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Schibīn el-Kaum

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Schibīn el-Kaum ·شبين الكوم
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Schibin el-Kaum (auch Schibin/Shibin el-Kawm/el-Kom/el-Kum, arabisch: ‏شبين الكوم‎, Schibīn al-Kaum/Schibīn al-Kōm) ist eine ägyptische Stadt im Nildelta mit 177.100 Einwohnern (2006).[1] Sie ist der Verwaltungssitz des Gouvernements el-Minūfīya.

Hintergrund[Bearbeiten]

Schibīn el-Kaum befindet sich im südlichen Nildelta, etwa 26 Kilometer südlich von Ṭanṭā und 60 Kilometer nordnordwestlich von Kairo gelegen.

Schibīn el-Kaum ist eine stark von der Landwirtschaft geprägte Industrie- und Handelsstadt. Zu den Industrieunternehmen gehören Färbereien, Textil-, Bauwollentkörnungs- und Tabakfabriken.

Die Stadt wird von Süden nach Norden von einem Bewässerungskanal durchzogen.

Schibīn el-Kaum ist Sitz des koptisch-orthodoxer Bischofssitz der Diözese el-Minūfīya. In den 1970er-Jahren gab es in der Stadt noch die katholische Kirche des Johannes des Täufers, eine evangelische Kirche und die griechisch-orthodoxe Kirche St. Spyridon.[2]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Zug[Bearbeiten]

Die Stadt ist über eine Bahnnebenlinie von Banhā oder Ṭanṭā aus erreichbar. Der 1 Bahnhof befindet sich in der Westhälfte der Stadt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Durch die Stadt verläuft die Fernverkehrsstraße 4 von Kairo nach Ṭanṭā.

Mobilität[Bearbeiten]

Stadtplan von Schibīn el-Kaum

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Moscheen[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • 4 Kirche der hl. Jungfrau (كنيسة السيدة العذراء, Kanīsat as-Saiyida al-ʿAdhrāʾ). 1800 geweihte koptisch-orthodoxe Kirche. (30° 33′ 10″ N 31° 0′ 24″ O)
  • 5 Kirche des hl. Georg (كنيسة مارجرجس, Kanīsat Mār Ǧirǧis). 1907 geweihte koptisch-orthodoxe Kirche. Ist heute Bischofskirche. (30° 33′ 31″ N 31° 0′ 22″ O)
  • 6 Kirche der hll. Peter und Paul (كنيسة الرسولين بطرس وبولس, Kanīsat ar-Rasūlaini Butrūs wa-Būlus). (30° 33′ 41″ N 31° 0′ 33″ O)

Museen[Bearbeiten]

  • Landwirtschaftsmuseum (متحف الزراعة, Matḥaf az-Zirāʿa).
  • 7 Dinschawāi-Museum (متحف دنشواي, Matḥaf Dinschawāi) (16 km vom Stadtzentrum entfernt). Das Museum wurde 1999 zur Erinnerung an einen blutigen Aufstand im Jahr 1906 geschaffen. Während einer Taubenjagd britischer Offiziere im Dorf Dinschawāi am 13. Juni 1906 wurde auch eine Dorfbewohnerin durch einen Schuss verletzt. Bei den folgenden Auseinandersetzungen zwischen den Dorfbewohnern und den britischen Offizieren wurde ein Offizier getötet. Daraufhin ließ der britische Generalkonsul Evelyn Baring, 1. Earl of Cromer (1841–1917), 52 Dorfbewohner verhaften und vor ein Militärgericht stellen, das vier Bewohner zum Tode verurteilte und acht Personen auspeitschen ließ. Auch wenn es ein releativ kleines Ereignis war, führte es zur Gründung der ersten nationalistischen Partei Ägyptens und zu einem erhöhten Ansehen der ägyptischen Bauernschaft. Die Bauern von Dinschawāi wurden zu Märtyrern der antibritischen Nationalbewegung. (30° 36′ 8″ N 30° 51′ 13″ O)

Bauten[Bearbeiten]

  • Palast des Chalīl el-Gazzār (قصر خليل الجزار, Qaṣr Chalīl al-Ǧazzār).

Plätze[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

In Schibīn el-Kaum gibt es ein 1 Sportstadion.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In der Stadt befindet sich der Hauptcampus der 1976 gegründeten 1 Minufiya-Universität, ein weiterer Campus befindet sich in Sadat City. An den 22 Fakultäten studieren ca. 71.000 Studenten.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 2 Universitätskrankenhaus (مستشفى جامعة المنوفية, Mustaschfā Ǧāmiʿat al-Minūfīya), Yassin Abdel Ghaffar St., شارع ياسين عبد الغفار (Abzweig Gamal Abdel Nasser St., متفرع من شارع جمال عبد الناصر). Tel.: +20 (0)48 222 8304, (0)48 222 8305. (30° 34′ 29″ N 31° 0′ 42″ O)

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Banken[Bearbeiten]

Postämter[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge sind in das 16 Kilometer entfernte Dorf Dinschawāi, aber auch in die nahe gelegenen Großstädte Ṭanṭā, Banhā und Kairo möglich. Weitere Reiseziele sind im Artikel zum Gouvernement el-Minūfīya gelistet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Egypt population statistics, GeoHive, eingesehen am 23. Mai 2011.
  2. Meinardus, Otto F. A.: Christian Egypt, ancient and modern. Cairo : American University in Cairo Press, 1977 (2. Auflage), ISBN 978-977-201-496-5, S. 244 f.
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