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Rom/Aventin

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Der Aventin ist einer der sieben Hügel im historischen Zentrum von Rom.

I-MontiII-TreviIII-ColonnaIV-Campo MarzioV-PonteVI-ParioneVII-RegolaVIII-Sant'EustachioIX-PignaX-CampitelliXI-Sant'AngeloXII-RipaXIII-TrastevereXIV-BorgoXV-EsquilinoXVI-LudovisiXVII-SallustianoXVIII-Castro PretorioXIX-CelioXX-TestaccioXXI-San SabaXXII-PratiVatikanHistorisches ZentrumHistorisches ZentrumNordenNordostenSüdostenSüdenWesten
Aventin und Umgebung

Hintergrund[Bearbeiten]

Tritonenbrunnen, Tempel des Herkules und des Portunus

Der Aventin liegt im Südwesten von Rom. In der Antike hatten hier Römer aus den unteren Schichten ihre Wohnungen, während auf dem benachbarten Palatin die Paläste der römischen Oberklasse standen. Im Laufe der Zeit suchten jedoch wohlhabendere Bürger die Nähe des Tibers und der Thermen des Caracalla. Auch heute ist es eine beliebte Wohngegend

  • Ripa: XII. Rione mit dem Hügel des Aventin. Der Name weist darauf hin, dass dieser Rione am Ufer des Tibers liegt. Zu diesem Rione gehört die Tiberinsel.
  • Testaccio: XX. Rione. Er liegt südwestlich von Ripa. Seinen Namen hat er von einem Schutthügel, aufgeschüttet aus den Scherben von Amphoren, die mit Wein oder Olivenöl gefüllt im nahen Hafen Ripa grande ankamen, hier umgeladen und danach "entsorgt" wurden.
  • San Saba: XXI. Rione. Südöstlich gelegen am kleinen Aventin.
Östliches Ende der Tiberinsel mit Ponte Cestio und Ponte Fabricio

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Aventin
  • Metro: Linie B, Haltestellen 1 Piramide und 2 Circo Massimo
  • Bahn: 3 Porta San Paolo, Übergang zu Metro Piramide
  • Tram: Linien 3, 8 zwischen Metro Piramide und Circo Massimo

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die 1 Tiberinsel befindet sich im Norden des Rione Ripa. Ihre Brücken ermöglichten bereits in der Antike den Flussübergang. Hier ist auf der linken Uferseite die älteste Brücke Roms. Auf der linken Seite des Flusses ist es der Ponte Fabricio, auch Ponte dei Quattro Capi, diese Brücke existiert seit 62 v.Chr. Die rechte Seite des Flusses überquert der Ponte Cestio, auch Ponte San Bartolomeo, er wurde 46 v.Chr errichtet, jedoch mehrfach renoviert und umgebaut. Auf der Insel befindet sich die Kirche San Bartolomeo all'Isola. Nur wenige Meter flussabwärts von der Insel ist der Ponte Rotto, der letzte von einst sieben Steinbögen der 174 v.Chr. errichteten Brücke Pons Aemilius.

Circus Maximus nahe Metrostation, im Hintergrund die Ruinen der kaiserpaläste auf dem Palatin
  • 2 Circo Maximo (Circo Massimo). Circo Maximo in der Enzyklopädie Wikipedia Circo Maximo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCirco Maximo (Q207808) in der Datenbank Wikidata. Hier konnten in seiner Blütezeit über 300.000 Zuschauer Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen verfolgen. Der Cirkus wurde nach dem 7. Jahrhundert v.Chr. in einer Senke zwischen dem Palatin und dem Aventin angelegt und bis zum 5. Jahrhundert n.Chr. ständig erweitert. Logen für die römische Prominenz gehörten ebenso zur Anlage wie Tempel zur Anbetung der Götter. Nach dem Zerfall des römischen Reiches verfiel auch der Circus. Heute ist an seiner Stelle eine große Freifläche. Zur Zeit soll hier ein großer Antik-Park entstehen.
  • 3 Caracalla-Thermen (Terme di Caracalla), via delle Terme di Caracalla, 52 - Roma. Tel.: +39 06 571 74 51, E-Mail: . Caracalla-Thermen in der Enzyklopädie Wikipedia Caracalla-Thermen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCaracalla-Thermen (Q502098) in der Datenbank Wikidata. Die von Kaiser Caracalla 217 n.Chr. eröffnete Badeanlage hatte einen fast quadratischen Grundriss mit den beachtlichen Ausmaßen von 337 m auf 328 m, so dass sie eine Fläche von 100.000 Quadratmetern bedeckt. Man schätzt, dass mehr als 1.600 Personen gleichzeitig die Anlage benutzen konnten. Sie war in Betrieb, bis die Goten im Jahr 537 bei der Belagerung Roms die Wasserzufuhr zerstörten. 847 brachte ein Erdbeben die riesigen Gewölbe zum Einsturz. Besuch: Mo 9-14 Uhr, Di-So ab 9 Uhr bis 1 St. vor Sonnenuntergang, Sammelticket Appia Antica.
Janusbogen
  • 4 Wo heute die Piazza Bocca delle Verità mit einem kleinen Park und dem Tritonenbrunnen ist, war in der Antike der Rindermarkt der Stadt Rom. Sichtbare Reste sind ein gut erhaltener Rundtempel, der dem Herkules geweiht war, sowie der danebenstehende rechteckige Portunus-Tempel, geweiht dem Gott des Tiberhafens. Hier verlief in der Antike auch die Cloaka maxima, vermutlich stammt die runde Scheibe des Bocca della Verità von hier. Gut erhalten ist auch noch der Janusbogen, einst eine überdachte Straßenkreuzung am nördlichen Ende des Forum Boarium.
Pyramide des Cestius und Porta San Paolo
Innenansicht
  • 5 Das auffällige Bauwerk ist das Grabmal eines Römers names Caius Cestius, von dem außer seinem Todesjahr 12 v.Chr. nicht viel bekannt ist. Für den Bau des 36 m hohen Pyramide wurde ein knappes Jahr gebraucht. Sie stand damals noch außerhalb der Servianischen Stadtmauer. Beim Bau der Aurelianischen Mauer wurde die Pyramide in die Stadtbefestigung integriert.
  • 6 Porta Ostiensis hieß in der Antike das gut erhaltene Stadttor in der Aurelianischen Mauer. Es steht direkt an der Metro-Haltestelle Piramide. Wegen der Nähe zur Basilika San Paolu fuori le Mura trägt es heute dessen Namen. In den Räumen des Stadttors ist das Museo della Via Ostiense untergebracht.
  • 7 Cimitero Acattolico (cimitero acattolico di Roma). Cimitero Acattolico in der Enzyklopädie Wikipedia Cimitero Acattolico im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCimitero Acattolico (Q1187723) in der Datenbank Wikidata. also Friedhof für die Nichtkatholischen. Er ist hinter der Pyramide des Cestius unmittelbar an der Aurelianischen Mauer. Er ist geöffnet Mo-Sa von 9-17 Uhr, So und Fei von 9-13 Uhr. Eintritt ist frei, eine Spende von 3 € wird erwartet. Der Friedhof ist eine Oase der Ruhe, hinter der Aurelianischen Mauer hört man so gut wie nichts vom Verkehrslärm an der Porta San Paolo. August von Goethe, der Sohn von Johann Wolfgang von Goethe, ist hier begraben, auf einem älteren Teil ist das Grabmal des englischen Dichters John Keats. Im Friedhof ist ein kleiner Souvenirshop und eine (kostenlose) WC-Anlage.

Kirchen[Bearbeiten]

Santa Maria in Cosmedin
Santa Maria in Cosmedin, im Vordergrund der Tritonenbrunnen
Bocca della Verità
Eigentlich nur ein antiker Kanaldeckel ...
  • 9 Santa Maria in Cosmedin, Piazza Bocca della Verita 18. Tel.: +39 06 678 1419. Die Kirche gehört der Melkitisch-Griechisch-Katholischen Kirche. Die Basilika Santa Maria in Cosmedin steht im Rione Ripa etwa 100 m vom Tiber entfernt. Sie wurde im 6. Jahrhundert errichtet auf den Überresten eines Tempels, der sich neben dem Forum Boarium befand. Nur wenig weiter östlich war der Circus Maximus. Unter dem Gelände verliefen große Abwasserkanäle. Bekanntestes Detail der Kirche ist ein Kanaldeckel dieser Cloaca Maxima, er ist in der Vorhalle der Kirche direkt neben der Straße aufgestellt und zeigt wahrscheinlich den Flussgott Triton. Die Mundöffnung wird als 8 Bocca della Verità bezeichnet. Wenn man die Hand in diesen Mund steckt und dabei lügt, soll der Mund der Wahrheit zubeißen. Die Touristen stellen sich geduldig in einer Schlange an, spenden in der Regel 50 Cent, stecken die rechte Hand in diesen Wahrheitsmund und freuen sich, dass der zahnlose alte Triton nicht (mehr) zubeißt. Der Weg führt dann automatisch in die Kirche und durch einen Souvenirshop wieder nach draußen. Der romanische Turm wurde im 12. Jahrhundert angefügt, spätere barocke Fassadenteile wurden wieder entfernt. Im Inneren ist der Mosaikboden sehenswert, ebenso der Bischofsstuhl und andere Marmor-Arbeiten. Geöffnet: geöffnet 9:30-19 Uhr (Winter: 18 Uhr).
  • 10 Santa Sabina, Piazza Pietro d'Illiria 1 (Metro: Circo Massimo). Tel.: +39 06 5794 0600. Die frühchristliche Basilika wurde im 5. Jahrhundert erbaut. Sie steht unweit des Circus Maximus auf dem Aventin. Zum Bau wurden Spolien (Reste älterer Bauwerke) verwendet. Die Eingangstür von 432 ist aus Zypressenholz geschnitzt, sie zeigt neben anderen biblischen Szenen die älteste Darstellung der Kreuzigung. Die Kirche gehört seit dem 13. Jahrhundert den Dominikanerinnen. Geöffnet: tägl. 6:30-12:45, 15-19 Uhr.
  • 11 San Saba, Via di San Saba. Tel.: +39 06 6458 0140. Die Kirche entstand im 7. Jahrhundert auf dem kleinen Aventin zunächst als Bethaus (Oratorium). Es wurde benutzt von Mönchen, die aus dem Nahen Osten kamen, sie benannten es nach einem im Kloster Mar Saba begrabenen Heiligen. Die Kirche wechselte mehrfach die Besitzer und wurde entsprechend öfters umgestaltet. Geöffnet: Mo-Sa 8:30-12 und 16-18:30 Uhr, So 9:30-12 und 16-18:30 Uhr.

Museen[Bearbeiten]

  • 12 MACRO , Piazza Orazio Giustiniani 4. MACRO steht für Museo d'Arte Contemporanea Roma. Eintritt 11 € für je einmal MACRO Testaccio und MACRO, Via Nizza Ecke Via Cagliari innerhalb einer Woche.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Grabmal August von Goethe

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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