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Tobago

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Karte von Tobago

Tobago ist eine Insel von Trinidad und Tobago.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Little Tobago Island[Bearbeiten]

Diese Insel vor der Nordostküste ist auch unter dem Namen Bird of Paradise Island bekannt. Sie ist weniger als 2 km von Tobago entfernt und hat eine Ausdehnung von etwa 1,5 x 1,5 km. Die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten. An der Tyrell´s Bay findet man immer Boote die Besucher hinüberfahren. Der Fahrpreis liegt bei 50 TT $. Auf der Insel gibt es drei ausgeschilderte Pfade, die z. T. über steile Treppen über die Insel führen. Die Insel ist als Naturschutzgebiet im Besitz des Staates. Es gibt dort deswegen einen Wachmann.

Im Jahre 1909 brachte der Engländer Sir William Ingram etwa 50 Paradiesvögel von der zu Neu Guinea gehörenden Insel “Aru Island” nach Little Tobago um sie vor der Ausrottung zu schützen. 1963 zerstörte der Wirbelsturm “Flora” dann das Brutgebiet. Heute findet man keine dieser Paradiesvögel vor, dafür gibt es dort 58 andere Arten von tropischen Seevögeln.

Hintergrund[Bearbeiten]

Landesbeschreibung[Bearbeiten]

Englishmans Bay Nordküste östlich Castara

Die etwa 42 km lange und 13 km breite Insel ist vulkanischen Ursprungs. Sie liegt 35 km nordöstlich von Trinidad. Noch vor etwa 11.000 Jahren befand sich zwischen Südamerika, Trinidad und Tobago eine durchgehende Landmasse.

An der Nordwestecke der Insel befindet sich das 10.000 Jahre alte, 12 ha große Buccoo Reef Korallenriff. An einigen Stellen ist das Wasser nur einen Meter tief. Man findet dort 39 Korallenarten und über 70 Fischarten.

Die Bergwälder der Main Ridge gehören zu den ersten geschützten Waldreserven der westlichen Welt.

Touristisch ist die Insel bisher sehr schlecht erschlossen. Man findet zwischen Crown Point und Store Bay zwar eine ganze Reihe von Unterkünften, die sich Hotel nennen, manchmal aber nicht einmal eine durchgehend besetzte Rezeption oder ein Restaurant besitzen. Die Apartments befinden sich teilweise in Privathäusern, oder werden als Nebenerwerb betrieben. Viele der sogenannten Restaurants sind oft nur bessere Rum Shops, einfache Buden aus Holz und Blech, Einkaufsmöglichkeiten sind rar und ohne große Auswahl. Im weiteren Verlauf der Nordwestküste bis nach Plymouth hin findet man nur noch einzelne, weit auseinander gelegene Hotels und Restaurants, so dass man dort auf einen Mietwagen angewiesen ist. Der Rest der Insel hat zum Teil wunderschöne, lange, leicht geschwungene Strandbuchten mit hohen Palmen an der Seite, sie sind alle vollkommen unerschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Fort James: Korallen-Kalkstein als Baumaterial

Zu der Zeit, als Christopher Kolumbus die Karibik durchsegelte lebten im Westteil von Tobago etwa 1.200 Carib-Indianer. In den unzugänglichen Bergen der Osthälfte soll es zur gleichen Zeit noch 300 Arawak-Indianer gegeben haben. Kolumbus kam nie auf diese Insel, er soll ihr aber den Namen Bellaforma gegeben haben. In den folgenden Jahrhunderten verlief die geschichtliche Entwicklung von Tobagos sehr gegensätzlich zu der von Trinidad. Engländer, Franzosen, Niederländer und Spanier besetzten die Insel und nahmen sie sich gegenseitig wieder ab. Inselgouverneure hielten es oft keine sechs Monate auf der Insel aus, sofern sich überhaupt jemand zur Verfügung stellte.

Im Jahre 1580 kamen Seeleute von vorbeifahrenden britischen Schiffen an Land und hissten ihre Fahne, gründten aber keinen Ort und verließen die Insel wieder. Im Jahre 1608 erhob König James I. von England öffentlich Anspruch auf Tobago, aber erst 1625 kamen Engländer unter der Führung des Geistlichen Nicolas Leverton von Barbados aus auf die Insel. Drei Jahre später versuchte der holländische Kapitän Joachim Gijsz eine Landung und gründeten den Ort Nieuw Vlissingen. Beide Gruppen wurden von den Carib-Indianern vertrieben. Erst 1632 gelang es den Holländern beim heutigen Plymouth einen Stützpunkt einzurichten. Sie bauten zu ihrem Schutz das Fort Nieuw Walcheren. 1636 mußten sie aber vor dem spanischen Gouverneur von Trinidad fliehen.

Zwischen 1642 und 1646 versuchten holländische Siedler in der Milford Bay Landwirtschaft zu betreiben. Wegen fehlender Unterstützung aus dem Mutterland verließen sie die Insel wieder.

1639 schenkte König Charles I. von England die Insel Tobago seinem Paten dem Herzog Jakobus von Kurland. Nach zwei mißglückten Versuchen ging 1654 die Herzogin von Kurland mit ihrem Kapitän Wilhelm Molleyns, 80 Familien und 120 Soldaten bei Plymouth an Land. Sie bauten das Fort Jakobus und begannen sofort mit der Feldarbeit. Tabak, Zuckerrohr und Ingwer wurden angepflanzt. Schon ein Jahr später konnte die erste Ernte nach Europa verkauft werden und in den folgenden drei Jahren kamen 400 weitere Familien auf die Insel. In Nordeuropa wurde 1658 der Herzog von Kurland von schwedischen Soldaten gefangen genommen. Die Insel Tobago wurde daraufhin für 500 Taler an die holländischen Kaufmannsbrüder Adrian und Cornelius Lampsius verkauft, die zu jener Zeit schon an der Rockley Bay lebten. Ihre Siedlung wurde Lampsinsburg genannt, ihre Befestigung ist noch heute als Dutch Fort bekannt.

1662 erlaubten die Gebrüder Lampsius einigen Franzosen, sich auf der Insel niederzulassen. Als Dank ernannte der französische König Luis XIV. einen der Brüder zum Baron von Tobago. Der nächste Inselgouverneur, der Holländer Hugh de Beveron, ließ an der Rockley Bay ein Fort errichten. Holländer, Franzosen, Engländer und Pflanzer aus Kurland bestellten ihre Felder mit Kakao, Tabak, Baumwolle und Zuckerrohr.

1664 wurde der Herzog von Kurland frei gelassen. Seine engen Beziehungen zum englischen König Charles II. führten zwei Jahre später zu einer Flottenentsendung von englischen Schiffen nach Tobago. Fort Lampsinburg wurde zerstört. 1677 landeten 100 französische Soldaten in der Bucht und zerstörten alle Häuser von Lampsinburg. 1679 wurde Tobago im Frieden von Nimwegen wieder niederländisch. Im Jahre 1733 versuchten sogar schwedische Kolonisten, sich auf der Insel fest zu setzen. Bis 1762 wechselte sie mehrfach zwischen englischer, französischer und holländischer Oberherrschaft. Im Vertrag von Paris wurde sie den Engländern zugesprochen. Schon zwei Jahre später landeten zwei Kompanien des 62. Regiments in der Kings Bay. 1765 wurde Alexander Brown als erster Vizegouverneur auf die Insel geschickt und wieder ein Jahr später begannen die Engländer damit, Ackerland für neue Plantagen zu verteilen. Der Ort Scarborough wurde gegründet und Fort King George gebaut. 1768 machte Gouverneur Robert Mellville den Ort Mount St. George zum Regierungssitz, der Ort wird seit dem Georgetown genannt. Das neue Parlament versuchte die Insel Tobago zusammen mit Dominica, Grenada und Saint Vincent zu einer politischen Gemeinschaft zu vereinigen, was jedoch scheiterte. Wegen des guten Hafens zog die Regierung schon ein Jahr später nach Scarborough um. Bis heute befindet sich die offizielle Residenz des Premierministers aber immer noch in Mount St. George.

1771 lebten auf der Insel 368 Europäer und 5.084 afrikanische Sklaven.

1781 kam es zwischen Franzosen und Engländern in der Nähe der Insel Martinique zu einer Seeschlacht. Die Engländer wurden geschlagen und Tobago erobert, 1793 gelang den Engländern die endgültige Rückeroberung. Zu dieser Zeit gab es 37 Zucker- und 99 Baumwollfabriken.

1800 lebten 2.300 Europäer, 1.050 freie Farbige und 10.000 Sklaven auf 106 Plantagen.

1802 wurde Tobago im Frieden von Amiens den Franzosen zugesprochen. Napoleon Bonaparte setzte den General Sabuguet als Inselgouverneur ein. Aber schon ein Jahr später griffen die Engländer bei Arnos Vale erneut an und zwangen die Franzosen zur Kapitulation. 1814 wurde die Insel im Vertrag von Paris endgültig den Engländern zugesprochen.

1834 wurde die Sklaverei in den englischen Kolonien abgeschafft. Die Plantagenbesitzer der Insel erhielten 233.875 Britische ₤ als Ausgleich für ehemalige Sklaven. Da man auf der kleinen Insel nur niedrige Löhne zahlen konnte war die Anwerbung von Kontraktarbeitern weit weniger erfolgreich, als auf Trinidad.

1847 zerstörte ein Wirbelsturm, der von einem Erdbeben begleitet wurde, einen großen Teil der Plantagen, was zusätzliche Not und Schwierigkeiten brachte.

1851 lebten 14.378 Menschen auf der Insel. Bis 1876 wuchs die Bevölkerung auf 18.051.

1876 kam es zu Aufständen der farbigen Bevölkerung gegen die weißen Plantagenbesitzer. Das Herrenhaus der Roxborough Plantage wurde niedergebrannt. In der allernächsten Umgebung wurde der Unteroffizier Corporal Belmanna erschlagen, nachdem bei einem Handgemenge eine Farbige erschossen worden war. Britische Marinesoldaten brauchten eine ganze Woche, um den Frieden auf der Insel wiederherzustellen. Trotzdem hatten nun viele Plantagenbesitzer Angst vor weiteren Aufständen, einige verließen die Insel. 1882 gab es 32 Rumdestillen auf der Insel, aber nur 17 waren noch in Betrieb. 1884 mußte die London Company Konkurs anmelden, ihr gehörte fast die Hälfte aller Plantagen auf der Insel. 1885 kam eine königliche Kommision zu der Idee Grenada, Saint Lucia, Saint Vincent und Tobago zu einer Kolonie zusammenzuschließen. Die Idee wurde schnell wieder fallen gelassen. Stattdessen wurden Tobago und Trinidad 1889 zu einer einzigen Kolonie vereinigt. Fast 100 Jahre lang wurde Tobago nun von Trinidad aus verwaltet.

Im Jahre 1980 wurde das Parlament von Tobago, Tobago House of Assembly (THA) gegründet. Erst 1987 erhielt die Insel wieder seine volle innere Autonomie. Seit 1996 gibt es wieder eine Gesetzgebende Versammlung.

Nationalparks[Bearbeiten]

  • Buccoo Marine Park. Buccoo Reef Korallenriff.
  • Eastern Tobago Nationalpark, Charlotteville.
  • Grafton and Caledonian Bird and Wildlife Sanctuary.
  • Little Tobago Island. Vogelschutzgebiet.
  • St. Giles Island, nördlich von Charlotteville. Vogelschutzgebiet und Brutplatz für Fregatt Vögel und 24 weitere Arten von tropischen Seevögeln.
  • Tobago Forest Reserve, Main Ridge. Die Hügelkette im Zentrum der Insel ragt bis 579 m hoch auf und wurde schon im Jahre 1776 unter Schutz gestellt. Die Bergkette ist das Rückzugsgebiet für viele Vogelarten.

Pflanzen- und Tierwelt[Bearbeiten]

Trinidad und Tobago zählen zu den zehn führenden Ländern bei der Anzahl von Vogelarten pro Quadratmeile. Aufgrund der Nähe zu Südamerika findet man viele Vogelarten, die sonst nur auf dem Südamerikanischen Kontinent vorkommen. Auf Tobago findet man 400 verschiedene Vogelarten, 600 verschiedene Schmetterlinge, 16 Arten von Eidechsen, darunter so seltene wie den Großen Grünen Iguana und den Tegu. Man kennt dort 14 Froscharten, 17 Fledermausarten und 24 ungiftige Schlangenarten. Daneben findet man auf der Insel etwa ein Dutzend andere Säugetiere wie das Agouti, das Armadillo Gürteltier, das Opossum und eine Hirschart. Am Hillsborough Damm und einigen anderen ruhigen Stellen findet man auch Caiman Krokodile.

Die Insel zählt zu den Top-Ten-Ländern, die ihre Vogelwelt per Quadratkilometer gezählt und katalogisiert hat.

Politischer Status[Bearbeiten]

Tobago und Trinidad bilden einen Staatenbund. Seit 1987 hat Tobago aber volle innere Selbständigkeit. Schon seit 1980 gibt es ein Regionalparlament auf der Insel, das Tobago House of Assembly mit 15 Mitgliedern.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch ist Amtssprache, die Einheimischen sprechen untereinander aber einen schwer verständlichen Dialekt, eine Art Patois.

Anreise[Bearbeiten]

Flugverbindungen[Bearbeiten]

Crown Point Intl Airport

Crown Point Airport. Offizieller Name A.N.R. Robinson International Airport, IATA CodeTAB, ICAO CodeTTCP. Landebahn 11/29, 2.744 x 46 Meter, Asphalt, Tel. 639-8547. Der Flughafen liegt ganz im äußersten Südwesten der Insel nahe der Kleinstadt Canaan.

Fluglinien

  • British Airways, Flugplatz, Crown Point. Tel.: 639-0588, Fax: 639-0550.
  • Caribbean Airlines, Flugplatz, Crown Point. Tel.: 631-8023, 625-7200 (Reservierung).

Schiffsverbindungen[Bearbeiten]

  • Von dienstags bis sonntags verkehren Fähren zwischen Tobago und Port of Spain in Trinidad. T&T Spirit und T&T Express Fast Ferry (Schnellfähre), Personenfähre, Fahrzeit etwa 3 Stunden. Fahrpreis für eine einfache Fahrt 50 TT $, Kinder zahlen die Hälfte. Abfahrten in Scarborough um 6.30 Uhr und um 17.00 Uhr.
  • Warrior Spirit (Autofähre), Fahrzeit etwa 5 Stunden. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 37,50 TT $, Kinder zahlen die Hälfte. Die Mitnahme von Autos kostet zwischen 150 TT $ für eine einfache Fahrt und 250 TT $ für Hin- und Rückfahrt. Abfahrt in Scarborough 23.00 Uhr. Die Fahrzeiten können sich ändern. Weitere Informationen vor Ort und im Internet. http://patnt.com
  • Im Hafen von Scarborough legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an.

Mobilität[Bearbeiten]

Achtung, Linksverkehr!

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Vom Busbahnhof in der Gardenside Road in Scarborough fahren Busse in alle Richtungen. Im Bus kann man keine Fahrkarten kaufen, ohne Fahrkarte kann man den Bus nicht besteigen! Die Fahrscheine erhält man in ausgewählten Geschäften in den einzelnen Orten.

  • Fahrscheinverkauf
  • Charlotteville, an der Tankstelle
  • Crown Point - Store Bay, Jimmy´s Supermarket, Milford Road
  • Scarborough, im Gebäude der alten Hauptpost

Taxi[Bearbeiten]

Es gibt Public Route Taxis und Maxi Taxis. Taxistände mit Fahrtrichtung Buccoo, Black Rock, Flugplatz und Plymouth befinden sich in Lower Scarborough, in der Milford Road / Wilson Road und Fahrtrichtung Charlotteville und Roxborough in der Main Street gegenüber der Royal Bank.

Mietwagen[Bearbeiten]

Mieter müssen einen gültigen internationalen Führerschein vorlegen. Dieser kann für die Dauer von 90 Tagen benutzt werden. Die Höchstgeschwindigkeit auf der gesamten Insel beträgt 50 Km/h. Es werden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Autofahrer sollten beachten, daß es auf der Insel nur fünf Tankstellen gibt, sie schließen früh am Abend und sind an Wochenenden meist ganz geschlossen!

Die Leihgebühr beträgt pro Tag ab 200 TT $, zuzüglich eine Sicherheitshinterlegung von 2.000 TT $, Steuern und Versicherung.

Mietpreise: Mietwagen, pro Tag, 180-300 TT $; Motorräder, pro Tag, 90 TT $, pro Woche: 540 TT $; Motorroller, pro Tag, 60 TT $, pro Woche: 360 TT $; Fahrräder, pro Tag, 35-40 TT $.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Buccoo Marine Park. Das Buccoo Reef Korallenriff ist 10.000 Jahre alt, 12 km² groß. An einigen Stellen ist das Wasser nur einen Meter tief. Man findet dort 39 Korallenarten und über 70 Fischarten, darunter Riffhaie und Baracudas. Das Riff ist in vier Bereiche unterteilt, Eastern Reef, Northern Reef, Western Reef und Pigeon Point Reef. Zwischen dem Northern und dem Western Reef befindet sich ein tieferer Kanal. Seit 1973 ist der größte Teil des Riffs zum Unterwasserschutzgebiet erklärt worden. Der Zugang ist nur mit Glasboodenbooten möglich. Diese fahren von der Store Bay und vom Pigeon Point ab. Tauchen ist nur an markierten Orten erlaubt.
  • Grafton and Caledonian Bird and Wildlife Sanctuary. Auf diesem Teil der ehemaligen Grafton Estate entstand nach dem schweren Wirbelsturm von 1963 ein Landschaftsschutzgebiet. In dem ehemaligen Copra-Haus findet man eine kleine Ausstellung. Gegen 16 Uhr kann man dort viele Vögel beobachten, wenn sie zur Fütterung kommen. Preis: Der Eintritt ist frei.
  • St. Giles Island. Vogelschutzgebiet und Brutplatz für Fregatt Vögel und 24 weitere Arten von tropischen Seevögeln.
  • Tobago Forest Reserve, Main Ridge. Die Hügelkette im Zentrum der Insel ragt bis 579 m hoch auf und wurde schon im Jahre 1776 unter Schutz gestellt. Die Bergkette ist das Rückzugsgebiet für viele Vogelarten. Man kann dort mit einem örtlichen Führer wandern.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wassersport[Bearbeiten]

  • Tobago bietet eine ganze Reihe von Stränden zum Baden, Sonnenbaden und Schnorcheln. Oben Ohne oder gar Nacktbaden sind jedoch nirgendwo gestattet.
  • Tauchreviere findet man entlang der gesamten Westküste der Insel, erlaubte Bereiche sind teilweise markiert. Bekannt sind das Buccoo Reef im Südwesten, die Man O'War Bay im Norden der Insel, die Tauchreviere zwischen Speyside und der Insel Little Tobago im Nordosten sowie bei den St. Giles-Inseln im Norden.
  • Surfen und Kite-Surfen sind an einigen Stellen der Westküste möglich
  • Hochseefischen, z.B. Tobago Game Fishing Tournament und TTGTA International Game Fishing Tournament
  • Segeln Tobago Carnival Segelregatta

Aktivitäten an Land[Bearbeiten]

Am Mt-Irvine-Bay Golf Club

Tierbeobachtung[Bearbeiten]

  • Auf der Insel gibt es zahlreiche Vogelarten, die Nachbarinseln Little Tobago und St. Giles sind wichtige Brutplätze.
  • Lederschildkröten kommen jedes Jahr im April/Mai zur Eiablage an einige Strände (z.B. Turtle Beach, Charlotteville, Speyside)

Karneval[Bearbeiten]

Auf Tobago ist der Karneval viel kleiner und nicht mit dem von Trinidad zu vergleichen. In den vorhergehenden Wochen finden in einzelnen Dörfern Calypso Wettbewerbe statt. Am Karneval Sonntag und am Dienstag vor Aschermittwoch finden in Scarborough kleine Umzüge, Kostümparaden mit Musik und Tanz statt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Crab `n´ Dumpling sind gewürzte, kleingeschnittenen Krebsfleischstücke in Mehl gewälzt und gebraten mit kleinen Mehlkößchen.
  • Curried Crab and Dumplings ist das Nationalgericht auf der Insel, Krabben in Currysauce mit Mehlklößchen.
  • Conch Stew ist ein Gulasch von großen Muscheln.
  • Coconut Bake and Saltfish ist ein Mehlteig mit Kokosraspeln, darin wird Klippfisch gewendet und dann in Öl gebacken.
  • Oil Down besteht aus Brotfrucht, welche mit Fleisch und Kokosmilch gar gekocht wird.
  • Roti sind indische Fladenbrote die mit jeder Art von Currygerichten gefüllt werden.
  • Bake & Shark, auch Haifischbrötchen genannt, lernte ich an der Store Bay kennen. Dort wurden kleine Haistücke in Mehl gewälzt und in Fett gebacken, dazu gab es kleine Hefeteigbällchen mit gedünsteten Paprika, Tomaten und Zwiebeln.
  • Yard Fowl nennt man frei laufende Hühner, davon gibt es auf der Insel Tobago noch sehr viele.
  • Das einheimische Bier trägt die Namen Carib, Heiroun und Stag Lager Beer. Auf der Insel wird aber auch Guinness, Mackeson und Stout in Lizenz abgefüllt. Die bekanntesten Rumsorten der Insel sind Old Oak und VAT 19.
  • Daneben gibt es unzählige alkoholfreie, soganannte Soft Drinks, die meistens nur extrem süß und nach Chemie schmecken.
  • Besonders an der Store Bay fand ich in den Restaurants eine gut bestückte Weinliste, überwiegend Kalifornische Marken.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die meisten Tobagonier gehen früh schlafen, häufig um 21.30 Uhr. Dadurch reduziert sich das Nachtleben meist auf die Hotels und auf einige wenige Restaurants / Bars die etwas länger geöffnet sind.

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität ist auf der Insel nicht extrem ausgeprägt. Wertgegenstände sollten aber im Hotelsafe deponiert werden. Vor der Mitnahme von Anhaltern im Straßenverkehr wird gewarnt.

Respekt[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Maximal 30° C 30° C 31° C 31° C 32° C 31° C 31° C 31° C 31° C 31° C 31° C 30° C
Wassertemp. 27° C 26° C 26° C 27° C 27° C 27° C 28° C 28° C 29° C 29° C 28° C 27° C
Regentage 10 8 6 7 12 18 17 17 15 17 15 12

Die Monate von Januar bis Mai gelten als Trockenzeit, Juni bis Dezember als Regenzeit. Das Jahresmittel der Niederschläge liegt bei 2000 mm. (zum Vergleich: Berlin ca. 600 mm)

Wirbelstürme[Bearbeiten]

Die Insel liegt so weit im Süden der Karibik, daß sie sich außerhalb des Wirbelsturmgürtels befindet. Durch die Veränderung des Weltklimas kommt der eine oder andere Sturm der Insel jedoch recht nahe und deren Ausläufer können auf der Insel Schäden anrichten. Nach 1847 und 1963 zog der Wirbelsturm „Ivan” im September 2004 vom Atlantik kommend über die Insel Grenada hinweg in die Karibische See hinein. Die Ausläufer dieses schweren Sturmes deckten auf Tabago einige Hausdächer ab, rissen Bäume um und knickten Strommasten. Durch umstürzende Bäume kam es zu einem Todesfall in der Umgebung des Ortes Bethel.

Literatur[Bearbeiten]

Landkarten[Bearbeiten]

  • Tobago, 1:50.000. Mapping & Control, Lands & Surveys Division, Ministry of Planning & Mobilization, Government of the Republic of Trinidad & Tobago.

Weblinks[Bearbeiten]

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