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Wien Wallensteinstrasse 02 2013.jpg

Die Brigittenau ist der 20. Wiener Gemeindebezirk und umfasst den nördlichen Teil der Insel zwischen Donaukanal und Donauhauptstrom. Der Bezirk wurde ab Anfang des 19. Jahrhunderts besiedelt, als die Auen und Arme der damals noch nicht regulierten Donau nach und nach trockengelegt wurden. Der große Bebauungsboom begann nach 1854, als durch die Donauregulierung große Baulandflächen entstanden, die durch ein striktes Straßenraster überlagert wurden, wobei die alte Ortschaft Zwischenbrücken komplett verschluckt wurde. Der Charakter des Bezirkes ist durch große gründerzeitliche Zinskasernen und soziale Wohnhausanlagen des 20. Jh. geprägt sowie auch von größeren Industrie- und Logistikanlagen, die nach und nach transformiert werden. Beispielsweise wird der Frachtenbahnhof Nordwestbahnhof, der eine massive städtebauliche Barriere darstellt und den Bezirk in einen West- und Ostteil trennt, demnächst abgesiedelt und bis 2030 mit Wohnhäusern bebaut. Der Bezirk gilt in Wien als wenig prestigeträchtiges Wohngebiet mit hohem Migrantenanteil, wobei aber das Grätzel rund um den Wallensteinplatz, das dem Stadtzentrum am nächsten liegt, inzwischen auch etwas trendig ist. Markante Bauwerke und Sehenswürdigkeiten im Bezirk sind neben der namensgebenden spätbarocken Brigittakapelle auch das Nussdorfer Wehr (Otto Wagner, Jugendstil), der Gemeindebau am Friedrich-Engels-Platz sowie weitere große Anlagen des Roten Wien und dem bis 2015 höchsten Gebäude Österreichs, dem Millennium-Tower.

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