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Ufnau

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Die Insel Ufnau (umgangssprachlich ist auch der Name Ufenau bekannt) ist eine Insel im oberen Bereich des Zürichsees. Sie ist Eigentum des Klosters Einsiedeln und die Schwesterinsel der sich in Sichtweite befindlichen kleineren Insel Lützelau.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 965 gelangte die Ufnau als Geschenk des Kaisers Otto des Grossen und seiner Frau Adelheid an das Benediktinerkloster von Einsiedeln.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Insel Ufnau befindet sich seit 1927 im Naturschutzgebiet Frauenwinkel, weshalb es keine Bade- und Campingmöglichkeit gibt.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Sowohl in landschaftlicher als auch naturkundlicher Hinsicht ist die Ufnau einmalig und weist eine grosse biologische Vielfalt auf. Die Insel ist im Bundesinventare der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung, im Bundesinventare der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung, Ortsbild von nationaler Bedeutung und auch unter der besonderen Obhut des Kantons Schwyz.

Das Kloster hat in den letzten Jahren die biologische Vielfalt aufgenommen und Massnahmen zum weiteren Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ergriffen, insbesondere auch für die Fledermauskolonie. Entlang dem Rundweg weisen Informationstafeln auf das Wichtigste hin. Detailierte Auskünfte können auf der Internetseite der Insel Ufnau nachgelesen werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Empfehlenswert ist ein Rundgang um die Insel (teilweise rollstuhlgängig) und ein Besuch der 970 erbauten Pfarrkirche St. Peter und Paul mit archäologischen Funden eines gallorömischen Tempels aus dem 2. oder 3. Jahrhunderts. Die Kirche ist tagsüber geöffnet, dienstags nur bei schönem Wetter. Die ältere und kleinere St. Martins Kapelle aus dem 7. Jahrhundert ist normalerweise geschlossen, man kann jedoch einen Blick durch die Glastüre werfen. Ausserdem befindet sich das Grab Ulrich Huttens auf der Insel.

Verpflegung[Bearbeiten]

Für das leibliche Wohl sorgt der Inselwirt im Gasthaus zu den zwei Raben. Es ist von Mitte März bis Mitte Oktober geöffnet, dienstags nur bei schönem Wetter; im Zweifelsfall das Schiffspersonal fragen, die Anschrift an der Schifflände von Rapperswil beachten oder Telefon Restaurant 055 410 12 25.

Anreise[Bearbeiten]

Die Insel ist bequem mit den Kursschiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ab Zürich, den Zwischenstationen bis Wädenswil/Stäfa/Männedorf und Rapperswil-Jona erreichbar.

Literatur[Bearbeiten]

  • Leo Helbling: Ufnau: Die Klosterinsel im Zürichsee. Kleiner Führer. 3. Auflage. Stäfa: Th. Gut, 1983, ISBN 3-85717-035-2.
  • Leo Helbling: Die Insel Ufnau : kleiner Führer. Stäfa: Th. Gut, 1986.
  • Hannes Kappeler: Die Insel Ufnau. [Winterthur]: [H. Kappeler], [2009].
  • Odilo Ringholz; Damian Buck: Geschichte der Insel Ufnau im Zürichersee. Einsiedeln: Benziger, 1908.
  • Rudolf Henggeler: Die Insel Ufnau Ein Führer durch die Geschichte der Insel, ihrer Bewohner und Gebräuchlichkeiten. [Pfäffikon]: [Statthalterei], 1927.
  • Reto Bodmer; Harry Pfister; Alois Suter: Chronik über Ufnau, Frauenwinkel, Lützelau, Pfäffikon und Hurden. Freienbach: Suter, 1975.

Sakralbauten[Bearbeiten]

  • Werner Bieri; Markus Bamert: Die Sakralbauten auf der Insel Ufnau. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 2009.
  • Peter Ziegler: Fresken in den Kirchen der Insel Ufnau und im Turmchor der Pfarrkirche Freienbach. Freienbach: Bruhin, 1975.

Weitere Informationen[Bearbeiten]

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