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Saint Vincent

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Saint Vincent ist eine Insel in der Karibik und gehört zu Saint Vincent und die Grenadinen.

Orte[Bearbeiten]

  • Argyle
Dieses weitgestreute Dorf im Süden der Ostküste ist rund 12 km vom E. T. Joshua Airport entfernt. Es gibt dort zwei kleine Strände, Argyle Beach mit einem kleinen Picknick-Platz und 1,5 km südlich davon den Mount Pleasant Beach ohne jede Infrastruktur. Argyle Beach ist ein langer, schwarzer Vulkansandstrand. Die Wellen des Atlantiks können hoch und sehr gefährlich sein. Parallel zur Küstenlinie wurde dort ein neuer, internationaler Flughafen gebaut, der im Jahre 2017 in Betrieb ging.
  • Camden Park
Nur durch einen Hügel von Kingstown getrennt liegt dieser Ort westlich der Hauptstadt. An der Lowmans Bay mit seinem kleinen Strand befindet sich die Ottley Hall Marina. Hinter einem zweiten Hügel befindet sich der Ortsteil Campden Park an der gleichnamigen Bucht. Es ist das Industrieviertel von Kingstown. Dort befindet sich auch die Hairoun Bier Brauerei. Tel. 457-2800, Fax 457-2836. Direkt am Meer liegt der Container Terminal Campden Park Port.
  • Chateaubelair
Als letzte Orte an der Westküste und am Ende der befahrbaren Straße befinden sich die Dörfer Chateaubelair und Richmond Vale an der Chateaubelair Bay. Die Zentren beider Orte liegen nur rund 1 km auseinander. Direkt südlich schließen die Buchten Petit Bordel Bay und Troumaka Bay und die Ansiedlungen Troumaka, Westwood und Cumberland an. Die weit geschwungene Chateaubelair Bucht ist bei Tauchern beliebt. Segelschiffe können auf der Ostseite der Bucht sicher ankern. Die Bucht ist durch ein 12 m hohes Riff geschützt. An der Cumberland Bay findet man einen kleinen Badestrand. Seit dem Jahre 2005 gibt es in Chataubelair eine Einwanderungs- und Zollstation für anlaufende Segelboote.
  • Georgetown
Die zweitgrößte Stadt der Insel, etwa in der Mitte der Ostküste, war früher ein bedeutender Zuckerumschlagplatz. In der flachen Küstenebene nördlich des Ortes gab es viele Plantagen, die heute alle verfallen sind. Die einzige Sehenswürdigkeit des Ortes ist heute die Mount Bentick Rumbrennerei.
  • Mesopotamia
Von den Insulanern nur Mespo genannt ist dieses fruchtbare Tal auch unter den Namen Marriaqua Valley und Fenton Valley bekannt. Etwa auf halber Höhe des Tales liegt der gleichnamige Ort. Dort vereinigen sich die Flüsse Teviot, Yambou und Zenga zum Yambou und fließen dann in einer malerischen Schlucht ins Meer.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Landschaft in der Nordhälfte von St. Vincent wird vom Vulkan Soufriere beherrscht. Zwischen 1717 und April 1979 brach er fünf Mal aus. Die Insel lässt sich in zwei unterschiedliche Küstenregionen teilen. Die Konturen der Westküste werden von Tälern und Bergen beherrscht. Von der Küste steigt sie über steile Felsen und Taleinschnitte bis zum 1178 m hohen Soufriere Vulkan an. Das Gelände ist durch vorgeschichtliche Vulkanausbrüche so unregelmäßig, dass dort bis heute kein Straßenbau möglich ist. Von der Richmond Bay bis zur Nordspitze der Insel gibt es nur einen schlechten Fußpfad. Schwarze Vulkansandstrände wechseln sich mit goldgelben Korallensandstränden ab. Die Ostküste ist in der Nordhälfte nur ganz schwach besiedelt. Dort gibt es ein kleines Flugfeld, das heute noch von Sprühflugzeugen für die Landwirtschaft genutzt wird. Während der Kolonialzeit hatte auch dieser Inselteil keine Straßenverbindung zum Süden. Erst im Jahre 1815 brachen Sklaven unter der Anleitung von britischen Ingenieuren bei Black Point einen 100 m langen Tunnel durch die Felsen und ermöglichten so die Straßenverbindung zwischen Grand Sable und Byrea Bay, zu den Zuckerrohrfeldern im Norden und nach Georgetown. Die regelmäßigen Regenfälle machen die Täler der Ostküste zur Kornkammer der Insel. Das Mesopotamia Valley zieht sich weit hinauf bis nach Montreal am Fuße des Grand Bonhomme Berg. Im Tal befinden sich ausgedehnte Bananen-, Brotfrucht-, Kakao-, Kokosnuss- und Muskatnussplantagen. An der Südwestküste befindet sich die Hauptstadt Kingstown an einer geschützten Bucht. Es ist eine der wenigen Hauptstädte die nicht an großer Zuwanderung von der Landbevölkerung leidet. Einen starken Bevölkerungszuwachs mussten die Orte südöstlich vom Flugplatz hinnehmen, wo sich auch der Tourismus am stärksten ausgeweitet hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichtswissenschaftler vermuten, dass Saint Vincent um 120 nach Christus von Meso-Indianern, den Ciboney, besiedelt wurde. Ihnen folgten aus dem venezuelanischen Orinoko-Becken Arawak-Indianer. Vermutlich 100 Jahre vor Kolumbus überfielen kriegerische Carib-Indianer die Insel und brachten sie unter ihre Kontrolle. Bei den Indianern hatte Saint Vincent verschiedene Namen. Die einen nannten sie Hairoun, dies bedeutete „Land der Gesegneten“. Andere nannten sie Youroumei, was etwa so viel wie „die Schönkeit des Regenbogens in den Tälern“ bedeutet.

Es gibt keine gesicherten Aufzeichnungen, dass Christopher Kolumbus die Insel gesehen hat. Wahrscheinlich segelte er aber während seiner dritten Reise am 22. Januar 1498 daran vorbei und benannte sie nach dem spanischen Heiligen Saint Vincent. Fast hundert Jahre später ankerte Sir Walter Raleigh für kurze Zeit vor der Küste.

1626 erhoben die Franzosen als erste Anspruch auf die Insel. Im folgenden Jahr gab König Charles I. von England sie dem Grafen von Charlisle als Lehen. Die Carib-Indianer verhinderten auf der schwer zugänglichen Insel aber für Jahrzehnte jede dauerhafte Besiedlung durch die Europäer.

1653 kamen zwei französische Missionare auf die Insel. In der Nähe von Chateaubelair lebten sie bei einem Indianerstamm. Eine grobe Zählung von ihnen ergab, dass etwa 10.000 Carib-Indianer dort lebten. Die Bekehrungsversuche der Missionare missfiel den Indianern, man brachte sie um. Daraufhin schickte man von MARTINIQUE aus ein Expeditionsheer nach St. Vincent, zerstörte die Indianerdörfer, tötete die Bewohner und zündete deren Felder an.

1675 sank ein Sklavenschiff zwischen St. Vincent und der Insel Bequia. Die überlebenden Sklaven konnten sowohl in St. Vincent als auch auf Bequia Land erreichen. Sie wurden auf beiden Inseln von den Carib-Indianern aufgenommen. Auch andere Sklaven von den umliegenden Inseln fanden bei den Indianern Aufnahme, so dass 1676 etwa 3.000 „Negersklaven“ auf der Insel Saint Vincent lebten. In der Folgezeit unterschied man zwischen den „Black Caribs“, Mischlingen zwischen Afrikanern und Indianern, und den „Yellow Caribs“ den unvermischten Indianern. Um 1700 teilten beide Gruppen die Insel unter sich auf. Die Black-Caribs siedelten auf der rauheren Atlantikseite, die Yellow-Caribs auf der windgeschützteren Karibikseite.

Im Jahre 1720 erhielten die ersten französischen Siedler von einem Stamm der Carib-Indianer die Erlaubnis an der Westküste Land zu kultivieren. Barrouallie Village wurde ihr Hauptort. Um 1730, die Insel war zwischenzeitlich in das Eigentum des Herzogs von Montagu übergegangen, beschloss England, die Insel zur Kolonie zu machen. Alle Besitzverträge, die zwischen französischen Siedlern und Carib-Indianern ausgehandelt worden waren, wurden für ungültig erklärt.

Aufgrund dieser unruhigen Situation wurde die Insel 1748 im Vertrag von Aix-La-Chapelle zur neutralen Insel erklärt. Daraufhin kam es in den folgenden Jahrzehnten zu heftigen Kämpfen zwischen Engländern unf Franzosen um den endgültigen Besitz. In den Jahren 1772-73 beteiligten die Indianer sich an kriegerischen Handlungen und zündeten zahlreiche Plantagen an. Dies ist als der erste Carib-Krieg in die Inselgeschichte eingegangen. 1779 konnten die Franzosen sie mit Hilfe der Indianer fast kampflos übernehmen. Den Berichten nach waren alle Soldaten zur Arbeit auf der Plantage des Gouverneurs im Norden der Insel abkommandiert worden. 1783 wurde die Insel im Vertrag von Versailles den Engländern als Kolonie zugesprochen.

Der zweite Carib-Krieg entbrannte 1795 und dauerte mit französischer Hilfe für die Indianer zwei Jahre. In dieser Zeit war James Seton Inselgouverneur. 1795 wurde einer der gefürchtete Caribenführer “Chatoyer” bei einem Duell mit dem britischen Major Alexander Leith in Dorsetshire Hill getötet. Der Aufstand der Cariben verlor daraufhin seine Kraft. 1797 konnten alle Indianer zur Aufgabe der Kämpfe gezwungen werden. Ihre Dörfer und Ernten wurden zerstört, 5.000 wurden mit Schiffen nach HONDURAS auf die Insel ROATÀN und nach BELIZE deportiert, wo ihre Nachkommen bis heute leben. Die verbliebenen Indianer zogen sich in den Norden der Insel zurück, wo ihre Nachkommen noch heute nahe Sandy Bay leben.

In der Folgezeit blühte die Plantagenwirtschaft auf. Zucker, Baumwolle, Kaffee und Kakao wurden angepflanzt. An 35 Stellen auf der Insel gab es Geschützstellungen verschiedener Art und Größe die für den Schutz der Insel eingerichtet wurden. Heute gibt es davon kaum noch sichtbare Überreste.

Im Jahre 1812 zerstörte ein Ausbruch des Vulkans La Soufriere große Teile der Insel. Nach der Abschaffung der Sklaverei wurden Ostinder als Vertragsarbeiter angeworben. Im Jahre 1838 kam eine Anzahl von Portugiesen auf die Insel. In den folgenden Jahren übernahmen sie den größten Teil des Handels. Von BARBADOS siedelten Schotten und Iren über, die sich bessere Lebensbedingungen erhofften.

1871 wurde Saint Vincent in den Verbund der englischen Kolonie Windward-Inseln aufgenommen. Die Weltmaktpreise für Zucker verfielen und auf der Insel breitete sich die Armut aus. Eine Reihe von Naturkatastrophen folgte. Nach mehreren Wirbelstürmen gab es im Jahre 1902 erneut einen Vulkanausbruch, dem über 2.000 Menschen zum Opfer fielen. 1938 lag der tägliche Durchschnittsverdienst bei 28 Cents. 1959 erhielten Saint Vincent und die Grenadinen eine Teilunabhängigkeit, zehn Jahre später wurden sie voll Unabhängig.

Pflanzen- und Tierwelt[Bearbeiten]

Die Regierung hat einen Teil des zentralen Regenwaldes zum Schutzgebiet erklärt. Dort findet man den Saint Vincent Papagai, Amazona guildingii. Es ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart und deshalb geschützt. Man nimmt an, dass es noch etwa 500 Exemplare gibt. Er hat ein goldbraunes Federkleid mit verwaschenen grünen Stellen, einen weißen Kopf mit gelben und violetten Flecken und grün-blau-violettem Schwanz. Vom Aussterben bedroht sind auch einige Kleinsäugetiere wie Armadillo, Agouti und Manicou-Marsupial.

Der große „Walkingstick“, Diapherodes gigantea, ist ein Insekt, es wird bis zu 25 cm lang.

Die Fangzeiten für Hummer und Meeresschildkröten wurden stark eingeschränkt. Verstöße werden mit 5.000 EC Dollar und drei Monaten Gefängnis bestraft.

Auf verschiedenen Grenadineninseln gibt es größere Kolonien von Seevögeln. Dort kommt auch die Echsenart Iguana häufiger vor.

Plantagenwirtschaft[Bearbeiten]

Mit dem Beginn der landesweiten Kolonisierung entstand auf der Insel ein System von Plantagen. Die sich anschließend entwickelnden Ortschaften wurden nach den Namen der nächstliegenden Plantage benannt.

Nach dem Niedergang der Zuckerplantagen wurden große Flächen zu Bananenanpflanzungen hergerichtet. Während auf den Grenadinen Inseln im 18. und 19. Jahthundert überwiegend Baumwolle geerntet wurde. Auf St. Vincent gibt es zusätzlich große Kokosnussplantagen. In den letzten Jahrzehnten wurde auch die Anpflanzung von Ananasfrüchten verstärkt. Die Insel ist der weltgrößte Produzent von Pfeilwurz.

Pfeilwurz, Maranta arundinacea, englisch: Arrowroot. Diese tropische, krautartige Staude kommt aus dem Norden von Südamerika. Sie wurde in früheren Zeiten als Lebensmittelstärke verwendet. In jüngster Zeit fand die Frucht weltweit eine neue Verwendung bei der Herstellung von Computerpapier. Nur auf dieser Insel wird sie industriell angebaut und verarbeitet. Im März beginnt auf der Insel die Ernte der dicken Wurzeln. Mit jeder Art von Transportmittel werden sie von den Bergen in die Fabriken gebracht. Dort werden sie gereinigt, kleingeschnitten und dann in Mühlen zermahlen. Die Masse wird mit Wasser verdünnt und auf einem Rüttelsieb erneut gewaschen und durchgespült. Das dickflüssige Filtrat setzt sich dann auf den Stärketischen ab, das Wasser wird abends abgelassen. In großen Betontrögen wird daraus ein Brei gemischt. Erneut lässt man die Masse ruhen und das Wasser wird wieder abgeschöpft. Auf großen Drahtgestellen trocknet die Masse dann aus und wird als Stärke in Säcke verpackt. In Kingston werden die Säcke gelagert und exportiert.

  • Montreal Estate, am oberen Ende des Mesopotamia Tales. Eine Blumenplantage. Dort werden Anthurien, Helikonien, Waxrosen und andere tropische Pflanzen gezogen. Auf der Plantage gibt es eine Heilquelle, einen Pool und eine Bar.
  • Orange Hill Estate. Dies ist mit 1.300 ha eine der weltgrößten Kokosnuß Plantagen. Das Herrenhaus der Plantage ist eines der wenigen Plantagenhäuser, das alle Wirbelstürme unbeschädigt überstanden hat.
  • Rabacca Farms. Tel.: 458-6223. Diese Plantage am Fuße des Soufriere ist mit 1.280 ha eine der weltgrößten Kokosnußplantagen. Sie ist aus der Orange Hill Estates hervorgegangen.
  • St. Vincent Distillers Limited, Georgetown. Im Jahre 1931 erbaute die Bentinck Estate dort eine Rumdestille neben die bereits bestehende Zuckermühle. 1963 wurden viele der Zuckerrohrfelder aufgegeben und stattdessen pflanzte man Bananen an. Die Zuckermühle wurde deswegen geschlossen, die Destille mit neuen Besitzern in St. Vincent Distillers Limited umbenannt. Der Rohstoff für die Rumproduktion musste von anderen Inseln importiert werden. 20 Jahre später wurden Teile der Bananenfelder in Zuckerplantagen zurückverwandelt. Seit 1985 wird wieder Rum hergestellt, dessen Grundstoffe aus der direkten Umgebung kommen. Die Destillerie hat einen 20.000 Liter Stahltank, in dem die Zuckermelasse zu Zuckerwein gärt, daraus wird Rum mit 72 % Alkohol destilliert. Das Kondensat wird in einem zweiten Destilliervorgang sogar zu 89 % Alkohol destilliert. In der Fabrik werden drei Sorten Rum unter den Markennamen Sunset Very Strong Rum mit 84,5 % Alkohol, Captain Bligh Golden Rum und Sunset Red mit 40 % Alkohol abgefüllt. Zusätzlich wird ein Rum Punch abgefüllt dem verschiedene Fruchtsäfte zugegeben werden.

Der Vulkan Soufriere[Bearbeiten]

Wissenschaftler vermuten, dass die Vulkane der Inseln Martinique und Saint Vincent in engen geologischem Zusammenhang stehen. Sie begründen dies mit dem fast zeitgleichen Ausbruch beider Vulkane im Jahre 1902. Damals verwüsteten Lava und Ascheregen die umliegenden Ortschaften auf St. Vincent, 2.000 Menschen fanden den Tod. Der letzte Vulkanausbruch fand am 17. April 1979 statt. Eine Dampf- und Aschewolke stand kilometerhoch über der Insel. 20.000 Menschen mussten vorübergehend evakuiert werden. Seit dem Ausbruch von 1971 befindet sich im Kratersee eine Insel.

Der Kraterrand des Vulkans liegt in einer Höhe von ganz knapp unter 1.000 Metern. Der Durchmesser beträgt 980 bis 1.300 Meter.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • E. T. Joshua Airport. Tel.: 458-4011, 458-4960, Fax: 458-4786. IATA Code – SVD, ICAO Code - TVSV, Arnos Vale, Tel. , Fax . Landebahn 07/25, 4.595 x 148 feet (1.520 x 50 m), Asphalt. Der Flugplatz grenzt direkt an den südöstlichen Stadtrand von Kingstown.

Fluglinien[Bearbeiten]

  • American Eagle, E. T. Joshua Flugplatz. Tel.: 456-5555, Fax: 482-0445.
  • Grenadine Air Alliance, E. T. Joshua Flugplatz. Tel.: 456-6793, Fax: 456-6798.
  • LIAT, Halifax Street, Kingstown. Tel.: 457-1821, Fax: 457-2000.
  • Mustique Airways, E. T. Joshua Flugplatz. Tel.: 458-4380.

Charterflüge[Bearbeiten]

  • Executive Air (West Indies), Flugplatz. Tel.: 453-3030, Fax: 453-3040.
  • Mustique Airways, E. T. Joshua Flugplatz. Tel.: 458-4380, Fax: 456-4586. Flugziele: Barbados, St. Vincent, Bequia, Canouan, Mustique und Union Island.
  • SVG Air, E. T. Joshua Flugplatz. Tel.: 457-5777, 457-5124, Fax: 457-5077. Charterflüge durch die ganze Karibik Region.

Flugzeiten[Bearbeiten]

Von Saint Vincent nach: Barbados 35 Minuten; nach Grenada 30 Minuten; nach Martinique 45 Minuten; nach Puerto Rico 2 Stunden 20 Minuten; nach Saint Lucia 20 Minuten.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Zwischen Saint Vincent und der Insel Bequia gibt es regelmäßige Fährverbindungen, mehrmals täglich mit drei Schiffen. Zwischen Saint Vincent und den südlichen Grenadinen Inseln verkehrt ein Fährschiff einmal an fünf Tagen in der Woche.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf der Insel herrscht Linksverkehr. Touristen, die ein Fahrzeug mieten möchten, benötigen einen nationalen Führerschein. Dieser wird gegen Vorlage einer internationalen Fahrerlaubnis bei der Polizeistation in der Bay Street, bei der Licensing Authority in der Halifax Street oder am Flughafen ausgestellt. Sie ist sechs Monate gültig und kostet 75 EC $.

Minibusse mit rotem Anstrich sind das günstigste Verkehrsmittel auf der Insel. Sie fahren vom Platz neben dem Fischmarkt in Kingstown in alle Richtungen.

Die Taxis auf der Insel haben keine Taxameter. Die Fahrpreise von einem Ort zum anderen sind von der Regierung aber vorgeschrieben. Wer ein Taxi Stundenweise mietet muss ca. 50 EC $ pro Stunde zahlen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Der Wasserfall von Baleine, 12 km nördlich von Richmond Beach. Er ist 20 m hoch, und das Wasser stürzt in einen kleinen See. Von Fancy aus gibt es einen mühseligen Fußweg dorthin, sonst ist der Wasserfall nur von der Seeseite aus zugänglich. In der Baleine Bay wurden in jüngster Vergangenheit fünf neue Ankerplätze ausgewiesen, es gibt einen neuen Anleger und eine neue Brücke.
  • Der Ort Owia und seine Umgebung. Der Ort geht ebenso wie Fancy ganz im Norden der Ostküste auf eine indianische Gründung zurück. In Owia findet man nahe der Polizeistation intakte Magazine und Reste einer französischen Befestigungsanlage. Die Arrowroot Mühle im Ort kann besichtigt werden. Der Owia Salzsee am Nordostende der Bucht ist ein sicherer Badesee. Die Wellen des Atlantiks spritzen bis in den geschützten Pool hinein. Der flache See ist allerdings mit großen und kleinen Lavabrocken übersät.
  • Montreal Gardens, Montreal. Tel.: 458-1198. Eine Anthurien Farm, Sie liegt im fruchtbaren Marriaqua Tal, am Fluss Teviot River. Der Weg dorthin ist nur eine Straße zweiter Klasse. Geöffnet: In den Monaten Dezember bis August von Mo bis Fr 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Preis: Der Eintritt beträgt 5 EC $. Bei größeren Gruppen wird um Anmeldung gebeten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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