m hoch in den blauen Himmel. Man kann sogar am Ende des Pfades durch den Fluss waten und weiter in den immer enger werdenden Canyon vordringen.
Der große weiße Thron über der farbigen Basis
  • Emerald Pool Trail führt von der Zion Lodge zu den Emerald Pools (Smaragd Teich/See). Drei Wege führen dorthin. Der leichtere führt auf einem asphaltierten Weg zum unteren Teich. Er ist nur etwa 1 km lang. Man geht von der Haltestelle des Shuttles über die Fußgängerbrücke und nach rechts weiter. Den mittleren Teich kann man erreichen, wenn man auf diesem Pfad noch 300 m weitergeht oder von Anfang an den zweiten Weg wählt. Nach der Fußgängerbrücke geht man nach links und dann nach rechts. Hin und zurück sind das fast 3 km. Ein dritter Weg beginnt an der Grotto Picnic Area. Man überquert die Fußgängerbrücke und geht nach links weiter. Der Weg teilt sich und führt links zum unteren und rechts zum mittleren Teich. Vom mittleren Teich kann man nun 700 m steil bergauf gehen, um zum oberen Teich zu gelangen. Der See hat weißen Sand, hoch aufragende Klippen und grünes Wasser. Die Wege sind beliebt. Im Sommer wollen viele Leute den magic spot sehen. Man sollte sich 1-3 Stunden Zeit nehmen.
  • Angel's Landing ist eine besonders schwere Wanderung. Nach einem schönen Pfad geht man die letzten hundert Meter auf einem etwa 30cm breiten Weg, links und rechts von dem Weg sind senkrecht nach unten fallende Felswände.
  • Die Horse Ranch Mountain sind 2.650 m hoch

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der Virgin River am Temple of Sinawava
  • Man kann in dem Park wunderbar wandern und die Natur bestaunen.
  • Mit dem Mountainbike kann man Touren zum Temple of Sinawava machen, denn außer den Shuttlebussen gibt es keinen Verkehr.
  • Bergsteigen, denn Zion National Park ist das populärste Bergsteiger Revier nach dem Yosemite National Park. Es gibt im Visitors Center zwei Bücher über das Bergsteigen im Park (siehe unten)
  • Reiten. In der Zion Lodge kann man die Touren buchen. Eine einstündige Reittour zum Court of the Patriarchs kostet $ 30.
  • Das Zion Canyon Giant Screen Theatre liegt im 145 Zion Park Boulevard in Springdale. Der Film berichtet über die Geschichte und die Legenden des Zion National Parks, über die Anasazis, die spanischen Eroberer und die Mühsal und Not der mormonischen Pioniere. Die Filmvorführung beginnt jede volle Stunden von 11:00 bis 20:00 und kostet $ 8,00 für Erwachsene und $ 5,50 für Kinder unter 12 Jahren.
  • O. C. Tanner Amphitheater bietet an Samstag Abenden im Sommer Freilichtkonzerte. Das Theater liegt etwas außerhalb des Parks.

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufen kann man in dem Park relativ wenig, bis auf einige Souvenirs.

Küche[Bearbeiten]

  • Thunderbird Restaurant, an der Mt. Carmel Junction (Kreuzung). Das Restaurant befindet sich im Best Western Mt. Carmel Hotel und ist gut. Von den Tisch kann man Kolibris beobachten, die aufgehängte Futterstellen vor den Fenstern anfliegen.
  • Zion Lodge Restaurant. Das Restaurant bietet western und mexikanische Küche. Reservierung für das Abendessen ist zu empfehlen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

  • Zion Lodge. Zion Lodge liegt an der für den privaten Verkehr gesperrten Straße zum Temple of Sinawava. Preis: Die DZ kosten $ 151,00 + Steuern, Cabins (Hütten) sind $ 10,00 teurer. Reservierung bis zu 13 Monate im voraus sind zu empfehlen.

In Springdale gibt es einige Hotels:

  • Flanigan's Inn, 428 Zion Park Boulevard. Ein ruhiges und angenehmes Hotel. Das Restaurant soll sehr gut sein. Preis: DZ kosten $ 109 und mehr + Steuern.
  • Desert Pearl Inn, 707 Zion Park Boulevard. Das wohl eleganteste Hotel in Springdale. Die Zimmer sind groß und sehr schön modern möbliert. Preis: DZ kosten ab $ 145,00 + Steuern.
  • Best Western Zion Park Inn, 1215 Zion Park Boulevard. Preis: DZ kosten ab $ 115 + Steuern.
  • Terrace Brook Lodge, 990 Zion Park Boulevard. Preis: DZ kosten ab $ 60,00 + Steuern.
  • El Rio Lodge, 995 Zion Park Boulevard. Das preiswerteste Hotel. Preis: DZ kosten ab $ 52,00 + Steuern.

Camping[Bearbeiten]

Beide Campingplätze liegen beim Südeingang.

  • The South Campground.
  • Watchman Campgrounds.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Kolob Canyons gehören zwar zum Park, liegen jedoch ca. 80 km vom Zion Canyon entfernt und haben eine eigene Autobahnausfahrt (Exit 40) von der Interstate I-15.

Las Vegas ist über den Interstate 15 ca. 150 Meilen entfernt. Für die Fahrt sollte man drei Stunden einplanen.

Bryce Canyon National Park liegt ca. 80 Meilen nordöstlich, Fahrtzeit ca. 2 Std.

Literatur[Bearbeiten]

  • Desert Rock von Eric Björnstad - Bergsteigen im Zion National Park
  • Rock Climbing von Stewart M. Green - Bergsteigen im Zion National Park

Weblinks[Bearbeiten]

Öffnungszeiten und aktuelle Änderungen z. B. aufgrund von Bauarbeiten oder Wetter müssen nicht hier stehen, da es dauerhaft verlässliche externe Quellen gibt - deshalb dort belassen: http://www.nps.gov/zion/index.htm

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