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Parc natural de Mondragó

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Parc natural de Mondragó
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Das Naturschutzgebiet Parc natural de Mondragó liegt im Südosten der Baleareninsel Mallorca. Die Entfernung nach Palma de Mallorca beträgt etwa 60 Kilometer.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geografie[Bearbeiten]

Parc natural de Mondragó

Der nach der Cala Mondragó, einer Bucht mit mehreren kleinen Nebenbuchten, benannte Naturpark von Mondragó befindet sich an der Ostküste Mallorcas zwischen den Küstenorten Portopetro im Nordosten und Cala Figuera im Süden. Westlich der etwa 2,5 Kilometer entfernten Parkgrenze im Inselinneren liegt die Kleinstadt Santanyí, zu deren Gemeindegebiet der Naturpark gehört. Das geschützte Gebiet umfasst die Strände Caló des Borgit, ses Fonts de n’Alís (auch Mondragó genannt) und s’Amarador mit den dahinter befindlichen Dünen, Feuchtgebieten und Klippen, sowie die landwirtschaftlichen Flächen, Wälder und niedrigen Hügel der Umgebung.

Die höchste Erhebung des Naturparks beträgt 57  Meter über dem Meeresspiegel.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der 765,69 Hektar große Naturpark[2] wurde auf Grund einer Initiative der Umweltorganisation Grup Balear d’Ornitologia i Defensa de la Naturalesa (Grup d’Ornitologia Balear) durch das Dekret 85/1992 der Regierung der Balearischen Inseln (Govern de les Illes Balears) vom 18. November 1992 im Dezember des Jahres 1992 unter Schutz gestellt. Er gilt als Naturgebiet von besonderem Interesse (Àrea natural d’especial interès / ANEI) nach dem Gesetz 1/1991 des balearischen Parlaments und seit 1995 als besondere Vogelschutzzone (Zona de Especial Interés para la Avifauna / ZEPA) nach der Richtlinie 79/409/EWG über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten der Europäischen Kommission.[3][4]

Anreise[Bearbeiten]

Parc natural de Mondragó

Zu erreichen ist der Parc natural de Mondragó einmal über die Landstraße von Santanyí nach s’Alqueria Blanca und dann in Richtung Portopetro zu dem nördlichen Parkplatz und Zugang bei ses Fonts de n’Alís, zum anderen über eine Gemeindestraße von Santanyí nach Cala Figuera zu dem südlichen Parkplatz und Zugang bei s'Amarador. Neben den angegebenen öffentlichen Zufahrtsstraßen gibt es noch mehrere kleinere Straßen und Wege in das geschützte Gebiet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Am nördlichen Parkplatz befindet sich ein Informationszentrum, das täglich (außer am 25. und 31. Dezember) von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet ist. Dort erhält man ein Informationsblatt mit Plan in fünf Sprachen. Von dort werden vorher vereinbarte Führungen durch den Park angeboten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Durch den Naturpark führen mehrere Wander- und Radwege.

Im Park gibt es fünf kurze (Rund-)Wanderstrecken (20-30 Minuten):

  • Mirador (Aussichtsstelle) und Estany (Feuchtgebiet) de ses Fonts de n’Alís
  • Sa Guardiá d'en Garrot (Wald)
  • S'Hort d'en Metge (Landwirtschaft und Wald) mit Can Biga und Safareig i sinia (ethnologische Baustrukturen)
  • Estany de s'Amarador (Feuchtgebiet) mit einer Zisterne und barraca de curucull (Stall, Hirtenhütte)
  • Punta de ses Gatoves (Wald, Aussichtsplattform)

Küche[Bearbeiten]

Innerhalb des Naturparks befinden sich auch einige Hotelbars und ein Restaurant, die noch vor Einrichtung des Parks dort errichtet wurden und somit Bestandsschutz haben.

Unterkunft[Bearbeiten]

Innerhalb des Naturparks befinden sich auch einige Hotels, Pensionen und Privathäuser, die noch vor Einrichtung des Parks dort errichtet wurden und somit Bestandsschutz haben.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]