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Tiflis/Nordwestlicher Stadtrand

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In diesem Artikel über den nordwestlichen Stadtrand von Tiflis sollen zentrumsferne Teile der Verwaltungsbezirke Vake-Saburtalo und Didube-Tschughureti behandelt werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Norden und Nordwesten des historischen Stadtkernes am rechten Ufer des Flusses Mtkwari liegt an der Georgischen Heeresstraße und war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch großteils ländlich geprägt. Ab den 1950er-Jahren entstanden einige große Plattenbausiedlungen, die von der Kernstadt teilweise isoliert lagen und einige Zehntausend Menschen beherbergen: (vom Zentrum nach außen)

  • 1 Waschlidschwari (georg. ვაშლიჯვარი, eng. Vashlijvari)
  • 2 Dighomi Massiv (georg. დიღმის მასივი / Dighmis Masivi, eng. Dighomi Array)
  • 3 Didi Dighomi (georg. დიდი დიღომი, frei übersetzt Groß-Dighomi)

Ab 1990 werden die großen Gebiete zwischen den Siedlungen durch den Bau von Villen und Einfamilienhäusern teilweise aufgefüllt, es herrscht heute noch ein massiver Bebauungsdruck. Die Gegend wird nun von einer neuen Mittelschicht als Wohngegend entdeckt:

  • 4 Sopeli Dighomi Dorf Dighomi (სოფელი დიღომი / Sofeli Dighomi): Ein altes Dorf, das einigen der Siedlungen den Namen gab und heute komplett suburban überformt ist
  • 5 Patara Dighomi "Klein-Dighomi" (პათარა დიღომი / Patara Dighomi)
  • 6 Dighmis Tschala Dighomer Au (დიღმის ჭალა / Dighmis Tschala)

Nördlich der Plattenbausiedlung "Dighomi Massiv" befinden sich auch einige Krankenhäuser sowie die Filmstudios des Georgischen Films.

Anreise[Bearbeiten]

Städtische Busse und Marschrutkas. Mit dem Auto nimmt man am besten die Hauptausfallstraße nach Norden (Rechtes Ufer - Marschal-Gelowani-Straße) und kommt direkt in das Gebiet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Eine Klosteranlage befindet sich ganz an der nördlichen Stadtgrenze auf den Klippen oberhalb des Flusses Mtkwari. Die Anfahrt ist etwas mühsam, man muss zuerst die Autobahn bis Mzcheta fahren, dort umdrehen und zurück Richtung Tiflis. Bei der Abfahrt ri. Zahesi muss man ganz rechts auf der Hauptstraße bleiben und sofort rechts abbiegen und dann den Berg in Serpentinen hinauf an den Villen vorbei fahren.

Bauwerke[Bearbeiten]

Jesus am Berg, Dighomi Massiv
  • Oberhalb des David-der-Erbauer-Denkmals befindet sich das enemalige Archäologische Museum mit einer überdimensionalen Jesus-Statue
  • Agraruniversität bei Didi Dighomi
  • Die Tbilisi Mall ist - abgesehen von einem riesigen Shoppingcenter - auch ein gutes Beispiel der modernen Architektur der Saakaschwili-Ära
  • Botschaft der USA (Balanchine Str. 1, Didi Dighomi)
  • Oberster Gerichtshof
  • Das Restaurant "Cruise" (Akaki Beliaschwili-Straße) ist ein modernes Gebäude im Aussehen eines Kreuzfahrtschiffes.
  • Am Gelände der Filmstudios "Kartul Filmi" befinden sich nicht nur interessante Bauwerke aus der Sowjetzeit, sondern das gesamte Gelände ist von alten und neuen Requisiten übersät. Zufahrt von der S. Akhmeteli Straße.

Denkmäler[Bearbeiten]

Das Denkmal für David den Erbauer
  • Denkmal für David den Erbauer. Das Denkmal befindet sich seit einigen Jahren an der Kreuzung Aghmaschenebeli-Fernstraße und Robakidse-Straße, es dominiert die nördliche Stadteinfahrt nach Tiflis. Einst stand es vor der Metechi-Kirche in der Altstadt.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • David-Aghmaschenebeli-Fernstraße. დავით აღმაშენებლის ხეივანი; Davit Aghmashenebeli Alley. Die Haupteinfahrtsstraße nach Tiflis vom Norden, achtspurig mit breitem Mittelstreifen, Teil der Georgischen Heeresstraße.
  • Akaki Bakradze Straße. Die Straße beginnt in Saburtalo beim sogenannten "Bauklotzhaus" und führt am rechten Ufer des Mtkwari entlang bis zur Didube-Brücke. Dort ändert sich der Name und der Straßenzug führt als Akaki-Beliaschwili-Straße bis zur Amerikanischen Botschaft. Dieser Straßenzug ist für seine zahlreichen gehobenen Restaurants (wie das Cruise) bekannt.
  • Grigol-Robakidse-Straße. Sie führt vom Denkmal David des Erbauers an der Aghmaschenebeli-Fernstraße durchs Dighomi-Massiv zur Didube-Brücke nach Didube.
  • Balanchine-Straße und Grigor-Mindeli-Brücke. Verbindungsstraße in den Osten in den Stadtteil Gldani.

Parks[Bearbeiten]

  • Dighomer Waldpark, nördlich des Dighomi-Massivs. Ein Stadtwald, der von Verbauung bedroht ist.
  • Die Gegend rund um den Lisi-See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der See selbst ist im Sommer ein beliebter Badeort, erst 2012 wurden dort einige Strandbars eröffnet
  • Der Friedhof Muchatgwerdi oberhalb von Didi Dighomi ist der größte Friedhof von Tiflis

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Baden im Lisi-See
  • Die neue Pferderennbahn befindet sich unweit des Lisi-Sees

Einkaufen[Bearbeiten]

Die meisten großen Geschäfte befinden sich an der Aghmaschenebeli-Fernstraße

  • Tbilisi Mall. An der nördlichen Stadtgrenze direkt an der Fernstraße Tiflis-Mzcheta gelegen, ist sie das größte Einkaufszentrum des Landes. Hier findet man einen riesigen Carrefour-Hypermarkt, zahlreiche Modegeschäfte und einige Schnellrestaurants. Geöffnet: täglich 10.00 – 22.00 Uhr.
  • Gudwili (Goodwill). Hypermarkt in Didi Dighomi: Ein großer Supermarkt mit Non-food-Abteilung, der durch die Eröffnung des Carrefour etwas verloren hat. 24.000 m² Geschäftsfläche. Geöffnet: täglich 9.00 – 22.00 Uhr.
  • Möbelhaus "My House" (Tschemi Sachli), in Didi Dighomi. Hauptsächlich Möbel und Haushaltsbedarf.
  • Tegeta Motors (Didi Dighomi), gleich neben obengenannten Möbelhaus. Autoersatzteile und Autoreparatur.

Küche[Bearbeiten]

Das Restaurant "Cruise", als es 2007 gebaut wurde

Günstig[Bearbeiten]

  • Dzweli Dukani, an der Aghmaschenebeli-Fernstraße Fahrtrichtung Süden bei der nie fertiggestellten Brücke nach Didi Dighomi. Gute und preisgünstige georgische Küche, ausgezeichnete Chinkali.

Mittel[Bearbeiten]

  • Krombacher, Aghmaschenebeli-Fernstraße km 9. Eine Kitschburg mit Dekorverputz jedoch gutem und preislich akzeptablem Essen.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Cruise. Das Gebäude an der Beliaschwili-Straße sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff, innen ist es mit nautischen Dekorationen versehen. Ein sehr beliebter Ort für Feiern aller Art ist das Essen jedoch für die gebotene Qualität überteuert.
  • Ludis Moedani und Tsiskvili. Diese beiden Restaurants an der Beliaschwili-Straße gehören zusammen und teilen sich den schönen Gastgarten. Das Essen ist in beiden Lokalen sehr gut und rechtfertigt den gehobenen Preis durchaus. Das Ludis Moedani ("Bierplatz" nimmt den südlichen Teil des Komplexes ein und bietet städtische Atmosphäre, das Tsiskvili ("Mühle") hingegen liegt an einem künstlichen Bach mit Mühlrad.

Unterkunft[Bearbeiten]

Entlang der Fernstraße befinden sich einige Hotels, z.B. das Pirosmani, die auf Transitreisende abzielen, deren Qualität aber erst evaluiert werden muss.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Im Gudvili in Didi Dighomi befindet sich ein Servicezentrum des Mobilfunkanbieters Geocell

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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